Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
Forumhase
  
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Leckerlie Erfinderin ;-)
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« Antworten #15 am: September 09, 2010, 13:13:13 » |
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danke für den Link sehr interessant, das meiste wußte ich bereits, aber dass die Myxo Impfung absolut Null vor einer Erkrankung schützt hatte ich bis jetzt noch nicht gehört. Ist einfach nur erschreckend und im Grunde genommen auch traurig zugleich. Dieses Thema wird ja anscheinend totgeschwiegen.
anderer Denkansatz: wenn das Myxokaninchen wirklich überlebt, nun ein Lebenlang ansteckend ist und das Partnertier stirbt. Was macht man dann mit dem nun einsamen Überlebenden. Einen zweiten Myxoüberlebenden hört sich in der Theorie ja ganz nett an, wird aber so gut wie niemals durchführbar sein. Das heißt, man hat nun ständig den Myxoerreger in seinem Bestand und jedes neue Tier welches man dazusetzt steckt man "absichtlich" an. Also ob es nun soviel Sinn macht ein Myxoerkranktes Tier mit allen Mitteln durch die Erkrankung durchzubringen mit der Aussicht es vielleicht Jahrelang einsam (da hochansteckend auf andere) zu halten, naja, ich weiß es nicht und hoffe so eine Entscheidung auch nie treffen zu müssen. lt. meinem heutigem Wissenstand wäre ich wohl eher für einschläfern.
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
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Carmi1977
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« Antworten #16 am: September 09, 2010, 13:19:30 » |
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Ich würde sofort bei der Diagnose einschläfern lassen. Der Kampf und die hohe Todesrate - nein, das würde ich keinem Kaninchen zumuten.
Den Link hätte ich gern. Kann den mir bitte jemand senden? Danke.
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Gerbils
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« Antworten #17 am: September 09, 2010, 13:25:20 » |
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die erlösung des kaninchens wird auch in den kaninchenkrankenbüchern meist "empfohlen" - eben aus den schon genannten gründen. in einem anderen forum habe ich kürzlich eine geschichte mitverfolgt, deren 4 kaninchen kurz hintereinander (trotz impfung) an myxo starben  @luzie: wie gehts denn deinen patienten???
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 3 Stehöhrchen: Phoebe, Maja und Gonzo; 3 Schlappis: Kasimir, Nepomuk und Toffee; 5 Rennmäuschen: Homer, Nelson, Gandalf, Oskar, Gimli
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atrox
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« Antworten #18 am: September 09, 2010, 13:54:36 » |
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich persönlich machen würde. Ich denke bei einem akuten Fall (was man in der Regel ja erkennt, weils eben plötzlich und ganz akut auftritt) würde ich dem Tier auch alles weitere ersparen. Es gibt aber eine chronische Verlaufsform, die (bzw deren Symptome) recht erfolgversprechend behandelt werden kann und in der Regel überlebt wird. Ich denke hier liegt aber schon die erste Hürte, akute und chronische Verläufe frühzeitig zu unterscheiden.
Ich finde aber den Einwand nicht unbedenklich: und dann? Sollte das Tier wirklich lebenslang Ausscheider des Virus sein, wäre es fahrlässig, das Tier mit einem nicht infizierten zusammen zu setzen.
Es gibt auch Meinungen die besagen, dass die Tiere nur über einige Monate (bis maximal 18 habe ich gelesen) hinweg Ausscheider sind. Aber auch dann...das Tier sooo lange allein halten (eventuell, falls es die Prozedur überlebt). Die meisten Hinweise die ich aber bisher gefunden habe bestätigen eher, dass die Tiere Dauerausscheider bleiben (laut einer Amerikanischen Studie, die ich aber selbst noch nicht gefunden habe ist das wohl experimentell nachgewiesen).
Auf der anderen Seite denke ich eigentlich fast auch, dass ein Tier, welches bei dem infizierten Tier saß mittlerweile wohl auch schon Kontakt mit dem Erreger gehabt haben muss und folglich wohl immun ist.
So wie ich das sehe ist die Sachlage hier alles andere als klar.
Luzie, ich hoffe du findest für dich und deine Tiere die richtige Lösung. Ich drücke dir dafür, egal wie es ausgehen mag alle erdenklichen Daumen! Vielleicht sollten wir für die, die über das Thema allgemeiner diskutieren wollen einen neuen Thread aufmachen? Kommt mir hier irgendwie unpassend vor..
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fledermauserl
5 eigene Kaninchen 1 Gnadi und 2 Miezekatzen und viele Pfleglinge
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« Antworten #19 am: September 09, 2010, 14:17:41 » |
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Auf der anderen Seite denke ich eigentlich fast auch, dass ein Tier, welches bei dem infizierten Tier saß mittlerweile wohl auch schon Kontakt mit dem Erreger gehabt haben muss und folglich wohl immun ist.
Das denke ich auch darum würde ich persönlich auch nicht trennen. Ich kenne bei geimpften Tieren eigentlich nur die chronische Verlaufsform und da gibt es einige die das überlebt haben.
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fledermauserl
5 eigene Kaninchen 1 Gnadi und 2 Miezekatzen und viele Pfleglinge
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« Antworten #20 am: September 09, 2010, 14:20:29 » |
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Ach ja laut meiner TÄ haben Kaninchen die nicht grundimmunisiert werden eher das Problem das es trotz Impfung zur Ansteckung kommen kann.
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Carmi1977
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« Antworten #21 am: September 09, 2010, 14:48:49 » |
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@fledermauserl
Es sind aber eher Vermutungen, ob ein Partnerkaninchen sich angesteckt hat oder nicht. Und so lange es ungewiß ist, rate ich eher zu einer Trennung. Denn wenn das gesund vom kranken angesteckt wird...wir wissen, was passieren kann.
Wie gut kann ein Tierarzt die akute von der chronischen Form unterscheiden?
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fledermauserl
5 eigene Kaninchen 1 Gnadi und 2 Miezekatzen und viele Pfleglinge
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« Antworten #22 am: September 09, 2010, 15:01:39 » |
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Ja aber dann müsstest das Kaninchen bei dem es nicht ausbricht trotzdem alleine lassen weil woher weisst du ob es Träger ist oder nicht ?
So wie meine TÄ mir das erklärt hat erkennt man das an der Verlaufform. Beim chronischen Verlauf kommt es zur Knoten- und Unterhautödembildung vor allen im Kopfbereich und an den Läufen eben eine leichtere Verlaufsform der Myxomatose laut ihr überleben viele Tiere die Infektion.
Die akute Form ist viel heftiger und sie meinte wenn man mehrere Myxotiere gesehen hat erkennt man schon an der Heftigkeit des Ausbruchs den Unterschied (als nicht jedermann ). Da Bayern ja ein Myxogebiet ist kennt meine TÄ schon einige Fälle aber laut ihrer Aussage bedeutend mehr Wildkaninchen als Hauskaninchen .
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asty
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« Antworten #23 am: September 09, 2010, 15:28:35 » |
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könntet ihr mir den link auch schicken? danke ----- erledigt
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« Letzte Änderung: September 09, 2010, 17:03:19 von asty »
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adelheid
Gast
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« Antworten #24 am: September 09, 2010, 18:44:15 » |
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wenn die Impfung nicht vor Myxomatose schützt wozu dann impfen? Wo ist da der Sinn ,wenn die Impfung Null Schutz vor Myxomatose hat, ob in abgeschwächter Forum oder akut.Auch wenns nur abgeschwächt ist kann es doch bestimmt zu einem heftigen Ausbruch kommen.
Ich pers würde das den Tieren nicht zumuten.Zumal es ja keine Medikamentöse Behandlung gibt.Und Myxomatose ist wieder im Umlauf. Es wurden schon neue Fälle wieder gemeldet
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« Letzte Änderung: September 09, 2010, 18:56:00 von adelheid »
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Marah
aktives Kaninchenhilfemitglied &
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4+4+3 Kaninchen
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« Antworten #25 am: September 09, 2010, 22:06:09 » |
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Der große Vorteil an der Impfung ist aber, dass ein geimpftes Tier wenn es Myxo bekommt, überleben kann. Für ungeimpfte Tiere ist die Diagnose "Myxo" zu 100% ein Todesurteil.
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pueppi06
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« Antworten #26 am: September 09, 2010, 23:06:55 » |
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Endlich geht dieser Thread in die Richtung, die ich mir mit meinem Post erwünscht habe. Zumal sich die Fälle von Myxomatose häufen...leider...ich hoffe ebenso, die Frage nach der Trennung, ja oder nein, hat sich erledigt...ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Auch trotz der Argumente, ja und aber und alleine...nein, ich denke, wer rechtfertigt auch die Ansteckung des gesunden Tieres???Wer will schon auf einen Strich alle Nins verlieren...völlig unverständlich...auch schön, dass trotz meines absichtlich ignoierten Posts das Thema doch weiterging...danke!
Das Thema "Impfung" kann man vielleicht in einem separaten Thread nochmal aufnehmen...geht nicht nur um die Myxomatose-Impfung, sondern generell um alle Impfungen - würde mir wünschen, dass dann dort auch mal nachgedacht wird!! Auch von Usern, die eben bisher nur eine Seite gesehen haben!
Ich warte auch ein Feedback von Luzie...was ist weiter passiert?? Rechne mal positiv nicht mit dem Schlimmsten---bzw. ich hoffe, dass es das nicht ist!
LG, Bettina
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adelheid
Gast
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« Antworten #27 am: September 10, 2010, 06:05:28 » |
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Der große Vorteil an der Impfung ist aber, dass ein geimpftes Tier wenn es Myxo bekommt, überleben kann. Für ungeimpfte Tiere ist die Diagnose "Myxo" zu 100% ein Todesurteil.
Da eine Impfung ja keinen 100%Schutz bietet ist die Gefahr doch auch gegeben das der Befall trotzdem ein Todesurteil ist. Stirbt das Tier mit dem akuten Befall und ich vgs das andere neu ,keiner kann dann die Garantie geben, daß es bei dem neuen Tier dann nicht auch zu einem Befall kommt der akut wird. Wenn das andere eh den Erreger in sich hat.Der eh nicht behandelbar ist
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« Letzte Änderung: September 10, 2010, 10:46:35 von adelheid »
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Carmi1977
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« Antworten #28 am: September 10, 2010, 10:31:25 » |
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Myxomatose ist keine Krankheit, es ist eine Seuche. Auf allen Infoseiten darüber finde ich folgende Worte: hochvirulent, hochansteckend, gefährlich, meist tödlich. Schon allein das kann nur eins zeigen: Trennung des kranken Kaninchens vom gesunden.
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sternschnuppe
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Aktiv für Kaninchen
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« Antworten #29 am: September 10, 2010, 10:53:53 » |
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ja aber wenn es so hoch ansteckend ist ( was ich nicht bezweifle ) dann hat es ja das partnertier ohnehin auch schon ! d.h. wenn man ein tier mit myxo zuhause hat, haben es alle. wenn die tiere nicht geimpft sind, ist das mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit ein todesurteil, wenn sie geimpft sind, haben sie eine chance das zu überstehen. behandeln muss man dann ohnehin alle tiere, also warum die tiere einzeln setzen ? wenn alle die gleiche krankheit in sich tragen ?
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