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Autor Thema: Hilfe für Kaninchenneuling  (Gelesen 678 mal)
0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
Dennie
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« Antworten #15 am: Juli 21, 2011, 09:22:57 »

Oje, Geduld ist ja nicht so meine Stärke. Ich hoffe sie ist nicht trächtig, ich wüsste nicht wohin mit den kleinen Flauschis. Sollte es dennoch passiert sein, dann werden wir schon eine gute Lösung finden. Wir haben ja einen großen Garten u auf ein paar Fresser mehr kommt es bei uns auch schon nicht mehr an. Kann denn bei der Geburt etwas passieren bzw. sie ist ja nur in einem Übergangskäfig, der ist nicht so groß, soll ich zur Sicherheit nach was besserem gucken?  Ich meine, sollte wirklich der Fall eintreten, will ich nicht Schuld sein, wenn den Babies oder der Mutter etwas passiert. Wenn ich schon ein Tierchen auslese, dann trage ich ja auch die Verantwortung u dann will ich auch alles richtig machen. Was braucht sie denn alles, wenn sie trächtig wäre?

Noch mal zum Freigehege: Wenn ich den Garten absichere also den Zaun dicht mache und zusätzliche Versteckmöglichkeiten biete, dann wär das so weit ok oder? Dürfen die denn bei jedem Wetter raus oder wissen sie, dass sie bei Regen besser drinnen bleiben? Wenn die nass werden, werden sie dann krank?

Wenn ich ihnen Zugang zu einem Nebengebäude ermögliche und dort viel Einstreu reingebe und ihnen Hütten reinstelle, reicht das auch für den Winter oder muss ich den Raum beheizen? Sie in der Nacht ins beheizte Haus zu holen ist wohl auch nicht klug oder? Wie haben denn eure Kaninchen Zugang zum Haus oder Keller oder Stall? Ich hatte eine Katzeklappe im Sinn aber ich bin nicht sicher ob Kaninchen so etwas bedienen können. Wenn ich die Tür ganz offen lasse, dann wird es ja noch kälter im Raum.

OK, danke noch mal für die Geduld mit mir!

Liebe Grüße

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Polly
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« Antworten #16 am: Juli 21, 2011, 09:40:17 »

Wenn Dein Nin tatsächlich trächtig ist, solltest Du ihr genügend Nestbaumaterial zur Verfügung stellen, sprich jede Menge Heu und Stroh.
Und keine Angst, wenn sie anfängt, sich das Fell zu rupfen, das ist normal. Vorzugsweise machen dies die Nins an Brust und Bauch, manche sind aber auch so extrem und rupfen sich sogar das Fell an den Füßen Smiley
Beim Nestbau das Tier keinesfalls stören, und am besten gar nicht in die Nähe des Tieres gehen, auch nach der Geburt nicht.
Sie wird max. 1-2 mal am Tag das Nest aufsuchen, um die Jungen zu säugen, den Rest sind die Kleinen dann auf sich gestellt, ist auch ein völlig normales Verhalten von Kaninchen.
Die kleinen sind Nesthocker, will heißen, sie kommen nackt, blind und taub auf die Welt. Die Mutter wird sie im Nest unter ihrem Fell und dem Heu gut verstecken, damit sie vor Feinden sicher sind Smiley
Natürlich kann man hin und wieder mal einen Blick auf das Nest werfen, aber nichts anfassen oder verändern, ansonsten kann es passieren, dass die Mutter die Kleinen nicht mehr annimmt.

Zum Freigehege: Absichern ist das A und O, denn Kaninchen zwängen sich durch unglaublich enge Zwischenräume, schon ein 3 cm breiter Spalt kann zu groß sein, weil die Nins da gerne mal ihren Dickkopf durchstecken und dann aber nicht mehr zurückkommen und sich selbst strangulieren.
Das Gehege sowie der Auslauf muss in jedem Fall von oben gesichert werden, damit keine Greifvögel oder Katzen hineinkommen.
Wenn sich die Nins erst mal an draußen gewöhnt haben, wissen sie sehr gut selber, wann sie in ihren Unterschlupf gehen möchten.
Der Körper stellt sich automatisch auf die Außentemperaturen ein, Du musst nichts heizen, wenn es kälter wird, einfach nur jede Menge Heu und Stroh in den Unterschlupf, den Rest machen die Tiere selbst.
Das Einstreu würde ich auf eine Toilette beschränken, den Rest wie gesagt einfach mit Heu und Stroh auspolstern
Das Winterfell bei "Draußennins" ist viel dichter als bei "Innennins", und nachts in die Wohnung holen ist auf keinen Fall gut, da sie mit dem Temperaturwechsel nicht umgehen können und krank werden.
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Dennie
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« Antworten #17 am: Juli 21, 2011, 10:23:33 »

Ok, also ich bin grad auf der Suche nach einem besseren Käfig, zumindest etwas geräumiger, Heu haben sie immer in Mengen, das sollte also kein Problem sein. Ich habe aber kein Stroh, macht das einen großen Unterschied?  Sie hat ja im Moment noch ein eingezäuntes kleines Gehege, damit sie auch nach draußen kann. Darf ich sie wenn Babies da sind noch nach draußen bringen oder lass ich sie dann im Stall? Muss ich bei der Fütterung etwas beachten? Kann sie einfach weiter Wiesengrünzeugs und Gemüse und etwas Obst bekommen? Braucht sie irgendwelche Vitamine oder so was?

Das mit dem Absichern habe ich schon aus Erfahrung gelernt, jeder der beiden ist mir schon mal ausgebüchst, deshalb will ich alles noch zusätzlich zum Zaun alles mit so einem Drahtgitter umrunden. Wie ist denn das mit Katzen? Ich habe ja selber Katzen und Hunde (je 2), die kann ich doch nicht aus dem Garten sperren? Sie verhalten sich alle sehr brav und wenn ich da anfangs ein Auge drauf habe, kann das doch gehen, oder? Ich denke doch das Kaninchen wenn sie mal ausgewachsen sind nicht in das Beuteschema von Katzen fallen oder habt ihr da andere Erfahrungen? Ich habe nur gesehen dass die Kaninchen auch gar nicht weglaufen sondern zu den Hunden und Katzen hinrennen und sie beschnüffeln. Natürlich würde ich sie nicht alleine alle zusammen im Garten lassen aber die Katzen und Hunde sind nur draußen wenn ich draußen bin. Können Nachbarskatzen den Kaninchen etwas tun oder sind die zu groß für eine Katze?
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jimmy-amidala
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« Antworten #18 am: Juli 21, 2011, 14:30:24 »

nach der kastration ist der rammler ungefähr noch 6 wochen zeugungsfähig
huch, da hab ich aber noch glück gehabt. meine TÄ hat gemeint wie ich toby kastriert hatte, dass ich sie nur 10 tage getrennt halten soll.  vogelhb :zuck1:
zum glück ist izzy in der zeit auf ihm herumgerammelt und nicht umgekehrt.  hasiwhistler

hi!!!

ja, das war wirklich ein glück.... hasi18
bei bekannten von mir war es auch so. die TÄ hat ihnen aber gar nichts von einer trennung nach der kastra gesagt. die setzen den buben also dazu und schwuppdiwupp....... :baby: :baby: :baby: :baby: :baby:.....
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Zippora
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« Antworten #19 am: Juli 21, 2011, 15:41:32 »

bei hunden - auch wenn sie sich brav verhalten - wäre ich SEHR vorsichtig, denn ein schnapp und das kaninchen ist tot! katzen sind ebenfalls nicht harmlos (habe selbst 4 katzen und einen hund), denn die krallen sind hier die gefahr. entweder augenverletzung oder es bildet sich ein abszess (alles schon gehabt).

egal ob eigene oder fremde gartenbesucher, das gehege gehört nach allen seiten und natürlich nach oben hin gesichert!!! denke dabei auch an wildtiere (marder, raubvögel etc.)
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Monika, Daisy, Romeo und Julia grüßen euch!
Zippora + 10.08.2010, Moses + 17.06.2011 und Farid + 02.09.2011 immer in meinem Herzen

Tiffy
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« Antworten #20 am: Juli 21, 2011, 17:25:22 »

Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zum "Nachwuchs", toll dass du die beiden aufgenommen hast.

Warst du schon auf http://www.diebrain.de/k-index.html Da findest du sehr ausführliche Infos zum Thema Kaninchen.

Wegen der möglichen Schwangerschaft- das kann man wirklich nicht erkennen. Ich hatte letztes Jahr ein Pflegenin was auch ausgesetzt gefunden wurde. Dem hat man wirklich gar nichts angemerkt und 3 Tage später hat sie ein Nest gebaut und waren eine halbe Stunde später alle Babies da.

Warum willst du denn unbedingt nen größeren Käfig kaufen? ich würde einfach die jetzige Käfigunterschale nehmen und nen Gehege drum herumstellen- günstiger, einfacher!
Hier z.B. findest du auch noch Anregungen für kleine "Innengehege", nur einer von vielen Links
http://www.wirhelfenkaninchen.de/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=12&Itemid=76
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allegria
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« Antworten #21 am: Juli 21, 2011, 17:42:35 »

Bezüglich des Freigeheges: Sehr, sehr gut absichern! Ich habe gerade selber eine ganz schreckliche Erfahrung mit Mardern. Ich hab mein Gehege für absolut sicher gehalten und dann ist ein Marder (oder Fuchs?) reingekommen. Er hat einen großen Stein weggeschoben, sich dann etliche cm in die Erde gegraben und ist dann unter dem Drahtgitter durchgeschlüpft.

Und herkömmlichen "Kaninchendraht" können sowohl Marder als auch Kaninchen angeblich durchbeißen - also lieber 1,45 mm dicken Volierendraht verwenden!

Es gibt auf der bereits erwähnten Seite www.diebrain.at Tipps, wie man ein sicheres Gehege bauen kann.

Auch Barbara Zarfl hat auf ihrer Seiten http://www.auffangstation.wavez.at/ unter "Außengehege" einige Beispiele für kaninchengerechte Gehege.


Bezüglich Kaninchengeburt: Sollte Deine junge Dame tatsächlich trächtig sein: Mach Dir keine Sorgen. Sicher gibt es manchmal Komplikationen, aber die Geburten und Aufzuchten, die ich miterlebt habe, waren alle völlig problemlos. Vertraue auf den Instinkt Deines Kaninchens, es weiß selber ganz gut, was zu tun ist.
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Dennie
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« Antworten #22 am: Juli 22, 2011, 08:33:12 »

Danke für die vielen Tipps!

Die junge Dame ist schon in einem neuen "Käfig". Ich habe einfach mal aus einem Hundetransportkäfig was gebastelt (natürlich vorher gründlich gereinigt). Ich glaube sie fühlt sich wohl und ich hab ihr auch massig Heu gegeben. Ich hoffe ja, es wird nicht passieren aber zumindest haben wir mal vorgesorgt. Verhalten tut sie sich ganz normal, ich finde sie ist sogar etwas leichter geworden und fitter. Vorher hat sie sich immer gleich hingelegt und geschnauft wenn sie gerannt ist, jetzt ist es schon besser.

Das mit dem Freigehege muss ich mir wohl noch mal gut durchdenken, ist gar nicht so einfach. UNser Garten ist zwar groß aber so verwachsen, dass fast kein Platz bleibt für ein richtiges Gehege. Muss da wohl noch mal gründlich drüber nachdenken. Für meine Hunde lege ich allerdings die Hand ins Feuer, Baby Walter war sofort der Star und sie haben sich gestritten wer ihn bewachen darf und neben seinem Käfig schlafen. Walter hat auch schnell gelernt, dass es ganz gut geht sich einfach still zu verhalten wenn ein Hund kommt, denn dann schnüffeln sie ein bisschen und gehen wieder und er hoppelt weiter. Allein schon deshalb kann ich ihn nicht wieder freilassen, der würde ja gleich gefressen werden. Meine Katzen waren auch ok aber es stimmt natürlich, dass Krallen schnell großen Schaden anrichten können. Marder sind ganz eklige Tierchen, ich hab auch immer sehr Angst wegen meiner Enten und Hühner, die holen sie sich auch. Bei mir ist aber noch nie etwas passiert, anscheinend trauen sie sich durch die Hunde und Katzen nicht so in den Innenhof (unser Haus und Nebengebäude/Stall bilden nämlich so ein U und damit sind wir recht gut geschützt).

Ich hab noch eine Frage die hier eigentlich nicht dazupasst. Walter hatte gestern Anzeichen von Schnupfen, nicht stark aber man hörte Geräusche beim Atmen (so wie bei einer verstopften Nase) und das Näschen war ganz leicht feucht. Ich hab gleich einen TA Termin ausgemacht aber dann wollte ich auch was tun und hab mit ihm Salzwasser inhaliert (da kam so etwas weißer Schleim zum Vorschein) und dann hab ich ihm viele frische Kräuter und eine extra Portion getrocknete gegeben (Ringelblume, Petersilie, Spitzwegerich und Schafgarbeblätter, Dill, Basilikum, Thymian und Minze frisch und getrocknet)
Ich habe den ganzen Käfig gereinigt und neu hergerichtet. Dann hab ich ihm noch Kamillentee eingeflößt wg der Flüssigkeit (er trinkt nämlich so gut wie gar nicht) und heute (wo ich zum TA sollte) ist nix mehr von Schnupefen zu sehen. Näschen ist staubtrocken, keine Geräusche, er ist munter. Soll ich den Termin absagenoder zur Sicherheit gehen? Ich wüßte nur nicht was er untersuchen sollte, weil ja nix merh da ist? Wie kann das sein? Ach ja, bei uns ist das Wetter ziemlich rasch kühl geworden und ich denke er hat sich im Freigehege verkühlt.

Danke noch mal!
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