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Autor Thema: Tips zur Druckstellenbehandlung?  (Gelesen 148 mal)
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Navy
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« am: Juni 11, 2011, 07:15:43 »

Hallo!

Folgendes Problem: meine beiden Ninchen-Damen haben an beiden Hinterläufen im "Fersenbereich" gerötete Druckstellen ohne Fell, etwa kugelschreiberdurchmessergroß.

Mir sind diese entzündeten Stellen am letzten Wochenende aufgefallen und ich war Anfang der Woche direkt bei der TÄ. Sie meinte, dass diese Stellen noch relativ neu wären und das recht leicht zu behandeln sei: Sie hat mir Käsepappeltee zum "Einschäumen" der Stellen gegeben und eine Wundsalbe zum Auftragen. Beides wende ich nun 2x täglich an. Außerdem sollte ich die Einstreu auf etwas weicheres umstellen. Gesagt, getan.

Ich muss gestehen, dass ich vor kurzem etwas nachlässig im Streu-Wechseln war und die beiden wohl etwas im "Feuchten" gesessen haben könnten (da die beiden aber freien Auslauf in der Wohnung haben also nicht permanent! Der Lieblingsplatz ist eh der kleine Teppich vor der Heizung. Smiley ). Ich hab sofort die harte Einstreu gegen die weichere Holzspäne eingetauscht und die Behandlung so angewendet wie die TÄ es mir erklärt hat.
ABER: Jetzt ist Tag 5 der Behandlung und ich habe das Gefühl, es wird eher schlimmer als besser... Sad( Und mittlerweile wehren sich meine anfänglich geduldigen Damen aufs heftigste dagegen.
Im Übrigen klappt das mit dem "Einschäumen" mit dem Tee nicht, da das Fell völlig wasserabweisend ist. Zuerst hab ich die Stellen nur etwas mit dem Tee beträufelt, mittlerweil bade ich den ganzen Fuss kurz im Tee, dann wird die Salbe aufgetragen. Im ganzen hab ich jedes Kaninchen dann ca. 10min fixiert, um alles wenigstens ein bisschen einwirken zu lassen. Natürlich hassen sie das wie die Pest. Danach wird natürlich die Salbe aufs penibelste weggeschleckt. Kann dieses Schlecken die Wunden noch reizen und die Verschlimmerung herbeiführen? Die TÄ meinte, wenn die bisherige Behandlung nach einer Woche nicht ausreicht, müsste AB gegeben und Verbände gewickelt werden. Aber dann ist hier Holland in Not fürchte ich. Verbände werden garantiert benagt und gefressen! Anfassen brauch ich die beiden dann vermutlich gar nicht mehr... Durch den Freilauf in meiner Wohnung ist das jetzt schon immer eine kleine Jagd.

Hat jemand einen hilfreichen Tip für mich, wie ich diese Behandlung etwas effektiver durchführen kann? Vielen Dank schonmal!

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kaja & juni
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kathi
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« Antworten #1 am: Juni 11, 2011, 07:47:31 »

ich hätte zu dem Zeitpunkt nicht mit Tee behandelt - weil das Problem scheint ja durch Feuchtigkeit entstanden zu sein ...
bitte Füßchen nicht baden und auch die Salbe weglassen

am besten auf reine Baumwollteppiche umsteigen, PVC sollten sie nach Möglichkeit nicht haben, weicher Boden, keine feuchte Einstreu, über die Holzspäne am besten eine dünne Schicht Stroh und das regelmässig erneuern (die Tiere dürfen keinesfalls feucht haben)

und dann in der Apotheke einen Betaisodona Puder-Spray holen und für die nächsten 5 Tage einmal am Tag die betroffene Stelle einsprühen

es braucht bis das Fell dort nachwächst, die betroffenen Stellen sollten keinesfalls größer werden, bei Gelegenheit kannst du bitte auch mal ein Foto posten, wo man den Zustand sieht

alles Gute, Kathi
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Katharina Trhlik
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Navy
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« Antworten #2 am: Juni 11, 2011, 08:16:59 »

ui! danke für die tips!

ich hab noch eine betaisodona-tinktur da - aber dann muss ich wohl die teppiche opfern, oder lässt sich das wieder auswaschen? ich hab eh schon teppiche ausgebreitet. und was ist, wenn sie sich das auch wegschlecken? ist das dann nicht eher schädlich? die salbe ist wohl rein pflanzlich...
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kaja & juni
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Navy
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« Antworten #3 am: Juni 11, 2011, 08:19:28 »

a propos fotos: auf einem meiner handyfotos wirst du nicht viel erkennen können. Cheesy aber so dramatisch sieht es nicht aus. aber ich könnt mir vorstellen, dass das beim laufen schon ein bisschen schmerzt. sind halt gerötete hautstellen. aber nicht eiternd oder verkrustet o.ä.

 
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kaja & juni
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kathi
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« Antworten #4 am: Juni 11, 2011, 09:15:40 »

ui! danke für die tips!

ich hab noch eine betaisodona-tinktur da

nein, Puderspray - der ist trocken, alles was feucht ist, ist schlecht...
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Katharina Trhlik
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« Antworten #5 am: Juni 11, 2011, 11:25:23 »

wir hatten ein Meerschweinchen mit druckstellen auf den hinterpfoten, aber die haben wir mit Käspappeltee gebadet , die Pfötchen in ganz flaches gefäss mit tee reinstellen ein zwei oder drei min drinnlassen und dann trockenföhnen , bei unsern Blacky hats viel gebracht
 
« Letzte Änderung: Juni 11, 2011, 11:30:39 von HexenMama » Gespeichert

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