Huhu!
Zu erstmal, meinst du, du tust ihr wirklich einen Gefallen, das ganze so hier zu posten? Ich würde die Situation besser zusammenfassen mit eigenen Worten und den Orginaltext rausnehmen...
Die Maus da sitzen zu lassen und zu warten das sie stirbt ist arg... geht eigentlich gar nicht. Oft sind die noch erstaunlich zäh... wer weiß wie lange der kleine Mann sich noch quälen muss

... ob das wirklich besser ist, als wenn der TA ihn kurz anfasst und fix einschläfert weiß ich nicht.. ich bezweifle es (zudem wäre auch eine vorhergehende Narkotisierung eine Möglichkeit, dann bekommt die Maus das Anfassen gar nicht mehr mit. Das Einschläfern an sich ist übrigens nicht sehr teuer! Das lasse ich als Entschuldigung nicht gelten)
Zum Wohl des Rests und zukünftiger Mäuse: Ich vermute die sind alle nicht kastriert? Bei unkastrierten Mäuseböcken kommt auf kurz oder lang quasi immer sowas bei raus! Die sind da nicht zimperlich und zerlegen sich. Es wird also nichts bringen nur die Stressmacher rauszunehmen. Gemischte Gruppe bringt daher auch nichts, auch da werden sich die Böcke zerfleischen. Das funktioniert ebenfalls nur, wenn da maximal ein potenter Bock dabei ist (Kastraten werden von dem oft auch akzeptiert).
Und das sich Gruppen ab einer gewissen Größe nicht weiter vermehren hat einen Grund: die Tiere stehen extrem unter Stress, geborene Jungtiere werden dann direkt wieder aufgefressen...entweder von anderen oder dem Muttertier selbst... das heißt nicht, dass sich die Tiere nicht fortpflanzen,d er Bestnad vermehrt sich nur nicht mehr.. so eine Haltung ist nicht zu verantworten (ich bin entsetzt, wenn ein Mäuseforum (!!) tatsächlich sowas empfehlen sollte...heftig!).
Bei farbmäusen geht eigentlich nur Weibergruppe, Kastratengruppe (am friedlichsten) oder Harem mit kastriertem Bock, oder halt Harem mit potentem Bock, bei der man dann eben die Jungen als Futtertiere abggibt... wobei ich es auch nicht so optimal bis kritisch finde, wenn die Weiber permanent gedeckt werden und eigentlich immer trächtig sind.
Das heißt für deine Freundin, sie sollte die verbliebenen friedlichen Herren der Gruppe entweder kastrieren (was wohl flach fällt, wenn ich die Finanzlage richtig deute) oder die Mäuse schnellstmöglich verteilen. Diese Notlage würde ich besser in vernünftigen Mäuseforen (
Mäuseasyl oder
Mausebande zum beispiel) melden und hoffen, dass sich jemand mit einer Lösung findet.
Wenn sie die Tiere nicht unterbringen kann, ist es vielleicht sogar nicht das schlechteste, wenn den anderen ähnliche Schicksale wie dem jetzigen Sterbekandidat erspart bleiben..
lieben gruß und viel Glück in dem fall
Aj
edit: ok, dann erübrigt sich der erste teil meines posts, wenn du das so stehen lassen willst... der Rest bleibt...