kunic
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« Antworten #15 am: August 02, 2010, 20:49:32 » |
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achso an daisy... ich hab glück, ich hab bei mir viele kleingartensiedlungen und anschließendes waldgebiet und somit gibts auch paar grünflächen dazwischen...wenn ich dann wirklich in die stadt ziehen (muss/will in eine eigene wohnung) dann... ...muss es auch irgendwo die möglichkeit geben,.. auf keinen fall würd ichs in so "hundespazierzonen" pflücken, aber da würde mir selbst beim pflücken schon grausen... ...ansonsten, würd ich meine wohngegend abgehen, "abfahren" und einfach ein offenes auge haben, und bis dahin halt heu, und frisches in form von salaten, gemüse geben (wie im winter)
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« Antworten #16 am: August 04, 2010, 11:20:33 » |
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wenn ich einen Riesengarten hab und sowieso Riesenmengen an unterschiedlichen Nutzplanzen anbau und zusätzlich noch brach liegende Wiesenfläche, dann wunderbar aber wenn ich das nicht habe (und das ist wohl bei fast allen der Fall, und dennoch können sie gut kaninchen halten), ist das nur schwer möglich. Habe ich auch nicht...ich sammle halt. Aber ich stimme trotzdem zu bei der Realisierbarkeit. Der Durchschnittshalter traut sich ja oft auch nicht zu so viele verschiedene Sachen zu erkennen, bzw hat auch gar nicht so das Auge dafür, wo er sammeln kann. Ich selbst habe bisher überall Sammelzonen gefunden. Jetzt habe ich halt Glück, wohne recht ländlich...aber war trotzdem erstaunlich schwierig da vernünftiges Sammelgebiet zu finden: alles verlandwirtschaftet oder gedüngte und verkotete Kuhweiden. Im ersten Jahr habe ich daher fast hauptsächlich auf Baumbestände zurückgegriffen und nur wenig Kräuter verfüttert. Dieses Jahr habe ich aber zwei sehr gute Stellen zum Sammeln gefunden: ein brach liegendes Grundstück im Dorf und eine Heuweide die nicht gedüngt wird. Aber auch in Göttingen damals und wenn meine Tiere wie jetzt über den Sommer in Leipzig residieren finde ich immer genug... wie gesagt, man entwickelt halt nach und nach einfach eine anderen Blick für. Aber ich kann verstehen, dass das nicht jedermanns Sache ist und seh das durchaus auch ein. weil selbst wenn ich 8 sorten oder noch mehr anbieten würde, pumba würde immer zuerst die gelben möhren, dann die karotten und dann die gurken fressen,.. (wenn sie unbegrenzt zur verfügung ständen würde vielleicht irgendwann "natürliche selektion" eintreten, nur bis dahin hätte er dann vermutlich auch durchfall) und dann wären nach einer Stunde nur mehr wenige Dinge über, es ist aber für eine Berufstätige, im Leben stehende Person nicht möglich, ständig zu schauen, ob ein "Nahrungsmittel" ausgeht.. Naja, es geht ja auch nicht daraum Unmengen an unterschiedlichen Sachen immer anzubieten und den Großteil wegzuschmeißen.. das wird gerne mal falsch verstanden. Man beobachtet seine Tiere ja auch... bei meinen stelle ich zum Beispiel so alle 2-3 Wochen eine veränderte Vorliebe fest (gabs früher nicht...bestimmte Sachen wurden einfach immer vernichtet, jetzt bleiben frühere Lieblingssorten teils wochenlang unangetastet) und dementsprechend wird auch gesammelt. Ich mache mir ja nicht die Mühe massenhaft Haselnuss anzuschleppen, wenn sie da gerade gar keinen Bock drauf haben. Wenn sie gerade wie wild Löwenzahn vernichten oder ein bestimmtes Gras, dann bildet das auch den Hauptteil des Angebots. Manche Sachen sind eh nur Beiwerk, weil ich sie einfach nicht so massenhaft finde, andere Sachen probiere ich halt regelmäßig aus, ob sie die gerade wieder mal annehmen... wenn nicht probiere ich es in ein paar Tagen wieder, wenn ja wirds eben wieder mit angeboten usw... Also man ist eigentlich ständig dabei die Zusammenstellung optimal anzupassen, um eben nicht so viel Ausschuss zu haben... aber darüber lässt sich ein dauerhaft vielfältiges angebot auch bei berufstätigen theoretisch gut realisieren, wenn man selbst und auch die Kaninchen erstmal wirklich "drin" sind in dem ganzen Mechanismus ..aber ich finds gut, möglichst viel (unterschiedliches) Frischfutter anzubieten, dass möglichst lange reicht.. Ja, ich auch. Und ich finde, dass sollte einfach jeder soweit umsetzen, wie es für ihn finanziell oder vom Aufwand her möglich ist. Ob man das nun bis zum Optimum treiben kann oder nicht ist dabei erst mal nebensächlich.. bringt ja überhaupt nichts rumzudiskutieren an der Stelle, wenn jamnd für sich beschlossen hat, dass es finanziell nicht drin ist. ich kann das sehr gut nachvollziehen, im Winter rutsche ich auch wieder verstärkter ins Rationierte hinein... kann mir nicht leisten immer massenhaft verschiedenes gekauftes Obst oder Gemüse anzubieten... und ad libitum macht für mich nur Sinn, wenn man eine Auswahl anbieten kann... sonst halte ich es sogar potentiell für unsinnig (krasses Beispiel zum veranschaulichen: wenn man immer nur Apfel anbieten kann, muss man sich nicht wundern wenn die Tierchen dann dick werden, weil sie halt trotzdem noch lieber den Apfel fressen als das Heu...wobei das jetzt bei meinen beiden nicht zutrifft...die lassen dann lieber irgendwann den Apfel liegen... sind Heujunkies im Winter) ...ich meine nur, sicher, spezialisten gibt es überall und menschen die viel zeit haben und investieren, aber es gibt auch "grenzen"
Ja, sehe ich halt auch so. Und in dem Fall sollte die jeder in einem gesunden Maß selbst stecken. Wie gesagt, ich finde diese streng rationierte Frischfutterfütterung nicht (mehr) gut, und denke mittlerweile sogar, dass man seinen Tieren damit massiv schaden kann, je nach veranlagung der Tiere. Aber ich denke ein gesundes Maß ist nicht erst dann erreicht, wenn sie immer Frischfutter haben, von daher sind diverse Abstufungen für mich absolut ok. Was halt wirklich interessant ist, ist das man seine Tiere tatsächlich wieder dazu "erziehen" kann, die Sachen auszusortieren die für sie nicht bekömmlich sind. Aber das funktioniert eben nur in einem schon sehr ans Optimum angelehnte Maß, sonst würde ich mich eben nicht darauf verlassen, dass sie souverän auch giftige Pflanzen aussortieren..
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« Antworten #17 am: August 04, 2010, 21:16:19 » |
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Ich persönlich finde auch, dass eine echte ad libitum Fütterung mit Wiese sicher das beste wäre, nur eben kaum durchführbar. Für durchführbar halte ich, möglichst viel Wiese, Äste etc. anzubieten, und Heu, dazu rationiert Gemüse. Gemüse und Kräuter würde ich persönlich nie ad libitum füttern. Die Rechnung Heu = trockene Wiese geht auf, die Rechnung heu = trockenes Gemüse nicht. Meine Hasis haben eigentlich immer automatisch weniger Heu gefressen wenn sie viel Wiese bekommen haben im Sommer. Den gleichen Effekt habe ich aber nicht bei mehr Gemüse festgestellt. Sicher ist Wiese noch idealer als Heu, aber ich denke mal, auch mit unlimitiert Heu und limitiert Gemüse leben Kaninchen gut :-)
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« Antworten #18 am: August 04, 2010, 22:10:57 » |
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zu atrox: ja ich gebs auch ganz ehrlich zu, ich hätt sicher die möglichkeit viel mehr sorten zu pflücken (da ich derzeit (noch) wirklich viel anschluss zu grünflächen habe), aber da ich keine wirklich gute botanikerin bin (trotz naturwissenschaftlichem studium  ), trau ich mich vieles nicht zu pflücken. und bevor ich was unbekömmliches oder giftiges pflück gibts lieber weniger auswahl. hm, also meinst du ad libitum müssen nicht sagen wir 5 verschiedene sorten sein, sondern es ist mal ein anfang wenn ad libitum frischfutter vorhanden ist? (schon das geht nicht, wie ich grad bei nem blick rüber zum gehege feststelle, pumba frisst echt ununterbrochen, und nach 2 h ohne frischfutter ist er völlig "ausgehungert" so als hätte der ärmste seit tagen nichts gefressen) ich hab das gefühl, so viel wie ich füttere wird mehr oder weniger auf der stelle gefressen.. hm ja finanziell, also gemüse geht schon ins geld, ich bin froh, dass es im sommer viel wiese im umfeld gibt und kräuter noch im garten.. aber wenn ich regelmäßiges fixeinkommen habe, muss das einkalkuliert werden und aus. derzeit kann ich mit dem geld was ich nebem dem studium verdiene sowieso recht frei wirtschaften da ich keine wohnkosten habe (dank an die eltern)
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« Antworten #19 am: August 05, 2010, 19:51:06 » |
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Gemüse und Kräuter würde ich persönlich nie ad libitum füttern.
Warum nicht? *ausinteressefrag* .. für mich persönlich spricht eigentlich nur der Geldbeutel dagegen...was spricht für dich sonst noch dagegen, bzw dafür dann verstärkt trocken zu füttern? @Kunic: kann ich absolut nachvollziehen... ich glaube ohne diese ganzen Botaniksachen vond er Uni wäre ich da auch wesentlich weniger souverän. Hatte vorher aber auch so gar keinen hang zu grünzeug...das geht mir nur immer ein ;-) Meine haben am Anfang auch gefressen wie die Scheunendrescher...aber es ist wirklich faszinierend zu beobachten, wie sich das Fressverhalten nach und nach ändert, wenn man eine Weile dauerhaft Frischfutter füttert. Übrigens mag ich den begriff "ad libitum" so wie er derzeit gebraucht wird nicht so besonders...eben weil es uneindeutig ist, was dabei gemeint ist. Für mich wäre das schon einfach mal Frischfutter zu ständigen verfügung...aber damit ist die Selektionsfähigkeit für die kaninchen noch nicht zwingend gegeben. Also das allein würde für mich noch keinen grund darstellen, meinen kaninchen bei der Auswahl zu vertrauen, und cih würde da schon eine sorgfältigere Vorauswahl treffen. das beginnt erst, wenn man dann täglich tatsächlich mehrere Sorten täglich anbietet. Allerdings finde ich die Selektionsmöglichkeit auch nicht soooo wichtig (ist halt ein netter Nebenaspekt, weil die tiere sich suchen was sie brauchen, und damit bestimmte Krankheiten unter Umständen vermieden werden können)... ich persönlich finde die Wasserzufuhr mit dem Futter erst mal viel wichtiger und erstrebenswerter. Wirkliche Selektion (so dass ich da auch kein problem habe Pflanzen in dem maße zu verfüttern, wie sie gefressen werden, auch wenn sie an bestimmten Stellen als leicht giftig oder ähnliches beschrieben werden) biete ich auch nur über die grünen jahreszeiten an... im (letzten) winter habe ich auch wieder rationierter gefüttert...mal schauen, eventuell versuche ich es diesen Winter mal anders. Kommt drauf an, wie es machbar ist für mich ..ich denke an die Selektion kann man sich immernoch rantasten...und vorher halt nur die Sachen verfüttern, die man auch rationiert geben würde...
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« Antworten #20 am: August 05, 2010, 20:41:15 » |
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hm ja sicher "ad libitum" bedeutet ja nichts andereres als "zur ständigen Verfügung", was nicht gleichbedeutend ist mit mehreren sorten futter, aber ich hab halt jetzt von diesem extremen ad libitum vond er Kaninchenwiese geredet. (unschönes thema sicher für die meisten hier, aber ich musste drüber auch lernen) also ich denke das selektionsverhalten tritt wirklich nur in diesem "idealzustand" auf, wenn überhaupt zur gänze, ich bin mir sicher das auch gewisse Instinkte stark unter der Heimtierhaltung "gelitten haben" und nicht (mehr) (zur Gänze) vorhanden sind. hm ich denk auch das das Zeit braucht, also meine waren Grün gewöhnt, da hab ich extra nachgefragt im Tierheim. aber sie sind definitiv rationiert gewöhnt gewesen, pünktlich um 6 wurde ich geweckt in der früh, da wurde randaliert gg und haben geschlungen, geschlungen, geschlungen,.. ich bilde mir auch seit gestern ein, dass das Futter länger bleibt, und Akira kümmert sich manchmal gar nicht um Nachschub, nur Pumba haut sofort rein.. Ich denke langsam merken sie, wie viel Grünes Zeugs sie bekommen und die Hast ist irgendwie ein bisschen zurück gegangen.. schau ma mal, hauptsache sie fressen viel grünzeugs, beide trinken brav und die Gehegeumstellung macht ihnen Spaß 
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« Antworten #21 am: August 06, 2010, 16:33:52 » |
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aber ich hab halt jetzt von diesem extremen ad libitum vond er Kaninchenwiese geredet. Das klingt irgendwie immer so negativ  ...ich glaub das macht das Wörtchen "extrem".. das hat so einen negativen Touch. Wie gesagt, ich füttere jetzt im Sommer ja auch auf die "extreme" Tour.. ich bin sicherlich nicht ganz so unbefangen wie manche andere (manche legen zB auch ganze Rainfarnpflanzen hin usw... ich gab ja maximal mal ein-zwei Blättchen ganz selten), aber im großen und ganzen füttere ich derzeit so, dass ich auf die Selektionsfähigkeit meine Kaninchen schon vertrauen kann. also ich denke das selektionsverhalten tritt wirklich nur in diesem "idealzustand" auf, wenn überhaupt zur gänze, ich bin mir sicher das auch gewisse Instinkte stark unter der Heimtierhaltung "gelitten haben" und nicht (mehr) (zur Gänze) vorhanden sind. Also nach eigenen Erfahrungen und auch dem, was ich von anderen so mitbekomme, steckt in unseren Hauskaninchen noch viel mehr "Instink" als oft vermutet wird. Natürlich kann man nicht erwarten, dass ein Kaninchen, welches hauptsächlich von Heu und dazuportioniertem Frischfutter, von dem vielleicht 3-4 Arten gerade mal wirklich aus der Natur kommen ernährt wird, dann entsprechend Pflanzen nur in Maßen frisst, von denen ein zu viel gefährlich werden kann. Aber Tiere, die allmählich wieder an diese Ernährungsweise rangeführt werden haben das dann auch wieder erstaunlich gut raus. Wenn du da zB Tiere siehst bei denen im Auslauf massenhaft Hahnenfuß wächst (bekanntlich auf der Liste, die unbekömmlich für Kaninchen ist) und die Tiere da unbefangen zwischen rumhoppeln versteht man, was ich meine (zB bei einem Bericht über Hasenhaus im Odenwald konnte man das sehen vor kurzem im TV). Und ich selbst sehe es ja wie gesagt auch, wie verändert die Tiere fressen im Vergleich zum letzten rationierten Winter, über die Anfütterungsphase im Frühjahr bis jetzt wo sie viel verschiedenes bekommen. So wird ja zB zu Sachen wie Beifuß, Goldfarn, Kastanienblätter usw empfohlen, dass gemäßigt zu verfüttern. Ich verfüttere es so, wie die Tiere es wollen... als es die Sachen zum ersten Mal dieses Jahr gab, haben sie sich zum Teil drauf gestürzt, aber schon nach 1-2 Tagen ließ das Interesse akut nach. Also ein Überfüttern wäre schon gar nicht möglich, weil die Tiere gar nicht mitspielen. Wie gesagt, ich mag mich trotzdem nicht allein darauf verlassen...bestimmte Sache biete ich daher eben auch nicht oder nur sehr gering an...aber um ehrlich zu sein vermute ich, dass ich mich darauf verlassen könnte, wenn ich wollte... Im übrigen, beim Menschen funktioniert das auch. Es gibt Versuche, wo Menschen wieder beigebracht wurde, darauf zu hören, was ihr Körper verlangt, also Körpersignale wieder zu deuten.. und es stellte sich heraus, dass der die Menschen dabei immer ganz genau das aßen, was eben gerade benötigt wurde, wenn sie ihrem tatsächlichen Appetit folgten... ist halt einfach eine Trainings- und Gewöhnungsfrage. (nur ist es in einem Singlehaushalt schwierig... kann ja nicht ein Brötchen nur mal anbeißen und den Rest wegschmeißen, weil ich an dem Tag nicht mehr davon benötigte ;-) .. habe ich gerade heute erst wieder gemerkt...da hab ich mein mittagessen halt aufgegessen, obwohl der Appetit lange schon verflogen war... aber kann den rest ja schlecht wegschmeißen ;-) .. Kaninchen müssen sich darüber ja zum Glück keine Gedanken machen  )
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« Antworten #22 am: August 06, 2010, 19:07:54 » |
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lol, nein das sollte nicht negativ gemeint sein, ich mein nur diese interpretation auf der seite ist schon ziemlich dann nennen wir es anspruchsvoll, das kann nicht jeder machen,.. ..und nicht jeder kann so viele verschiedene gräser erkennen... ..mhm ja das tiere ein gespür dafür entwickeln, wie viel sie von was fressen dürfen/sollen, das bezweifle ich nicht.. ..nur das sie zb eine giftpflanze auch wirklich gar nicht anknabbern, darauf würd ich mich nie verlassen ..wobei ich früher meine kleine nala im sommer oft frei im garten laufen hab lassen (wo es nix giftiges gab, aber sicher so manches, dass nicht die perfekte futterpflanze darstellt) und sie hatte nie mit der verdauung, dem bauch, etc, probleme, ganz im gegenteil.. heut hab ich wieder viel grün und gemüse gefüttert, um ca 18:30...und jetzt ist knapp die hälfte da.. das waren sicher 1,2 kg, ich hab übern daumen gewogen, weils mich langsam interessiert.. ..um mitternacht liegen wieder nur paar blätter rum, wetten,.. wieviel fressen die denn, wenn sie können,.. hm, ich weiß nicht was diese Tiere aufführn gg
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« Antworten #23 am: August 07, 2010, 13:37:46 » |
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..nur das sie zb eine giftpflanze auch wirklich gar nicht anknabbern, darauf würd ich mich nie verlassen Es gibt im Prinzip keine Pflanzen, die sie nicht gefahrlos antesten können. Generell gibt es nicht mal eine Hand voll wild wachsender Pflanzen in Deutschland, die eine höhere Giftwirkung haben (zB Jakobsgeißkraut, Schierling..), und uach die führen nicht augenblicklich zum Tod, wenn die mal angeknabbert wurden. Aber zB die gefürchtete Wirkung vom Jakobsgeißkraut ist eher darauf zurückzuführen, dass die im getrockneten Zustand ihre Wirkung nich verliert wie viele andere Sachen, aber im getrockneten Zustand (zB im Heu) von den tieren nicht mehr herausselektiert werden können. Auf einer frischen Weidewiese hingegen ist das Zeug relativ ungefährlich. Generell ist Gift ein relativer Begriff...es ist ausgelutscht, aber wahr: die Dosis macht das Gift. Und viele Sache die als giftig betitelt werden, entfalten die negative Wirkung erst ab einer bestimmten Menge, wirken hingegen in geringeren Dosen eher heilend... ..um mitternacht liegen wieder nur paar blätter rum, wetten,.. wieviel fressen die denn, wenn sie können,.. hm, ich weiß nicht was diese Tiere aufführn gg
Na die können schon ordentlich in sich reindreschen *g* Bin ich froh, dass meine da mittlerweile so ein bisschen raus sind...
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« Antworten #24 am: August 07, 2010, 20:32:32 » |
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hm, naja sie sind ja erst drei wochen bei mir, vielleicht müssen sie sich auch erst gewöhnen, dass es viel angebot gibt. also vertragen haben sie bis jetzt zum glück alles, aber grünes waren sie ja auch gewohnt. schau ma mal, wie das weitergeht... es kommt mir halt immer so extrem viel vor..jeden tag 2 kg grünes für zwei tiere wirds schon sein hm, naja es gibt schon sehr giftige pflanzen, also von digitalis reicht oder goldregen reichen wahrscheinlich ein paar mg die dosis macht das gift, das stimmt, aber manchmal reicht eine geringe dosis um sehr toxisch zu sein... das sind vermutlich nicht so wald und wiesen pflanzen, gefährlich ist wahrscheinlich eher, was in manchen gärten gepflanzt wird..Jakobsgeißkraut ist schon wieder etwas womit du mich botanisch beindruckst, ich hab keine ahnung wie das ausschaut  und aus dem grund, pflück ich meist in unserm garten oder nur dinge die ich sicher kenn und viel wiese und kräuter (garten) wie auch immer, pumba trau ich zu das er alles kostet 
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« Antworten #25 am: August 08, 2010, 00:51:11 » |
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und aus dem grund, pflück ich meist in unserm garten oder nur dinge die ich sicher kenn und viel wiese und kräuter (garten)
Damit fährt man eh am besten denke ich. Wie gesagt, dieses ganze Gerede zum Theme Selektion und Selbstmedikation der Kaninchen finde ich wirklich interessant, und richtig angegangen scheint das auch zu funktionieren. Aber ich halte diesen Aspekt nicht für den wirklich allgemein interessanten, wenn man sich mit Ad libitum beschäftigt, sondern eben die vernünftige Wasserzufuhr, woran es eben bei einer überwiegenden Heufütterung mangelt. Von daher halte ich Experimente auch nicht für zwingend nötig...das ist dann wohl eher was für die Cracks. Auf der anderen Seite kann einen das Wissen schon ein bisschen beruhigen, falls beim Sammeln doch mal ein-zwei Sachen dazwischen kommen, die nicht unbedingt Hauptnahrungsmittel sein sollten. Auf einer Wiese wo ich sammele, habe ich zB auch immer vereinzelte Rannunculus dazwischen (nur die Blätter, ohne Blüte) die ich am Anfang immer penibelst raussortiert habe... irgendwann habe ich es aber drin gelassen, wenn da doch Blätter dazwischen gekommen sind, und meine Kaninchen schlicht auch.. Aber wie gesagt, ganz so experimentierfreudig wie manche bin ich da auch nicht... ich denke einfach nicht, dass man seinen Kaninchen zwingend bewusst "giftigere" Pflanzen anbieten muss... sind ja schließlich meine geliebten Haustiere und keine Versuchsobjekte. Aso Fingerhut oder Goldregen würde ich ihnen nie bewusst unterjubeln.. bei Doldenblütlern bin ich generell vorsichtig, wenn ich mal nicht genau weiß, was ich vor mir habe (besonders wenn noch keine Blüten dran sind) usw... aber wenn ich manchmal händeweise vond er Wiese pflücke, gehe ich da entspannter ran zB..
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« Antworten #26 am: August 08, 2010, 12:51:21 » |
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zwei wunderschöne langohren hast du übrigens, ich hab fotos von ihnen in irgendeinem alten tread gefunden... ich find sie sehr hübsch, ich mags wenn sie bissl größer als die typischen zwerge sind. akira ist auch größer und schwerer, das hab ich gemerkt, als sie beim tierarzt hochheben musste und sie sich tierisch gewher hat  hm heut können sie sich eh selbst ihr gras suchen, ich hab ans gehege auch nen kleinen grasauslauf gebastelt, geht halt jetzt wirklich nur am sonntag, wo meine augen über sie wachen.. und im zimmer muss jetzt pvc her, dieses ständige gepisse nervt mich langsam echt 
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« Antworten #27 am: August 08, 2010, 21:30:45 » |
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na vielleicht gibts sich das ja auch noch, einfach dran bleiben mit sauber machen (bei meinen konnte ich gelegentliche (!...also eh andere Grundvorraussetzung) Unsauberkeit mit einer sehr peniblen Hygiene für ein paar Tage gut in den Griff bekommen ...aber gut, führt jetzt hier im Thema doch zu weit weg ;-) (also eventuell in einem deiner Threads weiter dazu oder per PN?) Danke fürs Kompliment, ich reiche es weiter  Die echten Zwerge finde ich aber auch spannend...so 900g oder bisschen mehr als ein Kilo ist schon wahnsinn... meine kommen mir immer so "normalgroß" vor... dann habe ich zB mal den zuckersüßen kleinen Merlin von Kathi hier aus dem Forum gesehen...halbe Portion und so knutschig... halt auf eine andere Art und Weise dann
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« Antworten #28 am: August 08, 2010, 21:57:59 » |
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mhm ja kleine zwerge sehen halt wirklich aus wie plüschtiere  die größeren sehen halt "normal groß" aus das find ich auch (nicht negativ gemeint, bevor das wieder wer falsch versteht), speziell akira mit ihrer fellzeichung sieht aus wie ein wildfang  ok,..ich komme ehct vom thema ab, also ernährung...
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« Antworten #29 am: August 08, 2010, 23:03:34 » |
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wobei ja +3kg auch nicht wirklich "normal" ist ... Wildkaninchen liegen ja so zwischen 1,5 bis 2,5kg ...und die fressen auch viel frisches (puh, gerade nochmal die Kurve zum thema zurück gekriegt  )
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