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Comaro
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« Antworten #5 am: März 10, 2010, 01:04:05 » |
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ich habe mir den Artikel durchgelesen und das Video angeschaut (die Herstellerfirma hat auf Youtube Urheberrechte reklamiert, obwohl das Viedo nicht von Ihnen gedreht wurde, aber El Refugio hat es über vimeo reingestellt...)
Hier mal eine Übersetzung des Artiles, wen´s intereseiert...
Ein Hund stirbt durch Strangulation durch seinen Mantel auf einer Hundemodenschau in Madrid Der Hund verendete durch die Unaufmerksamkeit der Organisatoren auf der Haustiermesse in Madrid
Der Hund verstirbt während der Modenschau, an welcher als Modelle Hunde sowohl von Züchtern als auch ausgesetzte Hunde der Tierschutzorganisation ALBA in Madrid teilnahmen. Das Tier der Organisation ALBA verstarb in den Armen von Matilde Cubillo, der Präsidentin der FAPAM (das ist eine weitere Tierschutz -Orga aus Madrid).
Schock und Trauer während der Hundemodenschau der Firma Dog Model auf der Heimtiermesse PROPET in Madrid am vergangenen Freitagnachmittag. Um 16.30 hrs begann die Schau, Welpen, nicht viel älter als 4 Wochen in den Armen von Kindern, und ausgesetzte Hunde der Madrider Tierschutzorganisation ALBA, alle herausgeputzt als Models in Westen, Pyjamas, Regenmänteln, Mäntelchen und modischen Assecoires der Firma Dog Model. Bald begann die Tragödie: Die Moderatorin verlangt einen Tierarzt und die Präsidentin der FAPAM Matilde Cubillo stürzt vor den verwirrten Augen aller zu einem im Sterben liegenden Hund, nimmt ihn in die Arme und legt ihn, bereits tot, zu Boden. Nach Quellen der FAPAM wurde der Hund durch seinen eigenen Mantel stranguliert. Der etwa zwei Jahre alte Hund, ein schwarz-weisser-Wasserpudelmix, war ein ausgesetzter Hund. Einige der Personen, die seinen Tod miterlebten sagten untröstlich: er hat sich in seinem Mantel verwickelt...dieser Scheisskram ist halt nicht für Hunde geeignet.
"Ich hatte das Pech bei dieser Modenschau anwesend zu sein und das Gefühl der Hilflosigkeit war entsetzlich, ich bin kein Befürworter dieser Art von Kleidung, noch dieser Art von Shows, wir von El Refugio bedauern den Tod dieses Hundes zutiefst. Dies sind die möglichen Konsequenzen, die der Wunsch nach Vermenschlichung unserer Tiere in vielen Fällen mit sich bringt." gab Nacho Paunero, Präsident von El Refugio, an. Wir von El Refugio sind auch absolut gegen die Verwendung von Welpen von wenig mehr als einem Monat für diese komerziellen Schauen, zudem waren laut Quellen der Organisation einige dieser Welpen krank, hatten Fieber und waren in tierärtzlicher Behandlung mit Antibiotika.
(Anmerkung von mir: den letzen Zusatz wage ich denn mal zu bezweifeln, da es so ein typischer Satz von El Refugio ist...eine recht gute Orga, aber sehr fanatisch und immer gern zu Übertreigungen neigend).
ich hab dann noch ein wenig weitergegoogelt, dabei bin ich auf einen Artikel in der spanischen Zeitung El Mundo gestossen, der etwas anderes erzählt: der erst Teil stimmt mehr oder weniger mit dem auf der Refugio-Seite überein, dann aber geht es weiter wie folgt:
FAPAm verichert, dass der Hund keineswegs an Strangulation verstarb, sondern einem Kollaps erlag und kritisert heftig, dass die Vereinigung El Refugio lügt. Die Präsidentin der FAPA, Matilde Cubillo, gibt an, dass die Aussge von El Refugio "absolut falsch" sei, und dass der Tod des Hundes auf "einen Kollaps oder Infarkt" zurückzuführen sei, zudem handelte es sich um eine Hündin die "weder einen Mantel noch sonst ein Stück Kleidung" trug.
Cubill erkärte, dass sie diesem Spektakel beiwohnte, weil ihr die Idee der Veranstakter gefile, auch ausgesetzte Hunde vorzuführen, mit dem Ziel, ihre Adoption zu forcieren, und zu einem gewissen Zeitpunkt habe sie zwei Personen bemerkt, die um Hilfe baten, und als sie näherkam, konnte sie sehen, das ein hund "in Ohnmacht" gefallen war, daraufhin rannte sie los, um einen Tierarzt zu suchen, der dann aber nur den Tod feststellen konnte.
"Sie verlor das Bewusstsein durch einen Kollaps oder Infarkt" und "sie trug keinen Mantel oder ein anderes Kleidungsstück" mit dem sie sich hätte erwürgen können, und daher sei "keine Fahrlässigkeit festzustellen", unterstrich Cubillo. Laut ihr hatte jeder Hund, der an der Modenschau teilnahm, einen Freiwilligen Helfer zugeteilt, der sich um ihn kümmerte, und zudem habe es keine erst kürzlich geborenen Welpen gegeben, wie El Refugio angeprangert hat, "da man die Organisatioren gebeten hatte, diese zurückzuziehen".
Letztendlich kritiserte die Präsidentin der FAPAM die "Kaltblütigkeit" mit der der oberste Verantwortliche von El Refugio "den toten Hund fotografierte und filmte", welcher sich dann, wie sie erklärte, entfernte "ohne zu helfen und ohne sich vorher zu vergewissern was nun wirklich vorgefallen war".
Nacho Paunero seinerseits besteht auf seiner Version der Tatsachen, welche, wie er erklärt, mit der einiger Freiwilliger übereinstimme, die gesehen haben, was geschah und bestätigt weiterhin, dass ein Video existiere "welches dies bezeugt" und welches auf der Homepage seiner Vereingung zu sehen sei.
"Jedermann kann Mitglieder der Organisation ALBA sehen, welche untröstlich die Todesursache kommentieren, unter anderem gegenüber Matilde Cubillo, und die den Mantel zeigen welcher den Tod des Hundes verursachte, zudem könne man eine Person sehen, welche bei dem Tod anwesend war und kommentierte "er hat sich in seinem Mantel verwickelt...dieser Scheisskram ist halt nicht für Hunde geeignet", kommentierte er.
Ich persönlich neige dazu, mich dem Mann anzuschliessen: auf dem Video ist mehrfach zu hören, wie - vorgeblich Mitglieder von ALBA - sgten, dass der Hund sich mit seinem Kleidungsstück erwürgt habe. Zudem ist auf dem Video ein Blick "hinter die Kulissen" zu sehen, wo ein paar Welpen in einem Einkaufswagen sitzen...soviel zum "zugeteilten Aufsichtspersonal"....
Mag jeder denken, was er will - ich halt nichts davon, dass sich Tierschutzorganisationen an solchen Events beteiligen - zumindest nicht in dieser Form!
Keiner hat etwas gegen Publicity - hier musste nur mal wieder ein Tier dran glauben, dass nichts dafür kann.
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