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Autor Thema: ernährung  (Gelesen 2431 mal)
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Dani L.
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2 Kaninchen


« Antworten #30 am: August 09, 2010, 20:41:31 »

Zitat
Zitat von: Dani L. am August 04, 2010, 22:16:19
Gemüse und Kräuter würde ich persönlich nie ad libitum füttern.


Warum nicht? *ausinteressefrag* .. für mich persönlich spricht eigentlich nur der Geldbeutel dagegen...was spricht für dich sonst noch dagegen, bzw dafür dann verstärkt trocken zu füttern?

Kaninchen sollten sich hauptsächlich von Wiese bzw Heu ernähren. Gemüse ist da was ganz anderes. Das meiste Gemüse ist sehr Kalorie/Zucker-und Stärkehältig im Vergleich zu Heu/Wiese. Das unlimitiert zur Verfügung zu stellen führt dann wohl sehr oft zu Durchfall aufgrund zu zucker/stärkereicher Ernährung.
Was Kräuter angeht: ich rede da von den wirkliche Heilkräutern wie Thymina, Kamille etc. Die haben recht gute Wirkung im Krankheitsfall und auch Vorbeugend in gewissem Maß, aber genau deshalb sollte man die nicht mit dem Grundnahrungsmittel Heu/Wiese gleichsetzen.
Für mich heisst ad libitum einfach Heu durch frisches Heu = Wiese zu ersetzen.
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kunic
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« Antworten #31 am: August 09, 2010, 21:04:17 »

hm da gibts wahrscheinlich einfach auch andere ansichten. ich hab gelesen winterfütterung heu/gemüse, sommerfütterung heu/wiese.
ich hab gelesen: gemüse viel und variantenreich, wenig obst
ich hab gelesen: viel heu, 20 prozent frischfutter
vielleicht muss einfach jeder seinen weg gehen und sehen wie es den tieren bekommt.
unterschiedliche tiere haben vermutlich auch unterschiedlich sensible mägen, bzw.
weil pumba eine leichte zahnfehlstellung hat ist heu laut Tierarzt sehr wichtig für die abnutzung seiner zähne
daher wenn ich nur frisches fütter und er frisst mir dann kein heu mehr, ist das viell eh nicht so ideal
außerdem hängts dann wieder vom gewicht und alter des tieres ab, also irgendwie können wir alle sehr viel falsch und richtig machen, langsam hab ich das gefühl es gibt einfach kein patentrezept Tongue
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rieke
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« Antworten #32 am: August 10, 2010, 15:39:47 »

Ich beneide die Halter mit der Fähigkeit soooo viele Pflanzen "sicher" zu erkennen und zu wissen ob diese für Ninchens ok sind.

Was ich bisher so erkenne und pflücke:

Löwenzahn
Spitzwegerich
Breitwegerich
Kamille
Scharfgabe
Beifuss
Wicke

Nussbaum und Birke

Alles genannte in geringen mengen vorhanden.

Die Koppel meines Vermieters wo ich pflücken darf, ist riesig, aber von obriger Liste abgesehen erkenne ich auf der Wiese höchstens noch Brenesseln und Disteln die mich picksen.. und irgend was gelbes des ich nicht füttern soll (keine Butterblumen).

Schön wären man GANZ VIELE Fotos nur von Sachen die man bedenkenlos sammeln darf ... ewig Fotokammera mit nehmen udn jede Pflanze die gestern noch da war einzelnd erfragen ist irgendwie ja auch bissl blöd ... und Datenbanken .. da stehen immer die Namen, die muss man anklicken udn dann sieht man des Bild... nur an den Pflanzen auf der Wiese stehen keine Namen Smiley

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Dani L.
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2 Kaninchen


« Antworten #33 am: August 10, 2010, 17:24:35 »

Naja, Winterfütterung Heu/Gemüse macht bei Aussenhaltung sicher Sinn, speziell dann wenn kein Trockengemüse gegeben wird. Die Tiere haben dann einfach einen höheren Energiebedarf als im Sommer.
Ansonsten...wie gesagt, wenn man sich am Wildkaninchen orientiert, dann liegen stärke-und zuckerreiche Sachen wie Karotten, Pastinaken, Sellerie sicher nicht in Massen rum, während Wiese in Hülle und Fülle da ist. Demnach würde ich sagen, viel Heu/Wiese und 20 % Gemüse klingt schon mal ganz sinnvoll für den Anfang.
Allerdings, wie du schon gesagt hast, jedes Tier ist anders...manche Tiere kriegen auf Gemüse oft Durchfall, andere werden sehr schnell dick und müssen kalorienarm gefüttert werden, wieder andere sind dauernd zu dünn und brauchen Frisch- und Trockengemüse in Massen um halbwegs das Gewicht zu halten. Wir essen ja auch nicht alle das gleiche.
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« Antworten #34 am: August 10, 2010, 19:32:51 »

eben Wink
ich zum beispiel brauch zum lernen auch massenhaft Schokolade um was zu behalten (vom Lernstoff, nicht
vom Körpergewicht:P)
ja ich beneide auch halter, die auf eine wiese gehen und ganz gezielt alles mitnehmen, was passt..
ich irr immer rum und nehm halt dann nur das was ich sicher erkenn, das meiste ist dann eh einfach wiese
und kräuter, aber die sind aus dem garten und die gelten nicht..
ich bräucht wen der mich an der hand nimmt und sagt: " schau, das kannst du pflücken!" Tongue
aber bis jetzt kamen keine offensichtliche beschwerden und proteste über die wiese die ich mitgebracht habe
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« Antworten #35 am: August 10, 2010, 20:58:46 »


ich bräucht wen der mich an der hand nimmt und sagt: " schau, das kannst du pflücken!" Tongue
aber bis jetzt kamen keine offensichtliche beschwerden und proteste über die wiese die ich mitgebracht habe

GENAU !
Wenn du jemanden gefunden hast -  > zu mir schicken !  rupf
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« Antworten #36 am: August 10, 2010, 21:32:52 »

und das obwohl ich mal botanik hatte... Wink
hm nein wenn ich so wen gefunden hab, muss der erst mal mir alles zeigen gg
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« Antworten #37 am: August 11, 2010, 04:36:48 »

Kaninchen sollten sich hauptsächlich von Wiese bzw Heu ernähren.

Hat irgendjemand mal festgelegt (also das mit dem Heu);-)
Du sagst, Gemüse hat mehr Stärke/Zucker als Wildkräuter, Zweige/Blätter und Wiese an sich, also ist mit der natürlichen Ernährung eines Kaninchens nicht gleichzusetzen.
Aber für Heu trifft das ebenso zu... hier ist einfach der Wasserhaushalt ganz massiv anders. Die Folgen von zu trockener Fütterung sind wohl allen bekannt... Blasengeschichten sind leider in der Kaninchenwelt weit verbreitet. Und die Blasengeschichten sind sehr real, oft sehr langwierig und nicht ohne.
Auf der anderen Seite sind die meisten Gemüsesorten gar nicht so weit entfernt von der natürlichen Ernährung wie man meinen mag. So fressen Wildkaninchen zum Beispiel sehr gerne wilde Möhre, und zwar samt (bzw besonders das) Wurzelwerk, welches sie sich freibuddeln. Daheim gibt man statt dessen halt Karotten. Wildkaninchen fressen auch sehr verstärkt Wildkohl, der sich in der Zusammensetzung kaum von an der Gemüsetheke zu erwerbenden Kohlsorten (Brokkolie, Blumenkohl) unterscheidet. Ebenso sind die ganzen Blättrigen Sachen wie Salate von der Zusammensetzung nicht bedenklich, ebenso kann man glaube ich Gurken oder Kohlrabi von deiner Befürchtung ausschließen.
Ich stimme dir zu, dass die Wurzelknollen der Wilden Möhre sicherlich energieärmer sind, aber ich denke wenn man die Wahl hat: Mehr Stärkegehalt oder quasi keine Flüssigkeit mehr in der Nahrung, überwiegt für mich der Nachtteil der überwiegenden Trockenfütterung deutlich. Zudem kann man eh nicht alles über einen Kamm scheren. Blattsalate, Feldsalat, Broccoli, Chicoree, Endivie, Fenchel, Löwenzahn, Gurke, Staudensellerie, Spinat, Tomate, Zuchini usw sind alle sehr stärkearme Sachen, so dass man gar nicht gezwungen ist, übermäßig viel stärkereiches Gemüse zu verfüttern.
Wenn Stärke (und Zucker) zu Durchfall führen, dann weil sie eben Hefen im darm begünstigen. Hefen entstehen erst durch vorrausgegangene Fütterungsfehler. In einem gesunden Darmmilieu haben sie keine Chance. Das heißt, wenn man die Chance hat, seine Kaninchen unverkorkst zu ernähren (manchmal ist der ganze Verdauungsaparat ja leider schon verkorkst, wenn man die Tiere aufnimmt, oder durch halterfehler aus Unwissenheit, wie sie uns ja allen sicherlich mal unterlaufen sidn irgendwann), gibt es überhaupt kein Problem dabei, die Ad libitum-Fütterung auf den Winter auszudehnen.


Zitat
Was Kräuter angeht: ich rede da von den wirkliche Heilkräutern wie Thymina, Kamille etc. Die haben recht gute Wirkung im Krankheitsfall und auch Vorbeugend in gewissem Maß, aber genau deshalb sollte man die nicht mit dem Grundnahrungsmittel Heu/Wiese gleichsetzen.

Wie meinst du das? Das man sie sparsam verfüttern sollte?

Sehe ich entschieden anders mittlerweile.

Ich persönlich würde eher sagen, mit 50:50 Heu:Frischfutter hat man erstmal einen vernünftigen Anfang, den man versuchen kann anzustreben... und wenn man mag, kann man das durchaus weiter zugunstend es Frischfutters verschieden.
20% Frischfutter halte ich persönlich für krankheitsgefährdend, würde ich persönlich nicht mehr empfehlen.
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« Antworten #38 am: August 11, 2010, 08:15:39 »

Puh ich wüsste nicht wie ich 50 % Frischfutter zusammen bringen sollte. Bei 1-2 Zwergkaninchen ok, aber bei meinen 5 inkl der 2 Riesen schaff ich das nicht. Zudem "Frisch" wenn es nicht gekauft sein soll, muss ja dann auch täglich frisch gepflückt sein... in der Menge bekomm ich des nicht hin, wobei ich auch nicht täglich Zeit habe los zu fahren um etwas zu pflücken.... und in der Menge, gibt unser Garten udn die Koppel des Nachbarn des nicht her.

Wobei ich immer von "Wiese" lese. Wenn ich natürlich einfach welches langes (Grass /20- 50 cm lang) irgendwo schneiden soll, davon kann ich natürlich meisst ne Menge schnibbeln ... ich pflück halt immer des andre und des gibt es weniger hier ums Haus.

Achja und nochmal die Frage, was füttert ihr "Frisches" im Winter ?
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« Antworten #39 am: August 11, 2010, 11:47:51 »

Rieke, das kann ich mir schon vorstellen, dass das nicht leicht ist. Hab ich auch Verständnis für.
Ich habe die höhere Zahl mit Absicht genannt, weil ich sie für einen idealen Zielpunkt halte. Allerdings ist das natürlich mehr oder minder willkürlich gesetzt. Ich weiß natürlich nicht, ab welchem Verhältnis man sich in bestimmte gesundheitliche Richtungen keine Sorgen mehr machen muss...vielleicht auch bei 35%, vielleicht erst bei 70%. Fakt ist, dass 20% offensichtlich nicht ausreichen, um das Risiko in einem vernünftigen Rahmen zu halten.
Was ich eigentlich gerne vermitteln will für den Anfang ist, dass man sich bitte nicht einschränken soll, wenn man die Möglichkeit hat, mehr frisches zu bieten.
Diese 80% Heu, und nur der Rest frischfutter- Empfehlung erweckt immer den Eindruck, dass man sich beim Frischfutter einschränken solle. Das erachte ich halt für falsch. Für den Anfang ist es schonmal gut, soviel frisch zu füttern, wie einem halt möglich ist.
Dass nicht jeder die finanziellen oder fachlichen Möglichkeiten dazu hat, weiß ich, und habe ich auch immer mit betont.

Wiese ist im übrigens schlicht alles, was auf der Wiese so wächst, je nach Fütterung halt eventuell einige Pflanzen raus genommen.
Natürlich gehört da auch Gras dazu. Vor zwei Jahren habe ich im Sommer noch hauptsächlich beblätterte Zweige und halt "langes Gras" wie du schreibst, gefüttert. Wie gesagt, die Selektionsmöglichkeit halte ich erstmal für sekundär...bedeutet du kannst da auch ruhig eine Hauptfutterpflanzen, die dir am zugänglichsten ist verstärkt anbieten, spricht nichts dagegen. Das muss nicht immer nur die ausgesuchte Kräzuterkomposition sein.

Im Winter steige ich ja wie gesagt auch wieder auf rationierte Fütterung um, allerdings hatte ich im letzten Winter schon trotzdem verstärkt frischfutter gefüttert. Ich will diesen WInter mal bewusst schauen, wie weit ich das ausloten kann (mit der Materie unter dem Namen beschäftige ich mich ja auch erst seit diesem Jahr, vorher haben meine Beobachtungen und meine Logik mich einfach dahin geführt im Sommer Frischfutter in rauen Mengen anzubieten).
Ich biete da natürlich Heu an, außerdem fast täglich Zweige (Blätter gibt es ja bis in den November hinein auch noch dran, aber Februar/MÄrz (bzw nachdem da einmal ordentlich Frost dran war) treiben gewässerte Zweige auch schon wieder aus, da kann man immermal schon die ersten kleinen Frischblätter-Portionchen ansetzen)...die entrinden sie auch gerne, wenn da nichts grünes mehr dran ist. Solange es geht sammle ich noch grünes...gerade die langen Gräser stehen ja noch recht lange.
Ansonsten steige ich dann natürlich auf die Gemüsetheke um. Meine lieben Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi und Karotten am liebsten, das gibts dann recht häufig. Salat hatte ich bisher immer eher vermieden, werden ich aber dieses Jahr mal anders probieren...da gibts ja auch eine ganze Pallette verschiedenes. Empfohlen wird ja, eher blättriges zu füttern. Hin und wieder gibts dann mal diverse Küchenkräuter... allerdings nicht so häufig bei mir, wird sich wohl auch dieses Jahr nicht ändern...das geht doch arg an den Geldbeutel. Wenn man das Händchen hat, kann man auch selber bisschen was pflanzen...zB Getreidekörner keimen lassen, das ist noch halbwegs unproblematisch hasi3
Ansonsten gibts natürlich auch anderes Gemüse wie Gurke, Paprika, Steckrübe (finden sie aber nicht so toll), Fenchel, Apfel (wobei die den nach dem Herbst meistens nicht mehr so mögen...in der Zeit bekommen sie recht viele. Das gleiche mit Birnen), natürlich auch Karottengrün und Kohlrabiblätter. Sonstiges Obst sind meine generell nicht so.. das bekommen sie daher auch nur so ausnahmemäßig. Sellerie bekommen sie von mir nicht, ist aber nur eine persönliche MAcke von mir...das kannst auch gut verfüttern.
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« Antworten #40 am: August 11, 2010, 16:22:55 »

lol warum  keinen sellerie atrox? meine lieben den der wird als erstes gepickt, auch wen ich den nicht umbedingt vom geruch und geschmack her brauch (für mich als menschen Tongue)
hm, ja ich verfütter auch oft karotte, gurke, sellerie, salate, stangensellerie,..
im moment bin ich bissl faul rauszugehen, ich schneid oft im garten einfach viel langes gras ab und das ist abendbrot, kombiniert mit bissl gemüse meist..
und getrocknete brennessel hab ich ausprobiert heute, mögen sie gern,
ich werd heut viel für morgen in der früh pflücken und über nacht trocknen lassen..
aber ich muss mich bissl mehr mit leicht zu pflückenden futterpflanzen befassen, weil sonst ist der garten bald kahl und mein wissensstand immer noch nicht höher Tongue
das einzige was ich nie weiß ist, woher ich zweige herbekommen soll..  früher war das einfach, als der apfelbaum noch im garten stand,...
ich kann nicht draußen irgendwo welche abschneiden..
im moment haben sie nur einen dicken salweide ast den sie ab und an benagen
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« Antworten #41 am: August 11, 2010, 17:33:26 »

haha.,..ich muss ja selbst über mich schmunzeln..ist mit Sicherheit großer Blödsinn.. und mittlerweile einfach so drin. Hatte mir aber schon letzten Winter vorgenommen mal wieder welches anzubieten, habs aber irgendwie wieder vergessen...diesen Winter springe ich über meinen Schatten ;-)
..da stammt das her:

Zitat
Ich hab auch mal gehört, Sellerie steigert die Potenz (und damit vielleicht auch die sexuell hinterlegte Rivalität?)...gestern haben sie mal wieder Sellerie bekommen... ich bekomme es aber einfach nicht mehr zusammen, ob sie vor den letzten Streitigkeiten auch gerade Sellerie bekommen haben... aber ist mir auch egal, sollte das Vorbei sein, werden die drei nie wieder Sellerie zu Gesicht bekommen, und wenn es mich nur in Gedanken beruhigt.
(http://www.kaninchen.at/smf/index.php/topic,24963.0.html)
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« Antworten #42 am: August 11, 2010, 20:10:49 »

oh das war ja sehr interessant damals mit deinen drei männern
das mit der gestörten nachruhe kann ich dir ganz gut nachempfinden...
jetzt um neun ist es ganz ruhig im zimmer, und die zwei schlafen und fressen oder kuscheln friedlich...
kaum ist menschliche nachtruhe angedacht, wird das gehege umgeräumt, alles was möglichst laut ist umgeschmissen
und pumba nervt akira so lange bis sie ihn jagt und er dann über den holzboden schlittert, so etwa bis er an den kasten kracht. das erste mal ist mein herz fast stehen geblieben und ich musste sofort nach ihnen sehen (beide schauen mich unschuldig an, als ob nichts gewesen wär), mittlerweile weiß ich das das nur ein nächtliches Spiel von beiden ist...sind zwar nimmer jugendlich (2 und ? unbekannt, Abgabetier) aber beide noch recht übermütig
zum glück ist das nicht jede nacht so, derzeit jede 2.-3. somit kann ich immerhin ca 2 mal die woche durchschlafen Tongue
so...das passt gar nimmer zum thema...
sellerie, verfütterst du stangensellerie auch nimmer? den mag ich so gerne zum "zubereiten", der ist so dekorativ für eine kaninchen-fotosession Tongue
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« Antworten #43 am: August 11, 2010, 20:43:20 »

Gut, der Wasserhaushalt ist wenn die Tiere wenig frisches fressen und wenig trinken sicher ein Problem. Aber sonst..Heu hat die gleiche (langfasrige, rauhe, zähe) Struktur wie Wiese. Klar, ist ja trockene Wiese. Das ist wichtig für die Zähne und die Verdauung, und das ist bei Gurke und Salat nicht gegeben. Wenn es die Tiere vertragen kann man sicher mehr als 20 Prozent Frifu geben wegen der Wasserproblematik, wenn man mit dem Zucker aufpasst, aber der Hauptteil sollte sicher Wiese/Heu sein, finde ich.

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« Antworten #44 am: August 12, 2010, 14:40:01 »

Gut, der Wasserhaushalt ist wenn die Tiere wenig frisches fressen und wenig trinken sicher ein Problem.

Ich glaube wie gesagt sogar ein großes dass man keinesfalls vernachlässigen sollte.
Zum Thema Zuckergehalte..:
Werte (gerundet):
100g Löwenzahn enthalten 8,5g Zucker
100g Heu enthalten 10g Zucker
100g Apfel enthalten 10g Zucker
100g Karotte enthalten 5g Zucker

..es gibt sicherlich Sorten, die zuckerreicher sind, dafür sind andere wiederrum ärmer (genau wie sich das in Wiesenpflanzen auch imens unterscheiden kann).

Ansonsten klingt es bei deiner Argumentation immer so ein bisschen, als würde man dann nur noch Zuckerreiches Obst verfüttern, oder nur noch hauptsächlich aus Wasser bestehende Gurke. Das ist ja natürlich Quatsch. Es werden ja trotzdem verschiedene Sorten angeboten die sich gegenseitig ergänzen. Wenn man natürlich jetzt nen ganzen Winter lang nur Karotten verfüttert, ist es klar, dass das nicht gesund sein kann (mal abgesehen davon, dass meine das eh nicht mitmachen würden, und dann immernoch aufs Heu ausweichen können, was generell eh immer angeboten wird trotzdem)..aber von so einseitiger Ernährung redet ja keiner (eigentlich ja eher im Gegenteil).

Ansonsten stelle ich einfach mal ein paar Links zum Thema ein:
http://www.hauskaninchen.com/Seiten/Ernaehrung/Rohfaser.html
http://kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/rohfaser.htm
http://chinchilla-scientia.de/index.php?id=329
http://kaninchenwiese.de/

(alle Links generell interessant, wenn man sich mit der Ernährungsproblematik auseinandersetzen möchte)

und speziell zum Thema:
http://www.hauskaninchen.com/Seiten/Ernaehrung/Gemusevskrauter.html

Im übrigens finde ich es klasse, dass du gerade an einer Diskussion dazu interessiert bist. Ich habe auch wieder einiges daraus für mich mitgenommen. Vor einer Weile habe ich ja auch noch ganz anders dazu gedacht...habe zB auf regelmäßige Heutage geschworen usw..

kunic: wie gesagt, lass dich von meiner Macke diesbezüglich nicht beeindrucken. Kannst Sellerie ruhig verfüttern soviel du magst. hasi3
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