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Autor Thema: VG einer 3er Häsinnen Gruppe  (Gelesen 206 mal)
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Nananinchen
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« am: April 18, 2007, 20:00:01 »

Hallo!

Meine Freundin hat eine Oma, die eine Häsin wegen verstorbenen Partners und Platzmangels alleine in einer sehr kleinen "Bucht" hielt.
Ich wollte das auf keinen Fall, dass sie dort drinnen bis an ihr Lebensende leben muss oder im Kochtopf landet, also habe ich gleich eine alte Bekannte informiert, die selber 8 Kaninchen hat. 6 davon leben in einem ca. 15m² Freigehege, dass abgesichert  ist und die anderen zwei im riesigen Ziegengehege, dass ca. 350 - 400 m² misst und über unzählige, meterlange Gangsysteme verfügt. Es ist unmöglich, dieses Feld abzusichern, aber dank ihres Gangsystem leben sie nun schon knapp 6 Jahre dort.
Ich habe sie gefragt, ob sie die Kleine nicht zu den zwei (Häsinnen) dazunehmen könnte. Als sie spontan zusagte, waren wir mit dem Kaninchen schon auf den Weg zu ihr.

An Schwierigkeiten mit drei gleichgeschlechtlichen Tieren habe ich nicht gedacht, da sie so viele Möglichkeiten haben, sich aus dem Weg zu gehen. Kaum haben wir die neue Häsin ins "Gehege" gesetzt, waren schon die zwei Zicken im Anmarsch. Vorhin wurde ausgiebig beschnuppert, bis plötzlich alle in die Luft sprangen und sich gegenseitig zu beißen.
Da es aber nicht wirklich schlimm aussah, gingen wir wieder. Heute in der Früh hat mich meine Bekannte angerufen, dass sehr viele Haare verstreut sind und sich die neue ganz eingeschüchtert hinter den Futtereimern verkrochen hat.

Da ich mich bisher noch nicht wirklich mit VG's auseinandergesetzt habe, hier meine Fragen:
Können drei dominante Weibchen auf einer großen Fläche problemlos klappen?
Ist es normal, dass sie so eingeschüchtert ist und wie lange kann es dauern, bis sie sich verstehen?
Außerdem ist sie ja total im Nachteil, da sie kein laufen oder hoppeln gewohnt ist und hat keinerlei Ausdauer.
Hier Fotos von dem Neuzugang :




LG
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Nairobie
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« Antworten #1 am: April 18, 2007, 20:42:57 »

Ajajaja... schwierige Sache. Drei Mädels, du sagst dazu noch dominant? Abgesehen von dem Platz den sie haben würde ich sofort nein sagen. Ob jetzt 300m² die Tatsache ändern, dass da ein fremdes- weibliches- Kaninchen ins Revier der anderen beiden gekommen ist, wage ich zu bezweifeln. Gut, sie kann ihnen vielleicht besser aus dem Weg gehen aber zusammenschließen wird sie sich mit ihnen wahrscheinlich nicht. Egal wieviel Platz, ich denke ein neutraler Raum hätte trotzdem hergemusst und selbst dann finde ich es ganz schön riskant zu zwei Mädels ein weiteres dazuzugeben.

Das erstmal dazu. Ich wundere mich wieso deine Bekannte 6 Kaninchen auf 15m² und 2 auf 300 hält. Naja, aber ich würde sie auch nicht auf ein ungesichertes Gelände lassen.
Wie werden die drei Mädels denn gefüttert? Kommen sie auf einen Ruf hin? Es ist auch fraglich ob die Neue dann weiß wo es Futter gibt und sich nicht irgenwo verläuft.

Zu deiner Frage ob es normal ist, dass sie so eingeschüchtert ist und wie lange es dauern kann, bis sie sich verstehen. Da das Ganze für die Neue eine extrem neue Situation, denke ich es hätten noch nicht einmal zwei zickige Weibchen erforderlich sein müssen um sie ihn Angst zu versetzen. Ich weiß noch wie meine Kaninchen als sie Auslauf im unüberdachten Garten bekamen nachdem sie vorher in ihrem sicheren Gehege gelebt haben. Sie hatten panische Angst vor allem was durch die Luft flog oder vor allen vorher bekannten Geräuschen. Kaninchen sind halt Fluchttiere. Und das Kaninchen lebte, wie du sagtest, vorher in einer Bucht. Das heißt sie hatte keinen Auslauf, keine Feinde, kein unübersichtliches Gebiet und keine Artgenossen.
Mal angenommen die beiden "alten" Mädels würden sich einkriegen und die Neue in Ruhe lassen. Selbst dann kann man davon ausgehen, dass sie noch eine Weile ängstlich sein wird. Ich denke also mit einer baldigen ausgelassenen dreier Gruppe ist so schnell nicht zu rechnen.
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Nananinchen
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« Antworten #2 am: April 18, 2007, 21:01:16 »

Danke für deine Antwort.
Ich weiß, dass man sie normal auf neutralen Raum setzen soll, aber man hätte die zwei niemals einfangen können.
Zitat
. Ich wundere mich wieso deine Bekannte 6 Kaninchen auf 15m² und 2 auf 300 hält. Naja, aber ich würde sie auch nicht auf ein ungesichertes Gelände lassen.
Die zwei hatte sie schon in dem Ziegengehege, als sie sich noch nicht für Kaninchen interessierte. Dann hat sie wie mich die Kaninchensucht gepackt und hat sich an die Arbeit gemacht um ein sicheres Gehege zu bauen und sich schließlich sechs Kaninchen geholt hat. Die VG hat nach einiger Zeit geklappt.
Zitat
Es ist auch fraglich ob die Neue dann weiß wo es Futter gibt und sich nicht irgenwo verläuft.
Das Futter wird immer direkt zu ihr gebracht, worauf sie sich auch immer freudig stürzt.
Zitat
Und das Kaninchen lebte, wie du sagtest, vorher in einer Bucht. Das heißt sie hatte keinen Auslauf, keine Feinde, kein unübersichtliches Gebiet und keine Artgenossen.
Es gibt mehrere Hütten in dem Gehege. Wir haben sie in jede einzelne gesetzt, doch sie hoppelte immer nur übermütig raus.

Es scheint, als würde sie sich nur von ihren Artgenossen derart fürchten. Kaum erblickt sie sie, hockt sie wieder ängstlich hinter den Futtereimern.
Zitat
Wie werden die drei Mädels denn gefüttert?
Alle drei werden getreidefrei ernährt.

LG
« Letzte Änderung: April 18, 2007, 21:03:05 von Nananinchen » Gespeichert

Nairobie
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« Antworten #3 am: April 18, 2007, 21:07:55 »

Hm, das hört sich ja im Prinzip gut an, artgerechter gehts nicht. Ich mach mir aber Sorgen, dass die Neue nicht so einen gut ausgeprägten Instinkt vor möglichen Feinden hat. Schließlich kennt sie das gar nicht.
Wären diese 300m² gesichert, würde ich sagen, deine Bekannte sollte mehrere Kaninchen dort halten, damit sich jeder einen geeigneten Partner aussuchen kann. Ich befürchte nämlich, dass die Neue keine Chance hat sich zu den beiden anderen zu gesellen.
Außerdem sagt man ja auch bei einer VG sollte man kein riesen Wohnzimmer nehmen, lieber einen etwa 5 bis max. 10m² großen Raum, weil sich die Kaninchen zu sehr aus dem Weg gehen. Wieviel größer ist denn der Platz den sie dort zu Verfügung haben? 15x soviel? Deshalb eben meine Bedenken.
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