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pueppi06
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« am: Dezember 25, 2009, 22:57:34 » |
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Hallo, ich weiss erstmal nicht mehr weiter...der Tag heute war echt grausam..für fast alle Beteiligten..
Lucy hat sich sehr schnell hier eingelebt, sie ist eine recht energische kleine Maus, muss ich doch mal feststellen. Sehr lieb zu uns Zweibeinern, aber auch sehr dominant. Sie hat kaum einen Tag gebraucht und verteidigte schon entschieden ihr Recht. Gestern abend hat sie mich das erste Mal, heute das zweite Mal, "angegriffen", wenn man es mal so nennen will..sie schlug mit den Vorderpfoten nach meiner Hand und biss auch zu, leicht nur, aber sie hat. Kann ich aber mit leben.."Zickenterror" kenne ich schon, auch in noch heftiger Form. Heute haben wir sie aufgrund ihrer Selbstsicherheit, die sie seit Mittwoch hier bei uns an den Tag legt, mit Charly im Bad zusammengesetzt. Was soll ich sagen, es war eine einzige Katastrophe... Vergesellschaftet wird bei uns im Bad, wurde schon immer, da sich die Nins vorher dort am wenigsten bzw. gar nicht aufhalten. Charly sowieso nicht, da er glatten Unterboden nicht mag. Und in den fast 5 Wochen, in denen Cindy nun nicht mehr da ist, wurde so oft gewischt, dass dort nichts für Kaninchen nach Kaninchen riecht. Haben alles ausgeräumt, mein Mann und ich, viel mit Teppichen ausgelegt, damit es für Charly begehbarer ist, eine ordentlich mit Essigwasser gereingte Käfigunterschale als Klo aufgestellt, einen schönen Batzen Heu hingelegt, dann Tunnel und Kuschelhöhlen mit zwei Ausgängen hingestellt, wie man das eben so macht. Zur Ablenkung getrocknetes Gemüse und auch Möhren und Grünes etc. hingelegt. Und es war immer jemand von uns dabei, der eingreifen konnte. Leider war dies auch nötig...ich vermute mal, aufgrund der Beissereien mit der Häsin der Vorbesitzerin (Lucy wurde mit einer Häsin und ihrem Freund vergesellschaftet, bzw. man hat es bei der Vorbesitzerin versucht. Klar, die beiden Damen verstanden sich nicht und verbissen sich ineinander, mir wurde erzählt, Lucy wäre erst schüchtern gewesen, hat es dann aber geschafft, das vorhandene Mädel so zu beissen, dass es operiert und separat gehalten werden musste) hat Lucy "dazugelernt und ließ Charly, der sich vorsichtig, aber freundlich und aufmerksam nur näherte, keine Chance - und griff ihn sofort an. Sie biss ihn, wo sie nur konnte, es flog Fell ohne Ende. Nicht nur das... Die beiden waren heute seit etwa 10.30 Uhr im Bad, um 10.40 Uhr sass Charly schon zitternd nur in einer Ecke und traute sich keinen Schritt mehr zu machen. Lucy hoppelte ein paar Mal zu ihm, er versteifte sich sofort. Sie biss ihn, wenn er nur wagte, sich zu bewegen, sofort, er hat es einige Male geschafft, ihr zu entkommen, und sie "stellte" ihn nur kurze Zentimeter später und verbiss sich in seinem Hinterteil. Was zur Folge hatte, dass Charly sogar bis auf einen geschätzten halben Meter hoch versuchte, die Wände hoch zu entkommen. Er hatte keine Chance. Frass nichts, ging nicht auf´s Klo und nichts, kauerte die Stunden nur in der Ecke und versuchte, sich so wenig wie möglich zu bewegen, damit sie nicht wieder angreift. Gegen 17.30 Uhr, nachdem Charly eigentlich nur noch degeneriert in der Ecke kauerte und Lucy sich wieder auf ihn stürzte, jagte sie wieder hinter ihm her. Nach dem ganzen Fell, was ihm nun fehlt, hat sie sich in seiner Blume verbissen, sie hätte sie ihm fast abgerissen, wäre mein Mann nicht dazwischen gegangen und hätte entschieden das Ganze beendet. Charly ist nun völlig geschockt, ich war mit ihm beim TA, er hat eine Beruhigungsspritze bekommen und die Wunde an der Blume wurde versorgt, Gottseidank ist sie noch dran...er frisst nicht, kauert in seinem Reich nur vor sich hin und dass, wo er doch so furchtbar ängstlich ist, seitdem Cindy nicht mehr da ist. Ich kann ihn zwar streicheln, aber er ist ganz neben sich. Lucy ist nun wieder in ihrem Gehege im Wohnzimmer und ihr hat das Ganze anscheinend nichts ausgemacht. Wie gesagt, sie hat mich eben auch "angegriffen"...wobei sie ansonsten zu uns Zweibeiner eigentlich recht lieb ist. Aber WIR wollen sie ja nicht als Lebenspartner haben, sie soll sich ja mit Charly verstehen... Ich muss ehrlich sagen, ich hab eine dermaßene Aggressivität von ihr nicht erwartet, auch nach dem, was die Vorbesitzerin in den Anzeigen auf diversen Kaninchenschutzseiten geschrieben und hier bei mir am Mittwoch erzählt hast. Sie wäre schüchtern und bräuchte Zeit zur Eingewöhnung, ganz lieb eben. Ich führe das, wie schon geschrieben, auf die schlechten Erfahrungen mit der vorhandenen Häsin zurück, Lucy dachte bestimmt, sie müsse sich auch gleich gegen Charly wehren. Aber da sie auch kastriert ist, müsste sie ja doch entsprechend gelassener und nicht so draufgängerisch reagieren. Sie greift mich, unvermittelt auch an, und in der nächsten Minute bettelt sie nach Futter und himmelt mich an...Großes Fragezeichen... Bin ziemlich enttäuscht und verdutzt... Je nachdem, wie es Charly nun ergeht, werden wir es in ein paar Tagen noch einmal probieren. Sollte das dann auch nicht klappen und sie verhält sich erneut dermaßen aggressiv ihm gegenüber, müssen wir uns etwas anderes überlegen. Denn Charly weiter panisch und verletzt, das lasse ich auf keinen Fall zu. Wo er doch ein so freundlicher und mit anderen Nins so schmusiger kleiner Tollpatsch ist. Dann ist sie - leider - nicht die richtige Partnerin für ihn. Zumal ich für den nächsten Versuch eigentlich dasselbe Drama prophezeihe, das wird genauso ablaufen. So viel Erfahrung hab ich in den 16 Jahren Kaninchenhaltung schon gesammelt..wobei ich so ein Verhalten noch niemals - Gottseidank - hatte. Der Tag heute war echt anstrengend und hat leider nicht den Erfolg gebracht, den er bringen sollte. Und als "Erfolg" hab ich einen nicht fressenden Charly und zwei Kaninchen, die nun immer noch getrennt voneinander hier sind...echt zum Heulen...
LG, Bettina
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Karotte
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« Antworten #1 am: Dezember 25, 2009, 23:10:01 » |
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Das tut mir sehr leid, ich hätte euch so gewünscht das es gleich klappt. Leider weiß ich auch nicht was man noch machen kann, neutraler Boden, Ausweichmöglichkeiten und Ablenkung, das hattest du ja alles. Ich hoffe das jemand anderes hier noch einen guten Rat für euch hat. Das sie dich angegriffen hat könnte aber vielleicht auch an der Aufregung liegen. Eine meiner Mädels hat das während der VG auch bei mir gemacht. Seit sie sich eingewöhnt hat und meine drei Nins sich zusammengewöhnt haben hat sies dann nicht mehr getan. Ich hoffe für euch das es nach den Anfangsschwierigkeiten doch noch klappt 
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Mitternachtsengel
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« Antworten #2 am: Dezember 25, 2009, 23:26:36 » |
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hm, sowas ähnliches hatte ich auch schonmal ... das festbeissen kenne ich nur zu gut... bei uns hat sich ja die Transportbox methode bewährt und ich bin dazwischengegangen wenn es so schlimm wurde .... da wurde es dann recht schnell ruhig....
ich drück dir die daumen egal wie es bei euch weitergeht
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 ~*~Carpe Diem~*~
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atrox
Nachteule
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« Antworten #3 am: Dezember 26, 2009, 00:26:13 » |
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Hallo!
Oh je...das ist ja dumm gelaufen. Das erinnert mich an ein Kaninchen, was mehrmals versucht wurde, mit einem Mädel zu vergesellschaften, aber nie klappte...das Kaninchen wurde dort immer untergebuttert und auch schwer verletzt. Schließlich wurde es abgegeben an eine andere forenuserin, und dort war sie dann unerwartet auch sehr rabiat... ich weiß gar nicht mehr, wie es letztlich ausgegangen ist (Mariechen von Tigerle...weiß da wer was zu? Bin über Aufklärung per PN dankbar). Es scheint so, dass sehr unterwürfige Kaninchen durchaus plötzlich den Schalter umlegen a la "Angriff ist die beste Verteidigung", wenn man Pech hat.
Was ich persönlich machen würde: ich würde es auch noch auf einen Versuch ankommen lassen, und hier extrem penibel vorgehen. Ich würde jeden kleinsten Fehler oder Nachlässigkeiten versuchen zu vermeiden. Die VG-Fläche würde ich gründlichst mit Essigwasser reinigen. Wie groß ist das Bad denn? Eventuell könnt ihr eine Fläche bereitstellen, wo sich mehr Platz zur Verfügung haben und sich richtig aus dem Weg gehen können (so wie es klingt, gehört das Bad ja eher nicht zu der ganz großen Sorte?) Ich würde unbedingt genug Ausweichmöglichkeiten und Sichtschutze einbauen (Kartons mit zwei Ein- und Ausgängen) und jede Sackgasse ausschalten. Futter und Wasser an mehrere Stellen anbieten, am besten auch so, dass sich die beiden dann nicht unbedingt sehen müssen, wenn sie an verschiedenen Stellen fressen. ich würde jetzt auch erst mal schauen, dass euer kleiner erst mal wieder bisschen auftaut und die nächste VG nicht übereilen. ich würde vielleicht eine Spritzflasche mit Wasser bereitstellen, um die Häsin kurz zügeln zu können, wenn sie gerade wieder zu extrem jagt... vielleicht schafft man es so, dieses verhalten bisschen zu unterbrechen (diese methode finde ich in vielen Fällen zu überzogen, aber hier würde ich es so versuchen, sie scheint ja leider arge Komplexe zu haben. Natürlich sollte sie nicht klatschnass gesprüht werden, eh klar. Aber ein gezielter (nicht zu harter, aber auch kein sprühfeiner) Wasserstrahl bewirkt vielleicht was). Ich würde auch den Staubsauger als Stressquelle einsetzen notfalls... vielleicht sogar, sobald die ersten heftigeren jagereien losgehen. Um quasi auch im Revier dann den TB-Effekt zu erzielen, dass die tiere über den Stress erst mal ihren Streit vergessen. Ich weiß ja nicht, wo ihr wohnt...vielleicht gibt es auch Vg-Unterstützung von zB der Kaninchenhilfe bei euch, also jemand Fachkundigen, der die Situation eindeutig einschätzen kann. Wenn ja, würde ich auch diese Möglichkeit ausschöpfen. Und ich würde auch vorher die Transportboxmethode anweden...also beide zusammen in dei TB und ein bisschen rumtragen oder mal gar mit dem Auto um den Block fahren. In der regel sind die kaninchen dadurch so im Stress, dass sie das kämpfen in der Tb komplett vergessen. Danach die Transportbox auf den neutralen Boden, Türchen auf und es nochmal darauf ankommen lassen.
Wenn es zu krass wird nach möglichst objektiven (ich weiß, besonders nach der Erfahrung schwierig...daher fänd ich dei VG-Hilfe sinnvoll) Gesichtspunkten würde ich trennen, und in der Konstellation keinen weiteren Versuch machen, wenn vermeidbare Fehlerquellen in der Durchführung weitestgehend ausgeschlossen werden können! Ich würde es dann so hinnehmen, dass sie deutlich gezeigt hat, dass die Charakterkonstellation so nicht funktioniert, bevor wirklich was passiert. Ich denke, die Chance ist gering, dass es beim dritten mal dann besser läuft, wenn es die ersten beiden male so übel ausgegangen ist, dass man trennen musste. Natürlich wäre es trotzdem toll, wenn ihr dann die Möglichkeit hättet, dass auch die kleine zu einem Kanicnhencharakter vermittelt werden könnte, der zu ihr passt... Aber gehen wir erst mal vom Erfolg aus.
ich drücke alle daumen! Gruß Aj
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"Ich bin immernoch verwirrt... aber auf einem höheren Niveau!" 
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pueppi06
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« Antworten #4 am: Dezember 26, 2009, 23:04:10 » |
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Charly ist richtig traumatisiert, er frisst nicht vernünftig und hockt nur so rum...ich hab schon zugefüttert und extra-Schmuse-und Betuddel-Schichten eingeräumt und mache mir echt Sorgen..
Lucy machte das alles weniger aus, sie ist eigentlich so, wie ich sie seit Mittwoch kenne....lieb zu uns Zweibeinern, auch wenn sie mich mal knippt, weil sie vielleicht auch meine Art der "Kaninchenpflege" nicht so recht kennt oder ich in ihrem Reich bin..kann ich mit leben. Dafür haben wir vorhin auch geschmust und das recht ausgiebig.
Liebe atrox, danke für Deinen Beitrag, falls es falsch angekommen ist, Lucy war diejenige, die erst schüchtern war, aber dann die andere vorhandene Häsin extrem verletzte.
Unser Bad hat etwa 9 qm, keines der beiden Nins war vorher dort, ich denke, ausreichend groß, um sich aus dem Weg zu gehen, wobei Lucy dies nicht so recht wollte, sondern immer wieder auf Charly zukam, um erst nur zu schnüffeln und ihn dann zu jagen. Wenn ich mir überlege, wie lieb sie zu uns Zweibeinern ist, absolut unverständlich, zumal Charly ja auch eine ganze Ecke kleiner ist und ihr absolut nichts tun konnte, weil sie ja angegriffen hat gestern.
Wenn ich mir unseren Charly so anschaue, ein Häufchen Elend, er ist völlig mutlos und macht nichts mehr, frisst noch nicht einmal, es tut mir so leid. Er hat echt einen Schock..
LG, Bettina
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annie
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« Antworten #5 am: Dezember 27, 2009, 00:00:34 » |
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Ich würde Charly jetzt erst einmal etwas Zeit geben, dass er sich davon erholen kann! Und dann noch mal versuchen, so wie Atrox schreibt. Den Wassersprüher hätte ich auch empfohlen. Manchmal kann man sie damit etwas einschüchtern, dass der Unterlegene zumindest eine Chance hat, zu entkommen. Zumindest solange der Eingesprühte mit Putzen beschäftigt ist.
Ich kann dir das total nachfühlen, wie stressig das ist, wenn sich Kaninchen kloppen - habe auch schon einige TA-Besuche wegen Bissen hinter mir...Nicht dass ich dich zu schnell entmutigen möchte. Aber vielleicht hilfst es, wenn du weisst, dass du dich nicht verurteilen musst, wenn du irgendwann entscheidest, dass es nicht die richtige Häsin für deinen Charly ist.
Klar wird es in der Zeit immer schwerer, die neue wieder abzugeben, falls es gar nicht geht. Aber man sollte den Gedanken ruhig zulassen, dass Abgabe / Umtauschen eine Option sein kann und muss. Ich habe das damals für meine so entschieden, dass ich sie nur abgebe, wenn ich mir sicher bin, dass es ihr an der neuen Stelle besser geht als bei mir. Und das tut es nun. Die Mariechen-Besitzerin habe ich einmal getroffen, ich denke, sie sieht das genauso. Man kann und muss letztendlich nicht erzwingen, dass zueinanderfindet, wer nicht zueinanderfinden will.
Für mich war immer klar, dass das alteingesessene Kaninchen Vorrang hat.
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« Letzte Änderung: Dezember 27, 2009, 00:02:22 von annie »
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Kristall
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« Antworten #6 am: Dezember 27, 2009, 06:44:56 » |
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Hallo Betina schaurige Angelegenheit, tut mir so leid. Ich habe mir das Ganze nochmal durchgelesen und finde diese heftige Reaktion der Häsin schon überraschend Da sie erst die ruhigere war und später agressiv wure hat wohl ein längerer Lernprozess stattgefunden, der schwer zu durchbrechen ist. Sie hatte "Erfolg" da sie von der Häsin getrennt wurde. Auf engem Raum verständlich dass das festsitzt. Sie hatte jetzt wieder gesiegt da sie von Charly getrennt wurde. Und Charly jetzt völlig verschüchtert Liebe Bettina, ich glaube jetzt wäre es gut, so viel Zeit wie möglich vor einem neuen Versuch verstreichen zu lassen damit beide möglichst viel vergessen Ich schüttle im Geiste noch immer den Kopf. Dass zwei Weiber sich so verhalten hatte ich schon erlebt, aber gegengeschlechtlich??! Die Idee mit der TB vor dem neuen Versuch im Bad finde ich hier gar nicht so abwegig - obwohl Charly hier wohl der gestresstere Part ist. Geht es bei euch im Bad umzuräumen,dass es anders aussieht und eine Abtrennung durch die nur Charly kann? Normalerweise nicht ratsam aber hier benötigt Charly wohl Rückendeckung. Ich war mit Kartons bewaffnet und habe die Parteien im Falle solch heftiger Beissereien optisch getrennt bis sie etwas "runtergekommen" waren. Das mit der Wasserspritze half nichts nachdem das Verfolgen bereits begonnen hatte -das wurde gar nicht registriert. Schwierig das , Klar dass Charlys Wohlbefinden an erster Stelle steht und verständlich wenn es dann gar nicht klappen sollte dss eines gehen muss  Aber so schnell gibst Du nicht auf, ich weiss. Ablenkung durch Laute wie Staubsauger, Klospülung oder andere Geräusche die Charly keine Angst machen und Lucy nicht kennt, mehr fällt mir momentan nicht ein. Interessant wäre vielleicht noch zu wissen ob Lucy weiterhin Sicht zur anderen Häsin hatte und sich so aufputschte- Wenn nicht könnte vielleicht ausnahmsweise den Beiden helfen durch Gittertrennung Kontakt aufzunehmen? Ach Charly, richtig essen, Du musst zu Kräften kommen. Alleine sein ist nicht so schön, gelle Bettina, viel Glück,welchen Weg Du auch immer wählst!
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sonji
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« Antworten #7 am: Dezember 27, 2009, 10:14:56 » |
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Hallo Ich weiss zwar dass die Transportbox-Methode sehr umstritten ist, aber bei mir hat es zumindest einmal geklappt. Vielleicht wär es einen Versuch wert. (Beide in die Transportbox packen und ein bischen rumfahren. am günstigsten ist das, wenn Du eh zum TA musst, dann fährst und stresst die kleinen nicht umsonst.) Ansonsten kann ich mich gut in Deine Lage einfühlen. Hatte das gleiche Problem mit meiner letzten Tierheim-Dame. Die habe ich Bunny zu liebe schweren Herzens zurückgebracht, da hat selbst die Transportbox nicht mehr geholfen und erstaunlicherweise hat Bunny das nicht vergessen, war extrem zurückhaltend, als ich Lissi von der KH bekam, das hat dann wenigstens diese VG beschleunigt. Drück Dir die Daumen! LG Sonja.
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atrox
Nachteule
Forumhase
  
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« Antworten #8 am: Dezember 27, 2009, 12:47:41 » |
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Liebe atrox, danke für Deinen Beitrag, falls es falsch angekommen ist, Lucy war diejenige, die erst schüchtern war, aber dann die andere vorhandene Häsin extrem verletzte.
Nee, habs doch genau so verstanden. Wie gesagt, die Häsin, an die ich mich erinnere war auch so. Erst die unterwürfige, und plötzlich war sie auch der Meinung "Angriff ist die beste Verteidigung".
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Jaz
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« Antworten #9 am: Dezember 27, 2009, 14:08:06 » |
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Ich lese die ganze Zeit, das man sie in eine Transportbos stecken solle, herumfahren, Stressfaktoren verursachen usw. Der Hintergrund, ist mir auch klar.
Wenn Lucy´s Verhalten aber reine Abwehrhaltung ist, weil sie mit einem anderen Kaninchen schlechte Erfahrungen gemacht hat und lieber selbst angreift bevor es jemand anderes tut, ist Stress da nicht eigentlich etwas, das sie noch aggressiver machen sollte? Vor allem greift sie in dem Fall ja nicht aus purer Angriffslust an sondern aus Angst, auch wenn sie diese nicht offensichtlich zeigt. Das Tier hat doch eventuell eh schon einen Knacks weg? Sollte man dem ganzen nicht eher mit Ruhe und Gedult begegnen?
Sie kapiert vielleicht gar nicht, das Charly es nicht böse mir ihr meinte und braucht vielleicht einfach erstmal etwas Zeit um das zu verstehen.
Ich denke sie greift auch Bettina hin und wieder, nicht ganz ohne Grund an aber ich denke wenn Bettina ihr Vertrauen gewinnen kann, was eben Zeit braucht, dann kann auch Charly das schaffen. Gerade mit einem Tier wie Lucy sollte man aus meiner Sicht eher vorsichtig umgehen.
Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
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 Paul - 9 Jahre  July - geschätz 6 - 7 Jahre Kleine, Lisa, Susi, Kleiner und Hoppel, werde euch immer vermissen
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sonji
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« Antworten #10 am: Dezember 27, 2009, 15:37:00 » |
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Sinn der Transportbox Methode ist, dass sie lernen, dass vom Partnertier die kleinste Gefahr ausgeht und da sie da wenig Platz drinnen haben, werden sie hinterher zumindest ein bischen nach dem anderen riechen, klar, schön ist das nicht, bedeutet stress für die Kleinen, deswegen würde ich sowas auch nur als letzten Versuch machen. Aber wie gesagt, ich habe beides erlebt, bei der einen VG war nach der Transportbox Schluss mit Rauferei, bei der anderen gings nach ner Stunde wieder genauso los wie vorher. Ich denke bevor man das Tierchen weggibt, kann man das wenigstens mal versuchen. LG Sonja.
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Wintersun
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« Antworten #11 am: Dezember 27, 2009, 15:42:03 » |
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ich denk, die wichtigsten dinge wurden eh schon gesagt...
was mir maries züchterin noch gesagt hat, sollte es irgendwie nicht klappen mit meinen 3en... die Neue (bzw. in deinem Fall eher Charly) mit Stroh, Streu etc. vom anderen einreiben. Dann riecht er nicht fremd. Die Züchterin macht das immer so, wenn sie im Sommer wieder größere Gruppen in den Außengehegen bildet- das geht dann immer recht problemlos über die Bühne.
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atrox
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« Antworten #12 am: Dezember 27, 2009, 17:56:56 » |
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Huhu JAz,
Wie schon gesagt wurde. Die Transportbox eignet sich gerade dafür, ihr zu zeigen, dass das Gegenüber ganz harmlos ist, da sie eben dabei den Streit vergessen, und im Idealfall danach nicht wieder anfangen damit. Das mit dem Einreiben kann man probieren, wenn das verhalten halt echt eher aus der Unsicherheit her beruht und nicht einfach aus akutem Reviergehabe...denn das mit dem Einreiben bringt maximal einen kurzen Effekt... der Eigengeruch des Tieres kommt da schnell wieder durch.
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Kati+Mümmler
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Juli, Sascha & Lolita - Ich vermisse euch
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« Antworten #13 am: Dezember 27, 2009, 18:22:45 » |
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Ach nein, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, Lucy schien doch so eine "Liebe" zu sein  Frisst Charly denn nun schon wieder und hat sich etwas erholt? Also ich denke, dass Pueppi schon alles richtig gemacht hat und sehr gut vorbereitet an die VG herangegangen ist. Ich würde nun auch erst mal abwarten, bis sich Charly wieder erholt hat und gesund ist. Dass du jetzt sicher Angst hast, dass Charly Schlimmeres passieren könnte bei einem neuen Versuch, kann ich gut nachvollziehen; wäre auch fix und fertig nach so einem Start. Und vielleicht muss sich Lucy auch noch etwas "einleben" (Gewöhnung an eine neue Umgebung), um so mehr Vertrautheit zu schaffen. Bevor du evtl. doch den Schritt wagen solltest, Lucy wieder abzugeben, kannst du es doch mal mit der anderen VG-Methode probieren (wie sie Kristall schon erwähnte), also die Trenngittermethode. Ich selbst habe diese Art der VG bei Juli und Harvey auch gemacht, und es hat zum Erfolg geführt. Deine Geschichte erinnert mich sehr an die mit der VG mit Juli. Juli war damals, als ich sie zu mir holte, sehr aggressiv ihren Artgenossen gegenüber. Den Menschen mochte sie scheinbar (obwohl sie von ihm misshandelt wurde, oder sie hatte einfach nur Respekt und Angst) und war extrem kuschelbedürftig, aber auch ängstlich. Das Vertrauen zu mir baute sie dann aber schnell auf und sie kam mir nach ein paar Tagen schon immer entgegengehoppelt. Die VG-Versuche zwischen Juli und Sascha und Harvey waren furchtbar für mich. Sie stürzte sich auf meine Kleinen wie ein "abgestochenes Schwein", verbiss sich heftigst in sie. Ich musste sie sofort trennen, weil sie mir sonst die beiden anderen evtl. totgebissen hätte (da sie nicht los ließ). Später verbiss sie sich dann am Trenngitter ständig und wollte Harvey und Sascha durch das Gitter beißen (bei der 3er-Konstellation als auch bei der 2er). Ich gab ihr dann Zeit, sich erstmal bei mir einzuleben, sie war ja erst ein paar Tage bei mir. Sie wurde immer selbstsicherer und die extreme Ängstlichkeit nahm immer mehr ab (die Angriffslust kam vielleicht auch von ihrer Angst? - wie Jaz erwähnte). Als Sascha dann von uns ging, war mir klar, ich wollte nicht länger warten, auch schon Harvey zuliebe. Ihm ging es sehr schlecht nach Saschas Tod, fraß kaum etwas. Ich probierte dann die Trenngitter-Methode aus, stellte ein Trenngitter ins Tierzimmer, so dass Harvey und Juli ca. jeweils 7 qm Platz für sich selbst hatten. Natürlich stürmte Juli bereits aus mehreren Metern Entfernung auf Harvey am Trenngitter zu, als sie ihn dort bemerkte (ich muss sagen, ich habe noch nie im Leben so ein aggressives Tier gesehen, welches bereits aus mehreren Metern Entfernung das Mäulchen weit aufgerissen hatte - wie ein Löwe). Sie versuchte, ständig durchs Gitter zu beißen und riss am Gitter rum. Harvey dagegen ist ein ganz Lieber, er beißt überhaupt nicht, schlägt nur mit den Pfötchen, wenn ihm was nicht passt, und ist unwahrscheinlich neugierig, so dass er ständig zum Trenngitter hoppelte, um Juli näher zu kommen. Ca. 6 h hatte ich sie pro Tag in dem Zimmer mit Trenngitter zusammen. Nach ca. 1 Woche war fast gar nix mehr mit Gebeiße zu sehen, sie näherten sich beide dem Trenngitter und beschnupperten sich nur, Juli rannte dann meist gelangweilt weg. Später lagen sie dann beide am Trenngitter fast zusammen. Ich ließ das etwas 3 Monate so laufen, weil ich sie zwischendurch an manchen Tagen nicht zusammensetzen konnte, entweder war ich nicht zu Haus bzw. Harvey war krank (was er noch immer ist, hat Atemprobleme und Anfälle). Daher hatte ich dann Angst, dass er sich zu sehr aufregen könnte. Die Endphase der VG läutete ich dann auf einem neutralen Boden (draußen auf der Wiese) ein und ich hatte eine wahnsinnige Angst!!!  Passiert ist dann Folgendes: Juli berammelte Harvey kurz und dann Harvey Juli. Anschließend war nur ein bisschen Gejage (ohne Gebeiße) und Beschnuppere. Nach ein paar Stunden lagen sie dann nebeneinander - unfassbar!!! Wenn du willst, kannst du hier mal nachlesen: http://www.kaninchen.at/smf/index.php/topic,36644.0.htmlIch würde nicht so schnell aufgeben und alle Optionen probieren. Wenn du magst, kannst du es ja mal mit dieser Art der VG probieren, nach 1 Woche merkst du vielleicht schon, ob die Aggressivität schon etwas abgenommen hat bei Lucy. Normaler wäre meine VG sicher schon viel früher beendet gewesen, wenn ich die Tiere nicht ständig getrennt hätte. Aber ich hatte auch Angst, dass Juli meinen kleinen Mann totbeißen könnte, sie ist doch doppelt so groß wie Harvey und hat das kräftigere Gebiss und bei meiner Abwesenheit hätte sie das Trenngitter umwerfen können (das konnte ich auch nicht riskieren). Wollte noch kurz erwähnen, dass die VG-Versuche in der damaligen Pflegestelle, wo ich Juli holte, auch scheiterten - sie war eben anders  So sah es damals aus:  Und so heute:  Vielleicht macht es dir etwas Mut! 
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« Letzte Änderung: Dezember 27, 2009, 18:27:16 von Kati+Mümmler »
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Comaro
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« Antworten #14 am: Dezember 27, 2009, 20:14:28 » |
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Mensch Bettina, das tut mir ja leid für euch! Meh Tipps, als schon gegeben wurden, hab ich auch nicht mehr auf Lager, aber das mit dem Rückzug durch den nur Charly passt scheint mir angebracht zu sein! Ansonsten erst mal warten, vor allem, bis sich der kleine Charly wieder erholt hat...und wir drücken alle Daumen und Pfoten für euch!!
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Sonnige Grüsse Corinna 
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