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Autor Thema: Hase mit lahmen Hinterläufen  (Gelesen 1141 mal)
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Pimbolina
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« Antworten #60 am: Februar 07, 2012, 16:40:06 »

Kann dich gut verstehen dass man da dasitzt und Tränen der Freude vergiest weil endlich etwas gemampft wird oder Böbbel da sind.

Unser TA sagt immer dass wenn sich ein Tier putzt dass das ein gutes Zeichen ist, dann hat es noch nicht aufgegeben und kämpft mit.

Vielleicht kannst noch probieren und ihm aus einem Handtuch dass du rollst so eine Stütze in die Box legen. Vielleicht nimmt er sie an und stützt sich daran etwas ab.
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Jaz
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« Antworten #61 am: Februar 08, 2012, 21:21:32 »

Muss ich mich doch direkt nochmal nach Monti erkundigen, man fiebert ja doch irgendwie mit. knuddel4g

Hier werden weiter feste die Daumen für den kleinen tapferen Kerl gedrückt.
Gute Besserung Monti!  hasibussi
Immer fleissig weiter kämpfen  duell
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hasi4 Paul - 9 Jahre
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Kleine Maus, Lisa, Susi, Kleiner und Hoppel, werde euch immer vermissen
Babette
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Kuschelzeit...


« Antworten #62 am: Februar 08, 2012, 21:42:05 »

Ja, viel Kraft und Geduld rüberschieb...   knuddel4g

Babette
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2 Nins: Herr von Bommel und Fienchen Löwenherz
Hopplerone
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« Antworten #63 am: Februar 09, 2012, 10:26:17 »

Ich bin gestern leider nicht zum Schreiben gekommen, im Moment komme ich einfach ziemlich dran mit Arbeit, Montis Pflege und all den anderen Dingen, die in meiner Familie so anfallen.

Aber erst einmal die positiven Fortschritte: Seit gestern gibt es keinen Durchfall mehr, die Pemmerln sind wieder einigermaßen in Ordnung, fast schon wieder zu trocken, obwohl Monti ständig Wasser bekommt. Gestern Abend hat er sich auch auf den Vorderpfoten über einen längeren Zeitraum aufgestützt und mir beim Herrichten der Spritzen zugeschaut. Den Brei hat er am Abend bei zwei Fütterungen gut geschluckt. Er hatte aber sicher Hunger, weil mein Sohn, wie ich befürchtet habe, weder den Mut noch die Geduld aufgebracht hat, Monti beherzt zu füttern. So hat er zwischen der ersten Fütterung um 5.00 Uhr morgens und meiner nächsten um 18.00 Uhr abends höchstens Brei aus 2,5 g Pulver gefressen. Umso besser habe ich dann den Rest des Sackerls in ihn reinbekommen. Die Druckstellen durchs Liegen heilen bereits ab, und er kann, wenn er will, seine Lagerung alleine verändern. Liegt er auf der Fußbodenheizung, dreht er sich freiwillig auf den Bauch und hält dann auch den Kopf halbwegs gerade. Pinkeln kann er tatsächlich wieder selbstständig, das konnte ich gestern sehen.


Die weniger guten Dinge: er frisst weiterhin nicht selbständig, obwohl ich ihm gestern wieder allerlei Leckereien mitgebracht habe, denen er sonst nicht widerstehen kann. Die getrockneten Heidelbeere, die ich gestern besorgt habe, wurden ebenfalls nicht angerührt. An den rasierten Stellen sieht man nun schon deutlich die Knochen hervorstehen, er muss also dringend mehr fressen, sonst baut er weiter ab. Auch der Bauch gurgelt und grummelt weiterhin. Obwohl ich ihn zweimal täglich und mit medizinischer Seife bade, stinkt er wie ein Pissoir. 


Ich habe Monti gestern wieder in die Käfigschale umgesetzt, weil ich das Gefühl habe, dass er sich dort mehr bewegen wird und vielleicht dann auch von sich aus zum Frischfutter und zum Heu hin robbt. Im Transportkorb konnte ich ihm nichts reinlegen, weil er sich dann innerhalb kürzester Zeit mit dem eh schon zugeschwollenen Auge draufgelegt hätte. Leider verdreht er sich im Käfig aber auch wieder viel mehr, wenn ihm mitten in der Bewegung die Kraft verlässt. Handtuchrollen findet er leider total doof und weicht ihnen aus, anstatt sich als Stütze anzunehmen.


Mein Mann hat versprochen, heute die erste Fütterung zu übernehmen, damit ich schlafen kann. In der Nacht davor habe ich die letzte Fütterung zwischen Mitternacht und 2 Uhr früh vorgenommen, die nächste dann schon wieder um fünf Uhr.  Deswegen hing ich gestern dann auch ziemlich in den Seilen. Aber insgeheim mache ich mir Sorgen, dass mein Mann auch nicht die nötige Geduld haben wird, zwischen einer und zwei Stunden pro Mahlzeit den Hasen zu motivieren, seinen Brei zu schlucken.  Und gestern hat sich auch gezeigt, dass Monti nicht von anderen gefüttert werden will, weil er nur gezappelt und sich gewehrt hat, als ihn mein Sohn auf den Schoß nahm. Mich ist er nun schon gewöhnt.


Ich will heute Abend versuchen, aus Gurke, Salat und Karotte einen Gemüsebrei  für Monti zu machen. Vielleicht bekomme ich neben dem üblichen Päppelbrei so mehr Grünzeug in ihn hinein. Außerdem möchte ich versuchen, einen warmen Thermofor unter die Einmaleinlage zu schieben. Vielleicht motiviert das Monti, auch in der Käfigschale öfter mal am Bauch zu liegen.


Wir machen also weiterhin jeden Tag ein paar Schritte nach vorne und ebenso welche zurück.

Liebe Grüße

Hopplerone

 
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Jaz
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« Antworten #64 am: Februar 09, 2012, 18:02:09 »

Auch wenn er in der Käfigunterschale hilfloser wirkt, die Bewegungen die er macht werden auf jeden Fall helfen seine Muskeln wieder aufzubauen. Jedes mal wenn er an seine Grenzen kommt, ist das ein Schritt in die richtige Richtung auch wenn das natürlich heisst, regelmässig umzufallen und entkräftete zu sein. Sind ja nicht nur die Muskeln, er hat Untergewicht und der Kreislauf muss auch erst wieder richtig in Schwung kommen, wenn man so lange Zeit nur gelegen hat.

Finde seine Fortschritte auch ohne freiwillige Futteraufnahme wirklich gut. Er lagert sich komplett um, das ist durchaus ein großer Schritt für so ein Tier. Auch das er seine Vorderpfoten wieder benutz, wenn auch noch nicht ständig. Das zeigt, das es besser wird.

Nicht den Kopf hängen lassen, seine Besserung zeigt, das er es schaffen wird, wenn man weiter dran bleibt und er nicht weiter Gewicht verliert. Hab hier wie gesagt auch ein Kaninchen mal 2 Wochen komplett zwangsernähren müssen. Harte Arbeit aber das klappt, selbst wenn man berufstätig ist. Ich hab das dann ähnlich wie du gemacht
05:00 Uhr 20-25ml
18:00 Uhr 20-25ml
20:00 Uhr 10-20ml
22:00 Uhr 10-20ml
manchmal hab ich auch noch zeitlich eine dazwischen quetschen können, wenn ich früher Feierabend hatte.

Bei unserem 2,2kg Kaninchen sollte laut Tierarzt mindestens 60ml(zäher Brei, so das er gerade in die Spritze geht) Critical Care pro Tag bekommen und wir haben immer ca. 80ml rein bekommen. Das hat wirklich ausgereicht um das Gewicht zu halten. Ich denke bei euch wäre es natürlich mehr weil Monti normalerweise 3kg wiegt.
In aller Not wäre ich vermutlich Nachts nochmal aufgestanden oder hätte sie morgens um 4:00 und 6:00Uhr gefüttert.
Wochenende ist natürlich einfacher, weil man das Tier häufiger mit kleineren Mengen plagen kann und auch einfach mehr Zeit hat.

Hoffe für euch das er bald wieder anfängt zumindest kleine Mengen selbstständig zu fressen. Für Mensch und Tier einfach eine harte Zeit.
Ihr habt ja das Antibiotika abgesetz. Um also die Energiezufuhr bei gleicher Breimenge zu vergrößern, könntest du Vollkornhaferlocken zerkleinern(ich mach sowas in unserem Standmixer) und davon etwas unter den Päppelbrei rühren.
Getreide sollen sie zwar normalerweise nicht futtert aber der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel und die Verdauung ist momentan sein kleines Problem. Das geringe Gewicht ein sehr viel lebensbedrohlicheres. Muss ja nicht viel sein.
Was du auch mit unterrühren kannst ist bisschen Öl, damit im Darm die harten Köttel trotzdem gut voran kommen und z.B. ein paar Sonnenblumen oder leckere Kräuter die er mag. Pürieren oder zerhäckseln und einfach unter rühren.
Wenn er nicht mehr essen will, kann man höchstens den Päppelbrei Kalorienreicher gestalten. Besser ist natürlich immer, wenn er mehr Brei und damit mehr Rohfaser auf nimmt.

Was ich an eurer Stelle beim nächsten Tierarzt Termin abklären lassen würde, sind die Zähne. Nicht das die inzwischen zu lang sind und sich daraus wieder neue Probleme ergeben. Die Dinger wachsen wahnsinnig schnell und oft vergisst man das bei Futterverweigerung.

Die harten Köttel kommen normalerweise nicht weil zu wenige Flüssigkeit aufgenommen wird, sondern weil zu wenig Rohfaser im Darm ist und dem ganzen Verdauungsbrei und damit auch später den Kötteln die Fülle fehlt.
Ob das bei euch auch an der Krankheit oder den Medikamenten liegen kann, weis ich nicht. Weiter fleissig Päppelbrei rein, mehr kannste eigentlich nicht machen.
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hasi4 Paul - 9 Jahre
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Babette
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Kuschelzeit...


« Antworten #65 am: Februar 09, 2012, 21:09:36 »

Gut, das ist ja ein Fortschritt!
Bommel mag am liebsten Holzklötze zum anlehnen, probiers doch mal mit einem dicken Ast in der entsprechenden Göße, das wäre was für deinen Mann, Ecken rund schmirgeln und schon ist das Lagerholz fertig. Vieleicht klappt es damit?
Alles Gute!

Babette
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2 Nins: Herr von Bommel und Fienchen Löwenherz
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« Antworten #66 am: Februar 10, 2012, 08:52:04 »

Guten Morgen!

Als ich gestern von der Arbeit heimkam, erfuhr ich zunächst einmal, dass mein Mann es geschafft hatte, ihm drei Mahlzeiten reinzudrücken. Das war um 19.00 Uhr ein tolles Timing, denn ich hatte ja selbst noch die Möglichkeit, zwei weitere Mahlzeiten nachzuschieben. Leider hatte er aber das Futter mit reichlich Wasser angerührt und als ich Monti übernahm, gluckerte sein Darm, als wäre da nur Wasser drinnen. Er knirschte auch ständig mit den Zähnen, für mich leider kein so gutes Zeichen, denn dann hat er ja Schmerzen. Überhaupt war er gestern Abend so schlapp, dass ich das erste Mal das Gefühl hatte, er fängt jetzt an, sich aufzugeben. Trotzdem hat er brav alles geschluckt, was ich ihm gab, obwohl der Salatbrei nicht wirklich gut ankam und er noch mehr spuckte, als beim Päppelbrei. Da aber der Bauch so arg grummelte, habe ich ihm nur ganz wenig von dem Grünzeug gegeben und dann doch wieder mehr Päppelbrei, und diesmal so dick wie möglich, angerührt. Auf jeden Fall haben wir eine zusätzliche Mahlzeit geschafft und obendrein noch ein paar Spritzen Karottenbrei. Ausnahmsweise gab ich ihm auch am Abend noch mal einen Tropfen Schmerzmittel, damit er gut über die Nacht kam, und massierte lange seinen armen Bauch. Dabei fiel mir auch auf, dass sich seine Haut am Bauch mittlerweile wie Papier anfühlt.

Heute Früh lag er wieder in einem großen Matschhaufen, der ziemlich übel roch, ich musste ihn baden und dann versuchte ich es auf die Schnelle noch mit Karottenbrei. Und es funktionierte, er schlabberte brav sechs Spritzen voll, bevor er den Kopf wegdrehte.
Da er jetzt mehr als ein Sackerl Brei pro Tag bekommt, muss ich heute nach der Arbeit beim TA vorbeischauen, um mir Nachschub zu holen. Außerdem sind nun die Rodi Care Akut-Tropfen ausgegangen. Öle bekommt Monti bereits, die sind in dem sogenannten Magenbitter für Kaninchen drinnen. An die Zähne habe ich gestern auch schon gedacht, weil er so viel knirschte,  und Monti lässt sich momentan relativ leicht die Zähne mit dem Finger befühlen. So weit ich es spüren kann, sind sie aber alle in Ordnung. Danke für den Tipp mit den Haferflocken. Ich habe eh welche im Büro für mein Müsli stehen und sie sind soeben in meine Tasche gewandert.

Hat Dein Kaninchen eigentlich nach zwei Wochen Päppeln wieder problemlos von alleine zu fressen begonnen?

Beim Holzstamm hätte ich, auch wenn er gut geschliffen wäre, im Augenblick zu viel Angst, dass Monti sich daran verletzen könnte. Ist ja doch ein hartes Teil und an Monti kein Speck mehr, der einen Aufprall dämpfen könnte.

Noch eine Frage hätte ich: Monti bekommt ja über einen sehr langen Zeitraum Medikamente, die seinen Körper auch belasten. Vor allem beim Prednisolon habe ich arge Bedenken, da ich aus der Katzenhaltung weiß und leider auch selbst erfahren musste, dass Prednisolon zwar kurzfristig hilft, aber langfristig viele irreparable Schäden anrichten kann. Von daher bin ich sehr daran interessiert, Monti nach der Kur zu entgiften. Gibt es dafür empfehlenswerte Produkte? Ich selbst habe da vielleicht an Goldrute gedacht, da sie Leber und Nieren reinigt.
Fällt Euch dazu etwas ein?

Vielen Dank auch weiterhin für Eure Hilfe und Unterstützung!

Liebe Grüße

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« Antworten #67 am: Februar 10, 2012, 15:28:38 »

Das Kaninchen hatte sich damals ganz böse auf die Backe gebissen und konnte deshalb nicht selbstständig fressen. Sie hat sich immer wieder auf die bereits eiternde Stelle gebissen bis es so weh tat das sie lieber hungerte. Sie war damals auch nur noch Haut und Knochen weil das auch eher schleichend kam, die Zähne erst gerichtet waren und bei zwei Kaninchen meist erst am Gewicht auf fällt wenn einer schlecht frisst.
2 Wochen musste ich sie komplett mit Päppelbrei versorgen und danach hat sie nur langsam angefangen wieder etwas zu fressen. Ich hab dann die Menge an Päppelbrei langsam reduziert je nach dem wieviel ich sie essen sah und wie voll sich der Bauch anfühlte. Bis sie komplett wieder alleine gefressen hat, vergingen fast 3 Wochen(2 Wochen komplett päppeln, 1 Woche fressen + päppeln) und da sie ein Zahnkaninchen war, musste wir auch direkt nochmal zum Zähne schleifen gehen.

Bei euch wird das vermutlich auch so sein, das er langsam wieder anfängt und du den Päppelbrei dann ausschleichen lässt.

Wegen den Medikamenten hab eben nur mal bei Wikipedia reingesehen da stehen tatsächlich nicht so nette Nebenwirkungen. Kenn es allerdings nicht.

Wegerm entgiften, da kannste wenn es ihm wieder besser geht und er wieder frisst unzählige Sachen anbieten.
Da gibt es haufenweise Kräuter die blutreinigend, entgiftend usw. wirken.
Um was passendes zu finden schau ich immer auf dieser Seite nach.
http://www.heilkraeuter.de/

Was mir persönlich an Pflanzen einfällt ist Löwenzahn(Wurzeln) und Brennessel.
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« Antworten #68 am: Februar 10, 2012, 15:58:07 »

Bei Katzen kann Kortison schwere Diabetes oder chronisches Nierenversagen auslösen. Ich habe auch schon von mehreren Seiten gehört, dass es anfangs die Symptome verbessert und nach kurzer Zeit zu einer rapiden Verschlechterung bis hin zum Tode führen kann. Daher will ich da unbedingt gegensteuern.

Aber momentan nagt wieder die Angst an mir. Mein Mann hat vorhin angerufen, dass sich Monti nicht mehr füttern lässt. Alles was er links ins Maul drückt, kommt rechts wieder raus. Ich schaue ständig auf die Uhr, um heim gehen zu können, denn ich hoffe, dass es nur daran liegt, dass Monti von mir gefüttert werden will. Wenn aber nicht, fürchte ich, dass mein Gefühl von gestern, dass er sich nun aufgibt, doch zutrifft.  crying

Ich halte Euch am Laufenden!

Liebe Grüße

Hopplerone   
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Jaz
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« Antworten #69 am: Februar 10, 2012, 19:29:08 »

Drück hier nochmal ganz feste die Daumen!
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Kuschelzeit...


« Antworten #70 am: Februar 10, 2012, 21:30:33 »





So schnell würde ich das Prednisolon, ein schnell wirkendes Kortison, nicht verteufeln, erst mal ist es ein Segen. Die Entgiftung danach finde ich vorbildlich und würde es auch probieren. Rheumatiker nehmen Kortisone lebenslang ein.

Babette
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« Antworten #71 am: Februar 10, 2012, 22:22:25 »

Vor allem sollte  man mit Kortison nicht selber rummachen, sondern nur in Absprache mit dem TA. Zum Beispiel kann plötzliches Absetzen, je nach Dosis vorher, zum Tode führen. Hier sind manchmal die Vorurteile gegenüber dem Medikament und daraus folgende selbstständige Aktionen gefährlicher als die Droge selbst...

Dies ist ein Medikament, dem sehr sehr viele Menschen (und Tiere) ihr Leben verdanken, was aber in Fachhände gehört, und bitte nicht nach eigenem Geschmack oder dem Ratschlag irgendwelcher Katzenhalter geändert werden sollte....

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sternschnuppe
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« Antworten #72 am: Februar 11, 2012, 01:05:32 »

Bei meinem Hund hat Prednisolon nach mehreren Schlaganfällen Wunder gewirkt!
Sie bekommt das Medikament jetzt schon lange, sehr niedrig dosiert, sie verträgt es gut und es hilft ihr.


« Letzte Änderung: Februar 11, 2012, 01:07:25 von sternschnuppe » Gespeichert

nini01
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« Antworten #73 am: Februar 11, 2012, 01:19:00 »

Ich drück Monti ganz fest die Daumen.
Jetzt ist er schon so weit gekommen, da kann er sich doch nicht aufgeben.
Hoffe dass es daran liegt dass er nur von dir gefüttert werden will.

Wegen dem Prednisolon: Aino hatte das damals auch. Sie hat es glaub ich 3 wochen bekommen  und es hat ihr schon sehr gut geholfen. Ich musste es dann langsam über (ich glaube) 10 Tage ausschleifen lassen, also jeden zweiten Tag 0,2 ml weniger geben bis es dann halt nix mehr war.
Ich würd ihm jetzt erstmal das Prednisolon weitergeben und mir wenn es ihm besser geht Sorgen über die Nachwirkungen machen. Wine Entgiftungskur ist dann sicher nicht schlecht.

Hier werden jedenfalls alle Daumen und Pfötchen ganz fest gedrückt  daumendrück daumendrück daumendrück gute Besserung gute Besserung gute Besserung
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Hopplerone
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« Antworten #74 am: Februar 11, 2012, 11:26:18 »

Es gibt leider keine guten Nachrichten mehr von Monti. Er kann nicht mehr schlucken, es hat auch nichts gebracht, dass ich es gestern bis weit nach Mitternacht versucht habe, ihm Futter einzuflößen. Der Durchfall ist auch wieder da, und alle Kraft, die er in den letzten Tagen gesammelt hat, ist aufgebraucht. Er kann sich keinen Zentimeter mehr rühren, seine Augen rollen, er scheint also auch Anfälle zu haben.
Wir fahren jetzt dann los und bringen ihn in die Praxis. Monti hat aufgehört zu kämpfen, nur sein Herz ist leider noch zu stark, um ihn gehen zu lassen. Wir werden ihm auf dem letzten Stück Weg helfen, denn er hat sich genug geplagt. Es tut immer weh, wenn man ein Tier verliert, aber wenn es so früh gehen muss und auch so sinnlos, dann ist es noch tausendmal schlimmer. Bitte schickt ihm in Gedanken ein bisschen Licht, damit er den Weg über die Regenbogenbrücke finden kann...

Zu Prednisolon: Ich habe leider letztes Jahr eine Katze durch die Folgewirkung von Prednisolon verloren, eine Freundin von mir im Jahr davor ebenfalls.  Darum bin ich da sehr kritisch, weiß aber, dass es manchmal keine andere Wahl gibt, als es zu geben. In unserem Fall hat es letztendlich leider wieder nur einen kleinen Aufschub gebracht.

Traurige Grüße

Hopplerone
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