|
Rockybunny
|
 |
« am: August 05, 2011, 20:33:08 » |
|
Hallo,
ich hatte hier vor einigen Jahren zu einer heftigen EC-Symptomatik geschrieben. Rocky (ca. 7) hatte, nachdem wir ihn vor fast 6 Jahren aus dem Tierheim holten, einen heftigen chronischen Schnupfen. Nach einer antibiotischen Behandlung bekam er zusätzlich sehr schwer EC. Nach vielen Wochen und etlichen, auch homöopathischen Medikamenten war das Schlimmste überstanden. Die nächsten Jahre war er konstant topfit, kein EC, kein Schnupfen.
In den letzten Tagen war mir plötzlich aufgefallen, dass seine Atmung anders war. Ich tastete ihn ab und entdeckte in seinem Brustbereich einen sehr großen, harten Tumor.
Gestern ließ ich das bei der Tierärztin abklären und sie diagnostizierte vermutlich ein Fibrosarkom. Der Tumor ist steinhart, nicht verschiebbar und resultiert aus dem Brustknochen/Sternum. Eine Röntgenuntersuchung hielt sie für nicht durchführbar, da das Herz bereits eine Schwäche zeigt, der Stress wäre unzumutbar, da er während der körperlichen Untersuchung bereits heftig atmete und fiepte.
Rocky ist nach wie vor sehr lebhaft, frisst, ist völlig fit. Die Ärztin sagte mir, es könne jederzeit umschlagen oder aber noch eine Weile gut gehen.
Ich bin nicht sicher, was ich nun tun soll. Er ist momentan wirklich guter Dinge. Die Ärztin sagte mir, dass er sich daheim am wohlsten fühlt - und er bekommt jetzt ganz besonders viele Streicheleinheiten und genießt das. Er springt herum und ich kann so gar nichts Schlimmes feststellen, außer eben jene Verhärtung im Brustbereich - ca. kastaniengroß und die Atemgeräusche.
Er liebt es in unserer Mitte zu sein, jedoch mache ich mir große Sorgen.
Die Therapie derzeit : Tarantula C 30 Komplex , Weißdorn fürs Herz, auf mein Ansinnen Curcumapulver, viele Kräuter, Dill, Petersilie, Basilkum und vllt. noch Broccoli. Grüntee wäre auch noch eine Option, aber er lässt da so gar nicht mit sich verhandeln.
All diese Substanzen haben einen antitumorösen Effekt. Eine OP ist wohl nicht durchführbar und ich möchte ihm diese nicht zumuten, da der Tumor in der Nähe der Luft,-Speiseröhre und des Herzens sowie der Lunge ist. Inwieweit das nun ins Innere fortgeschritten ist, bleibt Spekulation. Letztlich hat er Folgeschäden nach dem EC zurückbehalten. Er soll niemals mehr einen solchen Stress aushalten müssen.
Hat jemand trotzdem noch eine ergänzende Idee ? Und vllt. ist das gar nicht bösartig ?
Sobald sich der Zustand dahingehend verschlechtert, indem er nicht mehr frisst oder schwer atmet, werden wir ihn einschläfern lassen. Aber er hat damals schon so heftig mit uns zusammen gekämpft, dass wir nicht so schnell aufgeben wollen. Er ist wirklich ein ganz tougher kleiner Kerl und dafür lieben wir ihn.
Lieben Gruß Rockybunny
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Carmi1977
|
 |
« Antworten #1 am: August 05, 2011, 20:40:40 » |
|
Hallo,
bei Tumoren helfen homöopathische Mittel nicht. Außerdem ist die Verdünnung bei C30 so niedrig, daß praktisch keine Wirkstoffe mehr da sind. Eine gute Therapie besteht in einer Schmerzbehandlung und regelmäßigen Untersuchungen. Wenn sein Zustand sich dramatisch verschlechtert, wie Futterverweigerung, muß das Kaninchen eingeschläfert werden. Du kannst ihm nur noch einen schönen Lebensabend bereiten.
LG Carmen
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Rockybunny
|
 |
« Antworten #2 am: August 05, 2011, 20:44:04 » |
|
Natürlich werde wir ihn erlösen, wenn es denn schlimmer wird.
Allerdings zur homöopathischen Potenz muss ich widersprechen. Je höher die Verdünnung, desto tiefgreifender der Effekt. Eine C 30 ist hier nur der Anfang. Eine C 200, C 1000 und höher ist viel tiefgreifender.....aber auch nicht gänzlich ungefährlich.
Rockybunny.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
annie
|
 |
« Antworten #3 am: August 05, 2011, 23:17:08 » |
|
Ich finde es immer wieder unfassbar, wie gut die HP Lobby arbeitet.... Es gibt ja wenig, dass sich wie die HP einer erwiesenen Nichtwirksamkeit rühmen kann, und auch das auffliegen gefälschter Studienergebnisse hat nicht geschadet....
Aber achte bitte dennoch drauf, dass er, wenn das nötig wird, vernünftige Schmerzmittel bekommt. Sarkome sind leider bösartig. Aber wenn es nicht geweblich gesichert wurde, ist es natürlich immer nur ein Verdacht, und vielleicht doch etwas anderes. Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Rockybunny
|
 |
« Antworten #4 am: August 06, 2011, 09:45:44 » |
|
Danke für Eure Tipps.
Wir sind nicht bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, sondern bei einer Ärztin.
Das homöop. Mittel soll nur unterstützen und hat sich angeblich bei Katzen und Fibrosarkom insofern bewährt, als das der Prozess hinausgezögert werden kann. Das kann man im Net auch nachlesen.
Auch heute ist Rocky topfit, frisst, springt, zeigt keine Auffälligkeiten. Ob der Tumor bös ist, bleibt Spekulation. Was müsste ich ihm alles zumuten an Untersuchungen um Gewissheit zu bekommen. Allein das Röntgen soll sehr strapaziös sein.
Es ist nicht einfach und er hat halt auch schon sein Alter. Ich werde ihn weiter beobachten und weiter überlegen, was wir machen. Vllt. ziehe ich noch einen weiteren Arzt hinzu. Allerdings frage ich mich, ob die Ärzte nicht über soviel Erfahrung verfügen, um allein beim Abtasten abschätzen zu können, dass es bösartig ist. Der Knoten ist wirklich extrem hart und nicht verschiebbar.
Und falls er später Schmerzen hat, wird er auch Medis bekommen. Nur wie stellt man das genau fest, wenn er so lebhaft ist ? Ich meine ein krankes Tier ist doch schon verhaltensauffällig. Und er ist halt wie immer.....
Lieben Gruß Rockybunny
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Mümmelmama
Moderator
Offline
Beiträge: 322
|
 |
« Antworten #5 am: August 06, 2011, 10:36:19 » |
|
bei Tumoren helfen homöopathische Mittel nicht.
Entschuldige aber da muss ich wiedersprechen....  Wir haben letztes Jahr unseren Krümel wegen einem Fribrosarkom gehen lassen. Ein dreiviertel Jahr haben wir uns damit rum geschlagen und er wurde homöoapthisch behandelt. Das hat GANZ OFFENSICHTLICH geholfen, denn solange er die Mittel bekam, wuchs der Tumor nicht mehr weiter. Ich war da auch erst misstrauisch, weil ich mir nicht vorstellen konnte das es sowas ausrichten kann, aber es hat wirklich geholfen. Aber ich habe was anderes geben als du RockyBunny.  Bei Krümel war es allerdings immer so, das der Tumor beweglich war. Fibrosarkome sind ja Tumore die im Gewebe sitzen, deswegen solltest du sie EIGENTLICH umfassen können. Theoretisch kann man so einen Tumor entfernen (was aber nicht so leicht ist), kommt aber bestimmt auch auf die Stelle an, bei Krümel wars auf dem Rücken. Dann könnte man es auch einschicken und sich bestätigen lassen was es ist. Nur letztlich ist es ja auch gut, das Tier im Ganzen zu sehen und wenn die Stelle doof ist und er schon Herzprobleme hat... Beim Fibrosarkom ist es ja leider so, das es fast aussichtslos ist sie kompett raus zu bekommen. Diese Tumor streuen leider auch und wachsen immer wieder nach. Das ist letztlich aussichtslos. Man kanns wirklich nur raus zögern. Das ist jetzt das was ICH weiß, kann ja gut sein das dein Arzt was anderes sagt.  Ich hatte eben auch das Glück, das sich unser Tierarzt damit schon aus kannte, weil er solche Fälle schon hatte. Also ich würde dir wirklich raten dir einen Tierheilpraktiker zu suchen. Ich hab überwiegend Heel-Präparate gegeben und eins, das nicht von Heel ist, das ist aber auch das wichtigste Mittel (möchte jetzt lieber nicht schreiben welche). Ich weiß allerdings auch nicht, ich meine wenn auch Herzprobleme da sind ist es ja nochmal was anderes. Krümel war ja sonst fit, von Zahnproblemen abgesehen. Ist natürlich keine Garantie das es bei euch hilft, aber ein Versuch schadet ja bestimmt nicht. Aso ich hab mir damals übers Internet versucht Meinungen ein zu holen. Also zB größere Tierkliniken raus gesucht und die einfach angeschrieben, ob sie damit Erfahrungen haben. Wie kommt deine Ärztin denn genau drauf, das es ein Fibrosarkom ist? Ich weiß nicht, wie man das fest stellen kann ohne ihn untersuchen zu lassen? Hart waren die Tumore bei Krümel auch immer. Achso meine THP hat mir noch empfohlen Ginko zu füttern, bekommst du getrocknet zu kaufen. Stand bei dir jetzt glaub ich nicht dabei. 
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Carmi1977
|
 |
« Antworten #6 am: August 06, 2011, 10:43:13 » |
|
Zum Thema Homöopathie: die Verdünnungsschritte sind so zahlreich, daß die Wirkstoffe praktisch nicht mehr vorhanden sind. Wenn Du das Mittel für Dein Kaninchen nicht genommen hättest, bestände die Möglichkeit, daß ein Tumor trotzdem zurückgehen kann oder das Wachstum eingestellt wird. Es gibt Tumore, die nicht mehr wachsen. Und ein Tierheilpraktiker ist eben kein Tierarzt. Krankheiten gehören in ärztliche Behandlung.
@Rockybunny
Wäre der Tumor operativ zu entfernen? Oder ist das Narkoserisiko bei Deinem Kaninchen so hoch, daß die Tierärztin von einer Op eher abrät?
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Mümmelmama
Moderator
Offline
Beiträge: 322
|
 |
« Antworten #7 am: August 06, 2011, 11:36:20 » |
|
Und ein Tierheilpraktiker ist eben kein Tierarzt. Krankheiten gehören in ärztliche Behandlung.
Da stimme ich dir komplett zu, ein vernünftiger Heilpraktiker wird einem das auch immer sagen. Aber hat sie nicht oben geschrieben das sie beim Arzt ist mit der homöoapthischen Behandlung? Oder versteh ich jetzt falsch was du meinst? Ich meine nur dann ist ja alles ok. Ich würde mir nur eher einen Tierheilpraktiker suchen, der vielleicht auch einfach mehr Erfahrungen hat.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Carmi1977
|
 |
« Antworten #8 am: August 06, 2011, 12:03:51 » |
|
Ja, ich habe gelesen, daß sie bei einer TÄ ist. Doch ich glaube nicht, daß ein Tierheilpraktiker mehr ausrichten kann. Außer Abwarten und Schmerzmittel und irgendwann Einschläfern kann man nicht tun.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
Mümmelmama
Moderator
Offline
Beiträge: 322
|
 |
« Antworten #9 am: August 06, 2011, 12:45:03 » |
|
Kann ich wie geschrieben aus Erfahrung was anderes sagen. Klar kanns sein das es bei ihrem Kaninchen nicht hilft, aber ein Versuch ist es doch Wert. Ich hab mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht und kann nur dazu raten. Was hat man letztlich zu verlieren?
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Rockybunny
|
 |
« Antworten #10 am: August 06, 2011, 12:52:09 » |
|
Wir freuen uns wirklich über so viel Resonanz.  Die Diagnose ist natürlich ein Verdacht, es gibt keine Biopsie oder Rö-Aufnahmen. Und eine OP ist wohl nicht möglich, da der Tumor vom Abtastbefund aus dem Brustknochen resultiert. Es schmerzte ihm offensichtlich, als sie das untersuchte. Hinter dem Tumor verlaufen Luft- und Speiseröhre, Lunge und Herz. Wegschneiden bietet sich hier wohl nicht an, zumal diese Tumore auch immer wieder zurückkehren. Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion über Homöopathie lostreten. ICH persönlich habe seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit der klassischen Homöopathie gemacht. Und mir ist es egal, ob wissenschaftliche Beweise existieren. Geht es mir gut, wirkt es...und nicht nur bei mir. Rocky hat nichts zu verlieren - also gebe ich ihm dieses Mittel weiter. Die Tierärztin arbeitet ganzheitlich, natürlich, wenn es sein muss, auch mit anderen Geschützen. Sie hat mir aber erklärt, dass das Herz nicht mehr so belastbar ist und sah von einer Röntgenuntersuchung ab, zuviel Stress. Zudem könnte das EC ja auch jederzeit wieder ausbrechen. Und jetzt ist er sehr entspannt und fühlt sich wohl. Es gibt mittlerweile zum Thema Krebs sehr gute Literatur, auch und vor allem in der Humanmedizin. Es ist wichtig, das Immussystem zu stärken und man kann mit Ernährung versuchen, dem Krebs die weitere Entwicklung schwer zu machen. Ich gebe ihm deshalb zur Zeit Broccoli (wenig), Kurkuma, Dill, Basilikum, und ein wenig Grünteeextract,etc. Vllt. schaffen wir noch eine Weile, das Schlimmste hinauszuzögern. Es gibt über Grüntee Studien, die besagen, dass die Katechine/Moleküle in der Lage sind, den Zellen eine weitere Entartung schwer zu machen, der Krebs nicht weiter an Blutgefäße andocken kann, somit nicht mehr ausreichend versorgt wird. Kurkuma wirkt sehr stark gegen Entzündungen. Krebsgewebe ist immer auch stark entzündet....Und das alles ist wissenschaftlich belegt. Aber wohl eher nützlich, um Krebs vorzubeugen. Rocky macht wirklich mit, frisst alles, was ich ihm vorsetze. Er hatte damals, während des ECs schon sehr hart gekämpft. Liebe Mümmelmama, wenn Du hier nicht schreiben möchtest, was Dein Tier von Heel bekommen hat, kannst Du mir eine private Nachricht senden, mich interessiert das sehr. Dass eine Heilung nicht mehr möglich ist, ist klar.....aber geschlagen geben wir uns nicht, vor allem nicht, solange er Lebensqualität hat. Und vllt. ist es gar kein Sarkom, aber was dann ? Wie fühlt sich ein Abszess an, ist der verschiebbar oder auch hart ? In den letzten Tagen war ich wirklich sehr deprimiert und scheue mich vor dem vllt. baldigen Verlust. Wir machen uns mit ihm noch eine schöne Zeit und freuen uns, wenn es noch eine Weile dauert. Ist aber nicht angenehm, den weiteren Verlauf nicht zu wissen. Lieben Gruß
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Rockybunny
|
 |
« Antworten #11 am: August 06, 2011, 12:58:45 » |
|
Noch schnell etwas hinzugefügt zur Homöopathie:
Rocky kam damals krank zu uns aus dem Tierheim mit einem chronischen Schnupfen. Nach einer antibiot. Therapie brach EC aus.
Wir haben ihn dann nach Anweisung mit Medis lange behandelt, der absolute Durchbruch kam MIT der homöop. Behandlung. UND danach heilte der chronische Schnupfen sowie das EC komplett aus. Und das ist eigentlich fast nie möglich, weil Schnupfen meistens chronisch bleibt. Wer skeptisch ist, ok, aber ich finde es einen Versuch wert, allerdings nie in Eigenregie, sondern von einem Fachmann praktiziert.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Dani L.
|
 |
« Antworten #12 am: August 06, 2011, 14:11:18 » |
|
Homöopathie habe ich sowohl bei mir selbst als auch bei meinen Tieren schon sehr erfolgreich angewandt. WARUM es wirkt, weiß ich auch nicht. Aber ich sehe einfach DASS es wirkt. Damit bin ich momentan mal zufrieden und vielleicht findet mal noch irgendwann wer raus wie es wirkt. Ob man es anwendet muss eh jeder selber wissen. Denke aber, dass das eigentlich nicht das Ziel des Threads ist und deshalb OT :-) Ev. sollten wir dafür einen Extra-Thread aufmachen ?
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Carmi1977
|
 |
« Antworten #13 am: August 06, 2011, 20:14:50 » |
|
Ich würde das Kaninchen zur Gewißheit röntgen lassen. Nur durch Tasten einen Tumorverdacht? Es gibt auch gutartige Geschwulste. Eine genauere Diagnose, ob es gut- oder bösartig ist, wäre besser.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|
Rockybunny
|
 |
« Antworten #14 am: August 09, 2011, 07:24:38 » |
|
Ich habe eine zweiten Arzt hinzugezogen. Dieser meint, man müsse ihn röntgen, allerdings in kurzer Gasnarkose.
Nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Wir würden dann heute nachmittag hinfahren. Ich habe Angst, dass er die Begasung nicht übersteht.
|
|
|
|
|
Gespeichert
|
|
|
|
|