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*Anita*
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« am: Mai 26, 2009, 13:21:28 » |
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Hallo ihr Lieben!
Ich habe mich gerade mit einem Freund unterhalten und er meinte - da ich ja meinen Manolo kastrieren lasse - das ich BEIDE kastrieren lassen soll. Da sonst das Weibchen "poppen" möchte und er aber nicht kann und dann wird sie bockig.
Ist das wahr?
lg Anita
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Gerbils
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« Antworten #1 am: Mai 26, 2009, 13:28:51 » |
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Hier ist eine gute Info zum Thema Weibchenkastra: http://www.diebrain.de/k-schein.html
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 3 Stehöhrchen: Phoebe, Maja und Gonzo; 3 Schlappis: Kasimir, Nepomuk und Toffee; 5 Rennmäuschen: Homer, Nelson, Gandalf, Oskar, Gimli
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nefertari320
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« Antworten #2 am: Mai 26, 2009, 13:29:07 » |
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ich würde auch das mädel kastrieren lasse. allein schon aus gesundheitlichen gründen da diese oft an gebärmutterveränderungen leiden und natürlich ist es für das mädel stress wenn sie dämpfig ist.
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Was soll ich im Himmel? Dort kenn ich doch eh keinen…
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Tiffy
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« Antworten #3 am: Mai 26, 2009, 13:29:51 » |
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So einen Schwachsinn hab ich ja selten gehört!
Eine Weibchenkastration ist ein schwieriger und nur von einem sehr erfahrenen Tierarzt durchzuführender Eingriff! Daher würde ich diese nur bei den üblichen Zeichen wie häufige Scheinschwangerschaften, extreme Aggression gegenüber Partnerkaninchen und Mensch durchführen lassen.
Außerdem betragen auch die Kosten für eine Weibchenkastration locker das 2-3fache einer "normalen" Kastration und die Nachversorgung ist in der Regel viel intensiver.
Und das, was ihr vielleicht als "poppen" bezeichnet, also das berammeln ist nicht sexuell motiviert, sondern eine Frage der Rangordnung!
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Shirley
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« Antworten #4 am: Mai 26, 2009, 13:31:07 » |
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Also ich bin grundsätzlich für eine vorbeugende Mädelskastra, aus vorbeugenden gesundheitlichen Gründen. Ihr bleibt nämlich später evtl. eine Tumor- oder gar Krebserkrankung erspart. Ich würde aber ein Mädel nicht unter einem Jahr kastrieren lassen. Einfach weil sie solange auch noch wächst und solange es vorher nicht schon aus gesundheitl.Gründen nötig ist, würde ich warten bis sie mit einem Jahr in jedem Falle ausgewachsen ist. Lg. Andrea
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LG Andrea
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Flöckchen
-~- 4 Kaninchen -~-
Forumhase
  
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Somewhere over the rainbow...
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« Antworten #5 am: Mai 26, 2009, 13:33:10 » |
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Also ich bin grundsätzlich für eine vorbeugende Mädelskastra, aus vorbeugenden gesundheitlichen Gründen. Ihr bleibt nämlich später evtl. eine Tumor- oder gar Krebserkrankung erspart. Ich würde aber ein Mädel nicht unter einem Jahr kastrieren lassen. Einfach weil sie solange auch noch wächst und solange es vorher nicht schon aus gesundheitl.Gründen nötig ist, würde ich warten bis sie mit einem Jahr in jedem Falle ausgewachsen ist. Lg. Andrea
absolut zustimme
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 "Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen."
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Gerbils
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« Antworten #6 am: Mai 26, 2009, 13:35:18 » |
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Ich gebe hier Tiffy vollkommen recht - es steht auch sehr gut im Bericht von diebrain - vorsorgliche Kastra bei einem Weibchen lasse ich nicht machen. Ich hatte voriges Jahr bei meiner Maja eine Kastra machen lassen, da sie ganz extrem rammelte und aggressiv war. Und auch jetzt, nach fast einem Jahr (ist grad wieder seit ein paar Tagen ganz extrem) rammelt sie wie blöde auf Toffee rum; der Arme kommt nicht mal mehr zum ausruhen, so sehr ist sie mit ihm "beschäftigt". Also mit einer Kastra ist nicht gesichert, dass sie das Männchen in Ruhe lässt.
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Shirley
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« Antworten #7 am: Mai 26, 2009, 13:36:53 » |
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Hat nicht mal jemand Lust, hier ne Umfrage zu starten, wieviele Mädels nach der Kastra ein ruhigeres, bzw. ausgeglicheneres Verhalten zeigten? Von den gesundheitlichen Veränderungen können wir leider erst in einigen Jahre eine Umfrage erstellen. Oder lieber nicht, weil dann rauskommt, dass es meistens so ist  ? Lg. Andrea
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LG Andrea
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Gerbils
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« Antworten #8 am: Mai 26, 2009, 13:41:40 » |
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Mich würde dann eher interessieren, wie diebrain immer zu ihren "Falschinformationen" kommt.... 
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Carmi1977
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« Antworten #9 am: Mai 26, 2009, 13:45:36 » |
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Ich finde es auch absolut übertrieben eine Häsin vorsorglich kastrieren zu lassen. Ein gesundes Tier wird einem unnötigem, schweren Eingriff ausgesetzt, nur weil es erkranken könnte. Ich habe mehrere Häsinnen, keine von ihnen habe ich jemals vorbeugend kastrieren lassen. Nur eine wurde wegen mehreren Scheinschwangerschaften kastriert. Der Preis spielte da keine Rolle, wichtig war für mich, daß es ihr besser ging. Aber die Nachsorge, das Zwangsfüttern usw. - als vorbeugende Maßnahme - nein danke.
Ich kann nicht verstehen, warum die Häsinnenkastration hier so hochgelobt wird.
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Shirley
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« Antworten #10 am: Mai 26, 2009, 13:46:19 » |
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Mich würde dann eher interessieren, wie diebrain immer zu ihren "Falschinformationen" kommt....  Wenn du mal Kontakt mit ihr hättest, dann hätte sie evtl. die Gelegenheit, dich aufzuklären, dass diese Infos nicht "falsch", sondern einfach nur zum Teil überholt sind. Man weiß inzwischen einfach schon wieder mehr, als zu dem Zeitpunkt (auch als sie ihr Buch geschrieben hat, welches ich sehr gut finde, aber es ist nicht mehr der brandaktuelle Stand.) Aber scheinbar läßt du das Wissen von keinem anderen als von diebrain und deinem Internisten gelten... Das Thema hatten wir ja schon zu genüge  Lg. Andrea
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LG Andrea
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Gerbils
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« Antworten #11 am: Mai 26, 2009, 13:47:50 » |
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@carmi1977:
Ich denke, dass es sich hier ziemlich die Waage hält, wer die Kastra hochlobt und wer nicht. Ich höre in dem Fall schon am liebsten auf meinen TA, der hält nämlich auch überhaupt nix von vorbeugender Kastra.
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Shirley
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« Antworten #12 am: Mai 26, 2009, 13:48:10 » |
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Aber die Nachsorge, das Zwangsfüttern usw. - als vorbeugende Maßnahme - nein danke.
Ich kann nicht verstehen, warum die Häsinnenkastration hier so hochgelobt wird.
Welche "Nachsorge" -> sorry aber ich hatte noch bei keiner meiner Häsinnen eine "Nachsorge", weil meine TÄ nach Innen vernäht, so dass nicht mal Fäden gezogen werden. Und gepäppelt hab ich nach der Mädelskastra auch noch keine. Lg. Andrea
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LG Andrea
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Hoppler
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« Antworten #13 am: Mai 26, 2009, 13:51:07 » |
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Und wieder geht der Thread so weiter wie letztes mal....
ich weiß nicht, wie ihr alle den Text bei die brain versteht. Aber für mich steht da auch klar und deutlich, dass bei häufigen Scheinschwangerschaften man das Tier bei einem erfahrenen Tierarzt vorstellen soll. Da es für die Kaninchen Stress ist und es zu Veränderungen an der Gebärmutter kommen kann. Da steht doch, dass sie selbst gute erfahrungen mit Weibchenkastras gemacht haben. Also so verteufelt werden die Kastrationen auch wieder nicht. Natürlich steht dort auch, dass es ein großer Eingriff ist.
Also meine Fibi wurde dadurch ruhiger und ich würde mich immer wieder dazu entscheiden. Vielleicht nicht unbedingt vorbeugend. Aber sobald ich öfter Anzeichen dafür habe, würde ich mich immer wieder für eine Kastration entscheiden.
An die Threadstellerin: lass mal deinen Manolo kastrieren und der Rest wird sich später noch zeigen.
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Tiffy
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« Antworten #14 am: Mai 26, 2009, 13:51:39 » |
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Meine Maja ist ja auch kastriert, teilweise zickt sie aber immer noch rum- ich denke, es ist einfach ein Charakterzug von ihr  Grundsätzlich bin ich auch für eine Weibchenkastration, aber wie gesagt nach gründlicher Vorüberlegung, da sie meines Erachtens ein nicht zu unterschätzender Eingriff ist, den ich auch nicht aufgrund von "ein bisschen rammeln" durchführen lassen würde! Also, ich hatte das Glück, dass ich auch nicht päppeln musste, aber wir hatten "oben" trotzdem Fäden, die gezogen werden mussten, außerdem waren wir 2x zur Wundkontrolle..so macht das jeder TA wohl anders..und hier konnte man ja leider schon genug Negativ-Beispiele lesen..
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