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Autor Thema: Ablauf einer Weiberkastration?  (Gelesen 507 mal)
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tascha
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« am: April 07, 2011, 10:50:20 »

Hallo, ich brauch mal die Hilfe der Kastrationserfahrenen.
Mein Mädel wird dieses Jahr 3 und lebt mir ihren 3 Jungs in Außenhaltung.
Ich les hier viel im Forum und mach mir natürlich auch um ne Kastra Gedanken.
Wie ist der Ablauf? Wann ist sie wieder fit? Wie lange muss ich sie im Knast auf Tüchern in Einzelhaltung halten?
Wie sieht die Nachsorge aus? Wann darf sie wieder zu ihren Jungs?
Mein Mädel ist Fremden gegenüber extrem ängstlich und brauch ihre Jungs um sich rum. Darum will ich ihr natürlich Stress so weit es geht ersparen.
Und ganz wichtig: Wie erkenn ich einen wirklich erfahrenen TA? Ist die Kaninchenkastra ähnlich einer Katzenkastra?
Lg Tascha
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sternschnuppe
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« Antworten #1 am: April 07, 2011, 10:59:36 »

hi !

die kastration einer häsin ist sicher keine leichte OP !

ich hab schon ein paar pflegis kastrieren lassen und anschließend betreut und hatte zum glück noch nie probleme. alle haben schon am abend wieder gefressen und waren recht schnell wieder fit.

inhalationsnarkose ist wichtig, weil sich die tiere viel schneller wieder erholen.

ich hab die erfahrung gemacht, dass ein body, den der TA gleich nach der OP anzieht, sie davon abhält an die wunde zu gehen. der sollte möglichst eng anliegen, dann kommt auch kein schmutz rein. ich hab fliesen im gehege und hab nichts verändert, also auch die toilette mit den holzpellets einfach drin gelassen, durch den body war die wunde soweit geschützt. ich hab täglich einmal kurz drunter geschaut, ob die wunde schön aussieht.

ich hab meine eigenen mädels damals nicht vom partner getrennt, sondern sie sofort wieder zusammen ins gehege gelassen, bzw. hab ich ihn sogar mitgehabt, als ich die damen vom TA abholte.

ich lass am montag wieder 2 damen kastrieren.



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tascha
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« Antworten #2 am: April 07, 2011, 11:18:15 »

Das heißt du hast deine Tiere gleich wieder in Außenhaltung? Keine Angst wegen Fliegen-Maden?
Wie lange muss der Body oben bleiben?Kann man den Body zum drunterschauen oben lassen? Hab ne wilde Hilde, da ist schon das Einfangen riesen Stress.
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sternschnuppe
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« Antworten #3 am: April 07, 2011, 11:23:13 »

ja ich hab sie gleich wieder raus gesetzt

hab täglich einmal die narbe kontrolliert, einfach a bissl angehoben und druntergschaut, das ging super !
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Simone7
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« Antworten #4 am: April 07, 2011, 11:57:05 »

Meine musste damals eine Halskrause tragen die Ärmste.
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Mitternachtsengel
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« Antworten #5 am: April 07, 2011, 12:36:53 »

Meine Mädels haben alle ihren Body nicht anbehalten. Die eine bekam eine Halskrause - hielt auch nicht. Wir habens dann einfach gelassen - sie ging aber auch nicht an die naht.
bei uns kam ein partner immer mit zur Kastra, damit sie danach direkt zurück in die gruppe konnte.

Meine jetztige TA macht keine Inhalationsnarkose - sie ist aber auf dem bereich Injektion ein echter Spezialist udn bildet sich immer wieter.Im Vergleich war meine mädel, was bei ihr kastriert wurde, bedeutend wacher als bei der inhalationsnarkose.

Aber wichtiger ist denke ich dass der TA Erfahrung hat und auch wirklich alles entfernt und nicht z.b. die Eierstöcke drin lässt
Vielleicht hat die Kaninchehilfe eine Adresse eines Arztes für dich? Der in deiner Nähe ist?
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~*~Carpe Diem~*~
Carina
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« Antworten #6 am: April 07, 2011, 13:05:54 »

Schau mal hier http://www.tierklinik-stadlau.at/rubriken/fotostor/mschwein.htm

Ist zwar ein Meerschweinweibchen das operierit wird aber im Prinzip ja das selbe.
Wer keine OP Fotos sehen kann einfach nicht auf die grünen Fotoapparate clicken  :foto1:


Schreib einfach wo du herkommst, vielleicht kann dir ja einer hier persönlich einen TA empfehlen.

Ansonsten ist es immer gut zu fragen wie oft der Arzt im Monat Kaninchenweibchen kastriert.
Eben ob Gebärmutter und Eierstöcke entfernt werden.
Welche Narkoseart verwendet wird.. Manche Ärzte spritzen und setzen dann erst die Inhalationsmaske auf, solche Tiere schlafen oft noch nach.
Du solltest das Tier nur vollkommen wach zurückbekommen, schlafende Tiere nie mitnehmen!
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Püppi
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Tschau Uschi, tschau Lizzy :-(


« Antworten #7 am: April 07, 2011, 17:17:13 »

Ich habe am Freitag gerade meine Lizzy kastrieren lassen.

Morgens hingebracht, sie wurde dann mit Inhalationsnarkose operiert und abends, als sie fit war und schon mal am Gemüse geknabbert hat konnte ich sie abholen. Sie hatte nur ein Pflaster drauf, habe aber einen Kragen mitbekommen, damit sie nicht an die Wunde geht. Naja, das geht ja gar nicht, hab ihr dann ein KinderShirt angezogen, das blieb aber leider immer nur maximal ne Stunde an  watishb Sie hatte dann am Sonntag das Pdlaster selbstverständlich abgezuppelt, ist aber überhaupt nicht an die Wunde gegangen.

Die Wunde wurde so vernäht, dass aussen gar keine Fäden wirklich zu sehen sind. Es wurde wohl nach innen vernäht, lediglich das Endstück ist zu sehen, das muss natürlich rausschauen. Es müssen auch keine Fäden gezogen werden. Am Dienstag war ich bei der TÄ zur Nachkontrolle, die Wunde war wirklich super, da sie wirklich gaaaaar nicht an die Wunde gegangen ist.

Bei Liz wurden die Zähne mitgemacht, sie hat Schmerzmittel bekommen und hat abends so um zehn dann zögerlich wieder angefangen zu fressen. Fit war sie aber sofort wieder, als sie zuhause war. Noch etwas schwankend zwar, aber sie ist sofort wieder los und auf Tour. Hat sogar schon wieder Männchen gemacht. Am Samstag war sie dann so fit, dass sie über das KRankengehege mit 60cm gehüpft ist!  vogelhb

Sie sass sofort wieder mit MAx zusammen, der sie dann zwar erstmal ignoriert hat, weil sie natürlich anders roch, aber am nächsten Tag waren sie wieder ein Herz und eine Seele.

Hab es mir persönlich wirklich viel schlimmer vorgestellt.. Es war schon echt stressig, aber nicht so schlimm wie erwartet...

Sorry, wenn ich alles ein wenig durcheinander geschrieben habe, komme gerade von der Arbeit und noch etwas  :hammer1:
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Skadi
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Flocke, Du bist für immer in meinem Herzen!ILD!


« Antworten #8 am: April 07, 2011, 18:49:13 »

Bei meiner Pauline war es leider schon eine Not-Op weil sie schon einen Tumor an der Gebährmutter hatte.
Einen Body hab ich ihn nicht angezogen. Die in der TK haben die Fäden nach innen genäht, somit konnte sie nichts machen und war auch so danach ganz ruhig. Am 2ten Tag war se schon wieder frech und munter Smiley

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tascha
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« Antworten #9 am: April 08, 2011, 09:28:48 »

Danke schon mal für die Antworten. Meine TA machen zwar Inhalationsnarkose, aber dass sie oft Mädels kastrieren kann ich mir nicht vorstellen. Laut TA Helferin kommen nicht soviele Kaninchen in die Praxis.
Also falls wer nen richtig guten TA in 94267 Prackenbach Umgebung kennt.....
Die TA´s der Liste (Passau und Regendburg)sind je ne Stunde entfernt und dass ist mir mit meinem frisch operierten Angsthase zu weit.
Ich denk dass Body und Trichter bei Lore auch nicht drauf bleiben und eher ne Gefahrenquelle darstellen. Also muss sie wohl ein paar Tage ins Haus. Aber wie lange? (2 Tage? ne Woche?) Und wen nehm ich mit als Partnertier. Nur einen oder alle 3 Jungs damit ich später nicht frisch VG lern muss?
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Selene77
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« Antworten #10 am: April 08, 2011, 14:01:39 »

und ich such hier im Raum Heilbronn einen TA mit Erfahrung darin. Empfehlungen??
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Carina
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« Antworten #11 am: April 10, 2011, 22:40:06 »

Ich denke es ist besser ihr macht beide einen neuen Thread auf.

TA für .... gesucht dort und dort

@ Tascha

Sonst ist die TÄ kompetent und hat schon paar mal kastriert?
Wenn du ihr vertraust lass es dort machen, ich hab nur paar Dinge aufgezählt auf die man achten könnte bei der Auswahl für nen TA.

Wieso ins Haus? Ich würde es zumindest versuchen sie gleich wieder in Ihre Gruppe zu setzen.
Mach das Gehege sauber über der Wunde ist sowieso entweder ein Pflaster oder AB spray, Silber oder blau, je nach Mode ;-)
Ich würd dir empfehlen sie an nem Freitag kast. zu lassen dann kannst du sie das WE über beobachten, oder im Urlaub,  schnapp dir ein Buch oder sonstwas und hock dich wenn ihr heimkommt 1-2 Stunden zu ihr, Vielleicht ist auch schönes WEtter, dann sitzt man doch gerne mal bis spät am Abend draußen, Taschenlampe bereitlegen und du hast sie im Blick.  Dann siehst du wie sich die Jungs verhalten, ob sie an die Wunde geht usw.
Du kannstja immer noch entscheiden ob du sie reinnimmst und wenn, wen du ihr mitreinnimmst.

Außerdem wird dreifach vernäht, wenn sie dran knabbert schafft sie höchstens die die Hautnaht, hatte ich auch schon bei Häsinnen oder Meerschweinchendamen, wenns nur ein Faden ist kann man es meist sogar lassen, ansonsten düst man nochmal zum TA und lässt es klammern.

LG Carina



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tascha
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« Antworten #12 am: April 11, 2011, 16:40:23 »

Ich bin davon ausgegangen dass sie ins Haus muss, damit 1. keine Fliegen kommen 2. die Sache bissl steriler ist (Außengehege mit Erdreich, Heu, Streu...) und kein Dreck in die Wunde kommt.
Danke Carina, so hört sich die Sache recht unkompliziert an
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Carina
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« Antworten #13 am: April 12, 2011, 08:25:39 »

Also Fliegen gehen eher auf Kotverschmierte Hintern und offene Wunden.
Meist sind Tiere betroffen die zu dick sind oder krank und sich nicht ordentlich putzen können.

Es ist ja zugenäht, ich würd schon 1-2mal täglich die Wunde kontrollieren und nach 1-2 Tagen eventuell Desinfektionsspray nachlegen da sie ja draußen ist.
Antibiotikum bekommt sie sowieso, entweder gespritzt oder du bekommst noch was mit.

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« Antworten #14 am: April 12, 2011, 08:32:22 »

meine beiden pflegis wurden gestern kastriert, sie sind mittags operiert worden, ich konnte sie um 18 uhr wieder abholen, da hoppelten sie schon rum.

die beiden sind sofort wieder in ihr frisch geputztes außengehege gezogen. die nacht war etwas unruhig, in der früh lag von beiden a bissl fell im gehege. jetzt sitzen sie wie 2 hennen im gehege und lassen sich von mir mit frisch gepflücktem löwenzahn verwöhnen !

sie haben auch keinen body bekommen, in der größe war keiner zu finden beim TA  hasiwhistler die wunde ist aber schön trocken und schaut gut aus !

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