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Autor Thema: Vegan ernähren  (Gelesen 1503 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Master Luke
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« Antworten #15 am: Januar 05, 2010, 21:16:35 »

sag ja, mühsam - aber notwendig.

und ich ziehe vor jedem den hut (hab aber nur einen cowboyhut  zungehb) der sich der sache widmet:

unsere welt lebenswerter zu machen - nicht nur im tierscutz Wink
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Liebe Grüße von Andrea, Günter, Lea, Luke, Padmè, Mara & Vader aus dem www.kaninchenbau.at

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)
Antonia
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« Antworten #16 am: Januar 06, 2010, 10:14:06 »

ohje das hab ich vergessen, dass wir schon so eine diskussion hatten.
also ich halte absolut gar nichts davon. und bin wie schon viele andere für die variante entweder das fleisch fressen akzeptieren oder sich keine fleischfresser halten.
ich mein es ist schon wahr, dass der ökologische Fußabdruck von zb. einer dogge teilweise größer ist als beim menschen aber wenn man da wirklich was dagegen tun will und viel wert drauf legt, hält man sich keine dogge.
lg
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lady1
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« Antworten #17 am: Januar 06, 2010, 10:33:04 »

Hallo!
Also Katzen oder Hunde vegetarisch zu ernähren, davon halte ich auch nichts. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die das Zeug fressen und gesund kann das doch nie und nimmer sein. Katzen haben ja auch das Gebiss danach, dass sie Fleisch fressen. Tiere, die vegetarisch leben müssen, weil ihre Besitzer meinen, ihnen ihren Willen aufzwingen zu müssen, tun mir echt nur leid.
Liebe Grüße, Ingrid
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Es ist nicht zuwenig Zeit die wir haben,
sondern zuviel Zeit die wir nicht nutzen!
Nairobie
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« Antworten #18 am: Oktober 07, 2011, 15:26:58 »

Hallöchen,

ich habe eben eine interessante Mail von PETA bekommen.

Bisher war ich immer der Meinung, Hunde vegan zu ernähren wäre nicht richtig. Aber um ehrlich zu sein, dieser Bericht macht mich nachdenklich! Zumal ich ja auch selber auf Fleisch verzichte und daher gut und gerne behaupten kann, dass man von dieser Lebensweise keinerlei Einschränkung zu erwarten hat Wink

Viele Veganer wollen auch ihre tierischen Begleiter nicht mit Tierkadavern aus der Massentierhaltung ernähren. Grund hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass durch den Kauf des konventionellen Tierfutters die Fleischindustrie unterstützt wird, die jährlich ca. 570 Millionen leidensfähige Kühe, Kälber, Schafe, Schweine und Hühner allein in Deutschland grausam schlachtet und zerlegt.
Einer der vermeintlichen Gegenargumente ist wahrscheinlich das „Fremdeinwirken" des Menschen in den Ernährungsplan des Hundes und die Unnatürlichkeit der veganen Hundeernährung.
Was aber ist natürlich daran, seinen tierischen Mitbewohner Tierfutter aus der Dose vom Supermarkt nebenan zu kaufen, wo doch dieser viel lieber auf die Jagd gehen würde?
Der persönlicher Erfahrungsbericht einer veganen Hundefreundin gibt Denkanstöße für den Tierschutz, der nicht vor dem Fressnapf halt macht ...

Hier gibt´s die Folge auf YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=RDzbAqK0lmg

Allerdings ist das sicher nicht für jedes was, denn das vegane Futter ist garantiert nicht billig. Und auf das darf man in dem Fall natürlich nicht verzichten! Das Futter enthält Soja und andere Nährstoffe, die den Eiweiß Haushalt sättigen und zwingend notwendig für einen Hund sind.
Für kleine Hunde ist es also sicher noch bezahlbar aber für große Hunde, die in der Woche 3-4 kg fressen? Hm, da muss man sicher schon wohlhabend sein...
« Letzte Änderung: Oktober 07, 2011, 15:29:55 von Nairobie » Gespeichert



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In der Fantasie gefunden.

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Carmi1977
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« Antworten #19 am: Oktober 07, 2011, 19:47:34 »

Daher halte ich von der PETA nicht viel, denn mit der veganischen Ernährung von Carnivoren widerspricht sie sich selbst im Sinne des Tierschutzgedanken. Tierschutz heißt nicht, daß kein Tier sterben darf, Tierschutz heißt Haus- und Nutztierhaltung so artgerecht wie möglich zu gestalten. Wir sind weiterhin auf Tiere angewiesen, wie Blindenhunde, Reitherapien usw. Zudem berreichern Haustiere unser Leben. Heute noch sind viele Menschen in anderen Gegenden auf ihre Tiere angewiesen, die Massais auf ihre Kühe, die Inuiten auf die Robben.
Allein der Organismus des Hundes und der Katze lassen keine vegane Ernährung zu: das Gebiß und der Magen-Darm-Trakt sind auf tierische Nahrung eingestellt, der Blinddarm ist sehr kurz, während dieser bei Pflanzenfresser teilweise meterlang. Also: wer hat recht - die PETA oder die Natur?
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

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kunic
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« Antworten #20 am: Oktober 07, 2011, 23:23:49 »

Ich halte grundsätzlich nichts von Radikalismus, egal wie geartet...sei es nun in der Politik oder im "Tierschutz".

Ich verstehe auch nicht, wieso es immer wieder so Gruselbilder vor Kleiderbauer gibt oder Flyer gegen Tierversuche ausgeteilt werden. Das ist ein Vorgehen, dass ich nicht unterstütze.

Wenn jemand sich für die vegane/vegatarische Lebensweise entscheidet ist das ein persönlicher Schritt und aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung.
Davon zu differntieren ist dann die Diskussion, Carnivoren fleischlos zu ernähren.
Das das nicht natürlich ist, sagt allein schon der Hausverstand.
Ich nehme an gewisse Fettsäuren (Arachidonsäure) die nur im Fleisch vorkommt wird zugesetzt werden müssen, ich könnte mir zumindest vorstellen das diese eine essentielle FS für Carnivoren ist.
Aber welche Auswirkungen das jetzt genau auf Katze und Hund hat, dazu fehlt mir das Fachwissen.

Ich persönlich stehe glücklicherweise nicht vor so einer Entscheidung, da ich nur pflanzenfressende Tiere halte
(Kaninchen, Schildkröten)
...wobei meine Schildkröten sich gern ab und an einen Wurm oder eine Schnecke schnappen, aber das ist dann sozusagen wirklich wie in "freier Wildbahn" und durchaus natürlich Wink




Ich möchte aber auch hier noch mal hervorheben, dass alles mit Maß und Ziel betrieben (Vegan/Vegetarisch)
bestimmt seinen Platz hat und nicht angeprangert wird. Nicht jeder der sich so ernährt ist extrem  engelhb.

Und eine Doppelmoral leben wir schlussendlich alle. Wir können nicht 100% nachvollziehen woher wir unsere Produkte beziehen, ob die Fairtradeschokolade wirklich Fairtrade ist, ob das teure Gewand wirklich "sauber" ist (oft ganz im Gegenteil), ob das Gemüse gentechnikfrei ist (unter einem bestimmten Prozentsatz muss es bei "nicht beabsichtigter Beigabe" nicht mal deklariert werden!)
Zudem wurden alle Impfstoffe und lebenswichtigen und auch nicht so lebenswichtigen Medikamente vorher am Tier getestet und unterliegen laufenden Chargenprüfungen-auch am Tier

Wenn wir in dieser Welt leben müssen wir uns arrangieren, informieren und Kompromisse eingehen!
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Jojo333
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« Antworten #21 am: Oktober 08, 2011, 15:00:41 »

Ich halte die vegane Ernährung von fleischfressenden Tieren wie im Januar 2010, als dieses Thema aufkam, für falsch.

Ich lebe ja inzwischen auch vegetarisch, aber ich kann über meine Ernährung selbst entscheiden - mein Tier nicht.

Die Argumente der Frau in dem Film fand ich nicht wirklich überzeugend.  :zuck1:
Natürlich geben wir den Tagesablauf unserer Tiere vor und bestimmen auch vieles andere. Aber gibt das uns automatisch das Recht, noch weiter zu gehen und sie auch noch artfremd zu ernähren?
Den Hunden im Film hat diese Ernährung bislang noch nichts ausgemacht, sagt sie. Da wäre doch mal interessant zu wissen, wie lange sie das schon macht und ob sie zB regelmäßig deren Blutwerte überprüfen lässt. So oder so machen zwei Hunde noch keine repräsentative Langzeitstudie - welche streng genommen ein Tierversuch wäre.
Natürlich ist das konventionelle Futter nicht artgerecht, aber wenn ihr das wirklich am Herzen läge, müsste sie zB eher barfen als vegan füttern.

Meiner Meinung nach muss ich meine die Haustiere möglichst naturnah ernähren - wenn ich das nicht möchte, dann halte ich diese Tiere eben nicht!
Kaninchen zB leben eh schon vegan und sind doch auch tolle Hausgenossen!  engelhb
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Xisi_75
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« Antworten #22 am: November 03, 2011, 13:26:22 »

sorry, ich konnte nicht alle Beiträge lesen (bin im Büro...pssst)

trotzdem meine Frage:
Wieso sollten unsere HAUStiere bei guter Haltung nicht glücklich sein?

(weil hier dafür plädiert wurde GAR KEINE Haustiere zu halten.)


(Ich esse auch vegetarisch und halte vegetarische Kaninchens; ich würde keinen Hund/Katze halten wollen, wo ich täglich Dosen mit toten Tieren drin aufmachen muß. Meine persönliche Einstellung; ich verstehe auch jeden, der gerne Hund & Katze hat.)

lg Simone
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Xisi_75
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Bommel (braun) und Sternchen (schwarzweiß)


« Antworten #23 am: November 03, 2011, 13:28:50 »

ich ja auch selber auf Fleisch verzichte und daher gut und gerne behaupten kann, dass man von dieser Lebensweise keinerlei Einschränkung zu erwarten hat Wink




Ja, aber wir sind ja Allesfresser (Gemischtfresser), Katzen sind zu 95% Fleischfresser.
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Master Luke
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« Antworten #24 am: November 03, 2011, 14:39:41 »

Leider denken wir immer in unseren menschlichen Bahnen.

Ob ein Kaninchen glücklicher ist im Wald, auch wenn seine Lebenserwartung deutlich unter einem Heimkaninchen liegt
und es sich vor Freßfeinden fürchten muss oder ob unsere Kaninchen im Wohnzimmer glücklicher sind, auch wenn sie keinen Bau graben können
und unsere menschliche Gesellschaft ertragen müssen - wir werden es nie erfahren, da wir sie leider nicht fragen können.

Vielleicht kennen sie Gefühle wie glücklich sein, Furcht oder Zufriedenheit gar nicht...
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« Antworten #25 am: November 03, 2011, 18:19:20 »

Gibts eventuell Studien zu Folgeerkrankungen bei veganer Ernährung von Hund und Katze?
Der Kater meiner Schwester hat Diabetes und der Kohlenhydrateteil darf nichtmal 3% haben ... wie ernährt man dann?
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« Antworten #26 am: November 07, 2011, 17:07:01 »

Auf jeden Fall geht es Tierheimtieren besser bei mir als vermutlich aus dem Haushalt aus dem sie kommen (natürlich kann es auch andere Gründe für die Abgabe gegeben haben).

Wie es ihnen geht und ob sie glücklich sind (sie kennen ja die Freiheit draußen nicht und würden als Heimtier auch draußen keine Chance haben) weiß ich nicht.
wenn sie entspannt am Boden liegen und sich gegenseitig putzen und leise dabei knuspern scheint es mir so,
aber natürlich kann ich  nicht sicher sein das sie sich nicht 80% des tages trotz (nach meinem menschlichem  maßstab bemessenen) Beschäftigungsmaterial, Auslauf und abwechslungsreichem futter langweilen, aber das ist leider so

Von meinem standpunkt aus spricht nichts gegen die gewissenhafte Tierhaltung bei dem dem Tier Respekt entgegengebracht wird und auf seine Bedürfnisse eingegangen wird.
Auch gegen die nutztierhaltung spricht nichts, der mensch hat seit jeher vom tier profitiert aber ursprünglich auch im einklang mit ihm gelegt. und solang das so gehandhabt wird denke ich entsteht ein gleichgewicht und ich wage zu behaupten, beide seiten profitieren von einander.
tier wirken sich auch auf jeden fall positiv auf das psychische befinden von menschen aus
« Letzte Änderung: November 07, 2011, 17:11:14 von kunic » Gespeichert



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