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Autor Thema: XYY-Syndrom beim Tier  (Gelesen 305 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
*Kim*
Gast
« am: März 17, 2010, 20:46:42 »

Hallo ihr,
es gibt ja das sogenannte XYY-Syndrom beim Menschen, wo ein Chromosom doppelt auftritt. Dieses zuviel geratene Y-Chromosom soll ja vorwiegend bei Massenmördern anzufinden sein und somit ein Zeichen für hohes Agressionspotentioal darstellen.

Nun gibt es ja oft Tiere die wirklich Agressionen vielfältig aufzeigen. Mehr als andere. Und teils auch wirklich alles andere tot beißen oder auseinandernehmen, wo es manchmal wirklich nicht auf Vergangenheit etc. zurück zu führen ist. Was meint ihr, könnte so eine Chromosomenverdoppelung auch bei Tieren auftreten und somit so ein XYY-Syndrom ebenfalls?

Es war von Mir heute Mittag nur mal so eine Gedankenspielerei, die ich mir nun nicht ganz beantworten konnte und mich würden einfach mal eure Gedanken dazu interessieren.

Kim
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kleinerHase
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« Antworten #1 am: März 17, 2010, 20:48:39 »

Das ist wirklich eine sehr gute Frage!
Ich kenn mich da ja gar nicht aus, aber rein vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass es sowas auch bei Tieren geben könnte.
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Wir können unsere Träume erst verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.
Steppenlemming
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« Antworten #2 am: März 18, 2010, 02:19:43 »

lt.Wiki
XYY-Männer sind kriminelle Soziopathen [Bearbeiten]

Dieses Vorurteil gab es zwar schon seit der Entdeckung, aber als es 1968 in einem Artikel der Arbeitsgruppe um Dr. Johannes Nielsen in der Zeitschrift „The Lancet“ um Analysen bei Insassen von Gefängnissen ging, hat insbesondere dieser Artikel (und die Berichterstattung der Massenmedien) diese falsche Annahme im Gedächtnis der Menschen verankert.

Es wurde festgestellt, dass die Anzahl der Männer mit dem Syndrom in Gefängnissen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Insassen 25- bis 60-mal größer ist als in der übrigen Bevölkerung. Dieses Ergebnis lieferte für die Allgemeinheit den letzten Beweis, dass die Männer gestörte Persönlichkeiten seien. Was allerdings in den Medien unterging, war die Tatsache, dass die Stichprobe klein war und nur zwei XYY-Männer enthielt. Aus einer solchen Stichprobe auf die Gesamtheit zu schließen, ist nicht möglich, da der statistische Fehler zu groß ist. Größere Studien der letzten Jahrzehnte zeigten dann auch keine Korrelation von XYY und antisozialem Verhalten mehr.

In den Medien wurde das Bild des kriminellen XYY-Manns mit einem Hang zu Sexualstraftaten in dem Film Alien 3 propagiert.
XYY-Syndrom bei einem Massenmörder [Bearbeiten]

Der Fall von Richard Speck, der 1966 acht Schwesternschülerinnen tötete, erlangte dadurch Berühmtheit, dass sich der Anwalt des Täters zur Verteidigung auf den XYY-Karyotyp seines Mandanten berief. Sein Mandant wäre kognitiv retardiert und daher nicht voll verantwortlich für seine Taten. Dieser Prozess wurde in den Medien hochgespielt, und Speck wurde zu 400 Jahren Gefängnis verurteilt. Tatsächlich war er nicht vom XYY-Syndrom betroffen; weder der Staatsanwalt noch die Verteidigung hatten ein Gutachten erstellen lassen.




naja, finde ich etwas weit hergeholt ob man von einem Chromosomenfehler gleich auf Massenmörder schließen kann. Anscheinend wars einer und kam damit nichtmal durch.
Zu der Frage ob Kaninchen das auch haben könnten: vermutlich schon, wenn man sich die verschiedenen (Menschen)Krankheiten mal vor Augen führt die auch Kaninchen bekommen können (Syphillis, grüner Star, erhöhter Cholesterin, Diabetis, Leukämie uvm.) dann ist so ein ver(w)irrtes Chromosom vermutlich eine Leichtigkeit. Wink
lg
Sabrina
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
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