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Autor Thema: Kaninchenmädchen aggressiv  (Gelesen 2197 mal)
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logitech
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« am: Oktober 15, 2010, 13:05:48 »

Hallo!

Ich hab zwei 3jährige Kaninchen, ein Mädchen und einen kastrierten Buben.
Seit gestern ist sie plöztlich total aggressiv, geht extrem auf ihn los. Ein bißchen aggressiv war sie schon immer, aber das jetzt kommt mir nicht mehr normal vor. Der Bub ist mittlerweile auch schon total verstört und traurig. Er sucht sie immer und versteht nicht, was plötzlich los ist.
Gestern abend war ich dann beim Tierarzt, weil mir das sehr komisch vorkam.. es dürfte aber laut Tierarzt  alles in Ordnung sein. Die Tierärztin hat mir noch ein homöopathisches Mittel mitgegeben und gemeint, ich solle die jetzt mal für ne Zeit trennen.
Das habe ich jetzt auch getan. Jetzt hat vorübergehend jeder sein Gehege.
Kennt ihr sowas? Bzw wie lange dauert das? Ich mach mir um den Buben Sorgen.. langsam ist der nämlich auch schon aufs Mädchen aggressiv, kommt mir vor, obwohl er sonst so gutmütig ist..

danke
lg
Theres
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Carmi1977
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #1 am: Oktober 15, 2010, 13:15:57 »

Hallo,

wenn eine Häsin plötzlich aggressiv wird, sind oft die Hormone schuld. Und die Ursache dafür könnten Veränderungen der Gebärmutter oder Scheinträchtigkeit  sein. Laß bitte Deine Häsin darauf untersuchen. Ultraschall ist da ein gutes Untersuchungsmittel. Wenn eine Entzündung vorliegt, kann die mit Antibiotikum behandelt werden. Ansonsten könnte eine Kastration notwendig sein.

LG
Carmen
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

http://www.dshini.net/de/spage/45001923-7903-32b4-01f9-1065e654504e
logitech
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« Antworten #2 am: Oktober 15, 2010, 13:17:45 »

also die Tierärztin hat den Bauch abgetastet und meinte, dass sie keine Auffälligkeiten sähe. Ich soll ihr 3 Wochen das Mittel geben und mich danach nochmal bei ihr melden.
die Häsin ist 3 Jahre alt.
Sind die nach einer Kastration dann weniger aggressiv?
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flora58
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« Antworten #3 am: Oktober 15, 2010, 13:19:27 »

hi  ist bei mri auch grad so  ...ausser das meine  erst  5 wochen zusammen sind  udn bisher  alles  total friedlich war  und kastriert ist meine  auch allerdings erst  seit  2  monaten
evtl  auch ein hormonumschwung ..
nach der kastra  werden sie ja kontinuierlich weniger hormongesteuert

ich drück dir die daumen das  bei dir alles  bald wieder ok  ist
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Carmi1977
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #4 am: Oktober 15, 2010, 13:28:46 »

Ich bin nicht für vorbeugende Kastration bei Häsinnen (Mittels der Suchfunktion findest Du dazu viele Threads), aber in einigen Fällen ist eine Kastration vielversprechend, wenn nichts Anderes hilft. Ich hatte eine Häsin, welche auch aggressiv war. Erst die Kastration half. Wurde eine Blutuntersuchung gemacht, um festzustellen, ob eine Entzündung vorliegt? Und zu Ultraschall rate ich, da durch Tasten nicht immer alles erkennbar ist.
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

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logitech
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« Antworten #5 am: Oktober 15, 2010, 13:55:56 »

an kastration hab ich bislang nicht gedacht, weil sie ja bisher immer total friedlich zusammengelebt haben - und so eine Kastration ist dann doch wieder ein Risiko denke ich..
Blutuntersuchung und Ultraschall wurden nicht gemacht.

@ flora: Die Ärztin meinte auch, dass das mit der Jahreszeit zu tun hat
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logitech
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« Antworten #6 am: Oktober 15, 2010, 13:57:16 »

Ich bin nicht für vorbeugende Kastration bei Häsinnen (Mittels der Suchfunktion findest Du dazu viele Threads), aber in einigen Fällen ist eine Kastration vielversprechend, wenn nichts Anderes hilft. Ich hatte eine Häsin, welche auch aggressiv war. Erst die Kastration half. Wurde eine Blutuntersuchung gemacht, um festzustellen, ob eine Entzündung vorliegt? Und zu Ultraschall rate ich, da durch Tasten nicht immer alles erkennbar ist.

ok ich werd dann mal das forum durchforsten
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logitech
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« Antworten #7 am: Oktober 19, 2010, 23:15:37 »

das seltsame: seit 1-2 tagen verhält sie sich wieder normal, will auch immer mit ihm kuscheln (im Moment bin ich sogar kuschelersatz). allerdings ist er sehr aggressiv ihr gegenüber, mir gegenüber ist er gutmütig wie eh und je.
ich versteh das gar nicht mehr.. und ich merke jetzt, dass sie an seiner ablehnung leidet :-(
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Carmi1977
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Dipl.-Biol. mit 5 Kaninchen


« Antworten #8 am: Oktober 20, 2010, 08:41:10 »

Könnte auch Scheinträchtigkeit sein.
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Shirley
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« Antworten #9 am: Oktober 20, 2010, 11:17:36 »

Bitte lass die Häsin unbeding kastrieren, evtl. von einem erfahreneren TA als dein jetziger.
Wir hatten jetzt erst in Nürnberg einen Stammtisch mit einem Fachvortrag einer kaninchenerfahrenen TA.
Eloisa war dabei und wird dir bestätigen können, wie wichtig die TÄ eine Häsinnenkastra erklärt hat und das gute TÄ inzwischen dazu übergehen auch Häsinnen bereits im Alter von 4-6 Monaten! zu kastrieren.
Überleg nicht zu lange, ich habe im TH in diesem Jahr 2 geplatzte GM erlebt.
Absolut kein schöner Tod.
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LG
Andrea
Eloisa
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« Antworten #10 am: Oktober 20, 2010, 11:27:11 »

Ja, ich kann das so nur bestätigen. Ich würde die Häsin auch sofort kastrieren lassen. Es gibt mittlerweile genug erfahrene Tierärzte die soetwas durchführen und eindringlich dazu raten.
Du hast ja nun selbst das Leid deiner Häsin gesehen. Für sie sind diese Agressionen die sie hat noch weniger schön, als für den Bock, der natürlich auch darunter leidet.

Wo kommst Du denn her? Vielleicht kann Dir hier ja sogar jemand einen erfahrenen Tierarzt empfehlen, damit Du nicht an irgendeinen unerfahrenen Tierarzt gerätst, der eine solche Kastration gar nicht richtig durchführen kann.

Alles Gute für die Häsin.
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Shirley
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« Antworten #11 am: Oktober 20, 2010, 11:30:38 »

Wie Eloisa schon richtig schreibt.
Die Häsin ist nicht aggro weil sie grad Lust dazu hat.
Sie ist so bedingt das das Gelbkörperhormon, welches ihr im Übrigen Schmerzen bereitet.
Bevor hier wieder jemand mutmast wo ich mir das ausgedacht habe, der kann gerne per PN von mir mehrere TA-Adressen bekommen, die das unabhängig voneinander bestätigen.
Es leiden also alle beteiligten und es ist super gefährlich bei einer Häsin in diesem Alter.
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LG
Andrea
logitech
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« Antworten #12 am: Oktober 20, 2010, 12:04:19 »

ja das seltsame ist ja nun, dass eigentlich sie wieder normal ist, aber er aggressiv

Ich bin aus Wien, kann mir jemand einen Tierarzt empfehlen?

danke schon mal im voraus!
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logitech
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« Antworten #13 am: Oktober 20, 2010, 12:05:48 »

sorry nochmal ich:

interessant wäre natürlich auch ein Tierarzt, der halbwegs in der Nähe ist, weil sie extrem scheu ist und natürlich dementsprechend gestresst bei Tierarztbesuchen.
Ich wohne in Wien 6 nahe Westbahnhof
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Shirley
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« Antworten #14 am: Oktober 20, 2010, 12:16:20 »

Ich weiß dass die Klinik Stadlau sehr gut ist!
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Andrea
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