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Autor Thema: Sorgen wegen meiner zwei Patienten, Zähne und Blase- vielleicht hat jemand Rat  (Gelesen 492 mal)
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Lucymaus
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Beiträge: 228



« Antworten #15 am: August 06, 2010, 16:33:53 »

ja Gras kennt sie. Hab ihr ganz am Anfang nach der op als ich sie am Gehegerand entlang "schnuppern" sah (da sammelt sie normalerweise jeden Grashalm ein, der nur irgendwie ein Stück ins Gehege wächst) ein paar längere Halme die ich gefunden hab abgezupft und gegeben. Auf die war sie ganz verrückt. Nur hab ich zu der Zeit leider grad erst den Rasen gemäht und so lang waren die Halme noch nicht. Jetzt regnets ja wie verrückt und das ganz nasse trau ich mir irgendwie net geben.
Hab mich jetzt mal ein bisl intensiver durch die diebrain-Seite gelesen. Und prompt könnte ich eine eventuelle Möglichkeit gefunden haben warum Susi plötzlich zu Blasengrieß neigt. Ich muss viiiel abwechslungsreicher und größere Mengen an Grünfutter füttern. Sie hat in den letzten Monaten ein paar Mal extrem mit Aufgasungen auf Salat und Chicorree reagiert. Seit der Zeit habe ich Salat völlig gemieden und auch sämtliche Kohlsorten fast gänzlich aus dem Speiseplan gestrichen. Auch mit Paprika war ich eher vorsichtig, da das ja auch bei manchen Menschen zu Blähungen führt. Das ganze hat wohl zu einer etwas einseitigeren Fütterungsweise geführt. Auch Mengenmäßig haben meine schon immer sehr viel Heu verputzt. Bisher dachte ich dass das gut sei aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich bin ja schon ein paar Jahre immer wieder mal hier im Forum und war auch schon des öfteren auf der diebrain-Seite. Das ist allerdings schon länger her. Und plötzlich les ich da, dass sie gar nicht so viel Heu fressen müssen und dass sie große Mengen Grün futtern dürfen. Mir war so als wenn als ideale Fütterung der größte Teil Heu sein sollte und viel Grün eher zu Durchfall führen kann. Haben sich da in den letzten Jahren/Monaten die Ansichten geändert?
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Lucymaus
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Beiträge: 228



« Antworten #16 am: August 08, 2010, 09:49:32 »

Hallo ihr Lieben,

morgen muss ich wieder arbeiten und Toffi`s Schiefhals ist noch nicht wirklich besser... Heute früh kam er mir sogar etwas schlimmer vor, bzw. saß sie in einer Ecke des Geheges "eingeklemmt" zwischen dem Fuß des Stalles und der Gehegebegrenzung. Als ich sie vorgeholt hab, weil ich ihr ihr Schmerzmittel und das Flubenol geben wollte, hat sie den Kopf noch mehr verdreht und es sah aus als wolle sie sich "kugeln". Ich hab sie mit meinem Griff stabilisiert und dann hat sie sich wieder gefangen. Als sie ihre Medis bekommen hat, ist sie wieder an die gleiche Stelle gehoppelt (mit ziemlich schief gehaltenem Kopf) und hat sich wieder zwischen Gehegewand und Stallfuss gesetzt. Beim sitzen/liegen schaut ihr Kopf "nur" leicht nach links geneigt aus. Sie kommt mir auch etwas ruhiger vor als gestern. Vielleicht hat aber auch das Schmerzmitel schon nachgelassen. Und dabei hat sie gestern das erste Mal schon ne recht große Portion Petersilie gemampft (die größte Portion seit nun mehr fast zwei Wochen). Ich war so erleichtert... wenn sie das mit der Kopfschiefhaltung jetzt nicht auch noch hätte wären wir wegen der Zahnsache wohl schon aus dem gröbsten raus... langsam geht`s mir echt an die Substanz... was mich irritiert ist einfach als sie kurz nach der Zahn-Op anfing den Kopf leicht schief zu halten, hat sie gleich ein Antibiotikum bekommen und innerhalb eines Tages war eine sehr deutliche Verbesserung zu sehen. Da hatte sie auch gleichzeitig eine Infusion wegen ihres Kreislaufs bekommen. Ein paar Tage später hat sie dann nochmal eine Infusion gekriegt und Vitamin B für die Nerven. Daraufhin war die Schiefhaltung eigentlich fast komplett weg. Bis eben gegen Donnerstagnachmittag. Da ist mir schon aufgefallen, dass es wieder leicht da zu sein scheint. Am Freitag war`s dann mehr und da bin ich dann gleich zum TA gefahren. Seitdem merk ich eigentlich kaum ne Besserung, bzw. ist es mal leicht besser (oder bild ich mir das nur ein) und dann wieder nicht. Oh man. Wenn es E.C. sein sollte bis wann müsste da eine deutliche Verbesserung eintreten? Bzw. wenn sich die Nerven auf der linken Seite aufgrund der tumorösen Zahnwurzeln entzündet haben? Susi scheint aufgrund der Situation und der ständigen Behandlerei (sie ist ja momentan am Pops geschert und kriegt 1mal täglich Salbe drauf, weil die Haut vom verfilzten Fell schon a bisl angegriffen war). Könnt echt heulen. Warum muss immer noch was dazu kommen...? Warum kann`s nicht mal bei einer Sache bleiben, die gut rumgehen und fertig...
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