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Autor Thema: Flocke hat meine Tochter gebissen ???  (Gelesen 2971 mal)
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Mozarella
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« Antworten #75 am: Mai 20, 2007, 05:26:16 »

Och du meine GÜTE  eek

Was liest man hier denn schonwieder  eek


Also ich finde, man kann auch etwas übertreiben. Ich glaube NICHT das dein kaninchen respekt vor dir hat wenn du es schüttelst, eher angst.
Das mit dem kopf runterdrücken verstehe ich ja noch, ABER SCHÜTTELN?!

Möchtest du grob an den haaren gepackt und geschüttelt werden nur weil du nicht so parrierst wie es sich ein andrer vorstellt?!
ich glaube nicht...

Klar, ich sage immer "Man muss unterscheiden zwischen Tieren und menschen"  aber was sowas angeht bin ich jetzt echt etwas geschockt...

Ich hab noch nie jemanden gesehen, der sein pferd beisst  eek
Ich brüll bei meinem einmal laut und klapps an die brust, das reicht.

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Elenath
4 Kaninchen
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« Antworten #76 am: Mai 20, 2007, 09:05:59 »

es wird wieder mal alles falsch verstanden - also noch mal, mein weibchen war eine zeit lang sehr agressiv, hatte aber auch nichts mit scheinträchtigkeit zu tun (ich war auch beim TA deswegen) - sie hat den rammler komplett unterdrückt, aber dem hat es anscheinend nicht sonderlich viel ausgemacht... sie hat immer zuerst gefressen usw. dann hat sie angefangen mein zimmer als ihr revier anzusehen - zuerst hat es mir nichts ausgemacht, weil sie nur gegrunzt hat wie ich reingegangen bin. dann hat sie angefangen zu zwicken - ich hab das so gemacht wie viele hier auch gesagt haben, laut nein gesagt und weggeschoben - das war ihr relativ egal - dann ist sie einmal her und hat mich in den fuss gebissen (nicht gezwickt sondern gebissen) also hab ich sie am genick gepackt und einmal geschüttelt - wie gesagt nicht so ein schütteln was ihr vielleicht meint, aber ich weiß nicht wie ich es sonst erklären soll... danach war schluss, sie hat zwar immer noch gegrunzt, aber kapiert das beißen nicht in ordnung ist - ich weiß nicht warum sie sich so verhalten hat, aber beide hatten genug platz (20m²) und dementsprechend auch ausweichmöglichkeiten...

wie ich auch schon erwähnt hatte, verusche ich immer es den tieren so verständlich zu machen, dass es für sie auch verständlich ist - bei pferden arbeite ich sehr viel mit körpersprache so wie sie es in der herde auch sehen - wenn es einen wirkklichen konflikt gibt (ich rede jetzt nicht von lapalien) und das pferd stellt meine authorität in frage dann wird es eben in die brust gebissen - aber nochmals es geht hier um richtige konflikte. es hat nichts damit zu tun, dass ich mich stark fühlen möchte, aber es muss für nun mal der boss klar sein, sonst kann es beim reiten zu furchtbaren unfällen kommen. ich reite jetzt schon seit 12 jahren und hab dabei eine menge gelernt, eben auch, dass nicht alles was wir als schlimm sehen auch schlimm bedeutet, sondern meist ein verständigungsproblem vorliegt. früher hab ich auch anders reagiert, aber heute weiß ich, dass diese ganze geschichte mit "wenn mein pferd schlimm ist schrei ich es halt an" einfach schwachsinn ist...

wenn ein kind schlimm ist dann sage ich nein, und erkläre dann warum das er/sie das nicht darf - bei einem mensch kann man das machen, da ein mensch nun mal unsere sprache spricht, tiere aber nicht.

das niveau hier im forum ist wiedermal sehr tief von wegen "was mit einem kind gemacht wird, was nicht pariert..." - das hab ich nicht nötig, da ich meinen tieren niemals weh tun würde und hier wird man hingestellt als wäre man ein tierquäler... wenn mir jemand einen anderen weg zeigen möchte (danke dani) - kann er das gerne tun, es mag schon sein, das meine reaktion nicht richtig war, aber ich für die kleine war es meiner meinung nach der richtige weg.... also wenn ihr dazu npch was zu sagen habt, dann bitte mit niveau...
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Dani L.
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Beiträge: 450


2 Kaninchen


« Antworten #77 am: Mai 20, 2007, 09:29:25 »

Den Vergleich mit Kindern finde ich hier absolut fehl am Platz. Kaninchen sind keine Kinder !
Aber selbst bei Kindern muss klar gestellt sein wer der Boss ist. Und auch Kinder müssen lernen, dass man Unmut/Protest auf ander Arten als treten, beissen oder spucken äussern soll. Kinder die in einer Familie aufwachsen in der die Eltern nicht klar die Autorität haben, sind oft sehr verunsichert, und haben später schwere Probleme. Meine Eltern sind beide Sozialarbeiter, und sie verbringen viel Zeit damit solche Probleme wieder auzubügeln.
Selbstverständlich setzt man Kindern die Grenzen aber verbal. Das geht bei Tieren aber eben nur bedingt, und man muss wirklich von der Vorstellung weggehen, dass nur weil bei Menschen die beste/verständlichste Methode der Erziehung verbal ist das bei Tieren auch so ist. Das ist nämlich speziell bei Tieren die selber keine Lautsprache haben nicht so.
« Letzte Änderung: Mai 20, 2007, 09:31:17 von Dani L. » Gespeichert
Mozarella
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Beiträge: 2683



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« Antworten #78 am: Mai 20, 2007, 09:53:51 »

Können wir uns nicht einfach drauf einigen dass es jeder so macht wie bissher  :hasikap: :hasikap:
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