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maroni
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« am: Mai 09, 2011, 19:35:29 » |
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hallöchen!
leider ist heute, genau eine zwei wochen nachdem mein lieber pauli gestorben ist, auch meine häsin lilly verstorben. wieder das gleiche: hat seit gestern nachmittag nichts gefressen. ich dachte gleich wieder, dass es auch wegen den haaren im magen ist. jedenfalls hab ich ihr gestern öl und sab gegeben. hat nix geholfen. heute früh ging es ihr schon sehr schlecht, magen war aufgegast und hart. bin dann sofort mit ihr in die klinik, einige stunden später war sie schon gestorben...kreislaufversagen.
ich kann es einfach nicht fassen, dass meine beiden nins tod sind!
jedenfalls wurde lilly heute nachmittag obduziert!
hab vorhin mit der tierärztin telefoniert. sie meinte, dass der magen voller haarkugeln war. außerdem hat sie eine fehlstellung an den zähnen, eine sogenannte "zahnbrückenbildung" festgestellt. diese "zahnbrückenbildung" dürfte der grund dafür sein, dass sie die nins dann vermehrt ablecken und putzen. außerdem können sie das futter nicht richtig zermahlen...
ich bin echt ratlos! ich schau echt drauf, dass ich meine nins gut ernähr ich hab sie regelmäßig untersuchen und impfen lassen! und dann das!! dabei waren sie noch so jung!!! mein neuankömmling flips sitzt jetzt wieder alleine im stall...
glaubt ihr, dass die zwergkaninchen "überzüchtet" waren??? das haben mir heute schon viele leute gesagt...ich weiß auch nicht...
liebe grüße von der sehr traurigen marion
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cleohase
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« Antworten #1 am: Mai 09, 2011, 19:48:01 » |
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Hallo Marion, das tut mir sehr leid, was dir alles in letzter Zeit widerfahren ist!! Das schmerzt natürlich sehr und man macht sich Gedanken, wie das passieren konnte. Wurden Lillys Zähne davor nie kontrolliert? Meiner Meinung nach hätte der TA das längst feststellen und danach handeln müssen... Selbst wenn es jetzt nichts mehr hilft... Wegen Überzüchtung: ja, ich bin schon der Meinung, dass die Kaninchen teils schon sehr überzüchtet sind... Meine TÄ sagt immer, je kleiner Kaninchen, desto anfälliger. Vielleicht wäre die Rasse "Weisse Neuseeländer" etwas für dich? Die sind zumeist handzahm, haben meistens keine Probleme mit den Zähnen (weil sie eine andere Kopfform haben, die W.N. sind generell größer), aber dennoch muss man natürlich genauso beobachten, ob ihnen etwas fehlt oder sonst was. Alles Gute und ich drücke dir fest die Daumen, dass du bei Flips und möglichen "Nachfolgern" mehr Glück hast!! Cleohase
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maroni
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« Antworten #2 am: Mai 09, 2011, 20:21:35 » |
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na toll...
also wie schon erwähnt. ich war mit meinen kleinen wie sie etwa ein dreiviertel jahr waren das erste mal beim ta. da wurde dann untersucht und geimpft...leider hat niemand die zahnbrücken festgestellt :-(
und wo soll man dann zwergnins am besten kaufen? ich meine ob man jetzt bei der züchterin, in der tierhandlung oder im tierheim kauft is ja dann bezüglich "überzüchtung" egal...
flips wird bald eine neue freundin bekommen, bin schon am suchen. werde auf jeden fall daraus lernen und bei der untersuchung darauf schauen, dass die zähne ordentlich kontrolliert werden. meistens werden da ja nur die vorderen zähne angeschaut...
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cleohase
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« Antworten #3 am: Mai 09, 2011, 20:31:12 » |
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Genau das ist es... Es werden meist nur die Vorderzähne angesehen, wenn überhaupt! Daher: auf alle Fälle erwähnen, dass alle Zähne kontrolliert werden sollen, wenn es nicht automatisch getan wird! Das ist wirklich wichtig, denn Kaninchen können Zahnfehlstellungen haben, die mit der Zeit schief wachsen. Kenne ich von meinem einen Kaninchen, wo er eine Zeit nicht viel Heu gefressen hat und somit kein besonders guter Zahnabrieb stattfinden konnte. Kurz davor ist seine Partnerin verstorben und er hatte kaum Appetit, was das Heu betrifft! Alles andere hat er gefressen. Davor hatte er nie Probleme mit den Zähnen, bis dann plötzlich Zahnspitzen festgestellt wurden. Seitdem dürfen wir alle paar Wochen Zähne schleifen gehen... Also, wirklich wichtig, alle Zähne kontrollieren zu lassen.
Ich schätze, es wird fast egal sein, wo man Kaninchen "kauft". Unsere sind teils von der Tierhandlung und teils von Privatpersonen. Entweder man hat Glück oder Pech... Klingt blöd, aber es läuft darauf hinaus, fürchte ich...
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Julchen_Chiple
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« Antworten #4 am: Mai 09, 2011, 20:34:29 » |
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Mensch Marion, das tut mir so unendlich leid ! Jetzt hat es so toll mit den Beiden geklappt und du hast sie so unkompliziert vergesellschaften können und nun stirbt deine Lilly. Mein Chip war wegen beginnender Magenüberladung auch in der TK am Samstag.
Fühl dich gedrückt!!! Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit!
Komm gut im Regenbogenland Lilly, jetzt bist du wieder bei deinem Pauli
Lg Martina
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Dani L.
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« Antworten #5 am: Mai 09, 2011, 20:36:57 » |
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Das tut mir sehr leid für dich und deine armen Mäuse ! Wegen Überzüchtung: ja, ich bin schon der Meinung, dass die Kaninchen teils schon sehr überzüchtet sind... Meine TÄ sagt immer, je kleiner Kaninchen, desto anfälliger. Vielleicht wäre die Rasse "Weisse Neuseeländer" etwas für dich? Die sind zumeist handzahm, haben meistens keine Probleme mit den Zähnen (weil sie eine andere Kopfform haben, die W.N. sind generell größer), aber dennoch muss man natürlich genauso beobachten, ob ihnen etwas fehlt oder sonst was.
Albinos sind aber auch recht anfällig mit den Augen, und gerade die Neuseeländer sind beliebte Laborkaninchen, da ist auch schon viel Inzucht drin. Wenn es kein Zwerg sein muss: am robustesten sind sicher ganz normale Fleischhasen vom Bauern. Die kriegen ausgewachsen so vier Kilo. Ansonsten: wenn möglich keine die extrem klein oder sehr wuschelig sind oder einen sehr runden Kopf haben. Je "normaler" das Kaninchen aussieht, desto weniger überzüchtet ist es auch, so als Faustregel. Also, wo man das dann her hat wird egal sein. Nicht zu klein, normales Fell, Stehohren, möglichst länglicher Kopf, normales Benehemen. Dann hat man eine gute Chance, dass alles ok ist.
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« Letzte Änderung: Mai 09, 2011, 20:50:36 von Dani L. »
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maroni
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« Antworten #6 am: Mai 10, 2011, 11:02:36 » |
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das mit den "bauernhofhasen" stimmt wohl. unser nachbar hat welche. die hausen zu zehnt in einem mini-verschlag und haben nie etwas!
aber was solls!
hab auf jeden fall dazugelernt und werd die nächsten nins "besser" untersuchen lassen...
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Tiffy
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« Antworten #7 am: Mai 10, 2011, 15:01:24 » |
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Das tut mir leid, dass deine Nins beide gestorben sind, wir hatten auch schon arge Probleme mit Aufgasung aufgrund von Zahnspitzen etc.
Ich glaube allerdings, dass du heutzutage kein Kaninchen finden wirst, dass 100% gesund ist. Ich habe ehrlich gesagt noch von keinem Kaninchen gehört, dass keine Zahnprobleme hat. (meine auch: sie Zahnspitzen, er vorne Aufbiss)
Und von wegen "Bauernkaninchen", gerade auch die größeren Rassen sind wieder für andere Dinge anfällig. Eine Freundin hat mehrere Belgische Riesen und Schecken, die werden meist nicht älter als 4-5Jahre, da sie stark tumoranfällig sind (vor allem Lungentumore).
Wünsche dir viel Erfolg bei der neuen Partnersuche.. und evtl auch TA-Suche!?
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Mitternachtsengel
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« Antworten #8 am: Mai 10, 2011, 15:19:35 » |
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also ich muss sagen ich hab hier 3 kaninchen ohne probleme mit en zähnen- aber sie sind eben nich so knuddelig klein und haben auch keine vollkommen runden köpfe.... da würde ich schon drauf achten. und mir einen TA suchen der wirklich regelmäßig auch die backenzähne anschaut.
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 ~*~Carpe Diem~*~
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maroni
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« Antworten #9 am: Mai 10, 2011, 16:05:08 » |
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leider hatte ich zuvor wenig erfahrung mit der untersuchung beim tierarzt. hatte mit meinen zahlreichen kaninchen die ich früher hatte absolut niiiiiie probleme. die kastration von lilly hat so gut geklappt dort auch das impfen usw. also seid ihr der meinung, dass die zahnfehlstellung erkannt hätte werden müssen (hätte werden müssen hört sich blöd an *gg*)??
backenzähne wurden definitiv nicht kontrolliert, war ja immer dabei. nochdazu war lilly bei der kastration ja in narkose, da hätten sie ruhig schauen können... geht sowas prinzipiell nur in narkose? können sich die fehlstellungen später auch noch bilden oder erkennt man die von anfang an?? möchte bei meinen nächsten nins echt besser darauf schauen. werd sie auch bürsten im fellwechsel, weil das mit den vielen haaren im magen war schon ein echter schock für mich!!! ich wusste nicht, dass das so eine gefahr werden kann!!!
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kathi
Administrator
Offline
Beiträge: 2617
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« Antworten #10 am: Mai 10, 2011, 16:18:57 » |
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Brückenbildung an den Backenzähnen entsteht im Laufe der Zeit - ein guter TA kann allerdings schon an der Stellung der Zähne erkennen ob da Probleme zu erwarten sind - wir übernehmen öfters Tiere, bei denen wir vom TA den Hinweis bekommen, dass man die Zähne im Auge behalten sollte. Generell gehören Kaninchen zweimal jährlich durchgecheckt, nämlich vor jeder Impfung - da gehört dazu, dass man den Kot untersuchen lässt und das Kaninchen einem Grundcheck unterzieht - abhören von Herz und Lunge, Kontrolle der Zähne (von allen), Ohren auf Verschmutzungen kontrollieren, Krallen anschauen und ggf. kürzen, Genitalbereich anschauen, Haarkleid kontrollieren - wenn man das macht, hat man schon mal einen gewissen Grundcheck, den ich persönlich als absolutes Muss erachte (vorallem für weniger erfahrene Kaninchenhalter).
Wenn das Kaninchen vermehrt schleckt aufgrund von Brückenbildung, würde ich meinen dass es auch schon sabbern muss bzw. die Futteraufnahme nicht mehr normal funktioniert - man merkt da oft, dass die Tiere das Futter anders aufnehmen, andere Geräusche beim Fressen machen, manche gehen freudig zum Futter und essen dann eher lustlos ... sind viele kleine Anzeichen die darauf deuten, dass etwas nicht in Ordnung ist.
um die Backenzähne zu kontrollieren muss man das Kaninchen übrigens nicht in Narkose legen
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Dani L.
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« Antworten #11 am: Mai 10, 2011, 20:01:49 » |
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Naja also belgische Riesen sind aber keine Wald-und Wiesenkaninchen sondern eben schon Rassetiere und dann auch auf extrem groß gezüchtet (Gewicht mindestens 6 Kilo, Skala nach oben offen, da gibt es Exemplare mit mehr als 10 Kilo). Extrem groß ist genau so schlecht wie extrem klein. Die extrem grossen werden nicht alt, das stimmt, und haben auch oft Probleme mit den Gelenken. Die typischen Schlachtkaninchen die ich meine sind mittelgroß, so vier Kilo, und keine spezielle Rasse sondern alles quer durch. Ich denke einfach, alle Extreme sind problematisch...sehr groß, sehr klein, sehr lange oder sehr kurze Haare etc.
Kaninchen mit Zahnproblemen hatte ich auch noch nie.
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tascha
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« Antworten #12 am: Mai 11, 2011, 16:47:06 » |
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Kann Dani nur zustimmen. Meine 4 kg Mischungen sind auch sehr robust. Wenn du dir sicher sein willst ein Tier ohne Zahnprobleme zu bekommen, dann such nach nem ausgewachsenen von der Kaninchenhilfe. Die sind vom kaninchen erfahrenen Tierarzt top durchgecheckt. Und damit die Zähne ok bleiben kannst dich ja mal über ad libitum Ernährung informieren.
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Theodora
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« Antworten #13 am: Mai 11, 2011, 20:20:41 » |
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tut mir leid, ar :troest1:me maroni
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Nairobie
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« Antworten #14 am: Mai 11, 2011, 20:59:03 » |
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Tut mir schrecklich Leid für dich. Kann nachempfinden, wie schlimm das ist.
Meine Freundin hat auch diese Woche ihr drittes Kaninchen verloren (innerhalb von knapp zwei Jahren) und alle waren ganz jung. Eins davon wegen Kiefernabzessen, zwei wegen Aufgasung und auch sie füttert absolut vorbildlich.
Mach dir also keine Vorwürfe, ich denke, dass sind tatsächlich Überzüchtungen, bei ihr waren es drei Kaninchen vom Züchter. Ich hatte bei meinen fünf Kaninchen, die ich bisher hatte, noch nie solche Probleme.
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