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Autor Thema: Kaninchen-Senioren  (Gelesen 517 mal)
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Dorte
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« am: Dezember 04, 2011, 20:52:53 »

Hallo allerseits und erstmal einen lieben Gruß in die Runde - ich war ewig nicht hier Smiley

Mein Piratenhase kommt langsam in die Jahre. Er ist jetzt 8 1/2 und hat dieses Jahr doch merklich abgebaut. Das soll nicht heißen, dass es ihm schlechtgeht - ganz und gar nicht! Er frisst wie immer, kuschelt mit seinem Mädel und hoppelt umher. Den letzten TA-Check beim letzten Zähnekürzen hat er absolut bestanden, es gibt also keinen Grund zur Sorge, er ist gesund.
Nur wird er eben immer ruhiger, immer langsamer und auch immer unbeholfener. Ich habe ihm schon eine Treppe fürs Sofa gebaut, weil er selbst da nicht mehr so gut hochkommt und vor allem beim Runterspringen ziemlich abenteuerliche Sätze hinlegte. Auch habe ich eine isolierende Decke für den Hasi-Schlafplatz unterm Küchenstuhl angeschafft, weil er nach dem Schlafen zunehmend Probleme beim Aufstehen hat - wie eben ein Opa, der es im Rücken hat.

Ein Problem meines Piraten ist auch, dass sein Mädel Zelda 2 Jahre jünger ist als er - sie ist quietschfidel und überfordert ihn manchmal ein wenig. Er wird immer kuscheliger und anhänglicher, sie findet das langweilig und würde lieber etwas fangen spielen oder spaßeshalber rammeln (sie sind beide kastriert, aber haben trotzdem oft als Einstieg in ein Fangenspiel gerammelt Wink ). Das ist glaube ich manchmal für beide Hasis nicht ganz einfach.

Ich bin nun auf der Suche nach weiteren Tipps, wie man seinen Kaninchen-Opas und -Omas das Leben ein wenig vereinfachen kann. Hier haben doch sicher ganz viele Erfahrungen mit älteren Wohnungsnins - verratet ihr mir eure Tricks?  hasi5
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Jaz
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« Antworten #1 am: Dezember 05, 2011, 19:27:13 »

Wenn er solche Probleme hat, kann es sein das er an Arthrose/Arthitis, Spondilose oder ähnlichem leidet.
Das sind schmerzhafte Alterserscheinungen, die schlimmer werden.

Viel Bewegung ist dann eigentlich sehr gut und wichtig, da die Muskeln die Gelenke entlasten und damit natürlich auch die Schmerzen verringern.
Da kann man eigentlich nicht viel machen ausser eventuell noch zusätzlich ein Schmerzmittel zu geben.
Es gibt viele homeopatische Mittel in diese Richtung die bei euch momentan eventuell noch ausreichen könnten um ihm das Leben zu erleichern.

Wichtig wäre allerdings wirklich, woher das ganze kommt.
Könnte auch ein altersschwaches Herz sein, so ein Kaninchen dann zu viel Bewegung zu animieren kann auch schon mal der falsche Weg sein, vor allem müsste das mit richtig guten Medikamenten behandelt werden.
Hatte hier schon beides...die Tiere können damit teilweise noch sehr lange leben.

Bei Gelenkerkrankungen gehen Höhen eben irgendwann nicht mehr.
Alles flach und eben oder wirklich Treppen, mehr kannste kaum machen.
Harter Untergrund ist schlecht. Rasen wäre eigentlich das beste, weil die Erde nach gibt und nicht die Gelenke die voll Wucht abbekommen.
Also weicherer Untergrund, sofern möglich kann etwas helfen, sofern es nicht zu weich ist und das Tier darin versinkt^^
Wärme z.B. Rotlichtlampe kann auch bei Arthrose und ähnlichem helfen.
Gelenkerkrankungen, die Tiere haben meist Probleme mit kaltem Wetter(fühlen oft Wetterumschwünge)
Herzproblem, die Tiere haben meist Probleme mit heissem Wetter.

Was die Jüngere übrigens macht, die will halt die Rudelführung. Logische Schlussfolgerung wenn eines der Tiere durch das Alter geschwächt ist.
Wenn er bereit ist die Führung aufzugeben oder er wieder kräftiger ist um sie in ihre Schwanken zu weisen, müsste sich das wieder beruhigen.
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hasi4 Paul - 9 Jahre
:hauen2: July - geschätz 6 - 7 Jahre

Kleine Maus, Lisa, Susi, Kleiner und Hoppel, werde euch immer vermissen
Dorte
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« Antworten #2 am: Dezember 05, 2011, 19:33:17 »

Danke für deine Antwort Smiley
Das Herz ist es glaub ich nicht, man kann sehen, dass es irgendwo am hinteren Rücken oder an der Hüfte Probleme gibt, wenn er "kalt" ist. Wenn er sich erstmal ein wenig warmgehoppelt hat, wird es deutlich besser. Dauerhafte Schmerzen hat er glaube ich nicht, dafür ist er zu fix und energisch unterwegs, wenn er halt unterwegs ist. Er döst halt generell mehr als früher, aber ich glaube nicht, dass es ihm allgemein schlecht geht. Das ist ja schonmal viel wert!

Am besten kaufe ich also noch ein oder zwei weiche Matten dazu, auf denen er sich entspannt ausstrecken kann. Gras kann ich leider in der Wohnung nicht bieten Wink Aber hier liegt überall Teppichboden, was ja auch ein wenig dämmt.

Die Rotlichtlampe werde ich mal aus dem Keller holen - zwar heize ich die Küche (da wohnen sie, wenn ich nicht zuhause bin) schon mehr als sonst, aber vielleicht ist es trotzdem zu kühl für ihn, dann könnte ich sie zumindest über Nacht anmachen. Ich werde mal ausprobieren, ob er das annimmt.
Andererseits legt sich Zelda gerne halb auf ihn drauf, das wärmt ja auch..... Grin

Hoffentlich bleibt er noch lange Piratenopa!
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Theodora
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« Antworten #3 am: Dezember 05, 2011, 20:43:26 »

vielleicht ein paar Kissen am boden?
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Dorte
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« Antworten #4 am: Dezember 06, 2011, 18:58:08 »

Kuschelkissen haben sie eh schon immer Smiley
Trotzdem danke!
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Jaz
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« Antworten #5 am: Dezember 08, 2011, 05:30:50 »

Ich würde das trotzdem mal bei Gelegenheit von einem Tierarzt abklären lassen. Mein Paul fetzt hier auch mit einem schwachen Herz durch die Wohnung. Das sieht man den Tieren ja nicht an, es reicht also nicht einfach zu glauben das es nicht das Herz ist. Es kann sogar auf dem Röntenbild normal aussehen und auch beim Abhören fällt das meist nicht auf, weil die Tiere immer aufgeregt sind wenn sie beim Tierarzt sind.
Wir haben es beim Paul nur deshalb rechtzeitig erkannt, weil ich schonmal eine Dame mit der selben Herzschwäche hatte(gibt da ja unzähliges mit wieder komplett anderen Symptomen) und die Zeichen früh erkannt habe. Lisa muss das schon ewig gehabt haben, war auch immer sehr müde und eben auch deutlich ruhiger als früher.

Ebenso Gelenkerkrankungen und deren Schmerzen. Die haben oft mehr Schmerzen als sie zugeben und es ist schlichtweg eine Krankheit bei der es eigentlich nur eine Therapie gibt...eine Schmerztherapie + eine dadurch mögliche Bewegungstherapie.
Vor allem dann wenn du seine Probleme siehst, hat er Schmerzen, denn der Schmerz hindert ihr daran die Dinge normal zu tun. Der Schmerz ist dann auch so stark das er sich lieber anders bewegt als den Schmerz zu zu lassen.
Es gibt wie gesagt auch viele homeopatische Sachen und auch einiges womit man Arthrose eventuell etwas erträglicher machen kann aber es ist eine fortschreitende Krankheit die irgendwann nach Schmerzmitteln verlangt.
Damit das Tier nicht unnötig still vor sich hin leidet, immer dran denken das sie Schmerzen und Krankheiten verbergen und nur ein Tierarzt einem mit einem Röntenbild in dem Fall sagen kann wie schlimm es tatsächlich ist.
Der hat dann auch die passenden Mittel parat, damit der alte Mann noch so lang wie möglich schmerzfrei bleibt und auch weiterhin durch die Gegend fetzen kann.
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hasi4 Paul - 9 Jahre
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kathi
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« Antworten #6 am: Dezember 08, 2011, 07:54:38 »

wichtig ist, mit einer Therapie früh anzufangen - bevor das Problem sich so vestärkt, dass sie Probleme haben beim Springen oder sich einpinkeln

was du beschreibst ist eigentlich typisch für Kaninchensenioren - gute Erfahrungen habe ich hier gemacht mit
- Magnetfeldtherapie
- Chiropraktiker (manchmal ist nur ein Wirbel verschoben, mit 2 - 3 Behandlungen kann man in solchen Fällen sichtliche Erfolge erzielen)
- Akupunktur haben wir bei alten Meerschweinchen mit ähnlichen Anzeichen jetzt begonnen und können nur Positives berichten

und wie Jaz schon schrieb, homöopathisch kann auch was gemacht werden



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Katharina Trhlik
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