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Andi
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« am: Juni 03, 2006, 17:53:29 » |
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So, nun betreue ich über Pfingsten einen kleinen Rammler. Er lebt sonst nur im Käfig und ist wohl immer mal eine Stunde herausgekommen, aber die letzte Zeit geht er wohl nicht mehr aus dem Käfig, wenn man ihn öffnet.
Ich habe nun den Käfig in unser altes Freigehege gestellt ( unsere Beiden leben ja nun in einem großen Außengehege) und die Tür geöffnet als er gestern kam. Er ist den ganzen Tag nicht herausgekommen!! Er ist überaus ängstlich und reagiert eigentlich kaum. Das hat mich richtig betroffen gemacht. Heute morgen habe ich dann das Käfigoberteil einfach abgenommen, aber nicht mal dann kam er heraus! Dann habe ich eine Stufe gebaut, weil ich dachte er traut sich vielleicht nicht über den Rand. Dort hüfte er sogar mal rauf aber gleich wieder zurück.
So, eben habe ich ihn herausgehoben ( wollte ich eigentlich nicht machen, aber wenn er nun so gar nichts macht.) Dann habe ich ihn in das Pappkartonhäuschen geschoben und siehe da, er findet mal etwas interessant.
Und er hüft nun auch mal zurück in seine Unterschale und auch wieder hinaus. Das freut mich richtig. Er ist schon einige Jahre alt, aber ich bin ganz traurig, wie so ein süßes Ding so verkümmern kann. Wenn ich da unsere Beiden anschaue, die sind so lebenslustig, interessiert und haben so viel Lebensfreude. Es tut mir leid ihn wieder zurück in seinen Käfig zu tun am Dienstag. Vielleicht war es gar nicht gut ihm nun so viel Platz zu bieten?
Andrea
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dyslexia
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« Antworten #1 am: Juni 03, 2006, 17:55:52 » |
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hm..vielleicht musste er auch bisher noch nie allein rein und raus hüpfen,sondern war immer rausgenommen worden?also meine 2 hatten am anfang aich totale angst rauszuhüpfen..kamen 3 tage lang net raus trotz locken etc..aber als se des erste mal mut gefasst hatten war der knoten geplatzt und es gab kein problem mehr..
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sternschnuppe
3 Kaninchen
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« Antworten #2 am: Juni 03, 2006, 18:16:02 » |
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hallo !
vielleicht kannst du den besitzern beim abholen zeigen, wie gut ihm die "kleine freiheit" gefällt ! möglicherweise nehmen sie deinen vorschlag an und bauen ihm dann auch ein zimmergehege ! probiers mal !
lg sternschnuppe
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biggi
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« Antworten #3 am: Juni 03, 2006, 18:23:16 » |
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und vor allem,vielleicht kannst die besitzer überzeugen, dass der einsame kerl ne partnerin braucht!
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Ediraya
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« Antworten #5 am: Juni 04, 2006, 12:31:24 » |
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Sowas zu hören macht mich auch immer traurig. Ist schön zu hören, dass der Kleine bei dir etwas aufblüht. Ich kann mich den Vorredner nur anschließen: Kann man den Besitzern nicht sagen, dass der Kleine einfach nur einsam ist? Für den Fall, dass sie kein anderes Kaninchen wollen: Kann man sie dann nicht überzeugen, dass Tier abzugeben? Es wäre ja auf jeden Fall zum Wohl des Tieres.
LG Anika
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mc_alaster
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« Antworten #6 am: Juni 04, 2006, 12:59:27 » |
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Vielleicht kannst du anbieten, das alte Gehege mitzugeben ... wenn du es nicht mehr brauchst. Sowas ist oft Eisbrecher.
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Andi
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« Antworten #7 am: Juni 04, 2006, 19:56:52 » |
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Der kleine Mann blüht wirklich richtig auf. Er kommt sogar mal auf die Hand zugehoppelt. und lässt sich streicheln. Das war vorgestern noch undenkbar. Ich verstehe gar nicht, dass er überhaupt so ängstlich ist. Er lebt gewöhnlich im Kinderzimmer einer 13-jährigen. Wenn er so nur immer auf einer Stelle im Käfig sitzt, dann ist er wohl langweilig. Aber warum er das macht, ist anscheinend den Besitzern gar nicht klar. Angeblich lässt er sich auch nicht gerne hochnehmen und das Mädel macht das erst gar nicht. Ich habe es jetzt vorsichtig probiert und es war gar kein Problem. Er hat nicht mal gestrampelt. Wenn ich es nicht gemacht hätte, dann würde er heute noch im Käfig sitzen und hätte sich nichts getraut. Er liebt sein neues Papphäuschen und ist anscheinend gerne draußen im Gehege. In seinem Käfig hat er überhaupt keine Versteckmöglichkeit. Ja, ich werde dem Mädel mal zeigen, dass ihr Hasi gar nicht langweilig, sondern nur sehr einsam ist. Er mag es nur nicht wenn man einfach von oben herab ihn anfassen will und der Käfig ist sein Revier, aber das ist doch auch normal. Wenn man sich ihm langsam nähert, dann kann man auch hineinfassen und er lässt sich gerne kraulen. Und jetzt im Freilaufgehege ist das überhaupt kein Problem. Leider hat sie nur ein sehr, sehr kleines Zimmer. Eigentlich gehörte er ins Wohnzimmer mit Gehege drumherum. Aber ich befürchte, dass die Eltern das nicht wollen. Sie sagen, dass ihre Tochter sich nicht genug um den Kleinen kümmert und er deshalb so ist. So ist das, wenn ein Tier nur für die Kinder angeschafft wird.
Unsere Kaninchen haben wir auch für die Kinder angeschafft, aber wir Eltern stehen 100% dahinter. So muss das auch sein. Ich hätte vor einem Jahr, als wir die Beiden aus dem Tierheim holten auch nicht gedacht, dass man mal so kaninchenwild wird.
LG Andrea
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sternschnuppe
3 Kaninchen
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« Antworten #8 am: Juni 04, 2006, 21:06:24 » |
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hallo andrea,
mach einen vorsichtigen versuch, vielleicht hast du eine chance.
bei uns war es auch so, dass die kinder die kaninchen wollten, doch mein mann und ich waren uns einig, dass das nur funktioniert, wenn wir "alle" dahinter stehen. manche eltern machen es sich da schon recht einfach - leiden müssen dann immer die tiere !
ich wünsch dir viel überzeugungskraft !
lg sternschnuppe
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Andi
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« Antworten #9 am: Juni 05, 2006, 11:54:18 » |
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Hallo Sternschnuppe,
ich werde es versuchen zumindest ein wenig Verbesserung für ihn zu erreichen. Ich hoffe, dass es klappt.
LG Andrea
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belinih
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« Antworten #10 am: Juni 05, 2006, 14:20:41 » |
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Dabei wünsch ich dir auf jeden Fall auch alles alles Gute!
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Andi
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« Antworten #11 am: Juni 07, 2006, 19:46:11 » |
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Gestern wurde nun der kleine Hasi wieder abgeholt. Die Besitzerin ( 13 ) war sehr überrascht, dass er deutlich aktiver ist und gar nicht so scheu wie sonst. Abgegeben hatte sie bei mir ja so ein apathisches Häschen. Ich habe ihr erzählt, wie ich diese "Verwandlung" erreicht habe und ihr behutsamTipps gegeben. Sie hat so ein Freilaufgehege für den Garten und ich habe ihr vorgeschlagen es doch in ihrem Zimmer aufzubauen. Ich denke, so ein bisschen schlechtes Gewissen hatte sie hinterher schon und nun habe ich gerade mit ihrer Mutter gesprochen. Als sie den Hasi wieder zu Hause hatte, wurde das Gehege gleich aufgebaut und sie hat sich das erste Mal getraut ihn auch hochzunehmen ( man stelle sich vor, er ist fast sieben Jahre alt ). Ich habe ihr erklärt, wie sie es am besten machen muss. Ich bin froh, dass er jetzt ein bisschen mehr Freiraum hat (auch wenn eine Partnerin noch klasse wäre ). Aber ich glaube dazu kann ich die Familie nicht bewegen.
Man soll es kaum glauben, aber ich hatte wirklich schlaflose Nächte. Erst, als ich gemerkt habe, was er für ein armes Tier ist und dann weil ich nicht genau wusste, wie ich sie am besten überzeugen kann, ihn besser zu behandeln und sich drum zu kümmern.
Andrea
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biggi
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« Antworten #12 am: Juni 08, 2006, 01:27:53 » |
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hallo, schön wenn wenigstens mal ein kleiner erfolg da ist. aber bitte! versuch,die familie von nem partner zu überzeugen!
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Doreen13
2 Niffys ;-)
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I miss you Sunny !!!!!!!
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« Antworten #13 am: Juni 09, 2006, 07:22:36 » |
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Platz für ein Außengehege haben sie wohl nicht?
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Andi
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« Antworten #14 am: Juni 09, 2006, 13:38:20 » |
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Man möchte möglichst wenig damit zu tun haben, glaube ich, zumindest von seiten der Eltern. Die Tochter ist ziemlich allein gelassen mit der Pflege. Ich freue mich schon, dass sie jetzt anfängt sich Gedanken zu machen und überlegt, wie sie etwas verbessern kann. Aber das kommt nur durch mein direktes Ansprechen des traurigen Zustandes. Ich werde weiter dran bleiben. Sie hat mir versprochen, dass ihr Hasi wenn ich ihn im August während des Urlaubs wieder betreue, gaaanz anders sein wird, da sie sich jetzt gut um ihn kümmert hat. Ich hoffe, dass das anhält.
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