Hallo ihr Lieben!
Ich habe ein Problem, das ich seit einigen Tagen mit mir herumtrage.
Freitag hab ich meine Kusine besucht, und wir haben uns unterhalten über alles mögliche, wie immer halt.
Sie erzählte mir unter anderem von den chaotischen Zuständen, die bei ihrer Schwester, also meiner kleinen Kusine herrschen.
Die hat nen Mann, 2 Kinder und dazu noch einen Hund, einen jungen Beagle.
Laut meiner Kusine sitzt dieser arme Hund den ganzen Tag in der Wohnung, angebunden am Treppengeländer.
Zu trinken kriegt er nur wenn er Glück hat und sie dran denkt, mit Fressen sieht es wohl genauso aus.

Desweiteren pinkelt und häuft er die Wohnung voll, weil nicht immer jemand mit ihm rausgeht, wenn er muss.
Also setzt der arme Kerl seine Pfützen dann auf den Teppich, weil er es irgendwann halt nicht mehr einhalten kann.

Außerdem müssen sie ihn wohl schlagen und treten.

Ich hab meiner Kusine gesagt, dass ich denen das Tierheim auf den Hals hetze, mir tut der Hund so unendlich leid, Erziehung hat er natürlich keine genossen.
Der ist einfach nur da um dazusitzen, ich hab keine Ahnung, warum die sich das Tier geholt haben.
Ich habe die Geschichte meiner Freundin erzählt, die selber Hundebesitzerin ist, und wir haben beschlossen, den Kleinen zu retten.
Jetzt meine Frage, soll ich meine große Kusine, also die, die mir das erzählt hat, erst informieren? Mir wäre wohler dabei, denn sie selber war auch schon kurz davor, das Tier einfach mitzunehmen.
Ich möchte sie morgen früh anrufen und ihr sagen, dass meine Freundin und ich das Tierheim informieren werden.
Was macht das Tierheim in so einem Fall? Nehmen die den Hund gleich mit?
Oder schauen die nach, reden mit den Leuten und kommen ne Zeit später noch mal zur Kontrolle wieder?
Ich kann jedenfalls keine Nacht mehr ruhig schlafen, solange das arme Tier sich in deren Haus befindet.
Ich könnte mir in den Hintern beissen, dass ich mit meiner Entscheidung bis heute gewartet habe...
