Wie ich nach einem Hund gesucht habe, habe ich extra auch einen großen Wert darauf gelegt eine Rasse zu suchen, die eben nicht als Jagdhunde eingesetzt wurde.
Die Enya gehört einer Rasse an, die früher sogar von Großgrundbesitzer weiter gegeben wurden an ihre Bauern, weil sie eben nicht jagen und daher keine Gefahr bestand, dass die Bauern wildern würden mit den Hunden.

Natürlich liegt es aber auch an den jeweiligen Hunden und nicht nur an der Rasse.
Die Enya war vom ersten Tag an nachts in der Küche wo auch das Kaninchengehege steht. Die ersten paar Tage waren die Kaninchen etwas nervös. Hat sich aber sehr schnell normalisiert. Die Enya hat die Kanicnehn immer durchs Gehege geobachtet und dann neben dem Gitter geschlafen... und die Kanicnehn auf der anderen seite vom Zaun. Gefressen wird auch sehr oft Nase an Nase mit dem Zaun dazwischen.
Als ein Kanicnehn beim Freigang zu Enyas Napf ging zu schnuppern hat die Enya das Kaninchen aus gelassen. Sie teilt auch mit jedem anderen ihr Futter egal ob Hund oder eben anderes Tier. Ich hätte nur eingegriffen wenn das Kanicnhen versucht hätte das Hundefutter zu fressen.
Wenn ich ins Gehege geh, dann geht die Enya gern mit, legt sich mitten ins Gehege und wartet ob eines der Kaninchen zu ihr kommt. Wobei sie allgemein alle kleineren Tiere als Welpen ansieht und entsprechend vorsichtig damit um geht.
Wenn ich mit der Aura biem Tierarzt bin, geht die Enya mit und beobachtet ganz genau ob wir dem Hasi eh nix böses tun.
Auch die Zwerghamster mag sie. An die kommt sie aber natürlich gar nicht dran. Als die Madiva (Dschungi) gestorben ist, haben wir sie illegaler weise im Restmüll entsorgt. Solange der ned ausgeleert wurde, ist die Enya jedesmal bei den Tonnen stehen geblieben und hat gewinselt.

Allerdings muss ich sagen, dass die Enya schon bei der Züchterin kontakt zu anderen Tieren hatte. Zu alten Tieren, jungen Tieren, großen Tieren, kleinen Tieren,... und auch selber sehr ruhig und ausgeglichen ist.