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Autor Thema: Mäuse in Gefahr  (Gelesen 516 mal)
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JaChi
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Für meine Kleinen würde ich alles geben


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« am: März 11, 2011, 23:34:16 »

Ich weis nicht ob es hier rein passt
Ich bin grade etwas erschütert.

Ne Freundin aus Dortmund hat Mäusejungs die sich zu tode kloppen. Letzter Ausweg: Schlagenfutter!!!!!
Es ist echt dringend es geht um ZEHN Mäuserrichleben sie sind gerade mal 16 wochen alt. Sie hat auch schon in duzend anderen Foren THemen zur Vermittlung aufgemacht. Sie will wirklich nur dass es den kleinen Gut geht!


Ihre Nachricht:
Huhu, habe im Januar 12 afrikanische Knirpsmäuse aufgenommen, die jetzt anfangen sich zuzerfleischen. Habe die Gruppe bereits einmal getrennt,eine 7 und eine 5er Gruppe. Kam aber weiterhin zu Streit. Heute morgen entdeckte ich eine Maus mit einer ca 1cm² großen Wunde. Habe ihn heute abend in ein kleines Gewächshaus gesetzt. Da hat er erst einmal ruhe um entweder in Ruhe gesund zu werden oder zu sterben. Ihm rechne ich aber noch gute Chancen aus. Nachdem ich ihn abgetrennt habe, ist mir in der anderen Gruppe eine Maus aufgefallen die eine wahnsinnig große Wunde hat. Ich spreche hier von einer Wunde, die sich über den kompletten Rückenbereich beschränkt. Sollte er wieder gesund werden steht er auch zur Vermittlung.
Zur Abgabe stehen jetzt eine 4 er und eine 6 er Gruppe. Die Mäuse waren gewünscht und ich nehme auch Krankheiten gerne in kauf, aber mittlerweile wage ich es nicht mehr in das Aquarium zu sehen, aus Angst dass ich wieder eine so verletzte Maus finde. In einem Mäuseforum habe ich den Rat bekommen sie abzugeben, am besten in ein Zuhause wo sie in einer Mischgruppe von bis zu 40 Tieren leben können. Ab so einer Größe gibt es keine Vermehrung mehr. Solch eine große Gruppe kann ich bei mir aber nicht aufnehmen.Die Mäuse suchen jetzt dringend ein Zuhause.Wohnen jetzt in Dortmund, können aber durch Mitfahrgelegenheit umziehen. Es ist eine reine Männergruppe, Alter ca 16 Wochen.


« Letzte Änderung: März 11, 2011, 23:57:58 von JaChi » Gespeichert

Marcy
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« Antworten #1 am: März 11, 2011, 23:58:41 »

Ihr könnt euch auch direkt an mich wenden. Habe eben gesehn,dass ich freigeschaltet wurde...
LG Anna
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atrox
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« Antworten #2 am: März 12, 2011, 00:09:00 »

Huhu!

Zu erstmal, meinst du, du tust ihr wirklich einen Gefallen, das ganze so hier zu posten? Ich würde die Situation besser zusammenfassen mit eigenen Worten und den Orginaltext rausnehmen...

Die Maus da sitzen zu lassen und zu warten das sie stirbt ist arg... geht eigentlich gar nicht. Oft sind die noch erstaunlich zäh... wer weiß wie lange der kleine Mann sich noch quälen muss  crying ... ob das wirklich besser ist, als wenn der TA ihn kurz anfasst und fix einschläfert weiß ich nicht.. ich bezweifle es (zudem wäre auch eine vorhergehende Narkotisierung eine Möglichkeit, dann bekommt die Maus das Anfassen gar nicht mehr mit. Das Einschläfern an sich ist übrigens nicht sehr teuer! Das lasse ich als Entschuldigung nicht gelten)

Zum Wohl des Rests und zukünftiger Mäuse: Ich vermute die sind alle nicht kastriert? Bei unkastrierten Mäuseböcken kommt auf kurz oder lang quasi immer sowas bei raus! Die sind da nicht zimperlich und zerlegen sich. Es wird also nichts bringen nur die Stressmacher rauszunehmen. Gemischte Gruppe bringt daher auch nichts, auch da werden sich die Böcke zerfleischen. Das funktioniert ebenfalls nur, wenn da maximal ein potenter Bock dabei ist (Kastraten werden von dem oft auch akzeptiert).
Und das sich Gruppen ab einer gewissen Größe nicht weiter vermehren hat einen Grund: die Tiere stehen extrem unter Stress, geborene Jungtiere werden dann direkt wieder aufgefressen...entweder von anderen oder dem Muttertier selbst... das heißt nicht, dass sich die Tiere nicht fortpflanzen,d er Bestnad vermehrt sich nur nicht mehr.. so eine Haltung ist nicht zu verantworten (ich bin entsetzt, wenn ein Mäuseforum (!!) tatsächlich sowas empfehlen sollte...heftig!).
Bei farbmäusen geht eigentlich nur Weibergruppe, Kastratengruppe (am friedlichsten) oder Harem mit kastriertem Bock, oder halt Harem mit potentem Bock, bei der man dann eben die Jungen als Futtertiere abggibt... wobei ich es auch nicht so optimal bis kritisch finde, wenn die Weiber permanent gedeckt werden und eigentlich immer trächtig sind.

Das heißt für deine Freundin, sie sollte die verbliebenen friedlichen Herren der Gruppe entweder kastrieren (was wohl flach fällt, wenn ich die Finanzlage richtig deute) oder die Mäuse schnellstmöglich verteilen. Diese Notlage würde ich besser in vernünftigen Mäuseforen (Mäuseasyl oder Mausebande zum beispiel) melden und hoffen, dass sich jemand mit einer Lösung findet.

Wenn sie die Tiere nicht unterbringen kann, ist es vielleicht sogar nicht das schlechteste, wenn den anderen ähnliche Schicksale wie dem jetzigen Sterbekandidat erspart bleiben..

lieben gruß und viel Glück in dem fall
Aj

edit: ok, dann erübrigt sich der erste teil meines posts, wenn du das so stehen lassen willst... der Rest bleibt...
« Letzte Änderung: März 12, 2011, 00:11:36 von atrox » Gespeichert
Marcy
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« Antworten #3 am: März 12, 2011, 00:21:43 »

Hallo,
also ganz zu Anfang, ich habe alle Informationen aus dem Mäuseasyl. Die momentane Situation kennen sie noch nicht, aber die Basis auf jeden Fall. Dort kam der Rat mit der großen Gruppe.
Das weitere: meine Gruppen sind keine Farbmäuse, die habe ich auch, auch gemischt und zwar mit einem kastrierten Bock. Ich lasse demnach auch Mäuse kastrieren Wink Es handelt sich um afrikanische Knirpsmäuse. Kennst du diese Rasse? Die Tiere sind winzig. Auf die Handnehmen ist meist mit schweren inneren Verletzungen verbunden. Wenn ich jetzt also die Maus einpacke und zum Tierarzt kutschiere, dann bedeutet das für die Maus auf jeden Fall noch mehr Schmerzen. Wenn ich sage, ich kann nicht zum Tierarzt dann sage ich das mit einem wahnsinnig großen inneren Konflikt, denn am liebsten würde ich schon beim ersten Biss beim Tierarzt Schlange stehen. Ich werde auch auf jeden Fall morgen mit meinem Tierarzt Rücksprache halten,denn hin muss ich sowieso nochmal, da mein Kaninchen schon seit über einem Jahr mit einer hartnäckigen Fußwunde kämpft mit wiederkehrendem Pilz.
Zurück zum Kastrieren,ich wäre auch schon zum kastrieren mit ihnen gefahren,wenn eine OP bei so filigranen Tieren nicht lebensgefährlich wäre. Bei Farbmäusen (wie du sicher weißt) ist eine Narkose schon kristisch, von Knirpsmäusen fange garnicht erst an.
Wie gesagt,ich spreche morgen mit der Praxis und frage mal nach wie die Chancen stehen. Viel Hoffnung dass der Kleine die Nacht schafft habe ich jedoch nicht. Der andere sitzt am Wasser und futtert genüsslich seine Körner. Ich denke ohne die Raufbolde wird er sich gut erholen. Trotzdem muss ein neues Zuhause her.
LG Anna
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Juli, Sascha & Lolita - Ich vermisse euch


« Antworten #4 am: März 12, 2011, 00:47:39 »

Ich bin erschüttert. Schließe mich da Atrox an:

Die Maus da sitzen zu lassen und zu warten das sie stirbt ist arg... geht eigentlich gar nicht. Oft sind die noch erstaunlich zäh... wer weiß wie lange der kleine Mann sich noch quälen muss  crying ... ob das wirklich besser ist, als wenn der TA ihn kurz anfasst und fix einschläfert weiß ich nicht.. ich bezweifle es (zudem wäre auch eine vorhergehende Narkotisierung eine Möglichkeit, dann bekommt die Maus das Anfassen gar nicht mehr mit. Das Einschläfern an sich ist übrigens nicht sehr teuer! Das lasse ich als Entschuldigung nicht gelten)

Du MUSST mit der schwer verletzten Maus SOFORT (!!!!!!) zum TA! Das arme Tier erleidet unsagbar furchtbare Schmerzen! Ist dir das überhaupt klar? Entweder gibt der TA ihr entsprechende Medis (wie z. B. Schmerzmittel) oder er muss es erlösen. Aber einer Maus beim Sterben zuzusehen ...  motzki - geht gar nicht!

Pack sie ein und fahr sofort zum Doc! Bitte! anbet
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atrox
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« Antworten #5 am: März 12, 2011, 00:55:22 »

Tja, die Infos waren in dem Fall auch recht dürftig und es war auch was von "kein Geld" die Rede, daher konnte man das schon so interpretieren engelhb

Nun sind ja ganz andere Infos vorhanden. Es sind also Knirpsmäuse und noch recht junge Tiere.
Eine Kastration ist bei dieser Art keine Option. Reine Männergruppen in meinen Augen aber auch nicht. Das Risiko ist einfach zu groß... also doch Harem.
Ich würde es aber nicht zu einem "Maximalbesatz" kommen lassen, denn der Grund für nachlassende Vermehrung bleibt: Stress mit entsprechenden Folgen.

In meinen Augen gibt es also zwei Optionen, um Knirpsmäuse vernünftig zu halten: Weibergruppe, die meist gut funktioniert oder Harem und dann regelmäßig ausdünnen, was vermutlich auf verfüttern hinausläuft. Wenn man das nicht kann, sollte man vielleicht von der Haltung absehen.... insgesamt halte ich Knirpsmäuse für Tiere, die eigentlich keine besonders guten Haustiere sind (wie Rennmäuse übrigens auch).

Deine Optionen sind jetzt also Verfüttern, alle/einige Männer abgeben und/oder den Bestand auf einen Harmen mit Weiberüberschuss aufzustocken und dann zu überlegen, wie du die Gruppe zahlenmäßig in einem vernünftigen Rahmen halten kannst.

Ich würde auf jeden Fall genau beobachten wie die Situation in den verbliebenen Gruppen jetzt ist...vermutlich wird es nicht besser. Die Böcke werden älter und potenter... eventuell musst du bis zur Vermittlung mit Trenngittern arbeiten...

Gruß
Aj
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« Antworten #6 am: März 12, 2011, 07:14:23 »

also ich habe gerade diese seite gefunden http://www.rodent-info.net/afrikanische_knirpsmaus_allgemeines.htm
und muss sagen für mich wäre so etwas wirklich nichts und ih versteh nicht wieso man tiere hält, die man praktisch nur unkonrolliert vermehren lassen kann und die kanibalismus betreiben bei zu hoher besatzdichte, zu wenig tierischem eiweiß.
aber eine narkose bei einem 5g tier ist so gut wie nicht möglich..also ist nicht mal ne kastration möglich.
manche wildtiere gehören echt nicht in einen menschlichen haushalt finde ich.
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« Antworten #7 am: März 12, 2011, 11:42:02 »

So, war heute morgen, als ich festgestellt habe, dass er noch lebt beim Tierarzt. Dort wurde er dann erlöst.
LGanna
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« Antworten #8 am: März 12, 2011, 12:22:07 »

Gut. Wie gehts dem anderen? Hattest den auch gleich zum Check mit oder vielleicht Schmerzmittel bekommen oder so?
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Marcy
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« Antworten #9 am: März 12, 2011, 13:46:21 »

Dem anderen geht es soweit gut, er hat heute Nacht viel gefuttert und getrunken. Habe ihn nicht mit gehabt, möchte nicht,dass er zusätzlich noch Stress durch machen muss. Ich bin mit Ubahn und Sbahn gefahren. Schmerzmittel habe ich keines mitbekommen. Habe ehrlich gesagt auch völlig vergessen, dass ich welches mitnehmen könnte. Alles weitere ging völlig unter als ich nach Surolan und dem Tabletten tausch für mein Kaninchen gefragt habe.
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