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Carmi1977
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« Antworten #135 am: Dezember 24, 2009, 10:15:11 » |
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Carmen las auf dem ersten Blatt: Wintersun litt unter chronischer schlechter Laune. Dieser Zustand trat besonders an Weihnachten zutage. Zudem war sie grantig. „Also“, begann Carmen, „wieso magst du Weihnachten nicht? Warum immer die schlechte Laune?“ Gemütlich schaukelte die Angesprochene: „Überall die blinkenden Lichter, das tut ja in den Augen weh. Und ich soll schlecht gelaunt sein? Bist wohl nie vor Heiligabend in einem Einkaufszentrum gewesen.“ Flöckchen überlegte: „Das ist ein Argument. Damit wäre Wintersuns Laune nicht behandlungsbedürftig.“ Inzwischen hatte Rosa Banane zum 128. Mal ihren Kopf gegen die Fliesen gehauen. Die gehäkelte Klorolle bewahrte sie vor Verletzungen und die anderen vor dem Krach. Bevor sie wieder gegen die Fliesen knallte, hielt Carmen die Hand dazwischen: „Äh, können wir kurz reden?“ „Reden?“ wisperte Rosa Banane leise, „Niemand will mir mir reden. Ich bin ja soooo traurig.“ Und schickte sich an erneut die Fliesen zu missbrauchen. „Moment mal, wir müssen deine Depressionen behandeln.“ „Ich hab's: SCHOKOLADE!“ kreischte Flöckchen begeistert. Der Kolibri bekam einen Schreck und ließ eine Kaskade von Koterei los. Diesmal bekam jeder was ab. Atrox hockte gelassen auf dem Klo: „Ja, recht hat er: es ist wirklich besch...“ In diesem Moment landete der Kolibri auf der Spültaste und das Rauschen der Spülung übertönte die Schimpfwörter.
Kurze Reinigungspause
Bitte warten Sie...es geht gleich weiter.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Nach dem Dilemma des Kolibris wurde eine Änderung der Sitzverhältnisse eingeführt – Atrox ließ sich auf den Spülkasten nieder und der Kolibri saß auf dem Klo, die Klobrille war hochgeklappt. Rosa Banane verdrückte die verordnete Menge an Schokolade, um glücklicher zu sein. Laut Berechnung waren dafür 20 kg notwendig, die ersten 500 g hatte Rosa Banane schon geschafft. Und sie hatte aufgehört mit dem Kopf irgendwo gegenzudonnern. In der Badewanne hatte Tacks0_0 es fertig gebracht aus Seife eine Insel zu bauen. Eine Zahnbürste steckte auf der Insel mit einem Waschlappen, auf dem stand „Tacks0_0's Welt“. Carmen war nicht gerade begeistert: „Wie soll ich von seinen Eroberungsplänen bitte schön abhalten? Microsoft und die USA erobern auch immer die Welt. Ob einer mehr – spielt doch keine Rolle.“ Flöckchen nickte und strich den Namen auf der Liste durch. Tacks0_0 meinte nur: „Heute die Badewanne, morgen das Bad und übermorgen die Welt – haahaaa!“ Atrox hüpfte auf der Spültaste auf und ab, dauernd ertönte ein „Wusch“ der Klospülung. Damit hatte sich die Therapie erledigt – Atrox hatte jetzt eine Beschäftigung. Der Kolibri tropfte schon leicht. Auf dem Wäschekorb verbreitete Fledermauserl schlechte Stimmung, aber das mit einem Selbstbewusstsein eines Wolkenkratzers. Carmen hatte keine Lust mehr auf Therapie: „Mal im Ernst, meine Oma und meine Mutter haben auch so ein Ego – und sie sind immer noch auf freiem Fuß. Ich esse jetzt Kekse. Wer kommt mit?“ Mit einmal stürmten alle aus dem Bad, nur der Kolibri hockte einsam und verlassen auf der Klobrille und ließ wieder eine Kaskade los.
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Master Luke
5 Space-Nins
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Nachtaktiv
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« Antworten #136 am: Dezember 24, 2009, 10:22:56 » |
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Liebe Grüße von Andrea, Günter, Lea, Luke, Padmè, Mara & Vader aus dem www.kaninchenbau.at Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)
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schnellehexi2
Sklave von 2 ninis
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« Antworten #137 am: Dezember 24, 2009, 10:40:14 » |
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Sabrina1
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« Antworten #138 am: Dezember 24, 2009, 11:19:54 » |
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toll toll toll einfach nur richtig klasse  meeeeeeeeeehr davon 
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Wintersun
Heart of Winter
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Beiträge: 1399
4 Bunnies, 1 Hund, 7 Pferdis :)
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« Antworten #139 am: Dezember 24, 2009, 11:20:43 » |
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 ~If I leave here tomorrow, would you still remember me~[Lynrd Skynrd- Free Bird] Don't take your organs to heaven - heaven knows we need them here!!!
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rosa*banane
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« Antworten #140 am: Dezember 24, 2009, 16:52:36 » |
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schoki!!!!!!!!!!!!! *mampf* so genial die story! du solltest sowas öfters machen, nicht nur zu weihnachten! 
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atrox
Nachteule
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(Avatar von Blackcat aus der Buechereule)
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« Antworten #141 am: Dezember 25, 2009, 02:27:15 » |
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ach...20 Kilo....also in einer Woche bist du gehailt Babane?  ...da kommt ja Weihnachten wie gerufen. Toll, Carmi, freu mich auf den nächsten Teil!
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"Ich bin immernoch verwirrt... aber auf einem höheren Niveau!" 
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BosFen
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« Antworten #142 am: Dezember 25, 2009, 10:46:32 » |
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Banane bekommt dann als nächste Therapie vermutlich ein Abnehmprogramm aufgedrückt  Ich freu mich auf den nächsten Teil 
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Carmi1977
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« Antworten #143 am: Dezember 25, 2009, 11:50:22 » |
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Etoile wirbelte in der Küche. Mitten auf dem Boden hatte sie ein Feuer angemacht und kochte in einem altmodischen Kessel etwas Undefinierbares. Die kleine Koboldin schob die Fußbank zum Kessel, nahm einen Kochlöffel, der für sie viel zu groß war und rührte fleißig: „Heute koch, morgen koch, und keiner macht mir ein Kind...“ Master Luke schnuppert: „Was gibt’s denn?“ „Du weißt schon – DIE SUPPE.“ Der Master erstarrte und flüsterte überrascht: „DIE SUPPE? Ohoh!“ Wintersun latschte griesgrämig hinein: „Schon wieder DIE SUPPE – bohäh. Etoile, die vergesse ich nie, allerdings vergesse ich dich immer. Weißt du noch damals Winter 1977?“ Die Koboldin reagierte gekränkt: „Ja, du hättest mich fast am Altar stehen lassen?“ Carmen hustete, als sie gerade reinkam: „Ihr seid verheiratet?“ Master Luke schaute geheimnisvoll: „Ja, das verdanken wir DER SUPPE. Die hat uns schon so manches eingebrockt und wir mussten sie auslöffeln.“ Der Duft DER SUPPE durchzog die ganze Wohnung. Die anderen zogen aufgeregt in die Küche und raunten: „DIE SUPPE – Etoile kocht sie.“ Selbst Sabrina im Koffeinrausch hielt im Flug inne.
Was es mit DER SUPPE auf sich hat, erfahren wir vielleicht im neuen Jahr.
Das ganze Wohnzimmer war wieder in Beschlag genommen worden. Ein Schlürfen und Rülpsen erfüllte das Zimmer. Jeder löffelte sein Essen – DIE SUPPE. Hasi 2 klapperte mit dem Gebiss, legte es dann mitten auf dem Tisch und schlabberte einfach wie ein Hund. Flöckchen setzte ihre Brille schief auf, holte ein zerknittertes Blatt hervor: „Als nächstes sind BosFen und Raudi dran. Schnelle Hexi wird die Therapie begleiten.“ Schnelle Hexi zeigte sich ganz begeistert: „Ich weiß auch schon wo.“ Sie wedelte mit ihrem Zauberstab, wackelte mit den Flügeln und auf einmal saßen bzw. versanken Carmen, Raudi und BosFen mitten im Schnee. Sie waren in einem tief verschneiten Wald gelandet. „Ja, so ist es richtig gemütlich,“ Schnelle Hexi flog ganz aus dem Häuschen um die verschneiten Tannen. Dabei rieselte Schnee auf den Köpfen. Carmen schüttelte den Kopf: „Sollte die Therapie nicht in einem angemessenen Rahmen stattfinden? Jedenfalls ist das die Regel.“ Der Engel winkte desinteressiert ab: „ Regeln, immer Regeln. Ich werde mir erstmal passende Schuhe holen.“ Und schwupps – war sie weg. BosFen streckte alle vier Beine von sich und schaffte es aus dem Schnee. Raudi klammerte sich an das Geweih: „Toll, so viele Farben hier: schneeweiß, superweiß und eisweiß.“ Leise fluchend kletterte Carmen aus dem Schnee: „Verdammte Therapie. Die Engel bräuchten mal ein. Und weshalb soll ich euch behandeln.“ BosFen senkte den Kopf: „Ich habe keinen Orientierungssinn.“ „Och“, tröstete Raudi, „mach dir nichts draus. Ich liebe dich.“ Beide umarmten oder umpfoteten sich. „Bin wieder daaaaaa!“ Schnelle Hexi hatte ein weißes Minikleid an, welches an den Ärmeln und am Halsausschnitt mit unechtem Pelz besetzt war. Und rote Highheels. „So, Raudi, wir beginnen mit dir: du magst keine Kinder.“ Bei diesem Wort sah Raudi rot: „Kinder?! Ich hasse sie. Sie sind laut, sie sabbern, sie schreien, wenn sie ihren Willen nicht kriegen.“ Darauf hin lachte Carmen: „Kommt mir bekannt vor, das machen die Alten im Heim auch.“ Schnelle Hexi hakte auf der Liste ab: „Nicht behandlungsbedürftig. BosFen, dein Orientierungssinn macht uns echt zu schaffen. Drei Punkte in einer Woche – tsts, das ist ein neuer Rekord.“ Das Rentier scharrte verlegen mit dem Vorderhuf im Schnee: „Ich bräuchte doch einen Navi.“ „Ach, die meisten Navis sind doch für den Arsch“, bemerkte Carmen gelangweilt. Puff – auf einmal prangte unter dem Schwänzchen ein kleiner Navi auf Raudis A...äh...Hintern. „Ja, wie praktisch“, freute sich Raudi, „da kann der auf dem Schlitten immer mir sagen, wo es langgeht.“ „Mann, danach brauche ich eine Therapie“, seufzte Carmen. Der Engel war begeistert: „Ja, dann wäre das erledigt. Ab nach Hause.“ Und puff – war Schnelle Hexi weg. „Äh...Schnelle Hexi...Hexi...Heexxiiii...HEEEEXXXXIIIIIIIIIIIIII!“
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Raudi
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« Antworten #144 am: Dezember 25, 2009, 12:43:24 » |
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 ohhhh wie toll weiter ,weiter ,weiter 
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schnellehexi2
Sklave von 2 ninis
Aktives Kaninchenhilfe-Mitglied
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« Antworten #145 am: Dezember 25, 2009, 13:15:55 » |
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BosFen
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« Antworten #146 am: Dezember 25, 2009, 13:27:48 » |
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Carmi1977
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« Antworten #147 am: Dezember 26, 2009, 09:38:29 » |
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Hallo,
da wir heute zu Verwandten unterwegs sind, wird es die nächste Folge morgen geben. Einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag.
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Princess Lea
5 Space-Nins
Forumhase
  
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Beiträge: 936
Bei uns keppelt nur einer - und das bin ICH!
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« Antworten #148 am: Dezember 26, 2009, 13:31:55 » |
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Liebe Grüße von Andrea & Günter & Lea & Luke & Padmè & Mara & Vader aus dem www.kaninchenbau.at Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)
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Carmi1977
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« Antworten #149 am: Dezember 27, 2009, 11:40:48 » |
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Leicht durchfroren saßen Carmen und Raudi an der Heizung, dick in Decken eingewickelt, und niesten abwechselnd. BosFen dagegen rannte freudig umher und zeigte jedem den Hintern: „Guckt mal, was ich habe.“ Master Luke blieb ganz cool und bemerkte nur: „Besser als ein Arschgeweih.“ Flöckchen war ganz hingerissen. Wenigstens würde sie mit dem Rentier so die Ziele finden, wenn schon mal die Organisation ihrerseits wieder nicht klappte. Der Schokoladenberg hatte ganz schön abgenommen, dagegen sah Rosa Banane aus, als würde sie bald platzen. Der Kolibri hatte auch schon was naschen dürfen. Die Folge war eine mittelschwere Verstopfung. Sternschnuppe war schon ganz dunkelgrün von den Anstrengungen das Nachdenkens: „Hat jemand Rhizinusöl?“ Master Luke holte aus dem geheimnisvollen Mantel eine braune Flasche heraus. „Äh...hast du zufällig noch Klopapier?“ Auch damit konnte Master Luke aushelfen. Steppi tat der Kolibri leid: „Einfach furchtbar. Wie kann ein so kleiner Vogel nur so viel Schokolade verdrücken?“ „Wo ist der Kaffee? Ich brauche KAAFFFEEEE!“ Sabrina litt unter kurzweiligen Koffeinentzug. Carmen nieste kurz und zeigte auf dem Weihnachtsteller – Kaffeeschokolade. „Oh lecker!“ Und schon war sie wieder im 7. Kaffeehimmel. Im Wohnzimmer waren nur die Engel und etwas weniger schwierigen Weihnachtsgeschöpfe versammelt. Die schizophrene Grimmlingsfraktion hatte sich in die Küche verzogen. Gerade wetteten sie, wann Rosa Banane platzen und der Kolibri wieder inkontinent werden würde. Raudi ließ eine elfmalige Niesaktion los, immer im Kanon mit Carmen. Mit näselnder Stimme beschwerte sich diese: „Warum, Hexi, hast du uns drei Stunden lang im Wald allein gelassen?“ Hexi flog verlegen um die Lampe: „Am Nordpol war halt Schuhausverkauf - nimm 3, bezahl, 2 ½ – ich konnte da nicht widerstehen. Tut mir leid.“ „Hatschi!“ „Gesundheit!“ antworteten alle Anwesenden im Chor. „Ich könnte ja mein Vitaminleckerlies machen“, schlug Steppi vor, „die helfen bei Erkältungen.“ WERBEUNTERBRECHUNG
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ENDE Kathi flog zart und zuckersüss um Steppi herum: „Oh, schaut das lecker aus.“ Die Küche wurde nämlich kurzerhand von Steppi erobert, die Grimmlins waren wieder im Bad. Eine Seeschlacht lief gerade in der Badewanne ab. „Was macht der Kolibri?“ erkundigte sich Steppi besorgt. „Wir haben heimlich ins Bad geschmuggelt. Es könnte jeden Moment losgehen.“ Hatschi tönte es wieder zweistimmig aus dem Wohnzimmer. Flöckchen zauberte fürsorglich einen Erkältungstee. Allerdings landete die Hälfte bei jedem Niesen auf dem Boden. Carmen jammerte: „So habe ich mir Weihnachten nicht vorgestellt. Ich schreibe nie wieder. Schönen Mist habe ich mir eingebrockt.“ „IIIIIIHHHHHHHHH!“ Der Kolibri im Bad hatte keine Verstopfung mehr. Die graue Wolke erschien an der Decke, Glitzersternchen rieselten herab. „Och nö“, sagten die Engel enttäuscht, „wir wollen noch nicht zurück.“ Die Grimmlins erschienen als wilder Haufen im Wohnzimmer: „Nö, wir auch nicht, gerade haben wir das Bad erobert.“ Ein Brief landete vor Carmens Nase. Hiermit wird die sofortige Überführung aller anvertrauten Weihnachtsgeschöpfe angeordnet. Folgende Gründe haben mich zu diesem Schritt bewogen:
1.Die Therapie erfolgte nicht nach medizinisch korrekten Standards 2.Der inkontinente Kolibri hat keine Windeln um. 3.Eine Eroberung einer Badewanne ist nicht akzeptabel. 4.Drogenkonsum (wie Schokolade und Kaffee) werden nicht toleriert. 5.Ein Navigationsgerät ist kein Ersatz für fehlenden Orientierungssinn bei einem Rentier.
Die Rückführung hat sofort zu erfolgen.
Der Weihnachtsmann
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