Schon vor drei Wochen wurde ich vom TSV Murau gebeten eine „Kaninchenhaltung“ zu überprüfen.
Ein älterer alleinstehenden Mann meldete eine besorgte Nachbarin beim Tierschutz,hielt sich anscheinend so viele Kaninchen in viel zu kleinen Kobel. Die Versorgung der Tiere lasse zu wünschen übrig und auch deren Vermehrung hätte er nicht unter Kontrolle.
Aber er sei leider so aggressiv und lasse sich auch nichts sagen.
Nun, heute hatte ich endlich wieder einmal einen freien Tag und daher auch genügend Zeit.
Also fuhr ich in das von uns 40km entfernte St. Egidi.
Der Mann lebte in äußerst ärmlichen Verhältnissen. Er kümmerte sich zwar um seine Tiere, aber er war mit der ganzen Arbeit einfach überfordert.
Die Tiere konnte er geschlechtlich auch nicht unterscheiden. Sie vermehrten sich untereinander. Wenn er ein Nest sofort entdeckte, brachte er die Jungtiere um. Bemerkte er es später und die Tiere hatten schon ein Fell, brachte er es nicht mehr über sein Herz.
Wir misteten zusammen die ganzen Kobel aus und ich sortierte die Kaninchen nach Geschlecht.
Weibchen und Böcke leben nun getrennt.
Zwei schwer verletzte (durch bereits eiternde Bisswunden) brachte ich sofort zum Tierarzt. Er holt sie nach deren Versorgung und Behandlung wieder ab.
Zwei Jungtiere deren Mutter angeblich verstorben ist und zwei Jungtiere mit ihrer Mutter habe ich sofort übernommen. Diese fünf brauchten dringend Hilfe.
Nach dem Tierarztbesuch und der Frühkastration kommen sie auf die Vermittlungsseite.
Nach meiner Beratung wollte er sich drei Kaninchen, zwei Weibchen und ein Rammler behalten. Für eine artgerechte Haltung, sowie die Kastration des Rammlers werde ich natürlich sorgen.
Wer kann helfen?

Es wären noch vier unkastrierte Rammler und vier eventuell trächtige Kaninchendamen.


