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Autor Thema: AB-Gabe nicht in Verbindung mit Milchprodukten!  (Gelesen 702 mal)
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Samoa
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« am: Februar 17, 2007, 16:42:53 »

Hallo!

Ich muss Euch mal was fragen, meine Freundin gibt ihrem Kaninchen gerade ein Antibiotikum geben, der Tierarzt gab ihr so Milchsäurebakterien mit, die die Darmflora in Ordnung halten sollen.
Nun haben wir aber im Beipackzettel gelesen, dass die Wirkung des Antibiotikums durch gleichzeitige Gabe von Milchprodukten reduziert wird.

Meine Frage nun: Gilt das auch für diese Milchsäurebakterien oder meinen die nur richtige Milchprodukte?

Zur Aufklärung, das Antibiotium ist ein Mittel für Katzen und Hunde, kann aber laut Tierarzt in der richtigen Dosierung auch für Kaninchen angewandt werden.

Weiss das jemand von Euch?

Danke
Liebe Grüße Sarah
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #1 am: Februar 17, 2007, 17:35:21 »

Woran leidet das Kaninchen genau?

Es stimmt, dass man Antibiotika in Verbindung mit Milchprodukten nicht einnehmen sollte. Es ist zumindest nicht optimal, aber dadurch wird aber die Wirkung des Antibiotikums nicht aufgehoben. Hat man den TA darauf angesprochen? Man darf halt die Milchsäurebakterien (in welcher Form auch immer) nicht gemeinsam mit dem AB verabreichen. Deine Freundin wird doch Hinweise erhalten haben, wann was dem Kaninchen zu geben ist. Soviel ich weiß, sind in allen Milchprodukten Milchsäurebakterien enthalten (aber Frischmilch wird ja dann weiter verarbeitet, um die Keimzahl zu senken).
Aber Joghurts sollen bei Verdauungsbeschwerden bei Menschen ja auch helfen (probiotisch).

L.G. Angie
« Letzte Änderung: Februar 17, 2007, 17:47:24 von angie1609 » Gespeichert

Samoa
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« Antworten #2 am: Februar 17, 2007, 17:37:59 »

Das Kaninchen leidet an Schnupfen.

Der TA meinte, einfach AB geben und diese Bakterien.

Kann man das zeitversetzt geben oder wär das dann auch das gleiche?

LG Sarah
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Nala85
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« Antworten #3 am: Februar 17, 2007, 17:43:34 »

Mich wundert das... Beim Menschen sagen ja die Ärzte immer dazu wenn man Antibiotikum nimmt, soll man Joghurt essen...
Kann mir nicht vorstellen dass da so große Unterschiede sind. Was sagt der Arzt dazu?
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Man sieht nur mit dem Herzen gut!
angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #4 am: Februar 17, 2007, 17:44:20 »

Ich glaube diese Milchsäurebakterien sind nur für die Milchsäuregehrung (Zucker zu Milchsäure abbauen) verantwortlich. Frischmilch enthält z.B. eine große Keimzahl, aber wird eben nach EU-Norm weiter verarbeitet. Ich denke, dass man es dem Kaninchen problemlos geben kann!
Als Beispiel könnte ich probiotische Joghurts nehmen, die wir Menschen bei Verdauungsbeschwerden essen. Ich würde es trotzdem zeitversetzt geben oder mich an die Anweisung des TA halten. Bei Unsicherheit soll sie einfach nachfragen! Bin mir sicher, es gibt hier viele Forum-mitglieder mit Kaninchenschnupfen-erfahrung, die weitere Tips und Ratschläge geben können!

L.G. Angie
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Samoa
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« Antworten #5 am: Februar 17, 2007, 17:45:31 »

Aber bei diesem speziellen Antibiotium stehts dabei "nicht in Verbindung mit Milchprodukten".
Es ist WOchenende und kein Arzt zu erreichen ausserdem kennt er sich eh nicht aus, weil sonst hätt er ihr die Bakterien nicht extra mitgegeben.
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biggi
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carolinchen im herzen


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« Antworten #6 am: Februar 17, 2007, 17:46:54 »

beim menschen wird die ab wirkung aufgehoben.
da wirds bei kaninchen nicht anders sein.

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Zippy
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« Antworten #7 am: Februar 17, 2007, 17:52:58 »

kann sein, dass das jetzt völliger Quatsch ist, was ich schreibe, aber ich dachte ich hab mal auf 'nem Beipackzettel gelesen, dass das Calcium in der Milch die Wirkung von AB beeinträchtigt.
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Sylvi
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« Antworten #8 am: Februar 17, 2007, 17:53:49 »

Ja habs eben nochmal nachgelesen, das bindet sich irgendwie mit dem Calcium und wirkt deswegen nicht, aber das hat dann ja nix mit den Milchsäurebakterien zu tun...
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #9 am: Februar 17, 2007, 17:54:53 »

So, ich hab jetzt aus Interesse mit meinen Eltern telefoniert, Krankenpfleger und Apothekerin.

Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotikum und Milchsäurebakterien, schwächt die Wirkung des AB, hebt sie aber nicht auf! Es muss zeitversetzt verabreicht werden, mindestens eine halbe Stunde dazwischen. Das geht manchmal nicht anders, z.B. bei einem schweren Fall von Darmvirus (bei Menschen gibt es spezielle Medikamente dafür, aber bei Kaninchen hat man nicht so viel Auswahl von AB).

Hoffe, das hilft weiter.


L.G. Angie
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Samoa
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« Antworten #10 am: Februar 17, 2007, 17:55:48 »

 danke danke danke 

Wenns zeitversetzt geht, dann sollte das ja kein Problem sein.
Der TA hat das natürlich nicht dazugesagt, lauter Dilletanten (schreibt man das so Gr?bel und Studier auf dieser Welt.  crying)
Danke @Angie TOTAL NETT VON DIR!

LG Sarah
« Letzte Änderung: Februar 17, 2007, 17:57:31 von Samoa » Gespeichert
Samoa
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« Antworten #11 am: Februar 17, 2007, 18:21:39 »

Woraus besteht eigentlich dieses BBB?
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Sabine Werner
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in dubio pro reo


« Antworten #12 am: Februar 17, 2007, 21:03:07 »

Wenn du zwischen beiden Gaben zwei Stunden Zeit verstreichen läßt, kann nichts passieren...
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in dubio pro reo
biggi
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carolinchen im herzen


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« Antworten #13 am: Februar 17, 2007, 21:33:43 »

Woraus besteht eigentlich dieses BBB?

Konzentriertes Gel mit Laktofermenten.


Inhalt
1 g enthält insgesamt 20 Mio. koloniebildende Einheiten von:
Lactobacillus fermentum
Lactobacillus casei, (aviärer Stamm)
Enterococcus faecium
Lactobacillus acidophilus
Bifidobacterium bifidum
Pediococcus acidilactici


http://www.albrecht.eu/pdf/produkte/NZ_BeneBac.pdf
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Samoa
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« Antworten #14 am: Februar 18, 2007, 10:25:00 »

@BIGGI: Danke  danke dieses BBB besteht also auch aus Milchsäurebakterien (Lactobazillen), und man sollte mindestend 1/2 Stunde, besser 2 Stunden bei zwischen der Gabe der AB und der Bakterien vergehen lassen.
Bestimmt nicht schlecht zu wissen.

Danke für Eure Hilfe!!!

LG Sarah
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