|
Tan-ja
|
 |
« am: September 05, 2006, 11:03:34 » |
|
Hallo,
ich überlege zu meinen zwei Stallkaninchen, noch ein Zwergkaninchen dazuzuholen. Nun ist es noch sehr jung und Zahnprobleme sind laut meiner Tierärztin erst in etwa einem Jahr erkennbar. Wie oft kommt so etwas denn statistisch gesehen vor? Ohne Getreide werden meine Ninis sowieso ernährt, aber bei Zwergkaninchen gibt es doch häufiger auch eine genetische Veranlagung zu Zahnfehlstellungen. Kennt jemand Zahlen, wieviel Prozent der Zwergkaninchen so etwas haben?
Lg Tanja
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Kaninchenhalterin
|
 |
« Antworten #1 am: September 05, 2006, 11:08:01 » |
|
Ich weiß nicht, ob es da Zahlen gibt. Aber ich hatte so ein Zahnkaninchen. Man konnte ihre schlimme Zahnfehlstellung aber schon mit sechs Monaten nicht mehr übersehen! Leider leiden insbesondere sehr kleine Zwergkaninchen, die einen kurzen Kopf haben, darunter. Naja, aus schlechten Vermehrungen oder ähnliches. Man kann die Zähne regelmäßig kürzen lassen, häufig reicht das aus. Oder man kann, wenn es nicht anders geht, die Vorderzähne ziehen lassen. Sowas geht alles. Aber prinzipiell kann jedes Zwergkaninchen dieses Problem früher oder später bekommen. Das heißt nicht, dass es jedes bekommt oder dass deine kleine Humpel-Maus es bekommen muss.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
 Die Hummel hat 0,7 qcm Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach.
|
|
|
|
anne
|
 |
« Antworten #2 am: September 05, 2006, 11:09:45 » |
|
ich kann nur von meinen sprechen, da haben 4 von 4 zahnproblemen. entweder immer mal nur spitzen, alle drei wochen backenzähne-kürzen oder richtig heftige zahnfehlstellungen mit fehlenden zähnen, verdrehten wurzeln, krummen zähnen etc.. lg anne
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Kaninchenhalterin
|
 |
« Antworten #3 am: September 05, 2006, 11:11:12 » |
|
Vier von vier? Das ist ja echt schlimm! Sind die verwandt oder alle woanders her? Aber man kann sie ja trotzdem halten, wenn man will, du hast sie ja noch. 
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
 Die Hummel hat 0,7 qcm Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach.
|
|
|
|
Fine
|
 |
« Antworten #4 am: September 05, 2006, 11:12:34 » |
|
Genetische Veranlagung von Zahnfehlern sieht man innerhalb von 3 Monaten und dann wird der erfahrene (seriöse) Züchter zum Bolzen und zum Messer greifen und die Zahnkaninchen merzen sowie diese Linie nicht mehr weiterführen.
Alles andere ist ein Wachstumsbedingter Zahnfehler, der mit etwa 6 Monaten ausgewachsen ist (und auch da wird ein seriöser Züchter - so er denn solche Tiere überhaupt hat - merzen).
Ich denke, es kommt darauf an... Leider gibt es innerhalb unserer Zucht genügend schwarze Schafe, die solche Tiere meinen verhökern zu müssen, genauso die Wohnzimmervermehrer. Ich könnte dir in Bayern,BaWü, Thüringen, Meck-Pomm und Sachsen, sowie im Pott Zwergenzüchter nennen, wo keine Zahnfehlerkaninchen abgegeben werden.
Inwieweit und in welcher Prozentzahl ZF bei Zwergen vorkommen, kann ich dir nicht sagen, denn ich kenne jetzt aktuell keine Statistik der ich trauen würde.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
Herr, lass Hirn vom Himmel fallen
|
|
|
|
anne
|
 |
« Antworten #5 am: September 05, 2006, 11:16:51 » |
|
keiner ist mit keinem verwandt. hasi war der mit der richtig schlimmen fehlstellung, die letztendlich zu den kieferabszessen und zu seinem tod geführt haben, amelie ist die mit den regelmäßig zähnekürzen und bruno und mops müssten so alle halbe jahre und mops hat auch einen schiefen zahn. aber die zwei sind nicht wirklich der rede wert. mit guter ernährung ist das kein problem. mit amelie werd ich morgen sehen, was das kopfröntgen zeigt, ob die zwei kleinen beulen am unterkiefer meine befürchtungen wirklich bestätigen. verwandt sind übrigens mein bruno und steffis filou, sind brüder und beide haben diese veranlagung zu spitzen vererbt bekommen. ihre zwei kann man also auch zu den zahnkaninchen zählen. wenn auch nicht so schlimm, aber trotzdem waren nach 10 monaten auch spitzen da.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Kaninchenhalterin
|
 |
« Antworten #6 am: September 05, 2006, 11:21:50 » |
|
Schlimme Sache das. Von meinen dreien hat keiner Zanprobleme. *AufHolzKlopf* Finde es traurig, dass es so viele gibt, aber was will man machen. Die muss man ja auch versorgen, sie können ja nichts dafür. Ich drücke dir die Daumen, dass amelie nicht so krank ist, wie es sein könnte!
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
 Die Hummel hat 0,7 qcm Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach.
|
|
|
|
max
Gast
|
 |
« Antworten #7 am: September 05, 2006, 11:23:04 » |
|
huhu, unsere zwergkaninchen haben keine Zahnprobleme. Gott sei dank.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Pimbolina
|
 |
« Antworten #8 am: September 05, 2006, 11:28:16 » |
|
Wie von kaninchenhalterin geschrieben sind es meist die ganz klein gezüchteten Rassen die Probleme haben mit den Zähnen. Ansonsten wenn du eine normale Zwergkaninchenrasse hast und du von Anfang an richtig ernährst, also mit ganz viel Heu, dann sind die Chancen für Zahnprobleme schon gering.
Es ist allerdings die Frage wenn deine 2 Stallkaninchen sich als Paar super gut verstehen ob du da dann ein einzelnes drittes Ninchen dazusetzen solltest. Meist wird das dann Aussenseiter bleiben oder sogar die Harmonie zwischen deinen 2 großen stören.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
steffi_o
|
 |
« Antworten #9 am: September 05, 2006, 11:32:05 » |
|
zwei von zwei haben zahnprobleme... hatte mal kurze zeit nen anderen rammler, der hatte auch zahnprobleme... meine tä sagt, dass es vermehrt bei löwenköpfchen vorkommt, k.a. warum...
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Christine1979
|
 |
« Antworten #10 am: September 05, 2006, 11:34:09 » |
|
Hatte bisher 2 Kaninchen, sie sind alle 2 gestorben allerdings nicht wegen Zahnproblemen, sondern wegen Darmkoliken. Sie hatten nie Zahnprobleme und wurden bei ca 5,5 jahre alt. Mit der Lucy war ich mal zum checken, da hat der TA eine kleine Spitze gefunden, wo sie 2 Jahre war, danach musste ich 3 Jahre nicht mehr zum TA gehen mit ihr, beim Rocky das gleiche, nie Zahnprobleme, einmal eine kleine SPitze, also nix schlimmes. Bei meinem neuen kaninchen das ist ca 1,5 Jahre alt sie auch alles gut aus, habe es aber erst 3 Wochen und muss erstml schauen wie es sich verhält.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Dorte
|
 |
« Antworten #11 am: September 05, 2006, 11:36:19 » |
|
Ryenni hat auch Zahnprobleme, einer der unteren Schneidezähne wächst nach vorne raus, weswegen ich alle paar Wochen zum TA zum kürzen muss.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Tan-ja
|
 |
« Antworten #12 am: September 05, 2006, 11:39:51 » |
|
Also ich hatte gehofft, dass ihr mich beruhigen könnt, weil das noch so ein Punkt ist, weshalb ich zögere die Kleine zu mir zu nehmen.
Aus einer guten Zucht ist sie nämlich auch nicht, sondern von einem Vermehrer. Sie muss mal heruntergefallen sein, denn sie hat ein schief zusammen wachsendes Bein und am Rücken hat sie wohl auch etwas, wird aber laut Tierärztin schmerzfrei leben können, wenn das alles erst einmal komplett zusammengewachsen ist, nur eben etwas seltsam hoppeln und vielleicht auch nicht so schnell sein wie die anderen. Das würde mich jetzt nicht so stören. Eine Bekannte arbeitet in einem Baumarkt mit Zoofachabteilung, dort wollte niemand die Zwerghäsin haben wegen der Behinderung und sie sollte zurück zu ihrem ehemaligen Besitzer kommen, wo sie höchstwahrscheinlich getötet worden wäre. Deswegen hat meine Bekannte sie geholt, aber sie hat selbst schon vier Kaninchen und langfristig keinen Platz für ein fünftes.
Nun überlege ich halt, sie zu meinen zwei Stallkaninchen zu packen. Ich weiss wirklich nicht, ob ich soll oder nicht, und ein Grund ist, dass ich eigentlich mit zwei Kaninchen genug habe, vor allem wenn sie mal krank werden. Zur Zeit sind sie zwar fit und gesund, aber man weiss ja nie, was kommt!
Hinsichtlich das, was Pimbolina geschrieben hat: Was meint ihr anderen? Glaubt ihr, das zuletzt kommende Zwergkaninchen wird Aussenseiter bleiben, weil die anderen zwei so ein eingespieltes Paar sind? Sie sind Geschwister und also schon ihr ganzes kurzes 5-monatiges Leben lang zusammen. Sie zicken sich nie an und leben IMMER in Harmonie. Würde da ein weiteres Kaninchen nur stören? Ein ganzes Paar will ich nämlich definitiv nicht dazu nehmen!
Lg Tanja
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Kaninchenhalterin
|
 |
« Antworten #13 am: September 05, 2006, 11:46:56 » |
|
Also ob ein Zwergkaninchen oder ein Stallkaninchen in seinem Leben mal krank wird, sei es Zahnfehlstellung, E. Cuniculi, Kokzidien oder sonst was, das weißt du NIE! Wäre das ein Grund, sie nicht zu nehmen, weil sie vielleicht irgendwann mal krank werden könnte? Das könnte jedes Tier! Vergesellschaftung: Ich hab seit kurzem drei Rammler. Das läuft immer unterschiedlich ab. Es kann eine liebe, harmonische Dreiergruppe werden oder die Kleine könnte übrig bleiben. Vielleicht kannst du ihr dann noch einen Zwergenkastraten besorgen? Dann hätte jeder jemanden. Aber vielleicht ist das auch nicht nötig. Zwerge und Große verstehen sich doch ganz normal gut miteinander. Wo soll die Kleine hin, wenn du sie nicht nimmst? Man könnte es auch versuchen und wenn sie sich nicht verstehen, sie weiter vermitteln. Das hätte ich mit Gulliver getan.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
 Die Hummel hat 0,7 qcm Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt einfach.
|
|
|
|
Tan-ja
|
 |
« Antworten #14 am: September 05, 2006, 12:16:56 » |
|
Natürlich kann ein Tier immer krank werden. Keine Frage! Aber wenn es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass es das wird, ist es doch klar, dass man noch mehr überlegt, bevor man sich das Tier anschafft. Dass mit dem weitervermitteln, falls es keine richtige Harmonie gibt ist eine ganz gute Alternative. Nur kenne ich mich und würde wirklich leiden, wenn ich es dann wieder abgeben müsste und vier Kaninchen, das wird dann wirklich zuviel. Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich bisher keinen anderen Interessenten für die arme Maus. Erst einmal sitzt sie alleine in einem grossen Käfig bei meiner Bekannten. Das Risiko für eine Vergesellschaftung ist noch zu hoch, weil ihr Bein noch nicht hundert prozentig zusammengewachsen ist und es ihr auch noch weh tut. Wenn niemand die arme Maus nimmt, würde sie nicht einfach wegkommen, sondern dann wohl doch bei meiner Bekannten bleiben und später eben mit ihren zwei Stallkaninchen und ihren zwei Zwergkaninchen vergesellschaftet werden. Aber eigentlich will meine Bekannte das nicht. Ist aber halt auch eine grosse Tierfreundin wie die meisten hier.  Na ja, ich überleg mir das einfach mal in Ruhe und entscheide dann! Lg Tanja
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|