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pueppi06
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« Antworten #15 am: Dezember 27, 2009, 22:58:48 » |
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Lieben Dank für Eure Antworten!!!  Ist immer wieder schön, zu lesen, dass es soo viele "Verrückte" gibt, die sich mit demselben Thema KANINCHEN  auch "rumschlagen" und alles probieren, was man eben so macht als Zweibeiner..Lieben Dank! Ich habe eben Charly per Hand gefüttert, er frisst auch etwas, aber irgendwie ist er immer noch sehr zaghaft. An den Futternapf geht er gar nicht, ich muss ihm die Sachen schon so rausnehmen und per Hand eben füttern..Er scheint, so blöde sich das anhört, Angst zu haben, dass Lucy gleich wieder vor ihm steht... Habe seine Wunden wieder versorgt und eine weitere beim Schmusen entdeckt, die in seinem "Löwenköpfchen-Fell" am Hals untergegangen ist..ist nicht tief, ist eine Kruste darauf, aber das geht mir durch und durch.. Lucy ist fröhlich wie immer, frisst wie ein Scheunendrescher und greift mich nicht mehr an. Springt mir fröhlich entgegen, macht Männchen und bettelt. WIr schmusen auch schon, sie fordert ihre Streicheleinheiten und lässt sich auch von meinem Mann und Sohnemann liebend gerne streicheln. Da wir den Auslauf durch die Wohnung nun teilen müssen, wird jedoch alles absolut markiert und duftende Böbbels fallen auch. Sie ist Ende November kastriert worden, unsere Cindy hat gleich nach der Kastration kein Dominanzverhalten mehr an den Tag gelegt und auch nicht mehr markiert und geböbbelt..ist denn das normal? Bei den Jungs sind ja die obligatorischen 6 Wochen nach der Kastra Pflicht...haben Mädels auch so eine Phase, bis das letztendlich bei ihnen "angekommen" ist, dass sie eben kein solches Verhalten mehr an den Tag legen müssen??? Von der sanften VG hab ich schon gehört und gelesen, bisher das aber nie gemacht. Mein Wissenstand war, dass man durch das enge Beieinander, ohne das die Tiere sich "Auge in Auge" entgegenstehen, die Aggression noch weiter schürt...  ?Grosses Fragezeichen... Liebe Kati, ganz tolle Bilder und lieben Dank für Dein Mutmachen, das hört sich alles super an, aber obwohl unsere Wohnung hier etwa 150 qm gross ist, hat sie so viele kleinere Räume, dass ich beiden leider keine z.B. 7 qm Fläche mit Trenngitter bieten kann. WIe sieht die sanfte VG aus, wenn ich beide eher in einem Raum halten würde? Gehege verkleinert für beide? Vor allem, was passiert beim Freilauf durch die Wohnung, ich stelle mir das schwierig vor, wenn das eine Nin vor dem anderen"eingesperrten" rumhoppelt ... Oder muss man beim Freilauf die beiden räumlich trennen? Und vor allem, wann erkennt man den richtigen Zeitpunkt, dass man die Sperre aufhebt und beide zueinander lässt??? Kann doch auch nach Wochen und Monaten als Schuss nach hinten losgehen... Sorry, meine Fragerei, aber ich hab so noch nie vergesellschaftet... Ich bin sicher bereit, alles zu probieren, was die beiden zueinander bringt, da ich Lucy eigentlich als liebes Mädel einstufen würde, auch Artgenossen gegenüber, und es absolut nicht nachvollziehen kann, wieso sie am 1. Weihnachtsfeiertag so austickte... LG, Bettina
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Master Luke
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« Antworten #16 am: Dezember 27, 2009, 23:15:22 » |
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tut mir echt leid, dass es so schief läuft!
hoffe die tipps hier helfen. ich würde aus dem bauch heraus eine sanfte vg versuchen, da es sich ja nicht um normale revierstreitigkeiten handelt und der arme charly soweiso immer draufzahlt.
kennt jemand von euch den begriff "burgfrieden"? der soll ja auch bei tieren klappen - also viellleicht irgendein gebiet mit "leo"
bei uns vor der kastra (kann man jetzt nicht vergleichen, aber wer weiß schon wie kaninchen wirkich ticken) war lukes leo unter meiner decke. da wird nicht gezwickt, sonst fliegt man bzw. maus raus. und wenn aufs herrchen gezwickt (also mit absicht, nicht so beim knabbern am gewand) gibts einen klapps.
vielleicht kannst du auch so eine burg einrichten wo du der herr bist? wo charly zu bei dir schutz suchen kann?
ich hoffe nur irgendwie klappts - und wenn nicht doch andere partnerin für charly. aber da hast du eh auch schon lange gesucht gehabt...
alles gute jedenfalls
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Liebe Grüße von Andrea, Günter, Lea, Luke, Padmè, Mara & Vader aus dem www.kaninchenbau.at Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)
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pueppi06
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« Antworten #17 am: Dezember 27, 2009, 23:25:22 » |
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Nichts für ungut, Masterluke, aber das mit dem "Burgfrieden" ist wohl nicht so einfach bei meinen Beiden..lieben Dank aber für Deine Wünsche..  Ist eben wirklich ernst, mein ganzes Problem...Charly futtert nicht mehr richtig und beide sind alleine bei mir einsam...ein absolut nicht haltbarer Zustand.. LG, Bettina
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« Letzte Änderung: Dezember 28, 2009, 07:19:31 von pueppi06 »
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atrox
Nachteule
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« Antworten #18 am: Dezember 28, 2009, 00:51:49 » |
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Also, ich bin persönlich kein besonders großer Fan von der "sanften VG" für eine normale Zusammenführung. Es kommt eben hierbei sehr auf den Charakter der Tiere an, ob es klappt. Es gibt genug Fälle, wo das gut funktioniert (daher wird diese Form auch immer wieder empfohlen), aber Fakt ist, dass verhältnismäßig mehr solcher VGs scheitern als die neutralen. Die Sache ist halt, dass bei solch einer Zusammenführung eigentlich unterlegene Tiere unter Umständen Chancen ausrechnen, wo keine sind, denn das andere Tier greift ja nicht an. Daher kann es passieren, dass es dann, wenn das Gitter wegfällt besonders heftig zugeht, weil beide der Meinung sind, das hausrecht zu haben, und das zu verteidigen, und sich nicht wie im Normalfall die Spreu eher schnell vom Weizen trennt und relativ schnell ersichtlich ist, wer die Hosen an hat. Und ich bin mir auch nicht soooo sicher, ob das wirklich definitiv die sanftere Variante ist für die Tiere. Diese Einschätzung mag sicherlich auch Charakterabhängig sein, aber definitiv bedeutet ein fremdes Kanicnhen, welches nicht einzuordnen ist immer Stress für ein Kaninchen... und wenn man das nicht klären kann, dauert der natürlich noch länger an. Für die sanfte Variante braucht man mehr Gedult, alles zieht sich länger... und das Aufeinanderprallen kommt ja oft trotzdem noch, wenn das Gitter einmal weg ist, als man erspart sich und den Tieren nicht mal zwangsläufig das. Aber jetzt kommt das Aber. Ich bin der Meinung, das was dir nochmal bevorsteht ist keine normale VG. Wie gesagt, unter Umständen ist wirklich ein Knacks bei Lucy die ursache für die heftigkeit des Streits. Ich will dich jetzt nicht beunruhigen...aber gut Möglich, dass Charly nun auch in eine "Rolle" festgelegt ist, dass er zunächst kopflos flieht, sobald er ein Kaninchen sieht, und dadurch das Tier noch zum hinterherjagen animiert, und es quasi schon allein aus Missverständnissen heraus ärger wird. Von daher würde ich definitiv die Tiere nicht aus dem Off heraus in den neutralen raum setzen, sondern zumindest die TB-Methode anwenden. Eine sanfte VG läuft eigentlich so ab, dass man einfach beide Tiere nur mit Gitter getrennt nebeneinander herleben lässt. Manche entfernen dann einfach das Gitter, wenn die Zeit reif ist (zB wenn sie schon durchs Gitter nebeneinander kuscheln), andere weichen für die echte VG extra noch auf einen neutralen Boden aus (finde ich glaube ich besser). Das dauert in der regel schon eine ganze Weile, man braucht gedult, und sollte dann wirklich sicher sein, dass sie zumindest mit Gitter nicht gegeneinander zicken. Da ich persönlich diese Art der Vg eh nur für spezielle Fälle (wie eventuell für deinen) anwenden würde, würde ich da auch wirklich sagen, lieber zu lange als zu kurz. Ich würde für diese Zeit keinen Auslauf geben! Auch in der ersten Zeit des ungetrennten zusammenlebens würde ich keinen Auslauf geben (gilt übrigens auch für die andere VG), sondern sie solange ausschließlich auf dem VG-Revier halten, bis die Zusammenführung als geglückt gelten kann (also idealerweise dauerhaftes oder zumindest regelmäßiges kuscheln wäre toll). Durch auslauf erweitert sich erstens immer wieder das revier, beide verlieren sich aus den Augen, das verursacht vielleicht wieder Stress. Nein, einmal angefangen gnadenlos durchziehen (oder halt ganz abbrechen wenn es sein muss), da müssen sie dann auf dem VG-Boden durch. Und ja, auch dann kann es passieren, dass es erfolglos gewesen ist. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es für beide Kaninchen eine Variante wäre um sie an den gedanken heranzuführen, dass der jeweils andere keine Gefahr bedeutet. allgemein nochmal: es klingt bei dir so, als würden sie derzeit zwar zeitlich getrennt voneinander, aber auf gleichem Boden auslauf haben? Das ist ganz schlecht, und würde ich so nicht handhaben, Die Tiere sollten vor einer VG (egal wie du sie nun angehst) erst mal keinen Kontakt haben...damit ist natürlich der Sichtkontakt, aber auch der Riechkontakt gemeint. Sie sollten nicht irgendwo hoppeln, wo das andere Tier vorher auch war. Wenn man bei einem tier war, sollte man sich zumindest die Hände gründlich waschen, wenn man dann zu dem anderen geht (das kann auch das teils bissige verhalten von Lucy euch gegenüber auslösen, wenn ihr nach fremden Kanicnhen riecht). Und wenn ich jetzt richtig verstanden habe, ist sie erst seit 4 Wochen kastriert ungefähr? Ich denke, da kann man auch ruhig noch auf Nummer sicher gehen, und nochmal 2 Wochen warten. Wegen dem Platz: könnt ihr nicht eventuell zwei Zimmer zur Verfügung stellen...oder ein Zimmer und den davor liegenden flur oder so? Wobei ich denke, 7m² sind eigentlich ok... aber mehr wäre, bis sie sich zusammengerauft haben auch nicht schlecht. Ich denke, du solltest dich zu beiden VG-Formen nochmal ganz neutral belesen -du hast jetzt eh noch ein bisschen zeit, bis du es erneut versuchen kannst- und dann musst du wohl selbst entscheiden, was du für die bessere Variante hältst in deinem speziellen fall. Ich persönlich würde wohl bei Transportbox und neutralem Boden bleiben, hätte aber durchaus verständnis, wenn du zu einem anderen Schluss kommst. Es ist eben eine besondere Situation. Definitiv bleibe ich dabei, dass ich nur noch eine Vg ausprobieren würde in der Konstellation. ich drück dann auf jeden fall die Daumen, wenn es soweit ist! 
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« Letzte Änderung: Dezember 28, 2009, 00:55:39 von atrox »
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"Ich bin immernoch verwirrt... aber auf einem höheren Niveau!" 
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pueppi06
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« Antworten #19 am: Dezember 28, 2009, 07:17:00 » |
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Boa, sooo spät sooo viel Antwort...  Also, Charly und Lucy sind räumlich getrennt, ohne Sichtkontakt und riechen dürften sie sich auch nicht, da wir uns alle hier beinahe "umziehen" und ordentlich die Hände schrubben, sobald wir zu dem jeweils anderen Nin gehen. Auslauf haben sie in ebenfalls getrennten Bereichen, da, wo Lucy jetzt ist, nämlich in unserem "eigentlich für Kaninchen gesperrten Wohnzimmer", war seit 2 Jahren kein anderes Kaninchen (Mirco und Maggie waren die letzten beiden Nins, bevor wir den Raum als unser Reich bestimmten  ). Charly ist hier in seinem alten Bereich, den er mit Cindy teilte. Er frisst wieder schlechter heute morgen, ich werde noch wahnsinnig..wenn ich mir ihn so anschaue, würde ich am liebsten gar nichts mehr machen, echt wahr..bin ziemlich niedergeschlagen. Ich hab mich schon immer, auch bei den anderen Konstellationen der vorigen Nins gefragt, wieso sind die eigentlich so "dusselig", man holt ihnen einen Partner und was machen die? Auf der anderen Seite, wenn ich das so mal im übertragenen Sinn betrachte, ich würde auch nicht gerne mit einem wildfremden Kerl in einem Raum, in dem ich noch nie war, zusammen sein wollen, so nach dem Motto "den nimmste jetzt"....  ...Galgenhumor, ich weiss.. Aber es hätte alles soooo einfach sein können.. LG, Bettina
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Shirley
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« Antworten #20 am: Dezember 28, 2009, 07:53:00 » |
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Also mehr Tips als bisher bereits gegeben wurden, hab ich jetzt auch nicht wirklich. Allersdings würde ich in diesem Fall KEINESFALLS, zumindest jetzt noch lange nicht, die TB-Methode anwenden, da ich fürchte, dass Lucy mit ihrem bisher an den Tag gelegten aggressiven Verhalten, Charly auch in der TB schwer verletzen wird und Charly dann schon gar keine Fluchtmöglichkeiten hat! Auch ich bin, genau wie atrox schon geschrieben hat überhaupt kein Befürworter der sanften VG und in diesem Fall schon gar nicht, weil das die Aggressionen von Lucy garantiert noch weiter schürt. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du Lucy klarmachen kannst, was für ein toller Mann der Charly ist und das man ihn abschlecken und nicht beissen muß 
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LG Andrea
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sonji
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« Antworten #21 am: Dezember 28, 2009, 08:31:28 » |
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Kann Dich gut verstehen, hab mir damals mit dem Tierheimkaninchen, das Bunny so getriezt hat auch gedacht, bevor ich ihm das nochmal antue, bleibt er lieber alleine. Gott sei Dank habe ich es trotzdem nochmal mit einem anderen Mädl versucht, die liebt er heiss und innig. Ich will Dich jetzt nicht dazu animieren zu schnell aufzugeben, aber ich denke man hat doch meistens im Gefühl, was das richtige fürs eigene Tier ist. Wie die anderen schon gesagt haben, würde ich dir auch raten, es noch ein letztes mal zu probieren und falls es nicht klappt entweder beiden einen neuen Partner holen oder die neue abzugeben. Ich bin übrigens im nachhinein sehr froh gewesen, dass ich schnell gehandelt habe, da das TH-Mädl absolut Zucker zu Menschen war und mir die Trennung von ihr schon nach einer Woche unheimlich schwer viel. Drück Dir ganz fest die Daumen, LG Sonja p.s. Shirley, ich denke nicht das sie in der TB angreift, das hat nichtmal meine Kamikazelady gemacht.
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« Letzte Änderung: Dezember 28, 2009, 08:33:56 von sonji »
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Shirley
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« Antworten #22 am: Dezember 28, 2009, 09:07:06 » |
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p.s. Shirley, ich denke nicht das sie in der TB angreift, das hat nichtmal meine Kamikazelady gemacht.
Ich habe hier leider schon häufiger gehört, dass das passiert ist und diese Verletzungen sind dann nicht ohne, weil ja überhaupt keine Fluchtmöglichkeit besteht.
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LG Andrea
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sonji
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« Antworten #23 am: Dezember 28, 2009, 09:21:49 » |
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Na sowas, man lernt nie aus, dass in der TB geprügelt wird, ist mir völlig neu. Trotzdem denke ich bei Charly und Lucy sollte man nicht 2x den gleichen Weg wählen, gehe davon aus, dass das sonst wieder ganz genauso laufen wird, das sagt mir zumindest meine VG-Erfahrung. Finde die alternative mit sanfter VG wenn man TB nicht machen will, deswegen auch garnicht so abwegig, aber was red ich, Bettina wird schon wissen was sie tut. LG Sonja
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Jaz
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« Antworten #24 am: Dezember 28, 2009, 09:23:00 » |
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Schön, das Lucy wenigstens zu euch schon etwas Vertrauen aufgebaut hat, das zeigt doch, das sie lernwillig ist und sie auch noch begreifen könnte, das Charly es gut mit ihr meint.
Wir haben damals bei unserem Paul die sanfte Methode gemacht, allerdings anderst als sie hier beschrieben wird, was daran liegt, das wir das nicht irgendwo gelesen haben, sondern einfach selbst so gemacht hatten, weil wir etwas besorgt um den kleinen Paul waren.
Wir hatten dem nach 2 Bereiche aber nicht wie hier beschrieben, Gitter an Gitter, sondern mit ca. 3 Meter Abstand, so das sie sich sehen können aber eben nicht berühren. Zusätzlich haben wir dafür gesorgt, das die Tiere in 80-90% des Bereiches, das andere Tier nicht sehen können. So das sie sich aus dem Weg gehen und ihre Ruhe haben konnten, wenn sie das wollen. Der restliche Platz war mit Sichtkontakt. Hat übrigens super geklappt.
Was ich damit sagen will, es muss nicht die TB-Methode sein und auch nicht die sanfte Methode. Methoden lassen sich verändern und wenn man weiß wo die Probleme des Tieres liegen, kann man sie individuell anpassen. Niemals hätte ich unseren Paul damals Gitter an Gitter mit meinen Mädels gelassen, die normale VG sowie die Transportbox kamen für mich auch nicht in Frage aber wir haben eine andere Lösung gefunden mit der alle Beteiligten zufrieden waren.
Also lass den Kopf nicht hängen, jetzt muss sowieso Charly erstmal wieder auf die Beine kommen und solange hast du auf jedenfall noch Zeit dir etwas passendes zu überlegen. Vor allem aber halte ich es für extrem wichtig, das ihr als Mensch weiter mit ihr an dem Vertrauen euch gegenüber arbeitet. Vielleicht habt ihr dann irgendwann die Möglichkeit, ihr an euch zu zeigen, das von Charly keine Gefahr ausgeht.
Ansonsten kann ich dir nur von unserer Kleinen sagen, die war auch noch nach 6 Wochen recht aggresiv. Das Verhalten war einfach schon so sehr in ihr verankert, das sie es nicht von heute auf morgen abgelegt hat. Sie war zwar schon etwas lieber und netter aber naja wirklich gut wurde es erst mit der Zeit. Was sie mich damals angefallen hat, selbst wenn ich Futter brachte um das sie kurz davor noch gebettelt hatte. Du kennst die Geschichte ja auch ein bischen. Unsere Tierärztin sagte uns damals auch, wenn ein Tier schon viel zu lange dieses Verhalten an den Tag legt um so schwerer ist es, das wieder los zu werden und das dann eine Kastration nicht immer zu 100% hilft. Heute ist unsere Kleine zwar frech und stellt viel an aber sie ist super lieb, zu mir, zu meinem Freund und zu Paul. Man sollte nicht vermuten, das sie mal so heftig drauf war. Vielleicht braucht Lucy auch was das angeht, einfach noch etwas Zeit. Ich hab unsere Kleine deshalb einige Zeit alleine halten müssen, weil sie ja alle in die Tierklinik befördert hat die zu ihr Kontakt hatten und es war erstaunlich, als sie endlich wieder zur Ruhe gekommen war, klappt es auch wieder mit Paul. Wir haben davor viel mit ihr daran gearbeitet, das sie aufhört uns anzugreifen, perfekt war sie noch nicht aber auf einem guten Weg und der kleine Paul erledigte den Rest.
Heute ist sie schlichtweg nicht wieder zu erkennen.
Was ich damit sagen, die Hoffnug stirbt zuletzt.
Charly dir noch alles Gute und gute Besserung, werd schnell wieder gesund und fress wieder ordentlich.
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 Paul - 9 Jahre  July - geschätz 6 - 7 Jahre Kleine, Lisa, Susi, Kleiner und Hoppel, werde euch immer vermissen
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Shirley
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« Antworten #25 am: Dezember 28, 2009, 10:00:26 » |
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Also lass den Kopf nicht hängen, jetzt muss sowieso Charly erstmal wieder auf die Beine kommen und solange hast du auf jedenfall noch Zeit dir etwas passendes zu überlegen.
Was ich damit sagen, die Hoffnug stirbt zuletzt.
Charly dir noch alles Gute und gute Besserung, werd schnell wieder gesund und fress wieder ordentlich.
Dem schließ ich mich absolut an
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LG Andrea
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atrox
Nachteule
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« Antworten #26 am: Dezember 28, 2009, 14:11:39 » |
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Ich auch!
@Shirely: Hab mal noch eine Frage. Ich verstehe deine Einwände gegen die TB-Methode.. Aber da du auch die sanfte Vg ausschließt, wäre dann deine Alternative wirklich nochmal das komplett ins kalte Wasser werfen? Ehrlich gesagt hätte ich halt dann wirklich auch bedenken, ob das nicht wieder genauso abläuft. Nachdem wie sensibel Charly das aufgenommen hat befürchte ich, dass beide dann sofort wieder in ihr Muster verfallen... Ich persönlich würde das glaube ich nicht wieder auf die gleiche Weise probieren. Ich denke schon das es wichtig ist, die beiden irgendwie aneinander so ranzuführen, dass sie ihre Verhaltensweisen durchbrechen können, oder nicht?
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Shirley
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« Antworten #27 am: Dezember 28, 2009, 14:58:26 » |
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@atrox: Ich gebe dir in gewisser Weise hier schon Recht, keine Frage. Bei dem Verhalten, welches die Häsin mit ihrer extremen Aggression an den Tag legt, habe ich aber ganz schlimme Vorahnungen bei einer sanften VG, weil diese Art und Weise ja schon ruhigeren Tieren das Aggressionspotential erheblich steigert! Verständlicherweise. Ist ja auch absolut und extrem gegen das "natürliche" Verhalten. Ich würde evtl. nochmal eine andere Umgebung suchen, oder evtl. sogar jemand anderen die VG machen lassen. Bettina ist jetzt schon "vorgeschädigt" (bitte nicht falsch verstehen, das wäre wohl bei jedem so) durch das Geschehene und ihre Aufregung wird sich dermaßen auf die Tiere übertragen, dass ich es befürworten würde wenn die VG eine neutrale, aber schon erfahrene Person macht. Ein Überlegung, die man in den Raum stellen könnte wäre auch ein 3. Tier dazuzuholen. Dazu gehört aber natürlich ein ausreichendes Platzangebot für später dann. Es ist sicherlich nicht immer einfach, aber ich denke Bettina wird da gut überlegt rangehen. Ich wünsche ihr auf jeden Fall, dass es klappt, wie immer sie es auch angeht!
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LG Andrea
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Kati+Mümmler
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Juli, Sascha & Lolita - Ich vermisse euch
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« Antworten #28 am: Dezember 28, 2009, 17:32:42 » |
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Habe seine Wunden wieder versorgt und eine weitere beim Schmusen entdeckt, die in seinem "Löwenköpfchen-Fell" am Hals untergegangen ist..ist nicht tief, ist eine Kruste darauf, aber das geht mir durch und durch..
Ach Mensch...armer Charly. Wie geht es ihm denn mittlerweile? Frisst er schon etwas mehr? Kannst du ihn vielleicht mit Steppis Leckerlies dazu "überreden"? Meine würden für diese nämlich töten  Lucy ist fröhlich wie immer, frisst wie ein Scheunendrescher und greift mich nicht mehr an. Springt mir fröhlich entgegen, macht Männchen und bettelt. WIr schmusen auch schon, sie fordert ihre Streicheleinheiten und lässt sich auch von meinem Mann und Sohnemann liebend gerne streicheln. Da wir den Auslauf durch die Wohnung nun teilen müssen, wird jedoch alles absolut markiert und duftende Böbbels fallen auch. Sie ist Ende November kastriert worden, unsere Cindy hat gleich nach der Kastration kein Dominanzverhalten mehr an den Tag gelegt und auch nicht mehr markiert und geböbbelt..ist denn das normal? Bei den Jungs sind ja die obligatorischen 6 Wochen nach der Kastra Pflicht...haben Mädels auch so eine Phase, bis das letztendlich bei ihnen "angekommen" ist, dass sie eben kein solches Verhalten mehr an den Tag legen müssen???
Juli ist auch kastriert und die Aggressionen waren wohl schon da und blieben auch nach der Kastra. Von der sanften VG hab ich schon gehört und gelesen, bisher das aber nie gemacht. Mein Wissenstand war, dass man durch das enge Beieinander, ohne das die Tiere sich "Auge in Auge" entgegenstehen, die Aggression noch weiter schürt...  ?Grosses Fragezeichen... So dachte ich am Anfang auch, aber bei Juli bewirkte es genau das Gegenteil und bei Jaz ihrer Kleinen ja wohl auch. Liebe Kati, ganz tolle Bilder und lieben Dank für Dein Mutmachen, das hört sich alles super an, aber obwohl unsere Wohnung hier etwa 150 qm gross ist, hat sie so viele kleinere Räume, dass ich beiden leider keine z.B. 7 qm Fläche mit Trenngitter bieten kann. WIe sieht die sanfte VG aus, wenn ich beide eher in einem Raum halten würde? Gehege verkleinert für beide? Vor allem, was passiert beim Freilauf durch die Wohnung, ich stelle mir das schwierig vor, wenn das eine Nin vor dem anderen"eingesperrten" rumhoppelt ...
Oder muss man beim Freilauf die beiden räumlich trennen?
Und vor allem, wann erkennt man den richtigen Zeitpunkt, dass man die Sperre aufhebt und beide zueinander lässt???
Ja, in einem Raum. Ich habe Juli jeden Tag ins Tierzimmer gebracht, wo Harvey lebte. Er hatte den ganzen Tag das ganze Zimmer für sich allein. Juli setzte ich täglich dazu, ohne dass ich den Bereich vorher säuberte. Ich stellte jeden Tag allerdings aufs Neue ihre Toilette, ihr Heu, ihr Wasser und ihr Körbchen (welches sie ganz allein in der Küche hatte) ins Tierzimmer und stellte das Gehege auf. Und ich glaube nicht, dass Juli sich unwohl fühlte, beide vollführten Luftsprünge und rollten sich auf den Rücken, sie fühlten sich wohl. Klar, dass am 1. Tag der Zusammenführung mit der Gitterabtrennung ein ständiges Gebeiße am Gitter zu sehen war, aber den 2. Tag war es schon viel weniger. Und nach 1 Woche war fast gar nix mehr mit Aggressionen. Sie fraßen beide am am Trenngitter zusammen, Harvey klaute sogar Juli ihr Fressen durchs Gitter (er schob das Trenngitter etwas nach vorn und kam so an das Fressen von Juli heran, der Banause  ) und sie reagierte gar nicht, fraß weiter ...  Ich würde versuchen, sie die Zeit über, wo du die VG machst, die Nins dort zu belassen (ohne zusätzlichen Freilauf). Würde aber trotzdem empfehlen, dass jeder von ihnen mindestens 5 qm zur Verfügung hat. Mein Zimmer hatte 15 qm, welches ich geteilt hatte durch das Trenngitter (täglich). Ich denke auch, jeder sollte gleichviel Platz haben. Und wie du erkennst, dass du sie zusammenlassen kannst, das siehst du daran, dass es kein Gebeiße mehr am Trenngitter gibt, sie zusammen am Gitter fressen (stellst dann auch die Näpfe beide am Gitter) und sie zusammen am Gitter liegen. Das könnte dann in etwa so aussehen:  oder so:  Zusammensetzen solltest du sie dann ganz zum Schluss auf einem neutralen Gebiet. Und wenn du Glück hast, gibt es kein Gebeiße mehr, aber sicher noch ein kurzes Berammeln. Das dauerte nur ein paar Sekunden bei Harvey und Juli und sie drehen sich ein paar Mal im Kreis. So richtig gejagt wurde nicht, sie hoppelten beide anschließend gemächlich hintereinander her und nach ein paar Stunden kam es zu den ersten Kuschelminuten. Kann doch auch nach Wochen und Monaten als Schuss nach hinten losgehen...
Das kann es natürlich auch, die Garantie hat man ja bei keiner VG, ob bei der "harten" oder "sanften" Methode. Was ich damit sagen will, es muss nicht die TB-Methode sein und auch nicht die sanfte Methode. Methoden lassen sich verändern und wenn man weiß wo die Probleme des Tieres liegen, kann man sie individuell anpassen. Niemals hätte ich unseren Paul damals Gitter an Gitter mit meinen Mädels gelassen, die normale VG sowie die Transportbox kamen für mich auch nicht in Frage aber wir haben eine andere Lösung gefunden mit der alle Beteiligten zufrieden waren.
Das was Jaz hier erwähnte - mit der individuellen, auf das Tier abgestimmten VG-Methode - sehe ich genauso. Du kennst Lucy und Charly am allerbesten. Ich wollte damit sagen, dass man VG-Methoden auch verändern kann, so wie es für die Tiere am besten ist. Shirley: Du darfst aber hier nicht verallgemeinern, nämlich dass die sanfte Methode Aggressionen noch weiter schürt. Es mag in einigen Fällen so sein, aber bei meiner Juli sowie auch anderen Nins hier aus dem Forum, dessen Besitzer diese sanfte Art gewählt haben, verschwanden bzw. wurden die Aggressionen bemerkbar weniger. Ich wünsch' dir, Charly und Lucy natürlich ganz viel Glück!!!  Natürlich stehe ich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. 
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Karotte
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« Antworten #29 am: Dezember 28, 2009, 21:42:18 » |
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Ich glaube fast das man nicht prinzipiell sagen kann das die sanfte VG gut oder schlecht ist, ich denke mal das das von Fall zu Fall verschieden sein wird. Und ganz ehrlich, wenns mit allem anderen nicht funktioniert würde ich es als letzte Möglichkeit bevor ich das Ninchen wieder ins Tierheim zurückgeben muss auch versuchen.
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