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Autor Thema: Kastration von Kaninchendamen ... Infos  (Gelesen 4436 mal)
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kaninchendame
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« Antworten #15 am: April 15, 2010, 09:29:40 »

heißt denn eine kastration bei damen nicht stirilisation?? ist bei uns menschen jedenfalls so...oder ist das bei kaninchen anders?
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Pflubby
Ninimama
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« Antworten #16 am: April 15, 2010, 09:33:05 »

Bei einer Sterilisation werden nur die Eileiter gekappt. Bei Häsinnen kastriert man, das heißt, dass die Gebärmutter und auch die Eierstöcke komplett entfernt werden.
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Kaethu
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« Antworten #17 am: April 15, 2010, 09:45:16 »

heißt denn eine kastration bei damen nicht stirilisation?? ist bei uns menschen jedenfalls so...oder ist das bei kaninchen anders?

Bei Menschen ist es aber garnicht so Smiley

das mit Kastrieren = Männer & Sterilisieren = Frauen ist eher umgangssprachlich aber eben nicht korrekt!

Wird bei uns Menschen ein Mann "unfruchtbar gemacht", entfernt man ja auch nicht die Hoden (kastration) sondern durchtrennt den Samenstrang (Vasektomie). Bei Frauen genauso. Kastrationen in dem Sinn werden (glaub) eigentlich nur dann gemacht, wenn das Organ "krank" ist.
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kaninchendame
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« Antworten #18 am: April 19, 2010, 07:57:54 »

asooo. dann wieß ich ja jetzt bescheid...thx  hasi18
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jenny4
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« Antworten #19 am: Mai 27, 2010, 10:34:56 »

Hallo! Ich habe meine Kaninchendame gestern Mittag kastrieren lassen und wollte fragen ob das normal ist, dass sie heute immer noch nicht wirklich (bis auf ein paar von mir aufgedrängte Heuhalme) frisst... wie lange dauert das, bis sich alles wieder normalisiert hat...?
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"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an wohin uns die normalen gebracht haben" - George Bernard Shaw
Wintersun
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« Antworten #20 am: Mai 27, 2010, 10:35:49 »

kann schon 1-2 Tage dauern...

erfahrungsgemäß werden frische kräuter und blättriges am schnellsten wieder verdrückt Wink
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Don't take your organs to heaven - heaven knows we need them here!!!
jenny4
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« Antworten #21 am: Mai 27, 2010, 10:45:08 »

ok gottseidank... die Tierärztin hat mich schon in Panik versetzt, weil sie gemeint hat, dass sie unbegingt noch am selben Abend fressen muss... war schon ganz verzweifelt...
noch eine Frage: gibts irgendwelche Möglichkeiten außer Halskrausen und Verbände, das Kaninchen vom Zupfen an den Nähten abzuhalten?
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schnellehexi2
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« Antworten #22 am: Mai 27, 2010, 10:46:02 »

babybody oder stahfäden was am besten ist die Pieksen beim versuch sie aufzuknabbern
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jenny4
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« Antworten #23 am: Mai 27, 2010, 10:49:09 »

ok, danke für die tipps:-)
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« Antworten #24 am: Mai 27, 2010, 10:50:45 »

gefressen hat Hexi die ersten tage auch mehr als zaghaft grad soviel das man sie nciht zufüttern mußte nur keine Panik  knuddel4g knuddel4g
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MaK0
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« Antworten #25 am: Juni 28, 2010, 12:58:56 »

...spätestens im alter von 2 jahren haben alle weibchen bereits zysten oder sonstige veränderungen!!!!...

Alle? Das versteh ich jetzt nicht...Warum müssen ALLE Weibchen zwangsläufig irgendwelche Veränderungen haben? Ich hatte eine Dame, die öfter scheinschwanger war. Erst da hat die Ärztin zu einer OP geraten. Aber wenn bei meiner jetzt diesbezüglich Ruhe ist, warum soll ich ihr diese schwere und risikoreiche OP machen lassen? Außerdem, sind zwei Scheinschwangerschaften im Jahr nicht "normal", bzw. nicht gesundheitsgefährdend?
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kathi
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« Antworten #26 am: Juni 28, 2010, 15:18:45 »

Außerdem, sind zwei Scheinschwangerschaften im Jahr nicht "normal", bzw. nicht gesundheitsgefährdend?

also Scheinschwangerschaften finde ich nie normal - egal wie häufig oder selten sie auftreten

dass ALLE Häsinnen Veränderungen haben möchte ich so nicht unterschreiben, aber bei den Tieren die ich bisher kastrieren habe lassen, war der Anteil sehr hoch und vorallem waren etliche Tiere dabei, die nie Nestchen gebaut haben oder sonderlich "dominant" waren

was die prophylaktische Kastrationen von Kaninchendamen anbelangt scheiden sich die Geister - da muss man einfach den Standpunkt des anderen aktzeptieren, wurde hier eh schon fast zu Tode diskutiert das Thema ... ich persönlich lass den Eingriff lieber zu früh als zu spät machen, mach den Zeitpunkt aber sowohl vom individuellen Tier als auch von der Jahreszeit abhängig (so mach ich Kastrationen in den heissen Sommermonaten z.B. nur wenn es absolut sein muss)

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Katharina Trhlik
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MaK0
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« Antworten #27 am: Juni 28, 2010, 22:02:15 »

Das ist wahr, ich hab hier schon sehr vieles gelesen und trotzdem zu keiner Meinung finden können...Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile.

Dass die Erkrankungsrate so hoch ist, wusste ich nicht einmal, muss ich gestehen. Jetzt, wo das so oft erwähnt wurde, muss ich doch mit meiner Ärtin darüber reden, was die dazu sagt und mich noch mehr darüber informieren.

Dass Scheinschwangerschaften "normal" sind, ist in dem Sinne gemeint, dass es eigentlich natürlich ist...Also die Reaktion auf einen Deckung, auch wenn diese nicht erfolgt ist. Sie meint halt, da er auf ihr drauf war, muss sie ja schwanger sein...Die arme kleine Sad
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Master Luke
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« Antworten #28 am: Juni 29, 2010, 09:06:19 »

ich würde einmal sagen dass, genau wie beim menschen, das risko bei der op in erster linie die narkose ist.
bei kaninchen ist aufgrund des schnelleren stoffwechsels die gefahr noch größer, da sie sehr schnell auskühlen und dann ein kreislaufversagen eintreten kann.
auch müssen sie eben wieder schnell zu freßen anfangen, da sonst das verdauungssystem versagt (stichwort stopfmagen)
darum sollte man immer einen ta aufsuchen, der die op mit einer inhallationsnarkose durchführt!
manche ta sedieren die nins trotzdem vorher an (=kleine narkose) damit sie bei der inhalationsnarkose und der ersten schnitten ruhiger sind.

wir haben zwar ein nin verloren haben (bzw. sollte es nach der kastra zu uns kommen), wobei es meiner meinung nach ein fehler des ta war (bauchnaht ist aufgegangen und wurde nicht erkannt!), spricht die statistik doch für die kastra.
ich kann mich nicht erinnern seit den fast 2 jahren wo ich im forum dabei bin, über eine schief gegangene kastra (außer die vorher erwähnte) gelesen zu haben.
und über die hunderten bzw. tausenden gut gegangenen wird ja nicht geschrieben...

wie schon eingangs erwähnt: eine op ist immer ein risiko - aber das ganze leben ist ein risikio!
und das risikio einer gebärmutterveränderung ist nicht weg zu diskutieren!
abgesehen davon leiden manche nins extrem unter ihrem hormonstreß!

nins sind geburtsmaschinien und diese natürliche bestimmung können sie eben nicht ausleben.
auch ist die lebenserwartung unserer nins ja wesentlich höher - unnatürlich - so wie bei uns menschen ja auch.
menschen sind ja auch nur für 40 jahre konzeptiert - trotzdem nehmen wir das risiko einer op auf uns und werden dadurch 70 und mehr!
ähnlich sehe ich die kastra auch bei den nins - eine lebensverlängernde maßnahme!




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Liebe Grüße von Andrea, Günter, Lea, Luke, Padmè, Mara & Vader aus dem www.kaninchenbau.at

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)
Hasenmaus
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« Antworten #29 am: Juli 02, 2010, 09:28:21 »

Also, ich hatte bisher erst eine Kaninchendame, die kastriert wurde, alle anderen wurden es nicht. Sie haben auch keine Probleme mit irgendwelchen Tumoren bekommen. Meine Hündin habe ich kastrieren lassen und der TA sagte, er hat nur die Eierstöcke entfernt, die Gebärmutter ist noch drin, sie erfüllt aber keinen Zweck mehr und Hormone werden ja aufgrund der Eierstockentfernung auch nicht mehr produziert. Er ist der Meinung, das das so für den Hund am Besten ist, ein Risiko, jetzt noch Krebs zu bekommen ist sehr minimal bis gar nicht mehr vorhanden!
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