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Autor Thema: schwangeres Weibchen vom Männchen Trennen?  (Gelesen 1720 mal)
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apo
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« am: September 02, 2009, 23:12:36 »

Halli Hallo liebe Forums Mitglieder!
Habe ein schwangeres Weibchen, das vermutlich im Laufe dieser Woche werfen wird. Ich habe sie bisher noch nicht vom Männchen (mittlerweile kastriert) getrennt. Der Käfig ist sehr groß, zwei Stöckig, sie können sich also aus dem weg gehen. Außerdem steht ihnen Tagsüber die ganze Küche zur Verfügung. Könnte es trotzdem zu Problemen zwischen dem Männchen und den Jungen kommen? Bzw. habe ich gelesen, dass man das Männchen bis 6 Wochen nach der Kastration vom Weibchen trennen soll. Gäbe es denn Probleme wenn ich ihn dann nach 4-5 Wochen (er ist jetzt seit gut einer Woche kastriert) zum Weibchen und den Jungen dazusetze oder ist es besser wenn er quasi von Anfang an dabei ist?
Danke euch für jeden Ratschlag!
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Carina
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« Antworten #1 am: September 02, 2009, 23:27:58 »

Hi

Da er erst eine Woche kastriert ist musst du ihn sofort wegsetzen.
Er kann die Häsin sofort nach der Geburt wieder decken und du hast in ein paar Wochen einen zweiten Wurf
So kurz hintereinander ist das eine extreme Belastung für die Häsin und meist vernachlässigt sie einen wurf und die Jungtiere sterben.

Ein 2stöckiger Käfig ist für eine Jungenaufzucht auch ungeeignet...
Besser du trennst einen Teil der Küche für die werdende Mutter ab Zum Beispiel mit so einem Auslaufgitter http://www.zooplus.de/shop/nager_kleintiere/kaefige_freigehege/freigehege/freigehege_metall/93076
mindestens 70cm hoch besser höher.

Eine Vergesellschaftung kannst du erst wagen wenn die Jungtiere aus dem gröbsten raus sind, Babys haben sehr empfindliche Haut und selbst leichte Bissverletzungen könnten böse Folgen haben.
Du brauchst also für ein paar Monate einen extra Bereich für Häsin und Juntiere und Rammler.

Eine Vergesellschaftung wird wesentlich einfacher wenn die Tiere in der Zeit davor räumlich getrennt sind.
Ein potenter Rammler könnte sonst einen weg finden zur Häsin zu gelangen, manche springen einfach über 1,20m und so ein Ausflug könnte für die Jungtiere tödlich enden.
Oder er sitzt völlig frustriert am Gitter und rüttelt tag und nacht, hierbei stauen sich auch oft Aggressionen auf die sich dann bei der Vergesellschaftung entladen.
Ich würde also dem Rammler in einem anderen Zimmer ein Gehege aufstellen.



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Shirley
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« Antworten #2 am: September 03, 2009, 06:48:52 »

Ich schließe mich hier in allem, Carina absolut an.
Bitte den Rammler auf dem allerschnellsten Weg von der Häsin trennen, bevor sie "nachgedeckt" wird!
Häsinnen haben zwei! Gebärmütter und können auf diesem Weg gleich nochmal gedeckt werden!
Sie wird dann allerdings, wie Carina schon schrieb, den ersten Wurf instinktiv töten, weil sie weiß, dass sie nicht in der Lage ist alle Babies zu versorgen.
Eine VG mit den Babies würde ich keinesfalls vor der 10. Lebenswoche der Kleinen, eher noch später machen.
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LG
Andrea
Flöckchen
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Somewhere over the rainbow...


« Antworten #3 am: September 03, 2009, 08:08:08 »

Häsinnen haben zwei! Gebärmütter
Du meinst Gebärmutterhörner ;-)
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"Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen."
Shirley
nur noch 3 Kaninchen (2xm.k./1xw.k.)
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« Antworten #4 am: September 03, 2009, 08:15:00 »

Häsinnen haben zwei! Gebärmütter
Du meinst Gebärmutterhörner ;-)
rotwerd -> sowas passiert, wenn man vom Büro aus hier im Forum "mitmischt"...*schäm*
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LG
Andrea
Flöckchen
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Somewhere over the rainbow...


« Antworten #5 am: September 03, 2009, 08:21:51 »

Macht nichts, ich schreib ja auch ausm Büro. Deswegen schleichen sich bei mir öfters Rechtschreibfehler ein ;-)

 hasibussi
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"Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen."
apo
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« Antworten #6 am: September 03, 2009, 09:14:01 »

Vielen Dank für eure Tipps, der Tierarzt meinte nämlich ich könnte sie zusammen lassen und die Häsin würde ihm schon zeigen wo es lang geht...kam mir aber seltsam vor.Dann trenne ich die beiden gleich mal, was mir sehr schwer fällt, weil sie unendlich aneinander hängen.Aber gut da hilft wohl sonst nix.

Danke nochmal!
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Shirley
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« Antworten #7 am: September 03, 2009, 09:15:56 »

Wenn es dir auch noch so schwer fällt, so ist es der einzigst richtige Weg.
Es sei denn du könntest im Überlebensfall viele, viele junge Kaninchen auf entsprechendem Platzangebot behalten und TA versorgen lassen engelhb
Der vernunfthalber, trenne sie bitte schnellstens in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.
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LG
Andrea
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