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Autor Thema: Draußen ohne Betreuung?  (Gelesen 1353 mal)
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**Sandra**
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« am: September 07, 2006, 15:05:05 »

Hallo!
Ich baue gerade mein neues Gehege. Sie kriegen dann eine Art Hühnervoliere in einem Stall und dort gibt es einen Durchlass von wo aus sie ins neue Gehege können. Platz haben sie dann sehr viel.

Nun ist es so, dass ich öfters mal weg bin und da gibt es nur 2 Möglichkeiten wegen den Tieren.

Entweder ich nehme sie mit. Dann müssten sie 2 Autostunden in Kauf nehmen und würden dann in ein deutlich kleineres Gehege kommen, wo sie aber nachts dann in ein Gartenhaus kommen müssten.

Oder ich lasse die Tiere dort in ihrem Gehege.

Was ist besser?

Allerdings habe ich da ein schlechtes Gewissen, weil ich dann immer meinen Mitbewohner bitten muss, sich um die Tiere zu kümmern und wenn der gerade im Klausuren Stress ist, finde ich das irgendwie doof.

Deswegen suche ich nach einer Möglichkeit wie die Tiere relativ lange und mit möglichst wenig Aufwand meines Mitbewohners alleine bleiben können.

Dazu habe ich mir überlegt, dass ich ja immer einen Teil des Geheges absperren könnte wo ich Rasen wachsen lasse. Dann hätten sie schonmal Frischfutter in der Zeit wo ich nicht da bin.
Für Wasser würde ich einfach 1-2 Näpfe raus stellen und da sie ja eh nichts trinken kann das Wasser auch mal ein paar Tage stehen bleiben und der Regen füllt es nach, bzw. kann ich auch eine Art Regenrinne dahin leiten lassen.

Dann würde ich irgendwie eine Art Futterautomat aufstellen. Da dachte ich an so eine Kartoffellkiste, wo gut 20kg Heu rein passen. Wenn die in den Stall kommt, bleibt das Heu immer trocken und rutscht einfach nach.
Und für Grünzeugs könnte ich ja auch eine Art Futterautomat aufstellen, vielleicht einen Automaten mit ausreichend Gemüse für 3 Tage, solange hält sich das ja. Da nehme ich dann Karotten, weil die nicht so gerne gefressen werden und dadurch länger halten. Und dann vielleicht einen Automaten mit Trockenfutter, am besten dann mit Pelletts die mögen sie nämlich nicht so gerne und die Gefahr des Überfressens wäre dann gedämft.


Meint ihr das kann gut gehen?

Dann habe ich noch das Problem, dass mein Mitbewohner ja auch mal ins Gehege muss. Da habe ich dann immer Angst, dass die Tiere raushoppeln. Deswegen wollte ich so eine Art Futterklappe ans Gehege bauen, also einfach eine kleine Mini-Tür im Gehege wo mein Mitbewohner dann von Außen nur einen Napf durchschiebt, wenn ich mal länger weg bin.

Dann wäre da aber noch das Problem der Futterbeschaffung. Frischfutter hält sich ja nicht so lange und ich will meinen Mitbewohner ja nicht auch noch alle 2-3 Tage zum Supermarkt schicken wo er sich dann mit 5kg Futter abschleppen muss. Im Sommer kann ich ja was im Garten anpflanzen, aber im Winter? Da müsste ich wohl doch wieder auf Pellets ausweichen.

Als Krönung habe ich dann noch vor im Stall eine Kamera zu installieren, da wir dort sowieso Strom haben und mein Mitbewohner eh total der Technik Freak ist. Er meinte das wäre kein Problem mit der Kamera. Dann könnte ich so vielleicht immer übers Internet nach dem Rechten schauen.

Damit wäre doch der Aufwand für meinen Mitbewohner so minimal wie möglich oder? Oder hat sonst noch jemand Tipps, zur Arbeitserleichterung?

Grüsse Sandra
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Kaninchen-Freundin
2 Nins + 1 Katzendame
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« Antworten #1 am: September 07, 2006, 15:45:45 »

Wie lange bist du denn dann unterwegs? Hört sich so an, als ob du mindestes für eine Woche weg bis.

Ich hätte absolut keine Ruhe, meine Tiere so lange alleine zu lassen. Was ist, wenn ein Marder, Fuchs o.ä. ins Gehege eindringt? Wie kannst du sicher sein, dass deine Wasser bzw. Futterautomaten richtig fuktionieren? Was ist, wenn ein Tier krank wird? Meines Erachtens nach, muß jemand mindestens einmal am Tag nach den Ninis schauen. Dann kann auch kontrolliert werden, ob Wasser oder Futter genug da ist. Frischfutter für eine Woche im voraus zu besorgen ist kein Problem. Wenn du zu deinen Mitbewohnern nicht mal zutraust, dass sie das Gehege betreten, ohne dass ein Tier abhaut, dann sind das auch nicht die richtigen Sitter.

Ich bin bestimmt nicht überzimperlich, was die Betreuung von Nins angeht, aber ich hätte doch arge Bedenken!
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Kira
8 eigene Kaninchen
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Unser Sonnenschein Kira


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« Antworten #2 am: September 07, 2006, 15:56:20 »

Schließ mich meiner Vorschreiberin an ...einmal am Tag sollte jemand nach den Tieren
schauen .
Kaninchen sind so empfindlich was verdorbenes Futter angeht , ich hätte da keine Ruhe .

Vielleicht kannst du hier im Forum mal einen Aufruf machen , wegen der Betreuung  hasi3

LG
Sabrina
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Der Hund ist das einzige Lebewesen ,
dass den Menschen mehr liebt als sich selbst
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Christina K.
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Tiere sind die besseren Menschen


« Antworten #3 am: September 07, 2006, 16:08:08 »

Hallo,

also ich lasse meine höchstes 1 Nacht alleine, also wenn ich Samstag abends wegfahre, dass ich Sonntag abends wieder da bin.

Eventuell würde auch noch Sa. morgens bis So abends gehen, länger würde ich sie nicht ohne Beaufsichtigung alleine lassen. Wenn du mal 3-5 tage weg bist, sollen deine Mitewohner wenigstens 2-4 mal schauen und füttern kommen.
Die Karotten kannst du ja einkaufen, bevor du wegfährst. Erkläre ihnen kurz, dass Heu und Wasser immer da sein muss und 1x ne orentliche Portion Frischfutter zu geben ist.
Wichtig, dass sie nicht nur das Futter reinschmeissen, sondern kurz schauen, ob alle herkommen, hoppeln und fressen.
Meine Schwester und ich hatten diese Woche beide den gleichen Fall. Ihr Ninchen frass am So. abends schon wenig, ausser einen Petersil, am Mo. nachmittag auch nicht mehr, sie packte es und ab in die Klinik. Es hatte Blähungen, wäre es erst am Di. behandelt worden, wäre es zu spät und hätte tödlich geendet. Ich bemitleidete meine Schwester nur - sie hatte ja nichts anderes gefüttert - und war froh dass meine gesund waren. Dachte ich auch nur. Meine Shadow frass Di. abends nichts mehr (merkte ich gleich, weil ansonst stürzen sie sich schon aufs frische Heu, nachdem sie dann Karotte auch nicht wollte, wusste ich: oje auch Blähungen). Ich fuhr zwar um 10 Uhr abends nicht mehr in die Klinik, weil die TÄ meinte, es reicht wenn ich diesselben Mittel von meiner Schwester gebe und siehe da, am Mittwoch abend war sie wieder die alte ;-)

Ist zwar lange geworden, aber du siehst wie schnell das gehen kann, und wir haben nicht mal was anderes als sonst gefüttert, die TÄ meinte, das Wetter kann schuld sein.

Deswegen würde ich sie nicht mehr als 1-2 Tage alleine lassen, kläre deine Mitbewohner über alles auf und gib ihnen auch die Telenummer des TA und zu deiner Beruhigung kannste ruhig eine Kamera installieren, so kannst du in deiner Abwesenheit zusätzlich kontrollieren ob eh alles in Ordnung ist.

LG
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Viele Bussis an meine Ninchen Stupsi, Blacky, Sternchen, Schlappi, an Pauli u. Charly, an Bunny u. Funny und an Snow u. Shadow; meine Meeris Tommy, Maxi, Happy, Lucky, Smoky, Mama, Baby; an die Ratten Remus,Mädi,Valentin,Silvester sowie alle Hamster u.Mäuse. In Gedenken an Hoppel, Feh u.alle anderen
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« Antworten #4 am: September 07, 2006, 18:42:59 »

@Kaninchen-Freundin:
Wie lange ich weg bin ist unterschiedlich, mal nur 2-3 Tage, mal aber auch ein paar Wochen oder ein ganzer Monat.
Ins Gehege kann kein Marder und kein Fuchs eindringen. Das hat auch nichts damit zu tun ob ich da bin oder nicht, wenn ich da bin und nachts ein Marder ins Gehege kommt, hilft das auch nichts, wenn ich im Bett liege.
Die Wasser und Futterautomaten werden absolut funktionstüchtig gebaut und wenn doch mal einer kaputt gehen sollte, ist ja noch Heu da und Grass und mein Mitbewohner kann das Teil dann reparieren.
Wenn mal eins in der Zeit krank werden sollte, dann ist es eben pech. Da bleibt mir nichts anderes übrig als mich dann auf meinen Mitbewohner zu verlassen, der das merkt.
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Kaninchenhalterin
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« Antworten #5 am: September 07, 2006, 19:01:26 »

Unter diesen Umständen nimm sie lieber mit.
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Christina K.
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Tiere sind die besseren Menschen


« Antworten #6 am: September 07, 2006, 19:21:35 »

Nimm sie mit, wenn du länger weg bist und wenn es nicht zuviel Stress ist und sie dort nicht nur im Käfig leben müssen, weil da haben sie es im großen Gehege sicher besser.

Lerne deinen Mitbewohner an, sag wieviel dir die Tiere bedeuten und wie stolz du auf ihn bist, wenn er sich gut drum kümmert. Er muss wenn du unter einer Woche weg bist ja nur füttern und schauen ob alle rumhopplen und fressen, ausmisten tust du wieder wenn du da bist. Wenn du länger als 1-2 Wochen weg wärst,müsste er eben mal ausmisten und natürlich auch füttern. Vielleicht kannst du ihn ja anlernen und eine andere Gegenleistung für ihn erbringen (z.b. was mitbringen, ihm wo helfen, ein bisschen was zahlen....)

Also ich habe zum Glück ne Schwester (auch hier im Forum) besser gesagt ne twinsister, die kennt sich genauso toll aus mit Tieren und die passt auf wenn ich nicht da bin, obwohl ich fahre nie länger als eine Woche fort. Dieses Jahr war ich 2x je eine Woche in Kroatien, das wars auch schon.

LG
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Petra218
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« Antworten #7 am: September 07, 2006, 23:00:50 »

also ich halte nichts vom mitnehmen, das ist ja jedesmal irrsinnig viel streß für sie. ####versuche das so gut es geht zu umgehen.
Für 2-3 tage hört sich deine  lösung nicht so dumm an. Für 1 monat klappt das natürlich nicht.
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« Antworten #8 am: September 08, 2006, 08:21:15 »

Ich hab meine früher auch andauernd mitgenommen, die sind mit mir im Jahr teilweise so 20.000 km gefahren. Sie haben sich schnell daran gewöhnt. Ich glaube nicht, dass sie mit dem Mitbewohner gut versorgt sind, wenn das alles so kompliziert ist. Zwei - drei Tage ja, aber länger nein.
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #9 am: September 08, 2006, 08:53:16 »

Hallo,

im Wohnheim waren wir drei Biostudentinnen mit Kaninchen. Daher hat es sich gut angeboten, gegenseitig nach den Tieren zu sehen. Fü 2-3 Tage kann man die Kaninchen allein lassen, doch es sollte immer jemand mal nach den Tieren sehen. Auch wenn Deine Mitbewohner im Streß sind, dauernt doch ein Blick nur 5 min. Vielleicht lassen sie sich auch irgendwie kulinarisch bestechen  happy. Wenn Du länger wegbleibst, nimm sie mit. Meine Tiere haben das auch immer gut überstanden. Während der Autofahrt haben sie sich meist hingelegt und gedöst. Und wenn die Kaninchen angekommen sind, haben sie erstmal alles beschnuppert, markiert und fertig.
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

http://www.dshini.net/de/spage/45001923-7903-32b4-01f9-1065e654504e
Lilith
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« Antworten #10 am: September 08, 2006, 14:02:05 »

Ich denk es ist besser die Kaninchen nicht immer mit zu nehmen. Auch wenn man es nicht merkt, bedeutet es doch Stress für die Tiere.
Da gibt es Versuche mit Ratten und der Adrenalinkonzentration im Blut, ich hab erst letzte Woche die Prüfung gemacht, darum weiß ich die Werte noch

Also Kontrolle (ruhendes Tier): 250 ng/l
hantiert (z.B. beim Käfigausmisten) 500 ng/l
gefesselt 5000 ng/l
decapitiert 15000 ng/l

Also allein das Ausmisten des Käfigs bedeutet schon einen doppelt so hohen Adrenalinspiegel. Wie hoch steigt er dann bei einer Autofahrt mit den ganzen Gerüchen und Wahrnehmungen wohl an.
Ich denke, wenn du deine Mitbewohner so weit bringst, dass sie jeden Tag kurz einen Blick auf die Tiere werfen, ob sie alle gesund sind und auch fressen, dann mach das so wie du es geplant hast.

Übrigens bevor ich hier eines auf die Rübe bekomme: ich hab keine Ratte getötet, das sind Werte aus einem Endokrinologiebuch. Ich hab sie hier nur wiedergegeben und mit dem Versuch selber nix am Hut gehabt, außer, dass ich es für meine Prüfung lernen mußte.
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Schönen Tag noch
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #11 am: September 09, 2006, 10:39:38 »

@Lilith:

Wenn man länger wegbleibt, kann die Kaninchen mitnehmen. Im Auto ist die Fahrt weniger stressig als mit dem Bus oder der Bahn. Meine Kaninchen haben sich nach 10 min langgelegt und gedöst. Ich denke, daß würden die nicht machen, wenn sie voll unter Streß stehen würden. TA-Besuche sind da stressiger. Und beim Ausmisten sind meine beiden so neugierig, da wird mit der Schippe gespielt, obwohl sie dann auf alle Fälle Auslauf haben. Aber die finden es einfach schön mit dabei zu sein. Und in der frischen Einstreu pinkelt es sich einfach besser. Es kommt einfach auf die Kaninchen selbst an: manche sind streßanfälliger, andere sind da eher cool.
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Petra218
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« Antworten #12 am: September 10, 2006, 17:08:52 »

Lilith, was für Versuche macht ihr auf der Uni?
Ich weiß, dass viele Studien mit Terversuchen verbunden sind (meins auch), aber ich weiß, dass die meisten Versuche meiner meinung nach völlig bescheuert und nutzlos sind. Meiner meinung nach. Ich weigere mich auch, Tv zu machen. Aber dies gilt auch für den medizinischen bereich.
Was für ein versuch ist das denn, und wozu?!?!? Er hört sich an als müssten die Tiere sehr leiden.

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Lilith
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« Antworten #13 am: September 10, 2006, 19:03:12 »

Das sind keine Versuche die wir gemacht haben, sondern die Versuche aus den Lehrbüchern (Physiologiebücher) Wir arbeiten recht oft mit Computersimulationen, da wurden die Versuche schon vor langer Zeit gemacht und die Ergebnisse in den Computer eingegeben und Simulationsmodelle für Studenten entwickelt.
Ich hab Versuche mit Bienen gemacht. Davon mußte ich aber auch einen Teil für die Probenentnahme umbringen.
Tierversuche machen wir sonst auf die harmlose Weise. Z.B. lassen wir eine Kröte fernsehen, die darf dann aber danach wieder hinaus.
Was aber doch ab und zu vorkommt sind Tiertötungen. So mußten wir Ratten, Frösche, Schnecken... sezieren. Aber das sind Dinge die man nicht in einer Simulation oder aus einem Lehrbuch lernen kann.
Und um einem Lebewesen helfen zu können muß man es zuerst verstehen lernen, da gehört nun mal auch der innere Aufbau dazu.
So wie Medizinstudenten an menschlichen Leichen das sezieren lernen müssen, tun wir es mit tierischen.
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Schönen Tag noch
Liebe Grüße Lilith
Minuit
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« Antworten #14 am: September 12, 2006, 07:39:48 »

Hallo,

das mit der Kamera finde ich schon ein bisschen abgefahren und bringt dir letztlich doch nichts. Dein Mitbewohner geht ja sicher auch alle paar Tage mal Essen für sich einkaufen oder? Dann kann er doch gleich Gemüse für die Hasen mitbringen. Oder wenn dein Mitbewohner gar keinen Bock drauf hat die Nickel zu versorgen suchst du dir jemand in deinem Ort oder in der Nähe, der vielleicht auch Tiere hat. Dann kann man das Tiersitting ja auf Gegenseitigkeit machen. (Bedenke auch, dass im Sommer das Gemüse ganz schnell gammelt!)
Ich hab das Problem auch öfter, meiner Mitbewohnerin war das nie zuviel, sonst hab ich halt Freunde gefragt. Schwierig wurde es immer über Feiertage, also z. B. Weihnachten, da hatte ich meine Kaninchen dann mal für 10 Tage im Tierheim untergebracht, war nicht die beste Lösung aber die einzige.

lg min
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