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Autor Thema: nachbarskatze  (Gelesen 648 mal)
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fiby2008
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3 kaninchen, 2 katzen


« am: Juli 31, 2011, 09:20:46 »

morgen,

ich werd langsam noch wahnsinnig! mein kater monty kommt schon wieder nicht heim, weil unser dämlicher nachbarskater ihn schon wieder gebissen und angefallen hat. er heißt garfield und geht auf sämtliche katzen in der nachbarschaft los. ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. ich kann monty und fiby doch nicht ständig in meiner 50qm wohnung einsperren, nur weil garfield so ein querolant ist. ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich deswegen schon beim tierarzt war und außerdem ist monty schon ganz traumatisiert, allmählich krieg ich hier mordgedanken!
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Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
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Leckerlie Erfinderin ;-)


« Antworten #1 am: Juli 31, 2011, 12:27:08 »

Hi,
jetzt nichts gegen dich, aber nur mal so eine Frage: weshalb bekommen Kaninchen mit ach und krach 6m² zugesprochen aber bei einer Katze empfindet man 50m² schon als viel zu wenig?

Ich meine, Katzen schlafen doch im Grunde auch fast die ganze Zeit. Kann ich nicht nachvollziehen, ich würde sie einfach drinnen lassen.
Zecken, gestörte Katzenfänger, Hunde, offene Kellerfenster, Autos, Giftköder, so vieles was einem nicht überwachten Haustier zum Verhängnis werden kann. Verstehe nicht, weshalb sich dieses Freigängertum so durchgesetzt hat. Ein Hund hat doch den gleichen Freiheitsdrang.

Naja, ich verstehe es nicht. Wenn deine Katze nun auch noch ständig verletzt wird, lass ihn nicht mehr raus. Aber dann wird er vermutlich durchdrehen, er kennt ja nun den Freigang. Einsperren oder weitermachen wie immer, einen anderen Rat kann ich dir da leider nicht geben.
lg
Sabrina
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
Nairobie
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« Antworten #2 am: Juli 31, 2011, 13:23:28 »

Hm, ich sehe das etwas anders als Steppi.

Klar hinkt der Vergleich zwischen Kaninchen und Katzen aber mal ehrlich? Das kann man doch nicht wirklich vergleichen. Wer die Möglichkeit hat bietet seinen Kaninchen auch 100 m² an aber in einer Wohnung ist sowas schwer realisierbar. Und Katzen? Mit dem Rauslassen ist das eben durchaus machbar. Natürlich hat es gewisse Risiken aber das war ja gar nicht Fiby´s Frage.

Was die Nachbarskatze und das eigentliche Thema angeht: Ich kann dich absolut verstehen. Da würd ich auch wahnsinnig werden. Problem ist, du kannst einfach gar nichts machen. Wenn du ihn ansprichst wird er dir das gleiche sagen, dass auch du als Argument benutzt, weshalb deine Katze raus soll - sie ist es nicht anders gewöhnt und vielleicht macht der Nachbarskater theater wenn er eingesperrt wird.
Was hast du sonst noch für Möglichkeiten? Gemeinsam mit Monty rausziehen und ihn mithilfe eines Wasserschlauchs vor dem Nachbarskater beschützen? Nee, keine Chance. Dir sind da leider die Hände gebunden.
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fiby2008
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3 kaninchen, 2 katzen


« Antworten #3 am: Juli 31, 2011, 15:13:51 »

mir ist schon klar, dass ich eigentlich keine möglichkeiten außer umziehen habe und sogar kann man ja wieder auf einen doofen nachbarskater stoßen, also lassen wir das lieber, aber die anteilnahme tut schon mal gut! engelhb

den unterschied zwischen hunden, katzen und kaninchen sehe ich so:

hunde muss man einsperren, weil viele menschen angst vor ihnen haben und es bei beschädigungen ganz schön teuer kommen kann. dafür kann man ja mit hunden auch spazieren gehen, sie irgendwo frei laufen lassen, mit ihnen an den see schwimmen gehn etc. außerdem lebt ein hund auch mehr mit dem menschen als kaninchen oder katzen.

kaninchen können nicht über 2m hohe zäune springen und haben unzählige fressfeinde, deswegen ist es besser, wenn sie ein geschütztes gehege haben.

und katzen, die auf einem bauernhof groß geworden sind, kann man fast gar nicht mehr an die wohnung gewöhnen. außerdem hab ich 2 katzen, die andere hat draußen gar keine probleme, da kann ich monty schlecht verbieten, dass er drin bleiben muss. er hat panische angst vor garfield, nach kurzer wundversorgung und ein bisschen trost wollte er gleich wieder ins freie, der ist nicht zu bremsen.
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blicki
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« Antworten #4 am: Juli 31, 2011, 18:09:53 »

  ist der nachbarskater denn kastriert?wenn nicht, könntest du das ja mal ansprechen oder so, vielleicht hilft das ja...
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Kaethu
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Momo, Pulpo, Snoopy & Luna


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« Antworten #5 am: Juli 31, 2011, 19:45:18 »

Ich würde auch mal mit dem Nachbarn reden!
Wie angesprochen, ist die Katze kastriert?

Oder vielleicht kann man sonst mir ihr Arbeiten?
(keine Ahnung, vielleicht ist sie unausgeglichen oder so?)
Oder mit dem Nachbarn schauen, dass er mit Bachblüten behandelt oder so?


Wenn ja scheinbar "alle" Katzen ein Problem haben, müsste er doch entgegen kommen?
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allegria
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« Antworten #6 am: Juli 31, 2011, 22:19:13 »

(...)  nur mal so eine Frage: weshalb bekommen Kaninchen mit ach und krach 6m² zugesprochen aber bei einer Katze empfindet man 50m² schon als viel zu wenig?

Die Frage hab ich mir auch schon mal gestellt, allerdings genau in die andere Richtung: Wie konnte sich je durchsetzen, so bewegungsfreudige Tiere wie Kaninchen in winzig-kleine Ställe oder Käfige zu sperren, während meines Wissen nach niemand auch nur auf die Idee kommt, eine Katze in weniger als einem ganzen Zimmer zu halten?   

Ich habe für meine Kaninchen leider nur 5 qm, mehr geht sich derzeit nicht aus. In meinen Augen hart an der Grenze. Wenn Besuch kommt, höre ich immer wieder "wow, die haben's ja schön da, soooo viel Platz" - offenbar gehen die meisten Leute immer noch davon aus, dass ein Käfig auf reichen würde.
Die 1000en Quadratmeter Wald, die meine Katze hat, findet niemand toll, das ist selbstverständlich.
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fiby2008
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3 kaninchen, 2 katzen


« Antworten #7 am: August 01, 2011, 13:57:59 »

kastriert ist der kater bestimmt, er ist auch schon über 10 jahre alt und war als erster da. eigentlich ist er sonst eher ruhig, aber er hat schlimme revierprobleme.
das mit den bachblüten ist mir auch sofort eingefallen, die nachbarn werden mich aber für verrückt halten, wenn ich ihnen sowas vorschlage, ich lebe im tiefsten tief eines bauernviertels, wo die leute denken wie noch vor 100 jahren.
hab schon überlegt, ob ICH ihm welche geben soll, hab noch welche zuhause...
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fiby2008
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3 kaninchen, 2 katzen


« Antworten #8 am: August 01, 2011, 14:00:02 »


Ich habe für meine Kaninchen leider nur 5 qm, mehr geht sich derzeit nicht aus. In meinen Augen hart an der Grenze. Wenn Besuch kommt, höre ich immer wieder "wow, die haben's ja schön da, soooo viel Platz" - offenbar gehen die meisten Leute immer noch davon aus, dass ein Käfig auf reichen würde.
Die 1000en Quadratmeter Wald, die meine Katze hat, findet niemand toll, das ist selbstverständlich.


oja das kenn ich: "was? deine kaninchen haben ein ganzes zimmer für sich, da reicht doch ein käfig, die machen ja alles voll und knabbern alles an!" und dann wieder: "um himmels willen, lass deine katze lieber den ganzen tag draußen, wenn du wegfährst, die kann ja nicht in der wohnung bleiben!"
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allegria
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« Antworten #9 am: August 01, 2011, 14:14:00 »

hab schon überlegt, ob ICH ihm welche geben soll, hab noch welche zuhause...

Würde ich glatt ausprobieren ... aber halt wenn möglich so, dass es Deine Katze nicht sieht - nicht dass sie sich kränkt, weil Du ihm Leckerli gibst...
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kathi
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« Antworten #10 am: August 01, 2011, 14:36:07 »

also würd ich erleben, dass meine Nachbarn irgendeinem meiner Tiere ungefragt irgendwas geben (auch wenn es "nur" Bachblüten sind), würds hier ein gewaltiges Donnerwetter geben - Gespräch suchen, gemeinsam eine Lösung finden - wenn Nachbar auf stur schaltet, muss deine Katze zum eigenen Wohl drinnen bleiben
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Katharina Trhlik
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« Antworten #11 am: August 01, 2011, 14:44:05 »

also würd ich erleben, dass meine Nachbarn irgendeinem meiner Tiere ungefragt irgendwas geben (auch wenn es "nur" Bachblüten sind), würds hier ein gewaltiges Donnerwetter geben - Gespräch suchen, gemeinsam eine Lösung finden - wenn Nachbar auf stur schaltet, muss deine Katze zum eigenen Wohl drinnen bleiben

Das habe ich mir auch gedacht. Allerdings... was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß engelhb und bei BB muss man sich ja nun wirklich keine Sorgen machen, dass was schiefgehen könnte.
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kathi
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« Antworten #12 am: August 01, 2011, 14:47:34 »

aber es liegt nicht in deiner Entscheidungsgewalt, wenn es nicht dein eigenes Tier ist - egal ob du Bachblüten, Baldrian oder sonst was gibst
stell dir vor, dein Nachbar gibt deinen Kaninchen was ohne dein Wissen... also mir wäre das nicht recht
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« Antworten #13 am: August 01, 2011, 14:53:46 »

Ja klar, ich weiß, was du meinst. Aber das ist eben das Problem, wenn man die Situation aus der anderen Sicht erlebt.

Wenn meine Kaninchen über den Zaun springen, die Nachbarskaninchen beißen und wieder zurückkommen würde, wär ich sicher nicht besonders böse, wenn sie denen BB geben würden. Andererseits würde ICH auch selber etwas an der Situation ändern.
Ist natürlich nicht ganz richtig, aber ich denke mir da ist er selbst Schuld!

Mal angenommen Fiby´s Katze lässt sich nicht einsperren, weil sie dann anfängt zu randalieren, mauzen, was auch immer. Bliebe also die Möglichkeit die Katze abgeben oder umziehen? Finde ich persönlich sehr hart! Da ist es doch einfacher BB auszuprobieren und wenn der Nachbar nicht mit sich reden lässt...
Wie gesagt, ich weiß ja, dass es trotzdem nicht richtig wäre. Ich wollte damit nur sagen, dass ich diese falsche Vorgehensweise durchaus nachvollziehen kann.
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« Antworten #14 am: August 01, 2011, 14:55:59 »

aber es liegt nicht in deiner Entscheidungsgewalt, wenn es nicht dein eigenes Tier ist - egal ob du Bachblüten, Baldrian oder sonst was gibst
stell dir vor, dein Nachbar gibt deinen Kaninchen was ohne dein Wissen... also mir wäre das nicht recht

Der Unterschied ist nur, dass Deine Kaninchen auch nicht in Nachbars Garten herumhopsen und ihn oder seine Tiere terrorisieren.

Ich habe selber eine Freigänger-Katze und ich weiß, dass sie ab und zu von anderen gefüttert wird. Mir ist das ganz und gar nicht recht, sie war schon mal sehr dick deswegen. Aber das Risiko gehe ich nun mal ein, wenn ich sie rauslasse, in dem Wissen, dass sie auf fremde Grundstücke geht.

Also ich sehe einen sehr großen Unterschied darin, ob ich ein Tier in seiner Umgebung füttere (Pferde auf der Pferdekoppel z.B., das würde ich nie machen, wenn ich sie nicht kenne!) oder ob das Tier in meinen Garten kommt.

Und ich kenne leider von Freunden durchaus Nachbarsgeschichten, da kommt man durch miteinander reden absolut nie auf eine Einigung...
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