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Autor Thema: Welche Hunde eignen sich als Wachhund / Hofhund?  (Gelesen 2892 mal)
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*KATHI*
~~3 süsse kleine Kaninchen und einen schmuseligen Kater~~
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« am: Juni 01, 2010, 13:09:30 »

Mein Mann und ich haben uns ja ein Grundstück von 7000qm mit Haus gekauft. Das Haus soll im Frühjahr `11 bezugsfertig werden.
Da wir aber sehr einsam und abgeschieden dort leben am Waldesrand kam uns doch der Gedanke, dass ein Hof -/Wachhund nicht schlecht wäre. Schon allein daher, dass mein Mann öfters weg ist und ich mich glaube sicherer fühlen würde.

Das Grundstück wäre eingezäunt mit Zaunshöhe so ca. 1,80m (Empfehlung vom Förster wegen den Rehen usw.).
Der Hund sollte draußen frei leben.

Welche Rassen wären denn da geeignet? Vorallem bei Hundeanfängern?
Kann ein Hund draußen leben das ganze Jahr oder wird das zu kalt im Winter? Das er ne Schutzhütte braucht ist klar...wie müsste die beschaffen sein?

Würd mich über paar Tipps freuen.
Danke
Kathi
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Mozarella
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« Antworten #1 am: Juni 01, 2010, 14:21:50 »

huhu,

sehr tolle, imposante, große und liebenswerte Hofhunde sind z.B. die Kaukasischen Owtscharkas

Meine Bekannte hat zwei von ihnen als Beschützer für ihr riesen Grundstück, sie leben auch nicht mit ihr im Haus, sondern zu zweit draußen... nur im Winter, finden auch die zwei riesen Bären einen warmen Ofen toll Wink

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine sehr sture Hunderasse, die eine starke Hand braucht und für anfänger allerdings weniger geeignet ist.

Ebenso tolle Hof und Haus bewacher sind der Hovaward, Pyrenäen-Berghund und der Kuwasz, eine starke Hand und eine gute Erziehung brauchen diese Hunde aber unbedingt, sonst kommt auch keiner mehr rein, den man gerne im Haus hätte *lacht*

Alleine draußen halten, da sträuben sich meine nackenhaare etwas Wink So großen Herdenschutzhunden macht das leben draußen an sich nichts aus, aber alleine sollten sie dann nicht sein. Auch Zwingerhaltung sollte KEINE Möglichkeit sein...

Wenn sie Haus und Hofbewachen sollen, und das ja eben hauptsächlich nachts, dann sind diese Hunde gerne frei auf ihrem Terrain, sie sollten sich aber in eine Geschützte Hütte ect. zurückziehen können.

Natürlich denkt man wenn man "alleine draußen bleiben" hört, sofort an "der Hund muss einsam und alleine draußen an der Kette sein leben fristen, bzw leidet", aber diese Rassen sind sogar sehr gerne draußen und gehen ihrer Arbeit nach, der Anschluss an den Menschen sollte aber auf keinen Fall verloren gehen!!

Wäre das denn euer erster Hund?
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Mozarella
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« Antworten #2 am: Juni 01, 2010, 14:27:35 »

Achja, die Hütte Smiley

Meine Bekannte hat damals eine art Hütte bauen lassen, die in etwa die maße eines Zwingers hat. Die hütte ist isoliert und hat ein Fenster, damits darin nicht stock dunkel ist. Als eingang hat sie eine art "katzenklappe" für Hunde gebaut, die im Winter das auskühlen verhindert.

Am Anfang, als ich das erste mal bei ihr war, und die zwei Welpen da so wuseln sah, dacht ich mir nur "oooh mein Gott, wie kann man denn die wesenchen später mal "raussperren"... aber die blieben irgendwann ganz von selbst draußen Smiley Sie sagte damals zu mir "ich habe mir Arbeitshunde geholt. So wie andre ihren Border für die Schafe haben, hab ich meine riesen Bären für das bewachen von haus und hof... wie sollen sie ihre Arbeit denn tun, wenn sie nachts neben meinem Bett schnarchen?!"

Wo sie recht hat.... und die zwei sind wirklich ganz ganz tolle Hunde, lieb, freundlich, schmusig und eigenverarntwortlich...

allerdings auch seeehr einschüchternd, groß, kräftig und stur,wer nicht rein soll, geht so schnell auch nicht rein  happy
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*KATHI*
~~3 süsse kleine Kaninchen und einen schmuseligen Kater~~
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« Antworten #3 am: Juni 01, 2010, 14:32:04 »

um gottes willen nicht falsch verstehen...der hund soll draußen leben, frei und ungebunden und natürlich hat er den kontakt zu uns...keine zwinger- oder leinenhaltung! da bin ich ebenfalls dagegen. er soll sein eigenes häuschen bekommen, wo er jederzeit rein und raus kann...
so stell ich mir das halt vor, da der hof ja auch tagüber nen wächter braucht...
daher ist ja die frage welchem hund wind und wetter nicht stören...

ja das wäre unser erster hund, er sollte dann auch von klein auf bei uns sein, da mein mann angst vor großen hunden hat, aber wenn er sie von klein an kennt, dann ist das okay. Männer... happy



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Mozarella
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« Antworten #4 am: Juni 01, 2010, 14:37:52 »

dann aber als kleiner tip für euch, direkt helfen lassen von Leuten die sich mit den Rassen auskennen (Züchter, Nothilfe ect.) sonst kanns auch ins Auge gehen Smiley Am Ende kommt ihr nichtmehr aus dem haus  happy

Und er soll alleine draußen bleiben? hmm... hab ich hab noch nie mit jemandem gesprochen, der jetzt einen Hund wirklich komplett alleine draußen hält, und ob das sooo... naja, sinnvoll ist. Hunde sind ja sehr sozial und eigendlich Rudeltiere, da würde ich dann eher direkt zwei Tiere halten... sollen ja Hund und Halter glücklich sein Wink

Müsste man sich informieren, inwiefern das so üblich ist Smiley

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Beatrix
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« Antworten #5 am: Juni 01, 2010, 14:47:05 »

Hy Kathi,
also ich kann dir einen Spitz als Haus und Hof Hund nur wärmstens empfehlen, denn das waren sie seit je her.
Wir haben zwei Mittelspitze, einen 11jährigen und einen 1jährigen.
Spitze sind zwar eingenwillig, aber auch wieder sehr gelehrige Tiere. Und was der Vorteil ist, sie schlagen (Bellen) sofort an wenn etwas ist. Nur das ist halt dann auch ein Nachteil vorallem wenn du Nachbarn hast die empfindlich auf bellen reakieren. Meine Nachbarn schätzen unsere Hunde, da nun keiner mehr einbricht. Sie haben schon so manchen einbruch bei uns verhindert.
Also ich würde meine Hunde nie mehr hergeben und ich liebe Spitze über alles.
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atrox
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« Antworten #6 am: Juni 01, 2010, 14:51:03 »

Naja, ich finde aber schon, dass diese Wachhunde doch eher ein armes Leben führen. Unabhängig vom Platz, den er zur Verfügung hat, fehlt ihm schlicht der Rudelanschluss. Da reichen 3 Spaziergänge am Tag nicht aus. Die Rechnung kann man ähnlich aufmachen wie beim Kaninchen...wie lange könntet ihr euch mit dem Hund abgeben, und wie lange wäre er im Gegenzug allein? Dabei braucht der Hund sicherlich nicht rund um die Uhr action...im Gegenteil. Aber er sollte am Großteil des Lebens Teil haben dürfen, und sei es nur, weil er dabei ist.
Ich finde es dabei nicht schlimm, wenn der Hund im Hof schläft, wenn im Haus eh alles ruhig ist... aber es klingt schon so, als solle er die meiste Zeit des Tages allein draußen verbringen (man muss ja auch an Matschewetter und Winter denken... im Sommer mag es noch gehen, da ist man selbst vielleicht auch öfter draußen)? Zumindest wenn du schreibst, dass der Hof ja auch tagsüber bewacht werden müsse...und nachts sicherlich eh.

Ansonsten denke ich, dass die meisten Mittelgroßen und großen Hunderassen oder Mischlinge ganz hervorragend mit den Witterungen auskommen können. Unsere erste Hündin wurde auch noch halbwegs so gehalten (daher weiß ich auch aus erster Hand, dass ich es nicht gut finde). Sie war eine Cocker Spaniel Dame, ist 14 Jahre alt geworden, war nicht einmal in ihrem Leben krank außer zum Schluss, und hat immer draußen geschlafen und war auch vormittags im Garten...Nachmittag bis Abends/Nachts war sie dann bei uns im Haus (natürlich aber früh, mittag und abend Gassirunden + regelmäßig zusätzliche wenn ich aus der Schule kam...war viel mit ihr unterwegs, bis sie irgendwann mit mir nicht mehr los wollte im alter). Die hatte im Winter eine richtige Winterspeckrolle am Nacken.
Unsere nachfolgenden Hunde waren auch viel im Garten, gerade Suri will abends von selbst immer mal raus, und bleibt dann auch mal eine Stunde draußen, bevor sie wieder aufkreuzt. Aber sobald jemand daheim und wach ist, ist sie eigentlich dabei, und das sollte auch so sein denke ich.
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*KATHI*
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« Antworten #7 am: Juni 01, 2010, 15:08:38 »

@beatrix
ein spitz? die sehen so klein und niedlich aus...glaubt man gar nicht...*gg*
na direkte nachbarn haben wir nicht, aber da wir auf nem hang wohnen würde es bestimmt doll ins dorf schallen...


@atrox und mozi
ich denke aus diesem grund würde ich auch 2 hunde bevorzugen damit er nicht einsam ist...
die hunde sollen ja draußen auch nicht allein ihr dasein fristen... sie wären eh nur an 3 tage die woche tagsüber paar stunden allein, den rest bin ich ja daheim...
sie sollen ja schon ins leben mit uns eingebunden werden, und das sie zusätzlichen auslauf und beschäftigung brauchen ist mir klar...
sie sollen halt bloß in nem seperatem haus leben, denn hund im haus halten kommt allein wegen karli (unsere mietz) nicht in frage, da er angst vor anderen tieren hat (selbst die nickchen jagen ihm angst ein).

schwieriges thema glaube, vieleicht sollt ich doch zum e-zaun und alarmanlage greifen  engelhb
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Zippora
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« Antworten #8 am: Juni 01, 2010, 15:08:43 »

ich bin der meinung, dass mich mein hund nur dann wirklich bewachen kann (und meine ist eine seeeehr gute wächterin), wenn er sich bei mir auf hält. meine hündin lässt mich auch nicht aus den augen. dort wo ich bin, ist sie auch. was hast du von einem wachhund im garten (noch dazu bei der grösse des gartens), wenn jemand auf welche art auch immer ins haus kommt und dir dein hund dann auch nicht "helfen" kann?

wie schon erwähnt, will ein hund natürlich immer bei seinem "rudel" sein und nicht ausgeschlossen weren!
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Monika, Daisy, Romeo und Julia grüßen euch!
Zippora + 10.08.2010, Moses + 17.06.2011 und Farid + 02.09.2011 immer in meinem Herzen

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« Antworten #9 am: Juni 01, 2010, 15:10:57 »

das haus steht ja auf dem grundstück...und ich dachte hunde schlagen an, wenn jemand unbefugt das grundstück betritt?
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atrox
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« Antworten #10 am: Juni 01, 2010, 15:18:13 »

Ich komme jetzt noch nicht so ganz mit, wie deine Vorstellungen denn nun aussehen:

@atrox und mozi
die hunde sollen ja draußen auch nicht allein ihr dasein fristen... sie wären eh nur an 3 tage die woche tagsüber paar stunden allein, den rest bin ich ja daheim...
sie sollen ja schon ins leben mit uns eingebunden werden, [..]
sie sollen halt bloß in nem seperatem haus leben

Das widerspricht sich in meinen Augen alles... es bringt ja nichts, wenn du nur daheim bist im Haus, und die Hunde aber in ihrem eigen Haus abgeschotte sind. Versteh ich grad was nicht?
Wie kann man die Hunde ins eigene Leben einbinden, wenn sie nicht in das Haus dürfen, in dem ihr lebt? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

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« Antworten #11 am: Juni 01, 2010, 15:33:07 »

mhhh ich drück mich glaube auch falsch aus! :hasikap:

1.) ich will ja mein dasein nicht im haus fristen, da es draußen immer viel zu tun geben wird - schon allein durch den garten - werden wir fast nur draußen sein...auch im winter, da es ja dann in sachen baumpflege usw viel zu tun gibt...
somit würde man ja die zeit mit ihnen auch automatisch verbringen

2.) das hunde beschäftigung und zuwendung brauchen ist mir klar, mir ist auch klar, dass sie trotz der größe auch mal raus müssen - ausgiebige spaziergänge -austoben usw., wäre alles gegen, da wiesen - wald und felder und auch ein see in der nähe sind...

3.) also im grunde wären sie ja nachts allein und wenn ich arbeiten bin, ansonsten wird unser leben ja eher draußen als im haus stattfinden..

daher kamen mir ja nur so die frage, welche hunderassen sich dafür eignen, das ganze jahr draußen in ihrer hütte zu schlafen und draußen zu leben.

ich hoffe das war jetzt verständlicher...

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Beatrix
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« Antworten #12 am: Juni 01, 2010, 15:56:17 »

es gibt von der Rasse "Spitz" sehr viele grössen. Du hast sicher den Pomerianspitz oder den Kleinspitz im Kopf und die sind klein und auch irre niedlich. Unserer ist grösser.
Ich sucher ja noch immer einen Wolfsspitz, die sind gross und gefallen mir sehr gut, soll nun nicht heißen das ich meine nicht toll finde, im gegenteil ich liebe sie hurra1
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martha
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« Antworten #13 am: Juni 01, 2010, 15:58:36 »

Ich hätte jetzt auch direkt an einen herdenschutzhund gedacht. Aber da wird es das Problem sein, dass ihr komplette Hundeanfänger seid und das wäre mir eine nummer zu groß! Wie schon gesagt, es kann dann nur eine Frage der Zeit sein, bis niemand mehr rein kann und dann auch gleich zwei von der Sorte. Ich würde für euch auch eher dazu tendieren, eine Alarmanlage zu installieren. Auch wenn zwei große furchteinflößende Hunde besser wirken, aber ich finde es eine sehr große Happen, den ihr euch annehmen würdet.
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*KATHI*
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« Antworten #14 am: Juni 01, 2010, 16:00:45 »

und wenn man von anfang an mit einem hundetrainer arbeiten würde bzw in eine hundeschule geht, da könnte man das doch lernen, oder?

@beatrix
ja hab mal gegoogelt...die können ja echt groß sein...hab nur die kleinen in erinnerung...
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