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Autor Thema: Was tun mit verstorbenen Tier?  (Gelesen 1619 mal)
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annie
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« Antworten #30 am: Juli 02, 2010, 18:45:44 »

bei sowas zeigt sich immer, wie unnnatürlich manch einer von uns wohnt... glücklicherweise bin ich sehr unromantisch was tot angeht, ich bin kein Grabbesucher o.ä.. Früher haben wir natürlich auch im Garten begraben. Aber z.B. im Studentenwohnheim... bis heute besitze ich nicht mal eine richtige Schaufel - wozu auch ausser dazu - mir  ist ein Hasi auf dem Weg zur TK gestorben, 2 beim TA - ich habe die dann immer dagelassen, beim ersten wars umsonst, die beiden anderen haben was dazu genommen, und ich glaube, sie lassen kremieren. Ganz genau muss ich es aber auch nicht wissen.

andere habe ich klammheimlich im Wald vergraben. Und das ist gar nicht so einfach, wie sich das anhört. Denn man will es etwas versteckt tun, und dass eben keine Kinder oder Hunde es ausgraben können. Nur: unter Bäumen sind ganz schön viele Wurzeln... einmal habe ich eine Kuhle von einem entwurzelten Baum gefunden, die habe ich dann über ihm zugeschüttet. Und einmal wurde es eher ein kleines Hügelgrab... Steine drüber gehäuft und so. Und so abseits, dass hoffentlich nix passiert. an den nächsten Baum lag so ein kleines Paket gelehnt, ich glaube, da hatte jemand das gleiche Problem...
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Jaz
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« Antworten #31 am: Juli 03, 2010, 08:15:58 »

Unsere ersten 3 Kaninchen haben wir auch heimlich draußen vergraben.
War irgendwie immer gegen das Verbrennen und wir hatten keinen Garten in dem man das einfach machen könnte.

Allerdings ist das vergraben von Tieren ausserhalb eines eigenen Grundstückes grundsätzlich verboten und so wird dieser letzte gemeinsame Weg sehr stark gestört. Man möchte sich ja eigentlich in aller Ruhe verabschieden und schlussendlich ist man nur damit beschäftigt eine Stelle zu finden an der man auch ein ordentliches Loch buddeln kann ohne durch unzählige Wurzeln zu müssen. Verständlicherweise Nachts mit irgendeiner Taschenlampe bewaffnet, hoffend, das man nicht entdeckt wird.

Bei unserer Lisa die letztes Jahr von uns gegangen ist, wollten wir auch erst diesen Weg gehen aber schlussendlich sind wir nach einem 2 Stunden Spaziergang mit ihr, wieder gemeinsam zu Hause gelandet. Zu viele Leute, keine passende Stelle und ein schlechtes Bauchgefühl bei uns beiden, machte uns einfach einen Strich durch die Rechnung.

Schlussendlich haben wir uns dann schweren Herzens dafür entschieden sie in einer Einzeleinäscherung verbrennen zu lassen. Mir war erst ganz schlecht, weil ich wie gesagt irgendwie nie richtig was davon gehalten habe aber nach einem netten Gespräch mit dem Besitzer, der dieses Krematorium eigentlich nur hat, weil sie irgendwann mit ihrem großen Hund vor dem selben Problem gestanden hatten und ihn nicht in eine Tierverbrennungsanlage bringen wollten, war mir schon viel wohler.

Wenn man nicht viel Geld hat, kann man sein Haustier auch in einer Sammeleinäscherung verbrennen lassen und sie werden alle gemeinsam auf der angrenzenden Wiese verstreut.
Eine Einzeleinäscheuung kostet etwa 130 Euro(geht nach Gewicht) aber wer sich einen Tierfriedhof nicht leisten kann(bei uns kostet das etwas 300-350 Euro für 5 Jahre und ist doch sehr weit weg), für den ist das eigentlich eine sehr gute Lösung.

Für uns ist inzwischen klar, wir werden nur noch Einzeleinäscherungen in diesem kleinen Krematorium machen. So ist man ein für alle mal, dieses lästige Problem los und kann sich in Ruhe Zeit nehmen zu trauern und Abschied zu nehmen. Wir wollten unsere Lisa eigentlich hier auf einer sehr schönen Wiese verstreuen aber irgendwie steht sie immer noch in ihrer Kiste hier neben meinem PC auf ihrer Kaninchendecke. Das kann sie auch gerne noch ewig, weil die Verbrennung einem unendlich Zeit schenkt, sich zu überlegen, was man mit ihren Überesten macht.
Inzwischen hab ich sie gerne hier an meiner Seite und irgendwann gesellt sich vermutlich ein weiteres Kaninchen zu ihr.

Daher kann ich das eigentlich auch nur jedem empfehlen. Vor allem wenn man in einem Wasserschuztgebiet wohnt, bekommt man erst recht richtig ärger wenn man beim heimlichen vergraben erwischt wird, dann ist das zumindest in Deutschland sogar im eigenen Garten verboten.
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Kleine Maus, Lisa, Susi, Kleiner und Hoppel, werde euch immer vermissen
Karotte
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3 Mümmler


« Antworten #32 am: Juli 03, 2010, 09:45:16 »

Das mit dem Einfrieren macht der Tierarzt unter Umständen auch, zumindest der bei dem ich mal gearbeitet habe(vor Jahren als ich noch zur Schule ging, in den Ferien), der hat eine Katze auch mal für ein paar Tage eingefroren, weil die Tierkörperverwertung ein paar Tage nicht gekommen ist und man die im Hochsommer ja schlecht einfach so liegen lassen kann.

Ich konnte auch mehrmals beobachten wie der LKW der TKV kam und die "Leichentonne" geleert hat, in den LKW hinein der schon voll mit toten Tieren aller Art war... irgendwie garnicht schön - und seit dem habe ich jedesmal dieses Bild im Kopf wenn eines meiner Tiere stirbt und es darum geht ob es beim Tierarzt bleibt oder ich es wieder mitnehme. Ich habe mich jedes mal für mitnehmen und begraben entschieden, mir gefällt der Gedanke nicht das mein geliebtes Tier als eines von vielen lieblos in einen Leichenberg geworfen und dann gemeinsam mit diesen verbrannt wird. Deshalb werde ich auch in Zukunft meine Tiere, sofern es möglich ist selbst begraben.
Allerdings ist das ja leider nicht immer möglich, bei größeren Tieren z.B. - man kann ja schlecht ein Pferd im Garten vergraben  Wink und wer in einer Stadtwohnung lebt tut sich da auch schwer. Auch die Einäscherung kann sich nicht jeder leisten, vor allem auch bei größeren Tieren.
Also bei einem größeren Tier, oder wenn ich einfach keine Möglichkeiten hätte es zu begraben, würde ich erstmal schauen ob es irgendwie möglich wäre es einäschern zu lassen. Nur im Notfall, wenns wirklich nicht anders geht, würde ich es der Tierkörperverwertung übergeben (müssen), aber sofern die Möglichkeiten dazu besteht es selbst zu begraben würde ich das immer so machen.
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Babette
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Kuschelzeit...


« Antworten #33 am: Juli 03, 2010, 13:57:45 »

ihr werdet jetzt sicherlich erschüttert sein, aber als eine meiner katzen einmal im februar verstorben ist und es unmöglich war, ein grab im garten auszuheben, habe ich sie mit einer rose in ein leintuch gehüllt und dann noch in einen plastiksack und den habe ich dann in die tiefkühltruhe gelegt bis der boden aufgetaut war. dann wurde sie zu den vorher verstorbenen ins grab gelegt....

aber nein, das ist eine gute Lösung!
Unser letztes Meeri Paulinchen, hat auch erst eine Woche in der Tiefkühltruhe geschlafen, bevor ich enlich heim zu meinen Eltern fahren konnte, um sie in deren Garten bei ihrem Schnorpsel-Böckchen zu begraben. Das waren 400 km und nicht einfach mal so zeitnah zu schaffen.


unser Paulinchen, eine Seele von Tier

Babette
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« Antworten #34 am: Juli 28, 2010, 11:29:20 »

Ma Babette, das war mal ein süßes Schweindal !!! Das Foto ist echt niedlich ^^
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Babette
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Kuschelzeit...


« Antworten #35 am: Juli 28, 2010, 18:07:08 »

Danke Smiley.
Die Schwanzfedern, die von oben ins Bild kommen gehörten unserem Welli Tippi, die 2 mochten sich, Tippi hat Paulinchen immer gekrault, die 2 waren "übrig".

Babette
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2 Nins: Herr von Bommel und Fienchen Löwenherz
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« Antworten #36 am: Juli 29, 2010, 09:51:25 »

Wirklich wahr? *g* Muss ja süß sein, wenn ein Welli ein Meeri liebkost *gg*
Davon gibts ned zufällig ein Bild?
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kunic
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« Antworten #37 am: August 12, 2010, 21:09:43 »

hm da es jetzt schon länger her ist, kann ich jetzt langsam drüber schreiben...
also mein tierarzt hat mein totes tier gratis entgegengenommen, ich hätte nich die kraft gehabt mit dem tierkadaver (es war sehr heiß an dem tag und sie war kein schöner anblick mehr,..=((() eine wanderung zu unternehmen um si ezu  begraben, geschweige denn ein loch auszuheben und sie reinzuwerfen...
und ide geschichte mit dem hamster und dem kind finde ich wirklich schlimm, aber vor allem bei dem gedanken, was sich das kind für krankheiten einfangen kann, wenn es ein totes tier ausgräbt..
..und das ist für mich auch ein grund gewesen, warum ich sie nicht irgendwo einbuddeln wollte, ich will nicht das sie ein wildtier oder ein hund oder so ausgräbt und von ihr frisst, bzw sich krankheiten holt..
außerdem ist es verboten, bei uns sie im garten zu begraben (wasserschutzgebiet)..
ich will mir auch nicht vorstellen, wie sie beim tierarzt abgeholt wurde und in einen lkw...
nein, natürlich keine schöne vorstellung, ich stell sie mir lieber vor wie sie ganz gesund und jung war und im gras gehoppelt ist..
sie beim tierarzt abzugeben, war für mich ein schneller abschied, ohne ihren leichnam nochmal ansehen zu müssen (das konnte ich nicht) und ich musste schnell handeln,..
letzenden endes ist es egal wohin das fleisch geht, also meiner meinung, ich kann mich auch nicht mit dem gedanken anfreunden, mich begraben zu lassen, allein beim gedanken an einen friedhof stellts mir die haare auf, ich würd mich auch eher verbrennen lassen, asche zu asche..
es war ja nicht  mein tier, das an die tkv ging, mein tier war zudem  zeitpunkt längst erlöst..

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« Antworten #38 am: August 12, 2010, 21:54:35 »

Wir lassen unsere Tiere immer im Wiener Tierkrematorium einäschern und dann nehmen wir sie in einer Urne mit nach Hause. Diese Methode war und ist für uns das einzig richtige, weil wir nicht wollten, dass aus unseren Tieren Tiermehl, Fett oder was auch immer gemacht wird.
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Nala85
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« Antworten #39 am: August 12, 2010, 22:28:31 »

Wo stellt ihr die Urnen alle hin? Also habt ihr viel Platz dafür?
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Somewhere over the rainbow...


« Antworten #40 am: August 13, 2010, 09:53:15 »

Die Urnen von Flöckchen und Stella stehen bei uns im Wohnzimmer im Regal. Mit Gedenkstein und Bildern drumherum
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"Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen."
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« Antworten #41 am: August 13, 2010, 16:25:28 »

ich wusste gar nicht, dass man das für haustiere machen kann..
und aus denen wird nicht fett oder so was gemacht, so vielich weiß, sie werden verbrannt
naja das mit der urne ist sicher ein netter gedanke, ich kann mich nur mit begraben nicht anfreunden
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« Antworten #42 am: August 14, 2010, 09:48:34 »

Wie ich auch schon ein paar Post´s weiter oben geschrieben habe, wir haben unsere Lisa auch einäschern lassen. Eine Einzeleinäscherung kostet eben etwas Geld aber für mich kommt auch nichts anderes mehr in Frage. Zu der Asche kommt ein Stein hinzu, den man mit der Asche wieder zurück bekommt, so ist sogar ausgeschlossen, das man eventuell die falsche Asche bekommt.
In dem Tierkremetorium in dem wir waren, kann man sich in einem Abschiedraum auch nochmal kurz vor der Einäscherung verabschieden. Man bekommt einen richtigen Termin, für die Einäscherung, kann das Tier aber schon vorher vorbei bringen.
Das wird dann kostenlos im Kühlraum gelagert, damit es nicht anfängt zu verwesen.

Wenn man im Vorraus weis, das man ein Tier einschläfern lässt, kann man auch schon vor dem Tod eines Tieres einen Termin ausmachen. Allerdings gibt es nicht überall solche Tierkrematorien, die sind sehr spärlich gesäht(zumindest bei uns). Wir haben auch eine Weile suchen müssen, bis mein Freund das hier gefunden hat, zu dem wir es Gott sei Dank nicht all zu weit hatten.

Wir waren beispielsweise hier
http://www.acrema.eu/

Wir haben das nur ohne Urne gemacht in einem Aschesäckchen, ganz schlicht und einfach. Dort kann man sich aber auch unzählige Urnen kaufen von billig bis unglaublich teuer. Vor allem die Asche von Lisa(2kg Kaninchen) ist wirklich sehr wenig, da reicht eine 200ml Urne locker aus. Also nicht das einer denkt wir haben hier alle riesige Haufen Asche in der Wohnung gelagert oder die Urnen nehmen so viel Platz weg, die für ein Kaninchen sind wirklich ganz klein.
Man kann die Asche auch im Garten oder auf einer schönen Wiese verstreuen.
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hasi4 Paul - 9 Jahre
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« Antworten #43 am: August 15, 2010, 12:51:58 »

Wir haben die Urnen im Wohnzimmer in einem Regal stehen.
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