Hallo!
Mein Kaninchen hatte Ende September das erste Mal so eine Art von Darmvorfall - ein Teil des Enddarmes hat sich ausgestülpt. Meine TA hat mir leider den Fachbegriff nicht gesagt, es aber "so ähnlich wie Hämorrhoiden beim Menschen" genannt.
Wir haben das Ganze dann 3 Wochen 3x tgl. behandelt, was sehr aufwändig war, weil ich die Kaninchen dazu ins Haus umsiedeln muss, da bei dreimal täglicher Behandlung das Einfangen im Freigehege mit Tunnelsystem nicht mehr wirklich möglich ist.
Es ist alles sehr gut verlaufen - nach dem ersten Mal, hat sich der Darm nicht mehr ausgestülpt und ich bin nach drei Wochen zu einer zweiwöchigen Kontrolle übergegangen.
Ich wurde zwar schon vorgewarnt, dass manche Kaninchen nie ganz "geheilt" sind, sondern dass es da immer mal wieder zur Ausstülpung kommen kann, aber jetzt wo es wieder so weit ist, merke ich einfach wie die Sache an mir zehrt.
Ich bin unter der Woche nicht zu Hause und es ist sehr aufwändig täglich mind. 3x je zwei Leute aufzutreiben, die die Behandlung durchführen können.
Deshalb meine eigentliche Frage (die ich morgen auch meinem TA stellen werde, aber das lässt mir inzwischen einfach keine Ruhe):
Habt ihr Erfahrung mit so etwas? Gibt es irgendeine Möglichkeit eines Eingriffs um dem vorzubeugen?
Wenn eine Operation in diesem Bereich sehr schwierig bzw. mit schlechter Prognose wäre, würde ich das natürlich nicht machen lassen, aber ich möchte trotzdem abwägen - einerseits ein vielleicht (hoffentlich!?) recht kleiner Eingriff, andererseits meine Nerven, dass dauernd etwas sein könnte, ich aber nicht da bin. Und für meinen armen Bären kann es auch nicht angenehm sein ... Schmerzen und ständig der Stress der Behandlung.

Würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen mit mir teilt
