Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
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Leckerlie Erfinderin ;-)
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« am: April 11, 2007, 00:14:35 » |
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Hallo, Man sieht ja oft, dass Kaninchen einzeln oder nur mit einem Meerschweinchen zusammen gehalten werden. Wie wäre es wenn man hier mal unsere Erfahrungen zusammenträgt, und die Links die es so gibt usw, so dass man diesen Personen einfach diesen Link zu unserem Forum senden kann wo alles zusammengefasst geschrieben steht. Persönliche Erfahrungen sind ja auch immer um einiges mehr Wert und werden besser angenommen als "schau auf diebrain"  Vielleicht kann man das so zusammenfassen, dass es im Thema "Haltung" festgepinnt werden könnte. Ok, dann fange ich einmal mit einem Link an: Der beste Link gegen Einzelhaltung ist finde ich http://www.nie-allein.de/Was sind eure Erfahrungen zu diesem Thema? lg Sabrina
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
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biggi
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« Antworten #1 am: April 11, 2007, 00:16:44 » |
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Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
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Leckerlie Erfinderin ;-)
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« Antworten #2 am: April 11, 2007, 00:19:09 » |
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@biggi erzähl mal, du hast es bei Carolinchen durch ihre Krankheit ja lange Zeit miterlebt.
Warum findest du es besser Kaninchen zu zweit zu halten, woran hast du es bei deinen bemerkt?
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
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biggi
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« Antworten #3 am: April 11, 2007, 00:25:51 » |
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das ist schwer zu beschreiben. wie sie noch alleine war, war sie hundert prozent zufrieden! ich war ja auch rund um die uhr für sie da, sie war nie alleine. aber seit sie gizmo hat spüre ich halt,dass sie glücklich ist. sie wirkt entspannter.
wenn ich früher mal nur für 3 stunden aus dem haus ging, dann bekam sie durchfall. ich glaub,sie hatte verlustängste. heute ist das wesentlich seltener und wirklich erst nach 5 stunden.
sie ist dabei aber immer noch genauso anhänglich,verschmust,... nur nicht mehr auf so eine "aufdringliche" art.
bei ihr ist der unterschied jetzt nicht so krass.
mir selbst brachte es eine erleichterung, weil ich immer ein schlechtes gewissen hatte, wenn ich doch mal aus dem haus musste. heute kann ich da entspannter sein.
aber ich denke bei "normalen" menschen- jemand der berufstätig ist, da wird mans mehr merken. diese einzeltiere sind alleine,einsam,gelangweilt,... wenn die dann einen partner bekommen, werden sie mit sicherheit aufleben und aktiver werden.
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Irenchen
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« Antworten #4 am: April 11, 2007, 00:44:29 » |
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Paulchen war nicht lange allein. Ich bekam ihn mit 12 wochen als verängstigten, scheuen, "rühr mich nicht an" Rammler und lies ihn mit 16 wochen kastrieren. Er war scheu und doch merkte man seine Sehnsucht nach Gesellschaft, so verbrachten wir (mein Freund und ich) viel Zeit in der Küche und im Vorzimmer am Boden. Er folgte uns auf schritt und tritt auch wenn er nicht angerührt werden wollte, nur essen brachte ihn dazu sich streicheln zu lassen. Auch war kopierte er uns, wenn wir uns hinsetzten, setzte er sich, legte sich jemand hin, legte auch er sich hin, usw. Ich denke er wollte mit uns kommunizieren und "gleich" auf mit uns sein aber irgendwie wusste er dann doch nciht so recht was man mit uns außer ab und an anstupsen tun soll. Als er seine Dame kennenlernte, begrüßte sie ihn, den Oberangsthasen, stürmisch und liebevoll und schmuste sich an ihn, ohne rücksicht darauf dass er total perplex war wie ihm geschieht. Den ganzen weg nachhause in der Transportbox konnten wir schon beobachten wie positiv sie ihn beeinflusse, am hinweg mit ihm war er total gestresst und nervös, weil ihm autofahren nicht liegt, bei der rückfahrt hingegen schlief sie die meiste zeit entspannt und er legte sich daneben und ab und an schloss auch er seine Augen. Zuhause angekommen passierte dann etwas was wir nicht geglaubt hätten, der schmusebedürftige Neuzuwachs forderte Streicheleinheiten, und wie von einer Biene gestochen rannte Paulchen zu mir und schob sich zwischen meine Hand und seine neue Dame, Lara! Das zeigte uns dass er uns eigentlich doch schon sehr lieb gewonnen hatte , denn sonst wär er da nicht so Eifersüchtig. Die 2 waren aber von anfang an ein sehr harmonisches Paar und schon am ersten Tag war bemerkenswert wie positiv sie ihn beeinflusste. Er wurde immer mutiger und relaxter, und ich schwöre er hat gegrinst als sie das erste mal so richtig lieb zusammengekuschelt lagen. Sie lehrte ihn wie man jede noch so unbezwingbare glatte Fläche überhoppeln kann, und wie man von den Häuschen im Stall in den nächsten Stock kommt. Auch das Frischfutterfressen hat er sich von ihr abgeschaut  Alles in allem, könnte ich mir nie wieder vorstellen ein Kaninchen einzeln zu halten! Es ist einfach schön außer Haus zugehen, ohne schlechtes gewissen, ebenso wie es schön ist schlafen gehen zu können ohne die Angst dass der arme jetzt stundenlang allein ist! Lg
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Das Leben wird nicht in den Atemzügen zwischen dem Ersten und Letzten gemessen, sondern in den erlebten Momenten, die einem den Atem rauben.
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Fenja
2 Kaninchen: Freya & Optimus
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Flauschi - ich werde dich nie vergessen!
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« Antworten #5 am: April 11, 2007, 01:55:58 » |
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Ich hab ja auch Flauschi 4 Jahre allein gehalten. Nach der Kastration hat er angefangen, ne Macke zu bekommen: er hat alles abgeschleckt, was irgendwie plüschig war. Da wusste ich: es MUSS ein 2. Nin her. Ich hab dann auch eins bekommen: Freya. Seit Freya da is, is die Macke wieder weg und er is wieder entspannter. Ich hab 1 Jahr lang versucht, ihn zu päppeln, Flauschi hat aber nie wirklich zugenommen. Seit Freya da is, hat er tatsächlich zugenommen  Und ich kann ruhigen GEwissens ausser Haus gehen 
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Ladywulf
1x Wulfine, 1x Wuggs, 4x Häschens, 1x Hamstine, 1x Wuff
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Ladywulf
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« Antworten #6 am: April 11, 2007, 09:09:57 » |
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Wie ich den Contigo anfangs noch alleine hatte (wegen Kastra udn dann Suche nach Partnerin was sich leider bissal raus gezögfert hat wegen Krankheit), war er richtig aufmüpfig. Er wollte Beachtung udn forderte sie lautstark. Er wußte ganz genau wo er überall nagen durfte und wo nicht, aber wenn er Aufmerksamkeit wollte, nagte er mit Vorliebe genau dort wo er nicht dfarf bis jemand kam um ihn zu verscheuchen.
Meine Plüschtiere hat er auch geliebt und sie imemr wieder angestupst als würde er hoffen, dass die dann aufwachen und mit ihm spielen. Hab ihm danna uch eines geschenkt mit dem er dnan stundenlang gekuschelt hat.
Ruhiges ausgestrecktes Liegen kam in der Zeit auch nie vor. Immer hockte er angespannt und beobachtete oder lauschte was um ihn herum los war. Er war auch ziemlich ängstlich und scheu Menschen gegenüber. Angreifen lassen hätte der sich da niemals.
Die Aura hab ich vom Tierheim udn dürfte auch aus Einzelhaltung gekommen sein. Anfangs wußte sie so gar nicht was sie mit anderen Kaninchen anfangen sollte und hatte sogar Angst vor ihnen. Sie war dann lange Zeit nur auf mich fixiert. Wenn ich die Wohnung verlassen habe, war sie ganz unruhig und hat angefangen vor die Tür zu pinkeln wie eine Irre. Ihre Anhänglichkeit war schon fast nervend. Nicht mal aufs Klo oder ins Badezimmer wollte sie mich allein gehen lassen. Seit sie sich aber mit der Kaninchengruppe abgefunden hat, ist sie viel ruhiger geworden. Jetzt darf ich auch einmal das Haus verlassen ohne dass die Wohnung nachher schwimmt. Und so extrem anhänglich ist sie GsD auch nicht mehr. Sie ist immer noch zutraulich und kommt her und läßtr sich auch streicheln, aber halt nicht mehr auf diese anstrengende Weise. Sie lernt langsam sich wie ein Mitglied in der Gruppe zu benehmen, was sie anfangs ja gar nicht begriffen hat. Sie genießt die Schleckeinheiten von den anderen und ihre Nähe beim Ankuscheln.
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die Wölfin sagt: "Häschens sind Freunde, kein Futter!"  
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*KATHI*
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« Antworten #7 am: April 11, 2007, 09:27:27 » |
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find ich gut, werd es festpinnen...
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Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
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Leckerlie Erfinderin ;-)
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« Antworten #8 am: April 11, 2007, 10:01:14 » |
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Meine Plüschtiere hat er auch geliebt und sie imemr wieder angestupst als würde er hoffen, dass die dann aufwachen und mit ihm spielen. wie traurig Die meisten finden es ja herzig wenn einem das Tier den ganzen Tag nachläuft, einem ständig anstupst und so seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Viele denken vielleicht auch ihr Kaninchen verliert durch einen Partner seine Anhänglichkeit. Das kann ich nicht bestätigen. Meine 4 haben sich einander aber wenn ich da bin dann sind sie sofort bei mir. Sie wollen genauso gekuschelt und gekrault werden und holen sich ihre Streicheleinheiten ab. Auch laufen sie einem zwischendurch nach, manchmal auch so dass man keinen Schritt vor den anderen mehr machen kann, denn sie spielen genauso mit mir. Wenn man ein extrem zutrauliches Einzelkaninchen zu Hause hat, dann wird es mit Partner genauso bleiben und meistens überträgt sich dieses Verhalten auch auf das Partnerkaninchen. Es lernt dadurch schneller zu dem Menschen vertrauen zu fassen und im Endeffekt hat man zwei Kaninchen die um Aufmerksamkeit buhlen aber sich auch gut miteinander beschäftigen können. Wobei wir beim nächsten Thema wären. Hat jemand Erfahrung mit der Haltung von einem Kaninchen mit einem Meerschweinchen zusammen?
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
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Summselbiene
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« Antworten #9 am: April 25, 2007, 08:43:25 » |
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Anfang des Jahres habe ich Ratschläge von einem Zoogeschäft und meiner damaliger Tierärztin befolgt und zu meinem Meerschweinchen (Partnerin war leider gestorben) ein Kaninchen gesetzt. Das ging zwei Tage ganz gut, sie haben sich beschnuppert und nebeneinander gelegt, alles schien in Ordnung. Dann hat das Meerschweinchen angefangen mein Kaninchen zu besteigen. Mein Kaninchen ist dann anfangs noch einfach weggehoppelt. Irgendwann wurde ihm aber alles zu viel und er hat das Meerschweinchen durch den ganzen Käfig gejagt! Also musste ich die beiden trennen. Ich war auch ganz verwirrt, weil ich dachte immer, dass sich die zwei Arten super verstehen. Dann habe ich mich mal richtig informiert und habe langsam begriffen, dass ich vieles falsch gemacht habe. Der Käfig war mit einem halben Quadratmeter viel zu klein und Kaninchen und Meerschweinchen sollten NIE zusammen gehalten werden, außer sie haben beide noch einen Artgenossen. Sie verstehen sich einfach nicht!!! Sie haben völlig unterschiedliche Verhaltensweisen und Bedürfnisse, sprechen nicht die gleiche "Sprache". Für Laien mag es so aussehen, als ob sie sich verstehen, aber es ist mehr ein dulden, weil sie ja keine Wahl haben!!! Wenn sie sich aneinander kuscheln, dann aus Angst, nicht aus Zuneigung! Ich habe auch meine ersten zwei kaninchen alleine gehalten, aber ich weiß jetzt, dass es ein Fehler war. In der Zwischenzeit habe ich mein Meerschweinchen und mein Kaninchen kastrieren lassen! Wenn sie ihre sechs Wochen Qurantäne überstanden haben, bekommen beide zwei hübsche Damen (natürlich Artgenossen, hab schon hübsche ausgesucht, von einer Notstation). Ein großer Meerschweinkäfig und ein Kaninchenzimmer ist meine persönliche "Wiedergutmachung", auch wenn es nicht geht...
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Bianca_16
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« Antworten #10 am: April 27, 2007, 01:05:54 » |
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Ein sehr einleuchtender Grund ist für mich, dass Einzelhaltung bzw Haltung mit Meerschweinchen seit 2005 in Österreich verboten ist - und wir wissen alle, dass im Tierschutzgesetz nur die absoluten Mindest-Grundbedürfnisse geregelt sind.
Unser leider bereits verstobener Napoleon kam damals nach mindestens 3 Jahren Einzelhaltung zu uns. Er ließ sich nicht anfassen, biss und "knurrte", wenn man ihm zu nahe kam. Nach wenigen Tagen bei unseren Damen und selbstverständlich auch mehr Platz war er wie ausgewechselt: Er ließ sich anfassen, schnappte nicht mehr nach unseren Händen und ließ sich auch ab und an ganz gerne hinter den Öhrchen kraulen.
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atrox
Nachteule
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« Antworten #11 am: April 27, 2007, 07:27:18 » |
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Ein sehr einleuchtender Grund ist für mich, dass Einzelhaltung bzw Haltung mit Meerschweinchen seit 2005 in Österreich verboten ist - und wir wissen alle, dass im Tierschutzgesetz nur die absoluten Mindest-Grundbedürfnisse geregelt sind.
hmmm, leider fehlt mir dafür immernoch der Textbeleg...hat den jemand? Hab mich durchs TSG gelesen, aber keine explizite Erwähnung das Verbots der Einzelhaltung von Kaninchen gefunden.. aber Gesetze sind jetzt auch nicht das Durchschlagargument finde ich. Kaninchen und Meerschweinchen: als ich jünger war, hatte meine kleine Schwester ein Kaninchen und ein Meerschweinchen zusammen (ich fand die damals noch  ). Sie haben sich sehr gemocht nach meinem Ermessen damals. Sie haben sich gegenseitig abgeschleckt, das kleine Schwein hat sich zickig gegen den Rammler behauptet und hatte die Hosen an. Sie kamen im Sommer regelmäßig in den Garten in so ein Auslaufgehege, dass der Rammler aber überspringen konnte, und so ist er unter Aufsicht frei im Garten gelaufen... aber immer wenn dass Schein laut gequiekt hat, ist er zurück und hat sie abgeschleckt. Das war schon süß. Heute halte ich drei Rammler, und ich muss sagen: im nachhinein ist es einfach was völlig anderes! In dem Moment, wenn man Schwein und Kaninchen sieht, mag es passen...aber wenn man einmal gesehen hat, wie Kaninchen und Kaninchen oder Meerschwein und Meerschwein miteinander agieren und leben, der muss einfach feststellen, dass alles andere widernatürlich ist! Das Meerschwein konnte unserem Rammler nie das geben, was sich meine drei Rammler heute geben... irgendwann ist das Meerschwein gestorben, und wir haben keinen neuen Partner für das Kaninchen geholt, der er ja schon recht alt war (8Jahre) und wir es "auslaufen lassen" wollten. Nunja, es hat ja keiner geahnt, dass der Rammler über 11 Jahre alt geworden ist... es war ein ganz fürchterlicher Anblick, so traurig. Wenn er seinen "Freilauf" bekam blieb er meist apatisch auf einem Fleck sitzen, bis wir ihn wieder zurückgesetzt haben. Aktion gleih null...man kann sagen, er hat sein Leben nur gefristet, auch wenn wir versucht haben, ihm etwas zu bieten...aber ohne Partner hat ihn nichts mehr interessiert...armes Kaninchen...ich könnte heulen wenn ich heute darauf zurückblicke!
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"Ich bin immernoch verwirrt... aber auf einem höheren Niveau!" 
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Nileka
2 Kaninchen
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werd dich nie vergessen!
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« Antworten #12 am: April 27, 2007, 08:54:04 » |
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Huhu!
Ich arbeite im Tierheim und so erlebe ich es immer wieder, wie einzelne Kaninchen abgegeben werden, die auch einzeln gehalten wurden. Und das teilweise Jahrelang.
Diese Kaninchen sind extrem stressanfällig, apathisch, lustlos, fressen wenig, sind sehr scheu, bewegen sich kaum. Kurz: Verhaltensgestört und Lebensunlustig
In unserem Tierheim werden ALLE Kaninchen vergesellschaftet. Es sind meistens Gruppen von bis zu 9 Tieren. Jeweils 1-2 Kastraten und der Rest weibliche Kaninchen.
Und nach ein paar Wochen in diesen Kaninchengruppen verwandeln sich diese einsamen Kaninchen! Sie werden munter, sie laufen, sie rennen, sie fressen, sie schmusen und putzen sich, kommen neugierig näher (mit der ganzen Gruppe) wenn man die Türe öffnet Kurz: Man ist nicht alleine!
Kleine Geschichte:
Abgabe eines 9jährigen unkastrierten Rammler, abgabe weil die Kinder keine Lust mehr haben.
Im Tierheim wurde der arme Kerl erst einmal kastriert, denn ohne Kastration ist keine Vergesellschaftung möglich. Rudi war ein sehr ruhiger Rammler, er saß die meiste Zeit auf ein und derselben Stelle, zum fressen hatte er nicht wirklich Lust zumal er nur TroFu gewöhnt war. Rudi konnte zudem nur schlecht sehen und bewegte sich kaum. Wir gehen davon aus, dass er in einem dunklen Zimmer ohne Bewegung gehalten wurde.
Nach der Kastrationquarantäne kam Rudi in eine reine Mädelsgruppe (6 Stück) und Rudi fand alles schrecklich unheimlich. Andere Kaninchen waren ihm unheimlich und er bewegte sich noch weniger. Die anderen waren lieb zu ihm und kamen immer wieder zu ihm und stubsten ihn an.
Und ein paar Wochen später: Rudi benutzt den Innen- und Außenbereich, er hoppelt rein raus rein raus rein raus rein raus und die Mädels gucken ihm erstaunt zu. Dann macht er ne Pause frisst eine riesenportion Löwenzahn und schmeißt sich neben seinen Frauen auf den Rücken, die ihm dann liebevoll die Augen putzen.
Rudi wurde zusammen mit einer seiner Frauen vermittelt.
Zwar har Rudi 9 Jahre seines Lebens alleine und verzweifelt verbracht, aber den Rest seines Lebens konnte er dann noch glücklich verbringen.
Und noch was: Es gibt KEINE Einzelgänger! Jedes Kaninchen lässt sich mit irgendwem vergesellschaften!
Gruß Nina
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atrox
Nachteule
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(Avatar von Blackcat aus der Buechereule)
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« Antworten #13 am: April 27, 2007, 09:17:20 » |
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und es gibt auch keine "zu alten" kaninchen, wie diese Geschichte und die von krümel (9jahre) und Lady (11Jahre) zeigt... http://www.kaninchen.at/smf/index.php?topic=25325.0
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"Ich bin immernoch verwirrt... aber auf einem höheren Niveau!" 
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Carmi1977
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« Antworten #14 am: April 27, 2007, 09:29:14 » |
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Struppi mußte ich von dem Alter von zwei Wochen allein halten, weil er ansteckenden Kaninchenschnupfen hatte und ich ein halbes Jahr aufpäppeln mußte. Es gab immer wieder Rückschläge. Eigentlich wollte ich ihn einschläfern lassen, weil er dem Tode näher war als dem Leben. Der TA in der Tierklinik Potsdam hat ihn nicht aufgegeben. Mit 6 Monaten bekam er einen Wachstumsschub, denn bis dahin paßte er noch in meiner Hand. Ich hatte noch seine Halbschwester Tinchen. Vergesellschaftungen schlugen immer wieder fehl, Struppi hat irgendwie nicht das richtige Sozialverhalten. Nachdem ich auf dieses Forum gestoßen bin und auf den ersten Blick erschrocken war, wie VGs ablaufen, dachte ich mir noch, ob die Einzelhaltung meiner Kaninchen aus gesundheitlichen Gründen nicht doch besser sei. Auf Euer Zureden und neuen Ratschlägen versuchte ich es ein letztes Mal, da war Struppi schon 4. Und diesmal klappte es, er leckte sie sogar ab. Leider starb Tinchen letztes Jahr, also holte ich Lara und später Fee. Und jetzt legen Struppi und Fee ein Geschmuse an den Tag wie Frischverliebte. Lara bleibt etwas außen vor, daher möchte ich diesen Sommer noch mit dem Außengehege fertig werden und ihr einen eigenen Partner holen. Es werden dann halt zwei Pärchen oder eine Vierergruppe, je nachdem wie sie sich alle verstehen.
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