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Autor Thema: Nachwuchs im Winter  (Gelesen 791 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
ed
Forumhase
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« am: Februar 03, 2008, 11:56:52 »

Meine Häsin erwartet ihren zweiten Wurf. Beim ersten Wurf waren 3 Junge gleich tot, 2 starben innert weniger Stunden. Die Ärztin meinte, das dies bei einer Erstgebärenden vorkommen könne. Der Stall ist auf unserer Terrasse, isoliert und mit viel Heu und Stroh ausgestattet. Meine schlimmste Befürchtung ist, daß die Babies erfroren sein könnten und ich möchte, dass das auf keinen Fall nochmals passiert. Was kann ich für Vorbereitungen treffen? Stall in Keller? Heizdecke? Isoliermaterial unter Heu? Ich wäre sehr froh, über eure Hilfe und Ratschläge, noch mehr tote Hasenbaby möchte ich meiner Tochter (9 Jahre) und auch mir nicht zumuten. Liebe Grüße Elke
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Nileka
2 Kaninchen
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Beiträge: 4117


werd dich nie vergessen!


WWW
« Antworten #1 am: Februar 03, 2008, 12:04:13 »

Was kann ich für Vorbereitungen treffen?

Am Besten den Vater kastrieren lassen und das arme Kaninchen nicht mehr decken lassen!!!!!!

Warum lässt du dein Kaninchen decken wenn der Wurftermin in den Winter fällt und du das nicht willst??? Hast du dich nicht vorher informiert?

Sorry, dass ich jetzt so barsch bin, aber wie kann man denn so leichtfertig das Leben der eigenen Kaninchen aufs Spiel setzen? Und die einzige Sorge die man hat ist die, dass die 9jährige Tochter tote Kaninchen sieht....

Jetzt zum Thema:

- Wie groß ist der Stall?
- Wie alt ist dein Kaninchen?
- Wie steht der Stall, zieht es rein, regnet es rein usw.

Im Prinzip haben Kaninchen kein Problem draußen Nachwuchs zu bekommen, aber eben nur wenn der Platz usw. passt. Ein Kaninchen das in so einem handelsüblichen Stall von 100cm länge hockt hat ja keine Möglichkeiten irgendwas richtug zu machen...

Arme Kaninchen

Gruß Nina
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ed
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Beiträge: 2


« Antworten #2 am: Februar 03, 2008, 12:47:48 »

Was kann ich für Vorbereitungen treffen?

Liebe Nina,
ich habe lediglich nach Vorbereitungen für einen Winterwurf gefragt und als Antwort erhalten ich soll den Vater kastrieren und arme Häsin und ich hätte nur Angst meiner Tochter tote Kaninchen zu zeigen.
Ich bin schockiert über diesen Ton auf dieser Platform. Dies war mein erster Beitrag, da ich wirklich Rat von erfahrenen Züchtern wollte, da wir nur genau einen Wurf (lebender) unserer Häsin gestatten und deshalb keine Erfahrung sammeln konnten. Ich werde Rat wohl auf professionelleren Ebene suchen.
Viele deiner Fragen sind bereits in meinem Beitrag beantwortet, den du anscheindend kaum durchgelesen hast aber gleich deine Kritik unüberlegt losgeschossen hast.
Mit erstaunten und entäuschten Grüßen
Elke
« Letzte Änderung: Februar 03, 2008, 13:02:02 von ed » Gespeichert
Asaret
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Beiträge: 1150



« Antworten #3 am: Februar 03, 2008, 13:27:34 »

Hi ed

Erst mal Willkommen hier im Forum!

Wir sind hier im allgemeinen gegen die Zucht von Kaninchen.
Es gibt viele arme Kaninchen die ein schönes Zuhause suchen und es nicht finden, auch ohne das jeder nachzüchtet.
Dazu kommt, dass man sich in der Zucht gut auskennen sollte, im Bezug auf die Vererbeung, Genetik etc. um zu züchten, da es sonst eben sehr schnell zu erblich bedingten Krankheiten oder Problemen  z.B. Zahnfehlstellung kommen kann, und nunmal auch, dass der Wurftermien nicht in den tiefste Winter fällt.
Das es für eine Häsin wichtig ist einmal geworfen zu haben halte ich für ein absolut falsches Gerücht.
Daher wirst du hier auch eher keine erfahrenen Züchter finde. Jedoch gibt es einige User die selbst aufgrund von Unfallwürfen oder Notfällen erfahrung mit Geburt und Jungtieren gemacht haben.

Ich möchte dir ans Herz legen, dir nochmal gründliche Gedanken darüber zu machen, ob ihr wirklich einen erneuten Wurf wollt, denn die Gefahr das die Jungen und/oder die Mutter die Geburt nicht überleben besteht leider immer.

lg Asaret
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atrox
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Beiträge: 4649


« Antworten #4 am: Februar 03, 2008, 15:36:51 »

So wie ichs verstanden habe ist der erneute Wurf doch schon unterwegs...in sofern bringt es sicher nichts mehr ein neuerliches Überdenken ans Herz zu legen in diesem Fall.


@Elke:
Dies war mein erster Beitrag, da ich wirklich Rat von erfahrenen Züchtern wollte, da wir nur genau einen Wurf (lebender) unserer Häsin gestatten und deshalb keine Erfahrung sammeln konnten.

Wie schon geschrieben...erfahrene Züchter sind hier sehr sehr dünn gesäht... die meisten hier halten wenig von Zucht. Und quasi alle sind gegen spontanes Vermehren...ein paar haben dennoch Erfahrungen mit Jungtieraufzucht sammeln können/müssen ...vielleicht meldet sich noch wer zu Wort.

Aber wenn du Hilfe suchst, solltest du uns schon einweihen, und solche Antworten

Viele deiner Fragen sind bereits in meinem Beitrag beantwortet, den du anscheindend kaum durchgelesen hast aber gleich deine Kritik unüberlegt losgeschossen hast.

bringen nichts..
Zitat
- Wie groß ist der Stall?
keine Antwort im ersten oder im nachfolgenden Beitrag gefunden

Zitat
- Wie alt ist dein Kaninchen?
keine Antwort im ersten oder im nachfolgenden Beitrag gefunden

Zitat
- Wie steht der Stall, zieht es rein, regnet es rein usw.
keine Antwort im ersten oder im nachfolgenden Beitrag gefunden

finde ich also im Gegenzug heftig Nilekia hier zu unterstellen sie hätte gar nicht richtig gelesen und würde blind drauf eindreschen (was ich eh bisschen anders sehe, sie hat sich eigentlich völlig ok ausgedrückt).
Denn erstens sind ihre Fragen offensichtlich berechtigt. Und auch ihre Bedenken sehe ich ähnlich...immerhin erwähnst du nur, dass du dir un deiner Tochter die keine schlechten Erfahrungen zumuten willst...über deine Kaninchendame verlierst du in dem Zusammenhang kein Wort  engelhb
Aber ok, das ist vielleicht Erbsenzählerei.. was aber keine ist, ist dass du dein Tier offensichtlich zweimal zugelassen hast ohne dich vorher ausreichend zu informieren... das ist sehr schade, und ich hoffe deine Tochter un du müssen diesmal nicht wieder tote Junge erleben...und noch mehr hoffe ich, dass nicht vielleicht auch ein totes Mutterkaninchen erlebt werden muss.

ich möchte noch ein paar Fragen stellen (und ja, ich denke sie wurden noch nirgens beantwortet:

wie lange habt ihr der Mutter Zeit gegeben nach der Geburt zum nächsten Decken?
Ist das Vater mit im Stall?

Ich möchte dir ans Herz legen, dich genau damit vertraut zu machen, wass passiert wenn die Häsin die Jungen nicht annimmt, wie es mit Handaufzucht aussieht usw... wenn du da erst dran denkst, wenn das Problem auftritt kanns knapp werden.
Außerdem würde ich schauen, dass du mit deinem TA ausmachst, dass er in Bereitschaft ist, wenn der Termin für die Jungen näher rückt.. Gerade da sie ja nun schon Totgeburten hatte: Es kommt immer mal wieder vor, dass so eine Totgeburt im Geburtskanal stecken bleibt und das Leben des Muttertiers stark gefährdet! Ihr braucht dann dringend einen schnellen Ansprechpartner!
Du solltest dafür sorgen (besonders wenn die Jungen dann irgendwann anfangen zu wandern) dass die Kaninchendame sich auch mal zurückziehen kann...biete ihr einen Platz, auf dem sie vor ihren Jungen dann sicher ist.
Eine Heizdecke würde ich nicht einsetzen...erstens knnte die angeknabbert werden, zweitens besteht die Gefahr dass sich was entzünden könnte (deswegen soll man heizdecken ja auch nicht im Schlaf nutzen eigentlich) und drittens kann es zu Überhitzung kommen und damit ebenfalls zum Tod.

Und schau das die Häsin mit den Jungen allein ist, also nimm den rammler, so er denn bei der Häsin ist, raus.
Denk dran, dass die Mutter direkt nach der Geburt wieder empfänglich ist und die Rammler diese Gelegenheit genau abpassen meist. Aber solche kurz aufeinander folgenden Geburten sind sehr Risikoreich für Mutter und Jungtiere...das sollte man dringend vermeiden! Schau dass du den rammler kastrierst und beachte, dass sie bis zu 6 Wochen noch fruchtbar sind...die Jungen Rammler übrigens dann ab der 12 Woche, auch hier vorbeugen dass es nicht zu Verpaarungen kommt!
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