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Autor Thema: Außengehege: Erdboden versus Steinboden?  (Gelesen 321 mal)
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allegria
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Beiträge: 122



« am: Dezember 19, 2011, 18:15:32 »

Ich baue kommendes Frühjahr ein neues Gehege im neuen Garten. Und mache mir natürlich schon so meine Gedanken.
Eigentlich hab ich mir gedacht, ich werde mir die Arbeit antun und ihnen Erde sichern - also Gitter eingraben und all das, weil ich es einfach so schön finde, wenn Kaninchen richtig graben können und sich auch Höhlen bauen können und so.

Bisher hatte ich dazu ja keine Möglichkeit, hier gibt es nur eine Terrasse mit Betonboden, also mehr als eine Maurerwanne war zum Graben nicht drinnen bis jetzt.

Heute beim Ausmisten sind mir allerdings grobe Bedenken gekommen. Meine beiden Damen sind richtige Schweine, die machen ÜBERALL hin. Auch ihre Buddelkiste bleibt ja nie lange verwendbar weil sie eher früher als später richtig versaut wird.

Ein Gehege mit Erdboden bekomme ich ja wohl nie wieder sauber!?

Soll ich doch lieber Betonplatten legen?
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Steppenlemming
9 kastr. Kaninchen (7m+2w)
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Leckerlie Erfinderin ;-)


« Antworten #1 am: Dezember 19, 2011, 18:30:57 »

Hi,
wie groß soll denn der Erdbereich werden und vor allem ist dieser überdacht oder oben mit Gitter frei?

Meien haben 20m² gepflastert und überdacht und daran haben sie ihr 36m² Naturgehege, also mit Erde und eingegrabenen Gitter. Es ist total vergittert aber nicht überdacht, das heißt der Naturbereich ist wie in der Natur auch jedem Wetter ausgesetzt. Dadurch wird bei jedem Regen wird alles frisch. Die Bemmerln tragen die großen Ameisen davon (kein Scherz), oder andere Erdbewohner zersetzen diese dadurch wirds Kompost. Es düngt sich damit also auch von alleine. Alles regeneriert sich selber (wie ein Gartenbereich auch wenn du sie darauf laufen lassen würdest muß man nachher auch keine Bemmerln wegfegen ; ) )

Geht aber nur wenn es groß genug ist. Bei uns ist der ausgehobene Mutterboden + 750kg Bioerde draufgeschüttet. Dazu Gras-Kräuter- und Wiesensamen. Durch die Größe mußte ich nicht warten bis was wächst, die Nins waren einfach zeitgleich beim GRaswachsen ddabei, sie kamen mit dem abfressen eh nicht hinterher. ; )  Das einzige was ich im Erdbereich mache ist, ich muss ihn höchstens alle paar Wochen mal nach 2-3 Fellflusen absuchen, und im Sommer alle zwei Tage mit dem Schlauch - wie den restlichen Garten eben auch gießen. 

lg
Sabrina
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9 Kaninchen (7m+2w) in 56m² Außenhaltung
alexandra36
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« Antworten #2 am: Dezember 19, 2011, 18:35:36 »

Ich würde auf jeden Fall Betonplatten nehmen, eben aus dem Grund, den du geschrieben hast.

Erde ist zwar toll, aber:

1. das Gehege würde in kurzer Zeit wahrscheinlich total untergraben sein, was auch nicht so toll ist wenn die dann in den Höhlen sitzen und du sie nicht rausbekommst und

2. es ist so gut wie unmöglich, es sauber zu Halten und irgendwann ist der Boden dann komplett "verseucht".  Was wäre, wenn die Nins zB. Kokzidien oder sonstige Parasiten bekommen? Du müsstest die Erde dann komplett abtragen und neu befüllen, Betonplatten kann man gut mit einem Hochdruckreiniger abwaschen. hasi3

Wie gross soll das Gehege denn werden? Du könntest ja eine grössere Buddelkiste reinstellen oder einen Buddelbereich bauen.
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Una
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Beiträge: 585


« Antworten #3 am: Dezember 19, 2011, 18:44:27 »

Vllt, kannst du das Gehege so bauen, dass sie nachts in einem gesicherten Gehege mit Betonboden sind und tagsüber können sie dann durch eine Türe in einen abgesteckten großen Gartenbereich. Dort können sie graben, wenn du dort einen Erdhaufen machst (dann graben sie auch meistens nicht im Rasen), die Böbbel verteilen sich so großzügig, dass du damit keine Probleme hast und sie können auf Naturboden herumflitzen.
So habe ich das. Morgens mache ich die Türe auf, dann können sie in den Garten und abends müssen sie wieder ins Gehege.
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Liebe Grüße aus Bayern
allegria
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Beiträge: 122



« Antworten #4 am: Dezember 19, 2011, 22:12:30 »

@ Steppenlemming:

Das klingt sooo schön. Leider geht ein Gehege in dieser Größe nicht, weil ich den Garten nicht alleine bewohne. Mein Mann liebt Kaninchen nicht besonders und wir müssen auch noch Kinderspielbereich für 3 Kinder, Schildkrötengehege und Obstbäume unterbringen. Ich fürchte, viel mehr als 8 Quadratmeter sind nicht drinnen...

Vllt, kannst du das Gehege so bauen, dass sie nachts in einem gesicherten Gehege mit Betonboden sind und tagsüber können sie dann durch eine Türe in einen abgesteckten großen Gartenbereich.

Ja, das klingt gut. Bei meinen vorigen Kaninchen hab ich das auch so gemacht.
Die hatten da überhaupt 1000 Quadratmeter Hanggarten. Am Abend sind sie immer wieder brav im Gehege gesessen.

Aber das spielt's nicht bei meinen jetzigen beiden Damen. Ich hab sie ja jetzt schon ein halbes Jahr und sie verfallen immer noch in Panik, wenn ich sie berühre.
Der einzige, der zutraulich war, ist vor ein paar Wochen gestorben.
Ich glaube nicht, dass die beiden Witwen jemals zutraulich werden. Von daher kommen die ja dann nicht mehr, wenn ich sie rauslasse. Ich hab schon so eine Idee, dass ich in einen kleinen Raum zusätzlich zum Grasen abzäune.

Aber im Garten freilassen trau ich mich die beiden nicht. :zuck1:
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