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Autor Thema: Kein Futter, kein Wasser und ungeschützte Ställe.  (Gelesen 12705 mal)
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angie1609
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Luca & Joy


« am: Dezember 06, 2007, 09:54:01 »

Hallo Kaninchenfreunde.

Soeben bekam ich von einer netten Tierhelferin ein Schreiben mit Hilferuf:

Es handelt sich um dutzende Kaninchen und Meerschweinchen, die zu verhungern, zu verdursten und zu erfrieren drohen. Ihre Besitzerin befindet sich aufgrund einer Scheidung in einem psychisch instabilen Zustand, weshalb sie ihre Sorgfaltspflicht sichtlich vernachlässigt.
Nach einigen Meldungen beim Zuständigen, machte sich Fr.Zarfl auf den Weg dorthin und kontrollierte alles! Sie fand nicht geschützte Kaninchen-Kobel, die Näpfe waren komplett leer (kein Wasser!) und die Käfige zentimeterdick verkotet. Die Meerschweinchen leiden zudem noch unter Milbenbefall.
Einen Tag später fuhr der Amtstierarzt zur Besitzerin und hielt Bestandsaufnahme. Er jedoch, findet alles in Ordnung und sieht keinen Grund einzuschreiten oder zumindest der Frau bestimmte auflagen zu erteilen, damit sie etwas an der haltung ihrer Tiere verbessert!

Fotos folgen.
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #1 am: Dezember 06, 2007, 09:59:06 »







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S*L
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« Antworten #2 am: Dezember 06, 2007, 10:16:49 »

arme tiere!!!
dass die das als in ordnung bezeichnen!! kann man da nichts machen?
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fiby2008
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3 kaninchen, 2 katzen


« Antworten #3 am: Dezember 06, 2007, 10:18:32 »

warum hält die frau überhaupt tiere, wenn sie ihr am arsch vorbeigehn?
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sternschnuppe
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Aktiv für Kaninchen


« Antworten #4 am: Dezember 06, 2007, 10:22:22 »

angi wo genau ist das ?

kannst mir auch als pn schicken
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Ediraya
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« Antworten #5 am: Dezember 06, 2007, 10:29:03 »

Der Amtstierarzt hat doch bestimmt einen Vorgesetzten, oder? Da würd ich mal Druck machen.

Wenn die nichts machen... könnte man sie ja immernoch..... entwenden....
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Semi
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« Antworten #6 am: Dezember 06, 2007, 10:53:40 »

Wo ist das?
Das ist schlimm. da muß man was machen das ja überhaupt nichts in Ordnung hat der was an den Augen. So was regt mich auf
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juju
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« Antworten #7 am: Dezember 06, 2007, 10:56:31 »

mit amtstierärzten hab ich auch keine guten erfahrungen, die hier bei uns machen nie was... finden immer alles in ordnung und wenn sie nachkontrollen machen dann mit vorankündigung  wallbashhb.
die haben schon einige tiere auf dem gewissen denen sie trotz mehrfachen anzeigen nicht geholfen haben  rote Karte.
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #8 am: Dezember 06, 2007, 11:48:58 »

Frau Zarfl macht eben Druck auf den Amtstierarzt. Der Ort liegt in der Steiermark (Österreich). Sie lässt auch nicht locker und fährt heute nochmal hin! Die Besitzerin war bis vor bestimmter Zeit noch nie aufgefallen, und hatte sich eigentlich immer gut um ihre Tiere gekümmert. Doch wegen familiärer Umstände scheint sich das Blatt gewendet zu haben.

Ich habe das schreiben auch der KH weitergeleitet. Vielleicht gibt es eine rechtsgrundlage, von der wir nichts wissen, und es könnte hilfreich sein. Zumindest dass man der Frau vorlagen erteilt und dass der Amtstierarzt einmal näher hinsieht!


Hoffe nur, dass die kaninchen und Meerschweinchen bis dahin nicht verdursten, verhungern, erkranken oder erfrieren. In dieser Gegend sind Minusgrade um diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und der Verbau ist absolut nicht ausreichend geschützt.



L.G. Angie
« Letzte Änderung: Dezember 06, 2007, 11:51:52 von angie1609 » Gespeichert

kiara22
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Ninchen in Love


« Antworten #9 am: Dezember 06, 2007, 12:19:53 »

oh weh, ist das schlimm!  crying

Angie halte uns doch bitte auf dem Laufenden und sag, wenn wir was tun können!
LG Heike
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #10 am: Dezember 06, 2007, 13:01:02 »

Mach ich! Frau Zarfl ist wirklich eine außergewöhnlich gute Tierhelferin. Sie lässt die Tiere nicht im Stich. Deswegen ist sie beim Amtstierarzt auch nicht ganz so beliebt. Aber sie nimmt artgerechte haltung sehr ernst. Auf ihrem Hof leben viele verwaiste Tiere, auch unzählige Kaninchen. Zum Glück konnten wir gemeinsam mit Privatinseraten der KH große Erfolge erzielen.
Ich bin mir sicher, dass wir etwas tun können!

L.G. Angie
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michi15
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« Antworten #11 am: Dezember 06, 2007, 14:46:36 »

ich habe auch keine guten erfahrungen mit unseren Amtstierarzt gemacht. wenn du bei 4-pfoten anrufst, können die dir die nummer von der tierombutsstelle geben. da ist der/die Vorgesetzte vom amtstierarzt.
liebe grüße und viel glück!!!
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cherie
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« Antworten #12 am: Dezember 06, 2007, 15:08:17 »

ist ja echt schlimm eek. aber so schöne tiere valentino1.
darf ich fragen wo genau in der steiermark (pm?)
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Chouchou
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« Antworten #13 am: Dezember 06, 2007, 15:47:28 »

Na, hoffentlich kann den Tieren geholfen werden ... sie sehen ja noch ganz gesund aus ...
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angie1609
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Luca & Joy


« Antworten #14 am: Dezember 06, 2007, 16:42:23 »

Die Besitzerin ist eben vorher noch nie aufgefallen und kümmerte sich immer gut um ihre Kaninchen. Es weiß Niemand, warum ihr die Tiere auf einmal nicht mehr wichtig sind, wie gesagt familiärer Hintergund und psychisch instabil. Vielleicht kann man sie durch Gespräche zur Vernunft bringen! Das ist immer die erste Möglichkeit. Dadurch schon Amtstierarzt dort war und mehrere Beschwerden vorliegen, könnte die Besitzerin von sich aus etwas unternommen oder geändert haben. Deswegen fährt Fr.Zarfl heute nochmal hin.

Ich wollte dieses Beispiel trotzdem hier besprechen, weil es wieder einmal zeigt, dass ein Amtstierarzt seine Verantwortung nicht wahr nimmt.
Wenn kein Futter und frisches Trinkwasser den Tieren zur Verfügung gestellt wird (auch KEIN Heu!!!), dann kann das nicht dem Tierschutz-Gesetz entsprechen! Oder täusche ich mich? Man könnte zu erfüllende Auflagen besprechen und erteilen, um die Besitzer zu mehr Einsicht zu zwingen. Aber wie, wenn der Amtstierarzt den Zustand als "in Ordnung" bezeichnet.


Das verstehe ich nicht. Solche Besitzer sehen sich dann im Recht, bestätigt durch einen Amtstierarzt, der den Ernst der Lage nicht wahrnimmt. Jetzt mögen alle Kaninchen noch gesund sein. Aber was ist in wenigen Tagen oder Wochen, wenn man weiterhin versäumt oder es nicht als wichtig empfindet, die Tiere zu füttern und ihnen Trinkwasser zu geben. Selbst wenn Kaninchen-Kobel als Unterbringung gesetzlich erlaubt sind, müssen sie doch vor Kälte geschützt werden und das sind sie nicht. Man hat einfach zu wenig Mittel, etwas daran zu ändern. Das finde ich absolut nicht in Ordnung.

Ich danke allen, die sich für diese Tiere einsetzen. Liebe KH, ich weiß eure Arbeit sehr zu schätzen!


L.G. Angie
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