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Autor Thema: schwere Probleme mit Weibchen  (Gelesen 810 mal)
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dannyj
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« am: Juni 03, 2010, 23:29:06 »

Hallo,
ich hab ein extrem aggressives 3 Jahre altes Weibchen, dass am Dienstag die Hormonspritze bekommen hat.
Dienstag war sie ganz ruhig, doch seit gestern Abend dreht sie wieder voll am Rad, sie jagt ihren 1 1/2 jährigen kastr. Partner täglich durchs Gehege , das macht sie schon Wochen lang. Bobby (ihr Partner) war auch krank, heute war sein letzter Arzt besuch, er ist immer wieder umgefallen. Es geht ihm aber jetzt schon wieder besser, aber die ständige Jagerei machen mir echt Sorgen. Bobby ist sehr unterwürfig, hat auch Angst vor ihr wenn sie so komisch ist. Das einzige mit dem er ist nervt, ist wenn sie herum liegt, dass er gelegentlich an ihrem Po riecht oder schleckt, da flippt sie dann total aus. Aber sie flippt auch sehr oft grundlos aus. Blut fließt keines aber es schaut echt schrecklich aus.

Hab jetzt viele Berichte von euch gelesen zur weiblichen Kastra.
Meine fragen wären noch dazu:

Hat von euch schon wer die Hormonspritze probiert? Dauert das bis sie wirkt?
Habt ihr sie nach der Kastra bis zum Nähte ziehen getrennt, in anderen Zimmern?
Muss man die beiden nachher wieder neu VG?
Bzw könnt ich sie für die Zeit ins Vorzimmer ausquatieren, er bleibt im Gehege und ich setze sie nach ihrer Genehsung einfach wieder dazu??

Was meint ihr soll ich mal abwarten oder sie kastrieren lassen? Ist sie mit 3 Jahren eh noch nicht zu alt?

 danke für eure Hilfe

Lg danny help
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melli1986
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« Antworten #1 am: Juni 04, 2010, 00:18:55 »

Huhu,

also zu alt für eine Kastra ist sie auf gar keinen Fall. Mit Hormonspritzen kenn ich mich leider gar nicht aus. Als mein Kleiner kastriert wurde, war er trotzdem die ganze Zeit bei seinen 4 Weibern Wink Trennen müsstest du sie nur, wenn er sie jagt usw. Aber wenn er eh der gemütliche ist, denk ich mal nicht das sowas passieren wird. Meine Weiber haben sich sogar total liebevoll um ihn gekümmert.

Also ich würde sie auf jeden Fall kastrieren lassen.

LG Melli
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Pflubby
Ninimama
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« Antworten #2 am: Juni 04, 2010, 07:28:46 »

von Hormonspritzen kann ich persönlich eigentlich nur abraten, da sie die Scheinschwangerschaft oder Hitzigkeit nur abbricht, aber keine neue vorbeugt. Wie lange eine Spritze anhält kann neimand sagen, mal länger mal kürzer.
Wenn was dauerhaftes haben möchtest, dann solltest du sie kastrieren lassen. Gebärmutter UND Eierstöcke müssen raus, denn beides produziert das Hormon, was sie so extrem verhalten lässt.
Nach der Kastra musst du mal gucken, ob sie die desellschaft von ihm haben kann. wenn er sie stark bedrängt, oder du merkst, dass es sie stört, solltest du sie beide trennen.
Ich habe mein  zwei für eine Nacht trennen müssen, da er sie versucht hat zu jagen. am nöchsten Tag war es dann besser und ich konnte sie beide wieder zusammenlassen.
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Master Luke
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« Antworten #3 am: Juni 04, 2010, 09:20:33 »

es muß aber auch nicht immer jagen sein!

als unsere lea kastriert wurde, wollte luke einfach nur zu ihr hin, wahrscheinlich kuscheln oder putzen, ganz langsam und vorsichtig, so wie vorher halt auch - und sie ist total panisch geworden und davon gesaust.
hat sich einmal sogar überschlagen vor lauter panik - da haben wir sie dann getrennt (sie ist die ganze zeit bei andrea unter der decke gekuschelt Smiley )
luke ist immer vor der absperrung zum sz gesessen und hat trauig reingeguckt. hat sich überhaupt nicht ausgekannt der arme kerl.
sie hat ja auch sehr lange nicht gefressen, 2 tage!
nach 2 tagen, als sie wieder gefressen hat, haben wir sie wieder zusammengesetzt. luke hat sich total lieb um sie gekümmert und sie war auch wieder ganz normal.
nach einem tag war alles wieder wie vorher.  hasi18
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dannyj
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« Antworten #4 am: Juni 05, 2010, 00:20:59 »

Hallo,
 danke für eure Antworten.

Glaubt ihr liegt das nur an den Hormonen? Lilly jagt Bobby täglich immer in den Abend- und Nachtstunden durchs Gehege + Käfig.
Sehr oft ohne Grund entweder er liegt wo oder ißt  aus ihren 2 Heubällen, ect.

Angefangen hat es schon bei der ersten Begegnung da war er noch sehr klein und sie biß ihn, danach trennte ich die beiden räumlich. Probierte es 1/2 Jahr später als er groß genug war. Die VG war ein schwerer Kampf, danach nahm sie ihn mit einigen Jagereien an.
Es gab Phasen wos schlimm war, das hörte aber nach einiger Zeit wieder auf, doch jetzt ist es besonders schlimm, so geht es seit Wochen und mir kommts vor es wird schlimmer.

Was soll ich bloß tun?
Bin echt ratlos,  bitte neu um eure  help

 danke
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Jaz
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« Antworten #5 am: Juni 05, 2010, 07:28:05 »

Nicht in jedem Fall ist die Kastration die Lösung. Ich würde sie deinem Tierarzt vorstellen und ihm eure Geschichte erzählen.
Er kann am besten beurteilen ob ihr Verhalten einfach ihre Art ist oder ob es wirklich mit den Hormonen die ihr Körper ausschüttet zu tun hat.
Im Zweifelfall, kann er sie näher untersuchen um herauszubekommen ob eventuell schon Veränderungen an den Geschlechtsorganen vorhanden sind.

Grundsätzlich ist eine Weiberkastration ein großer Eingriff. Wichtig ist wirklich, das dies ein Tierarzt macht, der auf diesem Gebiet viel Erfahrung hat. Genauso wie bei uns Menschen liegt ein grundsätzliches Risiko immer vor, wenn eine OP vorgenommen wird.
Dem nach ist auf jedenfall wichtig, das sie vorher wirklich top fit ist und gründlich untersucht wurde um eventuelle versteckte Beschwerden oder Krankheiten auszuschließen(abtasten und vor allem auch abhören).
Angst muss man aber deshalb nicht vor so einem Eingriff haben, wichtig ist vor allem auch die richtige Vor- und Nachsorge. Gerade die ersten Stunden nach der OP sind kritisch, also nie sofort ein Kaninchen nach einer OP einpacken und heim nehmen, es soll ruhig noch paar Stunden zur Beobachtung beim Tierarzt bleiben.


Ich persönlich halte von solchen Hormonspritzen überhaupt nichts aber wenn sie geholfen hat, waren es vermutlich doch die Hormone aber das soll schlussendlich der TA entscheiden.
Vor allem wenn sie permanent unter dem Einfluss ihrer eigenen Hormone leidet und auf Dauer tun sie das meistens, weil sie völlig triebgesteuert sind, dann ist das für ihren Körper auch permanenter Stress. Ich habe hier selbst ein Kaninchen das solch eine Geschichte durch hat, schlussendlich war sie nicht mehr sie selbst, machte Dinge die sie 2min später bereute und tat sie 5min später doch wieder. Bei ihr wurde es wirklich so extrem, das sie sich selbst zum Aussenseiter machte und das als ein Kaninchen das eigentlich sehr viel Liebe und Zuwendung braucht.
Sollte der TA also entscheiden, das es von den Hormonen kommt die ihr Körper ausschütet, würde ich auf jedenfall eine Kastration vornehmen.
Mal abgesehen davon, das spätere Veränderungen an den Geschlechtorganen dadurch sehr wahrscheinlich werden.

Was unser Mädel angeht, die ist jetzt wirklich lieb und trotzdem auf nette Art und Weise frech, neugierig und total kuschelbedürftig und der untergebene Herr im Haus darf sie Rund um die Uhr betütteln. Absoluter Wandel, wer sie vorher kannte, kann kaum glauben das es sich um das selbe Kaninchen handelt. Dominant ist sie selbstverständlich immer noch aber auf eine viel nettere Art und Weise.

Ich habe sie 1 Woche getrennt von den damals noch beiden anderen gehalten, einfach weil das andere Weibchen berechtigter Weise stinke sauer auf sie war und ihre Schwäche bestimmt ausgenutzt hätte.
Heute, da nur noch der liebe Paul als Partner da ist, würde ich das nicht mehr für nötig halten bzw. ertsmal probieren obs zusammen funktioniert.
Muss man einfach von Fall zu Fall entscheiden und du kennst deine beiden vermutlich am besten.


Wie gesagt, klär das in alle Ruhe mit deinem Tierarzt, der kann dich bestimmte erstmal gut beraten und dir bestimmt auch sagen wie er darüber denkt und das wird dir schlussendlich auf jedenfall helfen deine Entscheidung treffen zu können. Vor allem, sollte eine Untersuchung schon Veränderungen an den Geschlechtorganen ergeben, ist der Fall schnell klar.
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Torelynn
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« Antworten #6 am: Juni 05, 2010, 12:04:54 »

Meine Lise wurde gestern kastriert, ein Eierstock war extrem vergrößert und voller Zysten. Sie war in letzter Zeit total agressiv auch mir gegenüber.
Ich mußte sie über Nacht trennen, da die Herren sie gejagt haben, mal schauen, wie es heute wird.

Wie Du hier liest, kann das total unterschiedlich sein, ob die Partner lieb sind oder nicht, kann man nur dann nach der aktuellen Lage entscheiden, ob man trennen muß.

Bitte suche Dir einen wirklich guten Tierarzt, mit dem Du in Ruhe über alles reden kannst, wenn ihr Verhalten immer agressiver wird, würd ich auf jeden Fall zur Kastra tendieren und nicht mehr lange warten, denn umso wärmer es wird, umso kreislaufbelastender ist das.
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HexenMama
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« Antworten #7 am: Juni 05, 2010, 12:44:08 »

Also unsere Hexi war auch schon Fünf jahre bei der Kastra hat sie besser weggesteckt als ihrFrauchen wir haben aber Klopfer mit beim Tierarzt gehabt und auch zuhause haben wir sie nicht getrennt war aber auch nicht notwendig
wenn dein Weibi so extrem reagiert würde ich sie schnell kastrieren lassen nix Hormonspritze
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dannyj
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« Antworten #8 am: Juni 05, 2010, 13:28:56 »

 danke für eure lieben Antworten.

Nimmt mir echt ein wenig die Sorgen.

Beim Tierarzt mach ich mir noch so meine Gedanken, bin eigentlich immer bei der Tierklinik Meidling. Denk aber auch nach, ob ich nicht einen anderen wählen soll.
Hat wer vielleicht nen Tipp für nen guten Arzt in der nähe vom 12. Bezirk bzw 16. Bezirk? Hab leider kein Auto und sie flippt total aus in der TB als U-Bahn fahren wäre nicht möglich.

Möchte sie echt kastrieren lassen, weil Bobby tut mir total leid, immer diese extremen Jagereien.

Wann hat bei euch das Verhalten des Weibchen verändert?
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Master Luke
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« Antworten #9 am: Juni 05, 2010, 14:33:39 »

der beste ist sicher dr. harrer, tierklinik stadlau. ohne auto leider sehr schlecht zu erreichen.
aber frag bei der kaninchen-helpline nach, die haben eine tä im 16.
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« Antworten #10 am: Juni 05, 2010, 14:50:54 »

Tierarztpraxis Rankgasse, 16. Bezirk
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Katharina Trhlik
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« Antworten #11 am: Juni 05, 2010, 14:56:10 »

Vierbeiner Tierarztpraxis, 16. Bezirk
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« Antworten #12 am: Juni 05, 2010, 19:39:26 »

Bitte, bitte, nehme unbedingt und direkt Abstand von Hormonspritzen!!!!
Damit verschlimmerst du ganz 100% den Zustand der Gebärmutter!
Lass deine Häsin bitte schnell kastrieren.
Alles Gute!
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LG
Andrea
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« Antworten #13 am: Juli 15, 2010, 11:20:17 »

Hallo, ich hatte auch Probleme mit einer meiner Häsinnen. Die wurde während der Pubertät echt zickig und gehässig. Ein richtiges Biest war sie zwischenzeitlich. Da ich Angst hatte vor einer Kastration, habe ich ihr erst einige Male die Hormomspritze geben lassen. Die ersten Mals wars super.
Nach ca. 3 Tagen wurde ihr Verhalten deutlich freundlicher. Das hielt dann 2 - 3 Monate an, dann wurde es langsam wieder schlimmer mit der Zickigkeit.
Ihre Partnerin hatte schon richtig Angst vor ihr. Die letzte Hormonspritze hat allerdings gar nichts mehr geholfen, eigentlich eher verschlimmert...

Habe mich dann durchgerungen und Tiffi kastrieren lassen. Das ganze ist es ungefähr ein Jahr her und Tiffi ist wie ausgewechselt. Eine richtig liebe Maus ist sie geworden, die bei Finchen jetzt auch ordentlich Kuscheleinheiten einfordert. Bis es nach Kastration soweit war, hat es allerdings wohl 5 Monate gedauert. Direkt nach der Kastra wars erst ganz schlimm, weil ich die beiden nicht räumlich getrennt hatte. Auch hier war Tiffi diejenige, die Finchen gejagt hat. Würde es allerdings wieder so machen. Die beiden haben das unter sich ausgemacht und es ist nie Blut geflossen. Wie gesagt, jetzt lieben die beiden sich heiss und innig! Obwohl es 2 Mädels sind und nur eine kastriert ist!
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« Antworten #14 am: Juli 15, 2010, 19:03:29 »

Meine Lise hat sich auch verändert, aber ihre eigene Art behalten - ist aber nicht mehr agressiv und fies, ihre Kastra ist jetzt 6 Wochen her - auch lässt sie sich mehr streicheln als vorher.
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