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kirschblüte01
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« am: August 25, 2011, 19:24:07 » |
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Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Kollegin,die einige Jahre in einem Pflegeheim gearbeitet hat. Dort setzt man offensichtlich viel auf Tiertherapie (eigentlich ja was tolles), aber neben Katzen und Hunden werden auch Kaninchen und Meerschweinchen eingesetzt. Mir tun die Hasis furchtbar leid-die ganze Zeit hochgenommen und zwangsbekuschelt werden stell ich mir nicht grad angenehm vor  Ich kannte bis jetzt nämlich nur die Variante Hund/Katze-wobei,wenn ich mal ganz alt und schon ein bisschen wunderlich bin,dann würd ich mich auch über ein plüschiges Nini freuen,dass man mir zum halten gibt 
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 "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein" (A. Einstein)
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Dani L.
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« Antworten #1 am: August 25, 2011, 19:58:55 » |
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Ob Tiertherapie für die Tiere ok ist hängt denke ich ganz stark vom Charakter des jeweiligen Tieres ab, unabhängig davon um welche Spezies es sich handelt. Meine erste Häsin Buffy war eine acht Kilo schwere deutsche Riesin. Die ist ihr gesamtes Leben lang nie (!) freiwillig aufgestanden wenn sie wer gestreichelt hat. Wenn man die bei wem auf den Schoß gesetzt hätte der sie streichelt -sie wäre begeistert gewesen. Wenn die Kaninchen mal diese Grösse haben werden sie bei der Therapie auch nicht hochgenommen sondern auf die Schoß oder auf eine rutschfeste Matte auf einem Tisch gesetzt.
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__Lisa__
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« Antworten #2 am: August 28, 2011, 20:55:49 » |
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den kaninchen bei uns im alten-pflegeheim sind die ärmsten  die haben draußen ein kleines gehege, ohne abdeckung, grad mal einen meter hoch der zaun, OHNE schatten und versteckmöglichkeiten, nur 2 oder 3 kleine häuschen, die sind dort sommer und winter, ungeschützt vor madern und sonstigen tieren  ich möcht nicht wissen wieviele da schon gestorben sind  damit halt die alten leute eine "beschäftigung" haben  kathi weiß eh bescheid, es ist echt schlimm das zu sehen . irgendwann schleich ich mich nachts hin und nehm alle mit . ! 
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 Liebe Grüße, Lisa und die 16 Pfötchen*
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nini01
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« Antworten #3 am: August 29, 2011, 05:59:01 » |
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Ich find sowas auch blöd. Die meisten kaninchen wollen doch überhaupt nicht hochgenommen werden und ich glaube nicht dass die Pflegeheime soviel Zeit und Erfahrung haben da ausgerechntet eines auszusuchen das das gerne mag. kaninchen die sich gerne von allen seiten angrapschen lassen und auf den schoß setzten lassen sind doch eher die seltenheit. Es gibt genügend tiere (Hunde, Katzen, evtl. auch Ratten???) denen sowas nichts ausmacht aber Kaninchen?  ? die würden mir leid tun und ich finde sowas ist nicht nötig. sollen die alten Leute doch die Katzten und Hunde streicheln!
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Dani L.
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« Antworten #4 am: August 29, 2011, 11:02:33 » |
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Lisa, die Knainchen leben in Pflegeheim ?? Ich kenne Tiertherapie nur so, dass die LEute denen die Tiere gehören mit denen hinkommen ?
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blicki
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« Antworten #5 am: August 29, 2011, 15:19:54 » |
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also ich denke auch, dass es auf den charakter ankommt..und wenn ein kaninchen nicht hochgenommen werden will, dann zappelt es und kratzt und das is ja für eine therapie nicht förderlich, deswegen denk ich, dass auch nur ruhige kaninchen genommen werden, die das mit sich machen lassen.aber optimal is das trotzdem nicht...weil besonders viel spaß am rumfahren haben kaninchen wohl eher nicht =(
bei meiner mutter auf der arbeit im pflegeheim haben sie auch zwerghühner.allerdings hat meine mutter vor der anschaffung drauf bestanden, dass das gehege so gebaut wird, dass es artgerecht und sicher ist.dann find ich sowas ne tolle sache.
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nini01
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« Antworten #6 am: August 29, 2011, 23:21:24 » |
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Wenn es ein gehege gibt wo man die tieren in ihrem natürlichen umfeld beobachten kann und sie artgerecht gehalten werden finde ich sowas auch eine tolle sache aber ich glaube auch dass es in den meisten Pflegeheimen eben nicht so ist. hab auch eher gehört dass da ein oder zweimal pro woche jemand kommt und die tiere mitnimmt.  Und ich könnte mir gut vorstellen dass es sich da auch hauptsächlich um babykaninchen handelt die sich noch nicht so wehren und dann halt total starr vor schreck sitzen bleiben 
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kirschblüte01
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« Antworten #7 am: August 30, 2011, 17:17:40 » |
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Ich hab mich jetzt mal umgehört und es ist wohl schon so,dass die Ninis zum Kuscheln gehalten werden.....ich kann mir das schwer vorstellen,ich kenn nämlich kein Kaninchen,dass sich ohne zu wehren hochnehmen lässt und dann auch noch am Schoß sitzen bleibt 
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 "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein" (A. Einstein)
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kathi
Administrator
Offline
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« Antworten #8 am: August 30, 2011, 18:38:03 » |
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ein Fluchttier als Kuscheltherapietier einzusetzen find ich ziemlich hirnrissig - aber werden ja auch Meerschweinchen dafür verwendet - für mich ist das schon Tierquälerei - bei jeder Beratung erklärt man, dass Kaninchen und Meerschweinchen für Kinder nicht geeignet sind, weil sie nicht hochgenommen und rumgetragen werden wollen und dann zerrt man die Tiere zu kranken und / oder alten Menschen, damit diese sie antatschen... da ist es dann auf einmal wieder wichtig und sinnvoll...
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kirschblüte01
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« Antworten #9 am: August 30, 2011, 20:44:27 » |
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Ist ja auch für die alten Leute nicht ungefährlich-ein panisches Kaninchen das kratzt und beißt,wenn es am Schoß sitzt......aber ich muss ja nciht alles verstehen 
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 "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein" (A. Einstein)
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Sas
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« Antworten #11 am: August 31, 2011, 07:52:02 » |
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Hallo! Bei uns hier im Ort im Pflegeheim, wo mein Opa gelegen hat, haben die auch Kaninchen. Klar könnte man auch hier etwas verbessern, aber die Haltungsbedingungen waren zumindest ok. Die zwei Tiere haben ein ca 5 m² großes Außengehege, dass vernünftig gesichert ist. Sie bekommen zwar Trockenfutter aus der tierhandlung aber auch Möhre etc. Klar kann man auch hier einiges verbessern, aber ich glaube den Tieren geht es besser als vielen anderen. Sie waren zu zweit, gut gepflegt. Das Gehege war sauber und immerhin kein Stall. Und sie waren reine Beobachtungstiere im "Garten der Sinne". Vorsichtige Verbesserungsvorschläge wurden leider ignoriert, aber ich denke die Tiere können damit ganz gut leben. Kaninchen als Therapietiere finde ich dagegen auch nicht gut! Ich glaube auch nicht, dass viele Menschen einschätzen können, welchen Nins es gefällt auf der Arm zu sein. Mein Rübe hat auf der Arm immer super still gehalten, aber gemocht hat er es sicher nicht. Er hatte einfach so viel Angst, dass er sich nicht mehr bewegt hat. Das Herzchen raste, manchmal atmete er sogar so heftig, dass es dabei leise pfiff. (Leider musste Rübe alle 3-4 Wochen zum TA Zähne machen. Deswegen musste er zu seinem eigenen Wohl da durch!) Viele Bekannte, oder auch meine Mutter und Oma sagten dann auch schonmal... " Oh, wie süß, der entspannt ja richtig. Der genießt das bestimmt..." Tja, das ist dann leider der Irrglaube der entsteht, wenn ein Kaninchen schön still hält! Kurz: 
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 by Marah, Danke!
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Eloisa
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« Antworten #12 am: September 04, 2011, 11:20:08 » |
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Die Frage ist halt, um was für eine Tiertherapie es sich handelt. Es muss ja nicht zwangsläufig immer mit anfassen und bekuscheln zu tun haben.
Ich habe zwei ehemalige Therapiekaninchen hier. Einmal Kim. Sie stammt aus einem Gehege, wo mehrere Kaninchen lebten. Dort kamen ab und an kleine Gruppen von Kindern, die Sprachbehinderungen hatten. Über die Kaninchen, die nur gestreichelt werden durfen, wenn sie zu den Kindern kamen, sollte ein Anreiz zum Sprechen geschaffen werden, damit kommuniziert werden konnte. Die Kaninchen hatten jeder Zeit die Möglichkeit wegzugehen und sich zurückzuziehen.
Dann Emma. Emma sollte auch ein Therapiekaninchen werden, da die Besitzerin für einen Hund und eine Katze keine Zeit hatte und sich dachte, dass das mit einem großen Kaninchen auch funktionieren würde. Emma wurde durch die Gegend gereicht und gestreichelt. Es wurde aber schnell festgestellt, dass das nicht funktioniert, da Emma panisch reagierte.
Ich denke, dass die erste Art durchaus annehmbar ist, die zweite Art ist hirnrissig.
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