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Barbara Zarfl
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« am: Januar 29, 2010, 11:00:57 » |
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Eliot und seine Operationen oder HD und ED leider immer noch ein Todesurteil?
Vorgeschichte: Als wir unseren Frodo, der mit über zehn Jahren noch an Knochenkrebs erkrankte, einschläfern lassen mussten, war für uns aber auch klar: Zu unseren zwei Mischlingshundedamen wollten wir wieder einen Rottibub.
Es war wie verhext, da warteten etliche Rottweilerrüden in verschiedensten Tierheimen auf ein Zuhause, aber für „uns“ war nichts passendes dabei. Alter, Gesundheitszustand sowie kleine Mankos (dreibeinig, einäugig u.s.w.) wären uns egal gewesen. NUR verträglich mit anderen Hunden sowie anderen Tieren hätte er sein müssen. Aber es hat nicht sein sollen. So kauften wir uns, gegen unsere Einstellung, ein Stück vom Glück“. Eliot, gerade 12 Wochen alt, Tom suchte ihn aus sechs Wurfgeschwistern aus.
Lucy und Ronja vergötterten ihn gerade zu. Lucy spielte Mutter und erzog ihn. Ronja diente als Tante passte auf ihn auf und spielte mit ihm. Unser Glück war vollkommen.
Mit fünf Monaten, begann er vorne rechts zu hinken. Beschwerden: Lahmt vorne rechts seit 13.08.2009
Krankheitsverlauf: Tierarzt Nr.1 1.Röntgen am 17.08.09 kein Befund/ eventuell Pfote vertreten. Medikament: Metacam. Eliot lahmt weiterhin.
Tierarzt Nr.2 Untersuchung, am 28.08.Verdacht auf Ellbogendysplasie, empfiehlt ein Röntgen vom Ellbogen. Medikament: Dexboron.
Tierarzt Nr.3 2.Röntgen am 03.09.09 kein Befund am Röntgenbild. Verdacht auf Wachstumsstörungen. Medikament: Traumeel
Tierarzt Nr.2 Empfiehlt ein weiteres Röntgen (Stressröntgen)
Tierarzt Nr.1 3. Röntgen am 15.09.09 Befund: Ev. Absplitterung feststellbar. Behandlung: Keine, wird sich auswachsen wenn er acht, neun Monate alt ist.
Eine liebe Bekannte und ehemalige Tierärztin rät uns am 14.11.09, sobald wie möglich die Klinik von Dr. Schwarz in Hollabrunn aufzusuchen. Verdacht auf Ellbogendysplasie.
30.11.2009 Tierklinik in Hollabrunn. Diagnose: Fagmentierter Processus coronoideus medialis ulnae rechts. OP : Nach Computertomographie arthroskopische Entfernung der losen Knorpel- und Knochenteile, Nacharbeitung des restlichen Kronfortsatzes mittels Arthroskopieshaver zur Verringerung der Rezidivgefahr.
Da Eliot nach dieser OP absolute Ruhe braucht, geben wir unsere zwei Hundedamen schweren Herzens in eine uns bereits bekannte Hundepension. Ronja und Lucy müssen dort ganze vier Wochen bleiben. Mit täglichen anrufen, ob es den beiden Damen eh gut geht, nerve ich deren „Gastgeber“.
Die Wiedersehensfreude nach so langer Zeit ist groß, die Familie wieder zusammen. Eliot ging es gut, er trat immer mehr mit der rechten Pfote auf. Die OP hatte sich anscheinend gelohnt.
Fakt: Tierarzt Nr.1 Hat durch seine Fehldiagnose, die notwenige OP unnötig hinausverzögert. Bleibende Schäden, nicht auszuschließen, trotz OP.
Ende Dezember. Das hinken des rechten Hinterlaufs ist extrem verstärkt. Jault oft auf beim aufstehen, beim gehen wird etwas besser. Eigentlich konnte Eliot nie „rennen“ wir (auch die Tierärzte) dachten immer das dies von der Ellbogendysplasie ausgeht.
Tierarzt Nr. 2 rät uns zu einem Hüftröntgen, sobald wie möglich.
13.Januar. Hüftröntgen beim Spezialisten. Er bestätigt, was wir bereits befürchteten. Schwere HD recht, links mittel. Wir besprechen was wir tun „könnten“.
Wir sind leicht am verzweifeln. Der arme Bub, dauernd muss er diese Schmerzen ertragen. Nächtelang erkundige ich mich im Internett. Was oder welche OP die beste für unseren Eliot sein könnte. Andere Tierärzte speziell für dieses Gebiet, wurden befragt, leider keine große Hilfe, jeder war von seiner OP Methode überzeugt. Aber es sollte ja speziell für unseren Hund und unsere Gegebenheiten passen. Eliot ist gerade elf Monate alt und lebt mit zwei anderen Hunden und anderen Tieren zusammen.
Wir entschieden uns, zusammen mit unserem Hüftspezialisten für eine Femurkopfresektion trotz seinem Gewicht und seiner Größe.
Am 28.01.2010 war nun die Operation. Eliots Hüftoperation verlief gestern problemlos und er erwachte schnell aus der Narkose. So konnten wir bereits gegen Abend mit Eliot nach hause fahren. Leider hatte er, trotz Schmerzmittel die ganze Nacht starke Schmerzen. Wir waren alle todmüde, aber an ein "einschlafen" war gar nicht zu denken. erst heute um fünf Uhr in der Früh, legte er sich zu mir auf die Bettbank und schlief für eine kurze Zeit ein. Dreimal trugen wir ihn zum versäubern nach draussen. Hab gar nicht gewusst, wie schwer 50kg sein können! Sein Frühstück hat er bereits gierig verschlungen und döst jetzt vor sich hin. Ronja und Lucy sind äußerst lieb mit ihm. Sie lecken Eliot immer wieder seine Mundwinkeln und sein Gesicht, was er als armer Patient natürlich sichtlich genießt.
Natürlich werde ich auch in Zukunft von seinem Krankheitsverlauf berichten.
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Jojo333
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« Antworten #1 am: Januar 29, 2010, 12:49:34 » |
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Das ist ja ne schlimme Geschichte! Ich wünsche dem Kleinen alles, alles Gute und hoffe, dass es ihm bald wieder gut geht!
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martha
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« Antworten #2 am: Januar 29, 2010, 15:02:47 » |
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Oje... Manche haben echt alles mitgenommen, was nur so geht. Macht ihr Physiotherapie mit ihm?
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Barbara Zarfl
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« Antworten #3 am: Januar 29, 2010, 16:27:37 » |
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@jojo333 DANKE! @Martha Physiotherapie ja, aber erst nach dem dritten Tag.
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Barbara Zarfl
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« Antworten #4 am: Januar 29, 2010, 16:42:43 » |
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Eliot,Lucy und Ronja. 
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Barbara Zarfl
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« Antworten #5 am: Januar 29, 2010, 16:47:57 » |
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Eliot der Patient. 
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martha
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« Antworten #6 am: Januar 30, 2010, 11:14:37 » |
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Ich drücke die Daumen, dass er dann bald über alle Wiesen rennen kann und er noch lange Zeit keine Beschwerden mehr hat.
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Barbara Zarfl
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« Antworten #7 am: Januar 30, 2010, 17:09:31 » |
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Nach zwei schlaflosen Nächten, hoffen wir, das Eliot (und wir) heute durchschlafen können. Kleine Fortschritte sind erkennbar, er steht bereits selbstständig auf.
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Karotte
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« Antworten #8 am: Januar 30, 2010, 17:14:45 » |
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Barbara Zarfl
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« Antworten #9 am: Februar 01, 2010, 06:32:29 » |
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1.Februar 2010 Endlich konnte Eliot eine Nacht durchschlafen. Unsere Tierärztin, die Eliot nun weiter behandelt, meinte die mitgegebenen Schmerztabletten (Canidryl 50mg) seien nach einer solchen OP völlig unzureichend! Wir haben uns von unserer Tierärztin, nun ein stärkeres Schmerzmittel geben lassen.
Die Wundheilung entwickelt sich gut. Durch die innen gelegte Naht, braucht er auch keinen Trichter. Er lässt die Naht ohne unser zutun in Ruhe.
Hoffe es geht weiter Bergauf!
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Jojo333
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« Antworten #10 am: Februar 01, 2010, 10:55:52 » |
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Ich drück die Daumen 
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atrox
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« Antworten #11 am: Februar 01, 2010, 11:09:08 » |
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Ohman, der arme Bub. Wünsche gute Besserung!
Ist das einfach nur ein fall von "besonders blöd gelaufen" oder hat der Züchter da nicht drauf geachtet, dass die Linien HD/ED-frei sind (ist ja leider auch keine 100%ige Absicherung)?
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Barbara Zarfl
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« Antworten #12 am: Februar 01, 2010, 17:55:44 » |
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@atrox Die Zuchtlinie war fast weitgehend HD und ED frei.
Anscheinend sind wir „auserwählt“ für diese ganz speziellen Fälle (blöd gelaufen).
Leider werden sich selten Hundebesitzer für diese ganzen Operationen entscheiden. Viele Hunde werden nach diesen Diagnosen einfach eingeschläfert, leider. Zu kostspielig, zu aufwendig.
Auch wir mussten für diese Operationen um einen Kredit bei unserer Bank bitten. Aber was soll es, es gibt Menschen die für irgendwelchen (für uns sinnlosen) Luxus Zinsen zahlen. Selbst der Züchter riet uns, Eliot „zu erlösen“ und wir bekommen vom nächsten Wurf einen Welpen gratis. Wir sind verantwortlich, für das was wir uns vertraut gemacht haben.
Zur Zeit hoffen wir, das sich Eliots Lebensqualität sichtlich verbessert.
Bitte drückt Eliot weiterhin eure Daumen.
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atrox
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« Antworten #13 am: Februar 03, 2010, 09:30:04 » |
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oh man, das ist echt doppelt hart. Da achtet man schond rauf, dass man einen verantwortungsvollen Züchter erwischt und dann das. Daumen sind gedrückt!
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Barbara Zarfl
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« Antworten #14 am: Februar 03, 2010, 17:18:27 » |
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@atrox Garantie gibt es einfach für nichts auf der Welt. Eliots Geschwister sind alle "pumperlgsund". Auch für deine Mäuse alles liebe und gute! Barbara
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