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Sas
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« am: November 18, 2011, 07:38:28 » |
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Hallo zusammen!
Eigentlich hatte ich ja die Hoffnung, dass die Kontroll-Kotprobe endlich mal gute Nachrichten bringt. Nunja, es sind keine E-Coli, Würmer oder Hefen gefunden worden. Allerdings sind vereinzelt Kokzididen und vereinzelt serratia fonticola nachgewiesen worden. Hab das gestern nur per Telefon erfahren. Ich werde mir gleich mal den Bericht holen.
Meine TÄ meinte sofort, dass man da zwei verschiedene AB geben müsste. Die sind wohl selten und da muss man heftig schießen. Als ich dann in der Tierklinik mit einer Ärztin telefoniert hab, musste sie auch eingestehen, dass sie die Baterien nicht kennt. Sie hat sich dann schlau gemacht und meinte, dass das immer eine Sekundärinfektion wäre, die auf eine bestehende Schädigung geht. Sie würde die Koks behandeln, ganz normal 3-3-3 Baycox 5%. Dabei und danach den Darm probiotisch unterstützen und zuerst mal abwarten, ob die Sekundärinfektion so verdrängt werden kann. Nur, wenn andere Hinweise vom Labor gegeben sind, soll ich mich an diese halten. Muss ich gleich mal fragen.
Ich bin jetzt unsicher. Kennt die Dinger einer von euch?
Ich habe mir halt folgendes Überlegt. Angefangen hat alles mit E-Coli. Nach den Hefen ist das jetzt die zweite Sekundärinfektion. Gut, die Darmflora ist halt extrem geschädigt worden. Wenn ich ja jetzt aber wieder mit AB drauf gehe, schieß ich mir alles wieder weg. Dann wird die Anfälligkeit für einen neuen Infekt wieder größer. Wir können ja nicht ewig weiter machen. Hab mitlerweile so ein bisschen das Gefühl, dass wir mit den ganzen Medis in einem Teufelskreis stecken. Medis - machen den Darm kaputt - neuer Infekt - neue Medis - machen den Darm kaputt .... Eigentlich geht es den beiden momentan gut. Sie haben eigentlich keinen Durchfall, fressen gut und sind munter. Vielleicht sollte sie auch mal die Chance bekommen sich wieder aufzurappeln.
Was meint ihr? Es ist extrem schwer, wenn 2 TÄ gegeneinander reden.
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 by Marah, Danke!
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kathi
Administrator
Offline
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« Antworten #1 am: November 18, 2011, 07:46:10 » |
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ich würd jetzt ml die Kokzidien behandeln und dann eine Zeit abwarten, solange sie keine Veränderungen (Durchfall, weicher Kot, Abmagerung etc. ) zeigen würd ich ihnen danach eine Behandlungspause gönnen - klar halt, dass du in der Zeit kein neues Tier dazu setzen darfst - und nach ein paar Wochen nochmal eine Kontrollprobe und dann kann man ja schauen ob die Bakterien noch da sind und behandeln; aber gegen die Kokzidien würde ich unbedingt was machen...
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Sas
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« Antworten #2 am: November 18, 2011, 07:54:55 » |
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Hallo kati, danke für deine schnelle Antwort!
Klar, gegen die Koks wird behandelt. Das wird wohl sein müssen. Wie gesagt gibts hier 3-3-3 Baycox. Da sie nur vereinzelt nachgewiesen worden sind, denke ich, dass eine 3-3-3 reichen wird.
Mit den serratia fonticla werde ich dann nochmal fragen, ob es eine Empfehlung vom Labor gegeben hat. Wenn nicht, werden wir abwarten. Klar werde ich sie beobachten. Wobei Durchfall ja dann auch von dem Baycox kommen kann, oder nicht? Und ganz idealen Kot haben die beiden momentan eh nicht. Es wird besser, aber es gibt immer mal wieder Tage, wo es super ist und wieder welche wo es ein bisschen schlechter ist. Der Darm hat einfach zu viel durchgemacht.
Wie lange nach dem Baycox sollte ich denn warten, bevor ich wieder eine Kotprobe auf die Koks machen kann? Dann seh ich ja auch, was die Bakterien gemacht haben.
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« Letzte Änderung: November 18, 2011, 07:56:40 von Sas »
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Sas
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« Antworten #3 am: November 18, 2011, 10:37:07 » |
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Hallo!
Habe grade nochmal wegen dem Befund telefoniert.
Es gibt zu dem Befund eine Empfehlung vom Labor mit Antibiogramm. Da diese Bakterien hoch resistent sind, wird zu einer zügigen Behandlung geraten. Auch wird von einer Behandlung mit nur einem AB abgeraten, da die Resistenzentwicklung sehr hoch ist.
Wir werden jetzt damit beginnen, dass sie 2 AB bekommen. Eines als Depot für 2 Wochen gespritzt (hab vergessen welchen Namen sie gesagt hast) und zusätzlich täglich Baytril für 10 Tage. Anschließend erst werden die vereinzelten Koks behandelt.
Ich hoffe, dass das so was wird.
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Sas
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« Antworten #4 am: November 24, 2011, 17:43:10 » |
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So, hab mich lange nicht mehr gemeldet, war alles stressig... Nins, Arbeit...
Mal der neue Stand. Hab damals noch mit der Tierklinik telefoniert und bin wieder bestätigt worden, dass ich endgültig wechseln werde. Das 14-Tage AB, was meine TÄ spritzen wollte, ist für Nins ungeeignet und unverträglich. Im schlimmsten Fall wären sie gestorben, weil man ein Depot ja bei unverträglichkeit nicht absetzen kann.
In der Klinik hab ich für 7 Tage ein Trimet.-Sulf. (wie Borgal) bekommen. Das wirkt mit etwas Glück auch gegen die Koks. Dazu gibt es Baytril. Immerhin das wäre richtig gewesen. Das Borgal gibts 2x am Tag, das Baytril einmal dabei. Omniflora gibts einfach mal mit.
Warte jetzt auf Rückruf aus der Klinik, weil morgen ja der letzte AB-Tag ist. Ich denke wir werden die Koks noch mit Baycox 5% 3-3-3 behandeln. Sollte ich das direkt im Anschluss machen, oder erstmal ein paar Tage BBB, bevor ich wieder Medis gebe? Wollte das auch gleich mal in der Klinik fragen.
Es geht beiden soweit gut. Fressen gut, Kot ok, überwiegend fest (toitoitoi). Sie sind nur ein bisschen träger, aber nicht teilnahmslos. Nur ein bisschen müde, hab ich aber auch, wenn ich AB nehme. Und motzig sind sie. Wäre ich auch....
Die Medis gibt es übrigens mit Möhrenbrei... das Baytril stinkt ja schon erbärmlich....
Ich hab keine Lust mehr; und meine Nins auch nicht!
Was meint ihr wegen dem Baycox? Direkt oder nicht?
LG, Sarah
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