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Autor Thema: Meine 3 Kaninchendamen zicken herum, was tun? Kastrierten Rammler kaufen?  (Gelesen 542 mal)
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laperla4372
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« am: September 23, 2010, 15:17:10 »

Hallo liebe Kaninchenfreunde!

Ich hoffe, dass ich einen Rat für mich habt.

Meine 3 Kaninchen, alles Weibchen, sind jetzt knapp über 1 Jahr alt, und seit kurzer Zeit zicken sie sehr herum.
Sie berammeln sich von hinten, am Kopf, die Haare fliegen, usw.
Meine Blacky hat schon wieder Bisswunden (sie bluten Gott sei Dank nicht) am Rücken, bei meiner Brownie stehen die Haarbüschel raus und meine Bowie spritzt ihren Urin herum.
Sie laufen frei in meiner Wohnung herum, habe sehr viel Platz.

Ich weiß nicht, was ich tun soll? Einen kastrierten Rammler kaufen und vergesellschaften?

Die 3 Weibchen sind alle von einen Wurf! Was würdert ihr machen?

Mache mir wirklich Sorgen, dass einmal was schlimmes passiert, wenn ich nicht zu Hause bin, obwohl ich den ganzen Tag meist zu Hause bin.

Wäre euch für einen Rat sehr dankbar!

GLG die traurige, leidende Hasenmami
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Zippora
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« Antworten #1 am: September 23, 2010, 15:20:20 »

ich hab dir zwar schon im anderen forum geantwortet, stell meine antwort aber auch hier rein:

leider sind häsinnen mit einsetzen der geschlechtsreife noch viel zickiger, als rammler. ich hatte zwei schwestern aus einem wurf, die musste man leider auch trennen. in den meisten fällen hilft jedoch kastration. ich habe vor gut 2 wochen auch gerade wieder eine häsin kastrieren lassen, die vorher alles markierte, unsauber war und dem kastrierten rammler schwerst belästigte und auch total rot anspritzte/markierte. gleich am nächsten tag war sie zimmerrein und der rammler ist auch wieder strahlend weiß hasi3
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Monika, Daisy, Romeo und Julia grüßen euch!
Zippora + 10.08.2010, Moses + 17.06.2011 und Farid + 02.09.2011 immer in meinem Herzen

Nileka
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« Antworten #2 am: September 23, 2010, 15:46:34 »

Oje du arme...

Ich würde es mit einem kastrierten Rammler probieren und auch alle drei Mädels kastrieren lassen.

Viel Erfolg!
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Püppi
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« Antworten #3 am: September 23, 2010, 18:39:54 »

Wieviel Platz hamse denn? Bei drei Weibern würde ich mindestens 10qm Platz bieten, rund um die Uhr
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imani
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« Antworten #4 am: September 23, 2010, 21:27:40 »

weil ich das jetzt schon so oft als DIE Lösung gehört habe meine Frage:
Ist eine Kastration bei weiblichen Tieren nicht ein sehr heftiger Eingriff, der mit spürbaren Konsequenzen für das Tier verbunden ist. Ich meine konkret die Narbenbildung (3-5 cm auf dem kleinen Körper!!) und die dadurch geringere Dehnbarkeit der Haut an einer Körperstelle, an der die Haut durch das Fressen immer wieder gedehnt wird. Dann das Risiko durch die Narkose, Infektionsgefahr der Wunde.
Vielleicht gehört das eher in den medizinischen Bereich, aber es passt eben zum Thema/Kommentar.
Ich frage mich, ob es nicht tierfreundlicher ist sich von zwei Mädels zu trennen und jeweils mit einem kastr. Männchen zu vergesellschaften (die Folgen/Risiken der Kastration beim Männchen schätze ich als deutlich geringer ein, aber klärt mich auf, wenn das nicht der Fall sein sollte...).


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Nileka
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« Antworten #5 am: September 24, 2010, 09:40:42 »

Natürlich ist es bei einem weiblichen Kaninchen ein deutlich intensiverer Eingriff wie bei einem männlichen Kaninchen.

TÄ, die aber schon viele weibliche Kaninchen kastriert haben machen das so gut, dass du keine riesigen Narben hast und beim Fressen sind sie auch nicht eingeschränkt...

Was momentan noch ein bisschen blöde ist, ist die Nachversorgung bzw. das Verhindern am Rumschlecken. Ich habe dieses Jahr auch ein Mädel kastrieren lassen, wir habens mit vielen Intracutannäten gemacht, Silberstray drauf und sonst nichts. Sie hat sie nie rumgemacht, ist alles super verheilt.

Während der Kastration hat man einen kleinen Tumor gefunden, der war vorher nicht tastbar und auch nicht der Grund weshalb ich sie hab kastrieren lassen.
Aber ich war froh es gemacht zu haben.
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imani
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« Antworten #6 am: September 24, 2010, 13:34:55 »

Hm...ich habe auch unter den Tierärzten schon durchaus kontroverse Meinungen zur Kastration von weiblichen Tieren gehört. Ich würde eben nie was wegschneiden lassen, weil es vielleicht irgendwann zu Krebs (o.a. Krankheiten) führen könnte. Wäre das Entscheidungsobjekt ein Mensch, statt Kaninchen, wäre solch eine OP indiskutabel. 
Meine Lösung wäre eben nur solche Tiere zusammen zu halten, die sich auch ohne OP vertragen.
Wie gesagt: Kastr. beim Männchen finde ich auch schon zur Eindämmung der Nachkommen absolut nachvollziehbar!!
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Zippora
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« Antworten #7 am: September 24, 2010, 15:48:20 »

das "problem" ist halt, dass es fast keine häsin ab spätestens 2 jahren gibt, die nicht schon starke veränderungen in der gebärmutter und/oder an den eierstöcken hat und wenn erst mal anzeichen auftreten, ist es schon sehr stark fortgeschritten.

ich habs ja gerade wieder vor 2 wochen erlebt. häsin pumperlgesund, quietschfidel und bei der kastra dann 5 grosse zysten an den eierstöcken.... meine vorherigen 3 häsinnen (alter bei der kastra zwischen 1 1/2 und 2 jahren): ebenfalls zysten an den eierstöcken und bereits veränderte gebärmutter....
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fledermauserl
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« Antworten #8 am: September 24, 2010, 18:11:59 »

Wieviel Platz hamse denn? Bei drei Weibern würde ich mindestens 10qm Platz bieten, rund um die Uhr

Sie hat geschrieben sie laufen frei in der Wohnung. Gehe davon aus das die schon größer als 10 m² ist... hasi3
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Püppi
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« Antworten #9 am: September 24, 2010, 20:02:51 »

Wieviel Platz hamse denn? Bei drei Weibern würde ich mindestens 10qm Platz bieten, rund um die Uhr

Sie hat geschrieben sie laufen frei in der Wohnung. Gehe davon aus das die schon größer als 10 m² ist... hasi3

Ups, nicht gelesen  engelhb
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imani
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« Antworten #10 am: September 25, 2010, 09:50:10 »

Ist es bekannt, ob das bei den Wildtieren auch so ist?
Kann mir eben nicht vorstellen, dass sich eine Tierart entwickelt, wo nur die weiblichen Tiere alle nach kurzer Zeit versterben müssten, weil sie Krebs entwickeln. Ist die Lebenserwartung in der Natur dann so gering, wo ihnen keiner die Gebärmutter/Ovarien etc. rausoperiert?
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« Antworten #11 am: September 25, 2010, 10:09:23 »

Also es versterben Weibchen nicht in kürzester Zeit an Gebärmutterkrebs so ist es ja nicht.

Es kommt unheimlich oft vor das die Gebärmutter ausartet und das dadurch Krebs entstehen kann. Die Metastasen sind auch oft in der Lunge udn dann hilft auch eine Kastration nichts mehr.

Ich hatte bis dato noch bei keinen Weibchen eine "normale Gebärmutter". Bei allen Kastrationen war die Gebärmutter schon verändert (Entzündung, Zysten ).
Sogar bei meiner damals 7 Monate alten Pink.

Bei Wildkaninchen stellt sich die Frage nicht da die Lebenserwartung glaube ich so um die 2 Jahre ist (habe ich zumindest gelesen ).

Ich denke auch das man nicht in allen Belangen die Vorfahren (Abstammung von Wildtieren ) in die Überlegungen einbeziehen kann.

Letzens sagte eine Tierärtin zu mir das es schon auffällig ist wieviele junge Weibchen (unter einem Jahr ) bereits Probleme mit der Gebärmutter hätten.


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« Antworten #12 am: September 25, 2010, 10:14:34 »

Ich denke das liegt vielleicht auch mit daran, dass unsere Hauskaninchen ja nicht laufend gedeckt werden. Das ist bei einem Wildkaninchen dann schon anders.

Irgendwo habe ich mal bei Frettchen gelesen, dass die unbedingt kastriert werden müssen wenn sie nicht gedeckt werden da sie sonst übel Scheinträchtig werden können.
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fledermauserl
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« Antworten #13 am: September 25, 2010, 11:29:01 »

Bei Frettchen nennt man das Dauerranz und kann tödlich enden.
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« Antworten #14 am: September 26, 2010, 20:21:52 »

Die Idee mit der Trächtigkeit bei Wildkaninchen leuchtet mir ein und natürlich auch, dass man Heimtiere nicht automatisch mit Wildtieren vergleichen kann.
Aber trotzdem heißt es nicht immer, dass Veränderungen der Gebärmutter auch schlimme Folgen haben MÜSSEN?!
Werde mal meinen Tierarzt befragen, wie er die Sache sieht...weiß aber, dass es durch die Narkose (vor allem bei älteren Tieren) zu Leberschäden/Leberversagen kommen kann.
Gibt es denn prinzipiell Vorsorgeuntersuchungen, wo man zumindest die Chance hätte Veränderungen zu erkennen?
« Letzte Änderung: September 26, 2010, 20:23:57 von imani » Gespeichert
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