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Autor Thema: grosser auslauf im garten gefährlich wegen krähen?  (Gelesen 1479 mal)
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butterbluemchen
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« am: August 03, 2011, 21:44:07 »

ich wurde gerade von nadja auf den bericht über das häschen washington aufmerksam gemacht - einfach schrecklich!

nun bin ich wirklich verunsichert.

bisher hab ich dir garten immer im obstagarten laufen öassen der komplett abgesichert ist. in ihm stehen so viele bäume dass man fast keinen freien himmel sieht.

diesen sommer habe ich unseren garten mit der feinen wiese und viel löwenzahn so abgesichert dass keiner hinein und hinaus kann. die fläche beträgt cirka 40m2. es gibt eine bank und einen tisch unter dem sie sich verstecken und ich lege immer mehrere tunnel auf - so um die 4 bis 7.

das haus ist zwischen einem wald und einer befahrenen strasse.

ist das zu gefährlich wegen den vögeln?

ich bin eigentlich bis auf ein paar minuten wenn ich schnell was hole o ä eigentlich immer dabei und ich gebe sie meistens am nachmittag zwischen 12 und  hinaus.

ist das trotzdem gefährlich? ich kann schon ein gehege aufstellen und irgendwas drüber geben aber das ist dann höchstens 6 m2 gross. sie rennen halt so gene schuss in einem durch über die ganze fläche und schlagen dabei hacken und sprünge. und wenn ich was drüber geben soll dann wäre es wohl noch kleiner - ich wüsste jetzt akut nicht einmal was ich darüber geben sollte.....

ach herrje jetzt hab ich echt panik - was meint ihr denn?


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alexandra36
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« Antworten #1 am: August 03, 2011, 21:49:44 »

Was ist denn mit dem Häschen passiert? Wurde es von einer Krähe angegriffen?
Du kannst über den Auslauf Bänder spannen, das hält Vögel ab. Hab ich auch über den ganzen Garten. Das Krähen für Kaninchen gefährlich sind hab ich noch nie gehört.
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butterbluemchen
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« Antworten #2 am: August 03, 2011, 21:52:11 »

in welchem abstand spanst du den bänder?

nur bei 40 m2 wird das halt schwer,...

das hasi ist frei im garten gelaufen und obwohl mensch und hund dabie war hat sich die krähe auf das hasi gestürzt und ihm die augen abgehackt bis die menschen bei ihm waren..... ganz schnell ging das,.... es musste eingeschläfert werden,..
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alexandra36
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« Antworten #3 am: August 03, 2011, 21:56:11 »

Ich glaub das das eher ein Einzelfall war´und würde mir da keine Sorgen machen.
40m² geht schon, ich hab die Bänder über dem ganzen Garten und der ist 500m² gross. Ich such dir schnell ein Foto davon raus und stells ein, ok.
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blicki
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« Antworten #4 am: August 03, 2011, 21:57:39 »

also da in washington war ja auch die besitzerin direkt nebendran gestanden...ich hab selbst schon erlebt,dass diese vögel absolut keinen respekt haben. meine snoopy durfte wie sie krank war auch im garten hoppeln und da ist eine elster gekommen und hat sie die ganze zeit angeguckt und ist nicht abgeauen als ich sie verjagen wollte.

ich weiß jetzt nicht, was ich dir sagen soll, weil es denke ich schon selten vorkommt, dass so ein rabe ein kaninchen aus den garten klaut, aber es kommt eben vor.wenn du auf nummer sicher gehen willst, dann musst du das gehege absichern, denn bis die kaninchen in einem versteck sind, kann es schon zu spät sein, außerdem kommen krähen auch auf den boden.

ich hab meinen kleinen ein gehege im garten gemacht, das du abgewandelt vielleicht auch nachbauen kannst. ab die größe deines geheges kommt es wohl nicht ran, aber es ist schonmal besser als 6m²

du stellst einfach die gitterelemente in der gewünschten größe auf und dann brauchst du so ein vogelschutznetz aus dem baumarkt.das netz is sehr dünn und leicht und man kann es sehr gut langziehen.das gibts in verschiedenen größen, ich hab eins 5x10m für knapp 6€. so nun hast du zb ein viereck abgesteckt mit gittterelementen, dann brauchst du noch 4 besenstiele o.ä. die steckst du in den boden, in form eines vierecks mit ca 1-2m abstand zum gitter ins gehege. dann legst du das netz so übers gehege, dass es von den besenstielen oben gehalten wird und spannst es rund um die gitterelemente(zb mit wäscheklammern festmachen)
auf die art krigt man recht günstig ein vogelsicheres gehege.natürlich muss man trotzdem auf die kaninchen aufpassen, aber solche blitzangriffe werden dadurch vermieden.wenn ein rabe will,dann krigt er das netz bestimmt kaputt, aber nicht so schnell,dass man in der zeit nichts unternehmen könnnte.

so ich hoffe, dass die erklärung verständlich war, sonst kannste ja bescheidsagen, dann versuch ich mal es aufzumalen =)
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butterbluemchen
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« Antworten #5 am: August 03, 2011, 21:59:05 »

meinst du wirklich? unser garten ist nicht durchgehed gerade und die beschränkungen sind teilweise zäune teilweise wände..... ich hab keine ahnung wie ich da was spannen sollte,...

ich könnte wohl nur ein ca 6 m2 gehge mache oder sie in dem 40m2 abgegrenzten garten stück laufen lassen. aber das ist unter freiem himmel ohne bäume und ähnliches.
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blicki
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« Antworten #6 am: August 03, 2011, 21:59:33 »

@ alexandra: also bei uns sind viele krähen und die töten sogar lämmer auf den koppeln!
klar passiert das mit den krähen nicht oft, aber vermeiden kann man es eben nur durch schutz.
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blicki
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« Antworten #7 am: August 03, 2011, 22:01:17 »

naja, wenn du den ganzen garten haben willst für die kleinen wird das mit dem netz schwierig, immerhin glaub ich nicht, dass du die nächsten jahre die zeit in deinem garten unter einem billigen grünen kunststoffnetz verbringen willst  hasi4
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butterbluemchen
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« Antworten #8 am: August 03, 2011, 22:03:00 »

blicki könntest du das vielleicht fotografieren?

wie heisst denn so ein netz im bauhaus?

wir haben hier nur ein kleines lagerhaus und wir haben kein auto um in die nächste stadt zu fahren.

hoffentlich haben die sowas auch im lagerhaus,....
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alexandra36
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« Antworten #9 am: August 03, 2011, 22:07:39 »

So sieht mein Garten von oben aus. Das ist ein Stromband für Pferdeweiden, auf einer Rolle sind 200m, kostet 20 Euro.
Hält Raubvögel, die auf Sicht jagen (Bussarde) ab.
Ich würde noch Unterstände oder Röhren in den Auslauf geben, damit sie mehr Unterschlüpfe haben.

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Carmi1977
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« Antworten #10 am: August 03, 2011, 22:07:46 »

Vor einigen Jahren behaupteten Bauern, daß Kolkraben Kälber töten würden. Untersuchungen der Uni ergaben, daß dem nicht so war. http://www.rabenvoegel.de/kolkraben_in_mutterkuhherden.htm und http://brandenburg.nabu.de/artenschutz/vogelschutz/wissen/06900.html

Krähen und Raben greifen keine gesunden Tiere an und hacken ihnen die Augen aus. Es gibt immer wieder Berichte. Meist sind die Tiere schon tot oder fast tot. Die Raben und Krähen können auch nur an den Weichteilen höchstes fressen, alles andere ist zu hart und aufwendig.

Zitat:

"Die Presse berichtet immer wieder von Rabenvögeln, die Lämmer, Gänse oder Mutterschafe töten. Es erscheint aber recht unwahrscheinlich, dass Rabenvögel tatsächlich gesunde Säugetiere töten können. Dazu ist ihr Schnabel nicht geeignet. Sie sind nicht in der Lage die Haut zu öffnen. Das Picken „kann praktisch von jeder Position aus durchgeführt werden, ist jedoch wenig effektiv. Es fehlt aufgrund des ungünstigen Stands und der ungünstigen Hebelverhältnisse die zielgerichtete Kraft des Hackens, was Abb. 1 verdeutlicht. Dieses Verhalten wäre [grundsätzlich] auch bei einem sich bewegenden Lamm möglich. Verletzungen sind hierbei aber als Zufallstreffer anzusehen und nur geringfügig." (KUGELSCHAFTER nach HENNIG, 1997)

Dieselbe Untersuchung erbrachte, dass ein Kolkrabe im Schnitt 40 Minuten benötigt, um an das Gehirn eines toten Lammes zu gelangen, um die Nieren zu erreichen war eine ganze Stunde erforderlich.

Nur an besonders empfindlichen Körperstellen wie beispielsweise den Augen oder dem After können Rabenvögel sofort fressen (siehe Abb. 2). Deshalb gibt es auch immer wieder Berichte von Schafen, die durch das Auspicken der Augen zu Tode gekommen sind. Dabei handelt es sich vermutlich um bereits tote Tiere, denn diese Verletzung reicht im Allgemeinen nicht aus um ein Tier zu töten. Dieses gelingt den Rabenvögeln höchstens bei extrem kranken und bewegungsunfähigen Tieren.

Der wahre Grund, warum Rabenvögel oft bei Schafherden zu suchen sind, ist ein ganz anderer. Hier nämlich finden die Tiere ein besonders hohes Nahrungsangebot. „In der Nähe der Herden befinden sich meist große Mengen an verschiedenen Fliegenarten. Beim Weiden scheuchen die Schafe Insekten vom Boden auf, die von den Vögeln genutzt werden können. Im Kot der Schafe befinden sich außerdem nicht vollständig verdaute Nahrungsteile, die von den Rabenvögeln gefressen werden." (KUGELSCHAFTER nach HENNIG, 1997)" Quelle: http://www.oejv.de/positionen/rabenvoegel.htm
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Neurobiologe Steven Petersen: "Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie ihm nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf."

http://www.dshini.net/de/spage/45001923-7903-32b4-01f9-1065e654504e
butterbluemchen
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« Antworten #11 am: August 03, 2011, 22:17:43 »

alexandra welche abstände ist den zwischen den bändern?

habt ihr das dann in so einer höhe dass ihr durchgehen könnt? bei uns sind die zäune wohl nicht hoch genug,....




carmi jetzt weiss ich gar nicht mehr was ich denken soll und was ich vor allem machen soll,...
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alexandra36
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« Antworten #12 am: August 03, 2011, 22:25:27 »

Da kann man durchgehen, die Bänder sind auf den Zaunstehern befestigt, die ca. 1.80 hoch. Der Abstand beträgt an den breitesten Stellen so ca. 2m.

Mach dich jetzt nicht verrückt wegen der Krähen, ich bin auch der Meinung das Krähen nicht auf gesunde Kaninchen gehen! Und grosse Raubvögel, wie zb. der Bussard, brauchen eine grosse Anflugfläche, die sie bei dir nicht haben. 
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butterbluemchen
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« Antworten #13 am: August 03, 2011, 22:31:21 »

meine mama meinte gerade dss es hier in der rax gegend nicht viele krähen gibt,... da gibt es mehr in wien....ob das stimmt?

das grosse raubvögel eine grosse anflugfläche brauchen wusste ich nicht,... die raubvögel haben wir hier nämlich scho aber ichdachte immer kleine gärten mit menschen ist nicht so ihr terretorium,....
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alexandra36
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« Antworten #14 am: August 03, 2011, 22:37:04 »

Über meinen Garten fliegen regelmässig Bussarde. Da aber rundherum viele Bäume und Häuser sind, kommen sie nicht runter. Ich hab die Bänder gespannt, als meine Babys noch klein waren, sicher ist sicher. Eigentlich könnte ich sie runternehmen, meine Nins sind Riesen und haben genug Unterschlüpfe. Sie sind auch sehr wachsam, fliegt ein Bussard drüber, laufen sie sofort ins Haus. Ich lass sie aber oben, schaden tun sie ja nicht. hasi3
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