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Autor Thema: "Menschen"-Medikamente für Ninchen?  (Gelesen 739 mal)
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liliundleni
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« am: Februar 28, 2008, 21:25:55 »

Ich habe nun schon öfter hier gelesen, dass viele von euch normale "Menschenmedizin" für ihre Ninchen benutzen, ist das normal, also kann man das einfach machen? Zum Beispiel Echinacea oder so. Habe meine Ninchen erst seit fünf Wochen, beide sehr gesund und quietschfidel! hasi18
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Hehoppelmaus
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« Antworten #1 am: Februar 28, 2008, 21:44:26 »

Ja man kann Medikamente für Menschen auch den Nins geben ( natürlich nur nach TÄ Anordnung )

MCP, Novalgin oder Rescue Tropfen haben sowohl meine Nins als auch ich schon bekommen
Nasenspray haben ich schon einige Ninchen bekommen, habe ich gehört.
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mando_diao
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« Antworten #2 am: Februar 29, 2008, 16:22:44 »

Ursprünglich wurden humanmedizinische Medikamente einfach in die Veterinärmedizin übernommen, erst in den letzen Jahren werden auch veterinärmedizinische Medikamente entwickelt. Viele Medikamente haben dennoch den gleichen Inhaltsstoff, zb Tetraseptin enthält Tetracyclin als Wirkstoff, was auch in der Humanmedizin verwendet wird.

Grundsätzlich kann man sagen, Kaninchen und Menschen sind Säugetiere. Die meisten humanmedizinischen Produkte wurden in Vergangenheit auch an Kleinsäugern getestet.

Trotzdem würde ich nicht einfach ohne tierärztliche Absprache ein humanmedizinisches Präperat verabreichen.

Aber zB Echinacea ist ja nur ein "Kraut" wie Löwenzahn, Spitzwegerich oder ähnliches, das kannst du schon in reiner Form (als getrocknetes Kraut) geben, soll das Immunsystem stärken. Aber warum willst du es geben?

lg md
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liliundleni
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« Antworten #3 am: Februar 29, 2008, 16:29:17 »

Ich will den beiden nichts geben. Echinacea fiel mir nur als erstes ein...und mich hats gewundert, dass so viele hier im Forum ihre Kaninchen mit Menschenmedizin behandeln. Aber jetzt wenn ich drüber nachdenke ist das nur logisch....leider werden ja an ihnen auch Tierversuche mit Medikamenten gemacht crying
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mando_diao
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« Antworten #4 am: Februar 29, 2008, 16:35:20 »

Meinst du jetzt so Sachen wie Bachblüten, Homoöpathie usw.? Davon halte ich persönlich nix...

So "Heilkräuter" kann man natürlich geben, sofern sie auf den Speiseplan von Kaninchen passen (siehe www.diebrain.de).

Wenn du sowas meinst wie Betaisodona, das ist nur ein desinfektionsmittel, kann man natürlich auch verwenden. Oder eine Heilsalbe.

Alles Andere würde ich jetzt nicht einfach so verwenden und es ist eigentlich auch nicht die Regel...

Ich habe nun schon öfter hier gelesen, dass viele von euch normale "Menschenmedizin" für ihre Ninchen benutzen, ist das normal, also kann man das einfach machen?
also ich würd sagen, dass es nicht normal ist und man das einfach so machen kann.

Der erste Weg sollte natürlich immer der Tierarzt sein.

lg md


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engel
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« Antworten #5 am: Februar 29, 2008, 16:35:46 »

man muss auf jeden fall bei der Dosierung aufpassen!
Kaninchen (und auch andere Tiere) haben ein geringeres (oder grösseres) Gewicht und einen anderen Stoffwechsel, was bei Kaninchen tötlich wirkt, kann bei Menschen nochnichtmal zu einer Reaktion führen und umgekehrt.


ich wollte es nur dazu sagen, nicht das jetzt jemand auf die idee kommt seinem tier 2 oder 3 aspirin zu geben weil er das selbst ja auch so macht..
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mando_diao
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« Antworten #6 am: Februar 29, 2008, 16:39:46 »

man muss auf jeden fall bei der Dosierung aufpassen!
Kaninchen (und auch andere Tiere) haben ein geringeres (oder grösseres) Gewicht und einen anderen Stoffwechsel, was bei Kaninchen tötlich wirkt, kann bei Menschen nochnichtmal zu einer Reaktion führen und umgekehrt.

genau das stimmt. habe letztens auch wo gelesen (bin sowieso nicht für die angabe von medikamenten und dosierungen in einem forum) man nimmt die dosierung von einem säugling. ein säugling hat ungefähr 3 kg. wenn ich humanmedizinische Präperate beim Tierarzt bekommen habe, habe ich immer nur die halbe Dosierung von einem Säugling nehmen sollen (da ein Kaninchen ja meist nur 1,5kg wiegt ungefähr)

Aber es kommt wie gesagt aufs Medikament an und es ist sicher auch nicht alles verträglich. Ohne Empfehlung des Tierarztes würde ich grunsätzlich garnichts verabreichen!

lg md
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mom
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« Antworten #7 am: Februar 29, 2008, 22:21:22 »

Der Stoffwechsel von Tieren ist nicht ident mit dem von Menschen. Bei Nins wäre ich noch vorsichtiger als bei größeren, aber es kommt auch auf Inhaltsstoffe an. Ich hab z.B. mal von einem Bekannten gehört, daß sein Freund ( Arzt ) seiner Katze ein paar Tröpfchen Novalgin gegeben hat hach einer OP zum Schmerzstillen. Hat die arme Katze leider nicht überlebt.

Zu Homöopathie mag man stehen wie man will, aber einen Versuch könnte man sicher machen, bis ein TA erreichbar ist.
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Kira
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« Antworten #8 am: Februar 29, 2008, 22:24:57 »

mom

Novalgin ist in der Tiermedizin ( Kaninchen ) ein sehr gängiges Schmerzmittel ...

ich meine abermal gehört zu habendas Katzen das nicht vertagen , weiß jetzt aber nicht ob das korrekt ist .
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Der Hund ist das einzige Lebewesen ,
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mom
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« Antworten #9 am: Februar 29, 2008, 22:44:09 »

Ja, das war der springende Punkt : KATZEN vertragen es halt leider nicht  crying ..... deshalb würd ich auch erst einen Vet fragen
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Hehoppelmaus
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« Antworten #10 am: März 01, 2008, 07:12:28 »

ich denke, das keiner hier ohne ärztliche Anordnung irgendwelche Medikamente gibt....
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tigerle
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« Antworten #11 am: März 01, 2008, 08:52:17 »

Ich sowohl für Schnuffie wie auch für Tigerchen schon Augentropfen in der ganz normalen Apotheke gekauft - von der TÄ verschrieben. Also bestimmte sachen gehen anscheinend, aber Tiere reagieren auf vieles doch anders als Menschen.
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« Antworten #12 am: März 01, 2008, 09:04:52 »

Bestes Beispiel: Sab Simplex gegen Blähungen bei Mensch und Kaninchen!!

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liliundleni
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« Antworten #13 am: März 01, 2008, 13:39:46 »

Der erste Weg sollte immer zum TA führen, da stimme ich vollkommen zu. Kleinere Wunden kann man sicher selbst versorgen, aber alles andere ist TA-Sache!Von Homöopathie halte ich persönlich gar nichts(mehr) bin da selbst ziemlich verarscht worden von einer sogenannten Homöopathin.Das ist meist(!)nur Geldmacherei.Da ist mir Schulmedizin für mich und meine Ninchen lieber! hasi3
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tigerle
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« Antworten #14 am: März 02, 2008, 20:54:44 »

Ich kann mittlerweile schon einige Dinge ganz gut selbst behandeln (z.B. Verstopfung durch Haare, Schnuffies Impfmyxo und Augenentzündungen), da weiß ich teilweise besser was gemacht werden muss, als viele Tierärzte, weil ich meine Tiere auch besser kenne. Vieles davon ist "menschenmedizin" (auch Paraffinöl). Von Homöopathie halte ich eigentl. auch viel, hilft mir und manchmal auch den Tieren gut. Man muss halt zu ner echten Homöopathin oder einem erfahrenen Arzt/Tierarzt mit Homöptahenausbildung gehen.
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