@Master: Zuchtprogramm (ob bei so einer "Wertschätzung" der Tiere offiziel oder als Nachschub für den Schwarzmarkt sei dahin gestellt.. ) wäre meine schwere Vermutung.
Der sibirische Tiger gilt als vom Aussterben bedroht mit derzeit ca. 480 bis 520 Wildlebenden - und die größte Bedrohung nebst Verlust der Lebensräume stellt immer noch die Wilderei dar, da seine Organe und Knochen in der chinesischen Medizin sehr begehrt sind.
Umso tragischer.

Es hätten sich sicher weltweit an Zoos die Finger nach den Tieren geleckt, in denen sie für Arterhaltungsprogramme (zB das der EAZA) bitter gebraucht worden wären und in denen eine sichere Versorgung garantiert hätte werden können.
Dieser grenzenlose Egoismus, Verbohrtheit und Arroganz.. wie immer man es nennen will.. die Tiere lieber elendiglich verhungern zu lassen, statt um Hilfe zu bitten oder sie abzugeben, ist für mich schlichtweg unfassbar.
Es hätten sich zu 100% auch andere chinesische Zoos gefunden, falls man nicht ins phöse Ausland abgeben möchte.. und sei es nur "auf unbefristete Zeit" als Leihgabe mit der Option, die Tiere zurück zu holen, wenn man sie wieder versorgen kann. Ebenso wie sicher die AAF geholfen hätte, falls ausländische Organisationen nicht willkommen gewesen wären.
Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben.. einfach unfassbar.
Liebe Grüße,
Silmaril