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Autor Thema: Kaninchen im Garten  (Gelesen 558 mal)
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Hasenzahn
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« am: Juli 08, 2006, 18:16:23 »

Kann ich die eigentlich im Garten einfach so rumlaufen lassen? Hab Angst, dass sie dann was fressen was sie nicht sollten.

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LG Babsi
Möhrchen
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« Antworten #1 am: Juli 08, 2006, 20:24:09 »

Naja du solltest voher den Garten schon Ninchensicher machen.
Die Pflanzen bestimmen und schauen ob sie für Ninchen schädlich sind.
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Flocke1337
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Ist Besitzerin von 2 Kampfzwergen


« Antworten #2 am: Juli 08, 2006, 20:24:53 »

Naja du solltest voher den Garten schon Ninchensicher machen.
Die Pflanzen bestimmen und schauen ob sie für Ninchen schädlich sind.

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Rest in Peace,Blacky..
_____________________________
Wenn ich dich als träne verlieren könnte,
würde ich nichtmehr weinen,
aus angst dich zu verlieren!
Würden meine tränen dich zurückbringen
wärst du seit gestern wieder hier!
____________________
Langohr2
Nini,Hund und Wellimama xD
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Klopf, Klopf!


« Antworten #3 am: Juli 08, 2006, 21:02:34 »

Naja du solltest voher den Garten schon Ninchensicher machen.
Die Pflanzen bestimmen und schauen ob sie für Ninchen schädlich sind.


Was brachte das jez n Zitat da hin zu machen ?  Wink
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LG Lena.... bald kommt neue Signatur...in Memory of Pietschou *11.5.00  +9.9.2006   Micky und ich suchen für sie jetzt bald Partner.
biggi
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carolinchen im herzen


WWW
« Antworten #4 am: Juli 09, 2006, 01:39:27 »

"so rumlaufen lassen"
sollte man sie auf gar keinen fall!
nur mit nem richtigen gehege,
das nach oben gegen katzen,vögel,marder,...
und nach unten gegen ausbuddeln abgesichert ist.
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derry
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« Antworten #5 am: Juli 09, 2006, 08:29:30 »

Hallo
auch wenn ich jetzt gleich gevierteilt werde, sag ich jetzt mal meine wahrscheinlich unpopuläre Meinung:
Ich denke ein Kaninchen ist ein Wesen, das ein Recht auf ein möglichst artgerechtes Leben hat, dazu gehören nun aber auch gewisse Gefahren. Das ist wie bei den Menschen: man kann Kinder auch in einer Art "Glashaus" aufwachsen lassen, dann passiert vielleicht (?) weniger, aber sie haben auch viele wunderbare Erfahrungen nicht gemacht, und das ist es doch,was das Leben ausmacht!!!Und so sehe ich das bei der Kaninchenhaltung auch! Ehrlich gesagt, finde ich ein freies Leben im ganzen Garten deutlich artgerechter als ein noch so großes Gehege (natürlich ist der Garten auch eine Art Gehege, aber trotzdem halt noch größer, sonst gibt es nur noch die Freiheit in der Natur, die artgerechteste Haltung...)haben die Kaninchen einfach ein interessanteres und freieres Leben, auch auf die Gefahr hin, dass was passiert.Abends würde ich sie natürlich  schon in ein mardersicheres Gehege geben, den Garten müsstest du auch ausbruchsicher machen, aber ich würde es tun!!
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belinih
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« Antworten #6 am: Juli 09, 2006, 09:18:09 »

Bei Kindern versucht man aber auch, ihnen das Leben so sicher wie möglich zu gestalten!
Man lässt ein Kind auch nicht allein auf die Straße und guckt dann mal, ob es heil wieder nach hause kommt!
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derry
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« Antworten #7 am: Juli 09, 2006, 11:23:05 »

ok, da hast du natürlich Recht, große Gefahrenquellen muss man bei Kindern ausschalten, und bei Kaninchen gilt das natürlich ebenso, deshalb die nächtliche Unterbringung in einem mardersicheren Gehege und der ausbruchssichere Garten.Je nach ländlicher Umgebung kann ein ungeschützter Freilauf auch problematisch sein u.a . wegen Raubvöglen usw, in Großstadtnähe sehe ich das Problem jedoch nicht. Aber ein fröhlich durch den Garten fetzendes Kaninchen ist einfach wunderschöner Anblick, auch die Verstecke, Gebüsche und Grabemöglichkeiten sind einfach größer...
 Die erste Zeit würde ich beim "Freigang" auch immer dabeisein ,um mögliche Ausbruchsstellen oder andere Gefahren zu erkennen, dann immer wieder engmaschige Kontrollen usw..Beim "Einfangen" am Anfang braucht man auch sehr viel Zeit und Geduld. Am besten ist es, die Kaninchen vor dem ersten Auslauf auf ein Geräusch zu konditionieren, wie z.B. Klingeln, Klappern usw. mit sofortiger Belohnung durch eine Leckerei. Wenn du das ein paar mal geübt hat , kannst du es in den Garten wagen, beim Einfangen dann das konditionierte Geräusch, wenns nicht gleich klappt keine Panik, geh ruhig zu dem Kaninchen hin, evtl. dahinter, vielleicht mit einem Stück Karton oder einer sonstigen großen "Einweisehilfe", breite die Arme aus, sprich ruhig mit dem Kaninchen und "treibe" es so Richtung Stall. Ich würde möglichst nicht danach "hechten" oder es packen, lieber noch jemanden zu Hilfe holen und ruhig bleiben. Viel Glück!
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Kleinee
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« Antworten #8 am: Juli 09, 2006, 15:49:05 »

Hallo!
Von wegen "artgerechtes" Leben... Was ist artgerecht für ein Kaninchen, dass seit Generationen durch Menschenhand gezüchtet wird? Ich glaube, es ist gefährlich zu sagen, dass für Kaninchen gewisse Gefahren dazugehören, die meisten unserer Lieblinge haben absolut keine Ahnung von ihren "natürlichen" Feinden oder den Gefahren, die auch in einem Großstadtgarten auf sie lauern! Woher denn auch? In freier Wildbahn würden sie das alles als kleine Kaninchen von ihrer Familie lernen, das könen wir als Menschen denke ich gar nicht leisten. Ich bin schon froh, dass sich meine Beiden anscheinend ein bißchen Instinkt bewahrt haben, was giftige Pflanzen betrifft, die rühren sie einfach nicht an. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht, bei einem Freund von mir sind 4 Kaninchen eingegangen, weil sie giftige Pflanzen gefressen haben!!
Versteh mich bitte nicht falsch, ich glaube nicht, dass du ein Kaninchen in Gefahr bingst! Ich denke nur einfach, dass unsere Hauskaninchen auf unsere Hilfe angewiesen sind! ...Das ist ja eigentlich auch das, was uns so an sie bindet, oder nicht?
Liben Grüße und nichts für Ungut!  knuddel4g
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Carmi1977
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #9 am: Juli 09, 2006, 15:57:10 »

Gefahren im Leben gehören dazu - ja, für mich sind Krankheiten Gefahren des Lebens für das Kaninchen, aber ich kann verhindern, daß das Kaninchen giftige Pflanzen frißt (Behandlung ist schon schwer, wenn man nicht genau weiß, was das Kaninchen gefressen haben könnte), abhaut oder sonst was passiert. Einfach so im Garten rumlaufen lassen - geht nicht. Mit dem Besitz des Tieres geht man eine Verantwortung ein und das heißt, Gefahren minimieren. Der Vergleich mit den Kindern hinkt etwas. Die Kinder sollen selbständig werden und irgendwann das Elternhaus verlassen. Die Kaninchen bleiben ihr Leben lang in unsere Obhut und sind als erwachsene Tiere vollkommen abhängig von uns und niemals richtig selbständig.
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

http://www.dshini.net/de/spage/45001923-7903-32b4-01f9-1065e654504e
Hasenzahn
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« Antworten #10 am: Juli 09, 2006, 16:41:31 »

Oh da hab ich wohl was losgetreten.Gewisse Zäune muss ich auf jeden Fall machen da die Kaninchen sonst en guten Gemüsegarten meiner Mutter fressen würde, da wäre sie sicher nicht begeistert.Wo erfahr ich den am besten welche Pflanzen giftig sind für Kaninchen?

Danke euch für eure Meinungen.

LG BAbsi
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LG Babsi
Sharrona
knutschkugel
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« Antworten #11 am: Juli 09, 2006, 17:13:48 »

Dann bin ich wohl jemand, der sein Kaninchen den größten Gefahren aussetzt und es mutwillig in den Tod treibt Wink

Nein Spaß!

Aber ich hab auch ein Kaninchen bei mir frei laufen! Sie ist fast 2 kg schwer und n Zwergwidderlöwenmix. Also nicht riesig, aber auch nicht zu klein um durch den maschendraht zu passen, der unser ganzes grundstück, immerhin fast 2500 m², einzäunt.

Ich hab bei ihr schon alles probiert, sehr große aussengehege, aber sie ist so freiheitsliebend und nur unglücklich wenn sie zu sehr eingesperrt ist. Woran ich das merke? Sie wird richtig zickig, kratzt und brummelt und beisst wenn sie zu wenig auslauf hat.

Deshalb läuft sie jetzt jeden Tag mindestens 18 Stunden frei im Garten herum. Nachts muss sie trotzdem in den Stall oder in ein Gehege. Sie ist aber jedes mal froh wenn sie wieder raus darf.

Es gibt nichts schöneres als sie frei laufen zu sehen. Seit sie so lebt sind auch die anderen kaninchenweiber kein problem mehr (bis auf eine hehe) und sie liegt dann meist neben deren gehege im schatten.

Klar, sie könnte giftige pflanzen fressen, wir haben hier z.B. viel efeu, der ja auch nicht grade gesund ist. aber den hat sie noch nie angerührt. Pflanzen, die schon in kleinen mengen giftig für kaninchen sind haben wir hier nicht.

Wir haben hier eigentlich keine Katzen auf dem grundstück, da unser hund denen angst macht. Aber trixi hat schon mal eine in die Flucht geschlagen ^^

Ach ja, den Hund lasse ich auch frei mit dem kaninchen laufen! Klappt wunderbar!

Man kann es sehen wie man möchte, aber ich persönlich glaube auch, dass Kaninchen, die möglichst viel Platz zum Laufen haben glücklicher und vor allem ausgelasteter sind. ich will jetzt nicht sagen, dass alle, die ihr kaninchen in freigehegen oder in der wohnung halten diese nicht artgerecht halten!! die meisten meiner tiere haben ja auch freigehege.
Allerdings würde ich das mit dem freilauf auch nur mit sehr zutraulichen und auf den menschen bezogenen tieren so machen, denn das einfangen würde sonst ewig dauern. ich hab trixi dran gewöhnt abends um ne bestimmte uhrzeit gefüttert zu werden (sie kriegt dann ein paar leckerchen) und sie ist auch immer relativ pünktlich "zu hause" Wink

Vielleicht bin ich wirklich etwas leichtsinnig, aber ich möchte sie einfach nicht einsperren.
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Ninidad
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« Antworten #12 am: Juli 09, 2006, 17:53:45 »

Nun, ich bin einer der wenigen Glücklichen die seinen Ninis ca 200 qm Auslauf über tgl. ca 12 Std geben können.
Gegen eindringende Feinde der Bodentiere sind meine absolut geschützt, auf die Wiese ( nochmal ca 150 qm ) kommen sie nur unter Aufsicht!

Solche Flächen kann man allerdings nicht nach oben hin absichern, aber bisher hab ich bei uns auch noch keine Falken oder Bussarde gesehen und idR. ist auch immer jemand in der Nähe des Auslaufes, also es hat jetzt soooooo lange wunderbar geklappt, da lass ich es auch dabei hasi3

Mein Gehege ist absolut ein- und ausbruchssicher also, kann ich rel. beruhigt sein ;-)

Artgerecht können wir unsere Tiere zwar nicht halten, aber man kann es ihnen so schön und angenehm wie möglich machen und genau dieser Verpflichtung hab ich mich verschrieben hasi5

Was die Giftpflanzen betrifft, so sollte man mal googeln, da wird, z.B. unter * www.diebrain.de * einiges aufgeführt an das man sich orientieren kann  hasiprost

LG. ninidad

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Es gibt Menschen die im Schatten stehen und jene die im Lichte, die im Schatten sieht man nicht, man sieht nur die im Lichte***
bieralexis
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« Antworten #13 am: Juli 10, 2006, 17:22:59 »

@derry, ich kann Dir in gewisser Weise zustimmen.
Ein Gehege habe ich schon aufgestellt, dieses ist allerdings nach unten hin offen und nach oben hin nur mit einem Teichnetz bespannt. Bei dieser Gehegeart müßten meine 4 Tiere schon alle tot sein, wenn ich den meisten hier glauben würde. Ich denke aber, daß alles hier etwas übertrieben wird,was Du sicherlich damit auch sagen willst. Meine 4 sind fleißig am buddeln und diesen Spaß möchte ich ihnen nicht nehmen. Ich habe noch nie beobachten können, daß nach oben gebuddelt wird, sie gehen immer nur in die Tiefe und machen ihre Löcher sogar manchmal wieder zu. So etwas ist schön zu beobachten, sie haben soviel Spaß dabei. Wenn sie so schlau sein sollten, daß sie an der richtigen Stelle im Gehege anfangen und sich dann auf der anderen Seite wieder hochgraben, was ich bezweifel,sei es ihnen gegönnt.
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