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Autor Thema: Immer wieder Streitereien?  (Gelesen 406 mal)
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Asaret
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« am: Januar 28, 2012, 12:55:07 »

Hi zusammen,

Es geht um unser Pärchen Diego (m, kastr., 5 Jahre) und Seraphine (w, ~3,5 Jahre).
Zwischen ihnen gibts immer wieder Streit und die bisherigen Kaninchenbeziehung die ich beobachten durfte waren irgendwie harmonischer.

Also an sich Kuscheln sie viel, liegen zusammen rum und es wird auch viel geschleck, aber es fliegen täglich Fellbüschel.
Ende letzter Woche ist auch etwas Blut geflossen (Finchen ist auf Diego gehüft, sie haben sich gekabbelt und er hat sie in den Bauch gebissen. Anschließen hat er sie über eine halbe Stunde überführsorglich abgeleckt  engelhb - wahr wohl mehr ein Unfall)

Diego ist im Moment der Chef und seine frühere Partnerin hat das auch akzeptiert, Seraphine bietet ihm aber ziemlich viel kontra und ist eigentlich allgemein sehr aktiv und neugierig, ständig mit klettern, knabbern, Kisterl aufrämen etc. beschäftig.

Einerseits ist Diego schrecklich futterneidisch. Sobald er hört das Futter gerichtet wird, fängt er an Finchen zu jagen und hört erst auf, wenn er den Napf bekommt. Das lässt sich einigermaßen eindämmen, indem beide vor dem Futterrichten schonmal einen Ast und natürlich mehrere Näpfe bekommen.

Aber auch so gibt es immer wieder Streit, weil der eine geschleckt werden, oder kuscheln will, der andere aber grad keine Lust hat oder Finchen grad am toben ist und Diego schlafen möchte...
Dann geht sofort das gejage und gerammel los, von beiden Seiten.
Klar ist es normal, dass sich Kaninchen mal streiten, aber ich sammel täglich Fellbüschel auf und möchte auch verhindern, dass nochmal Blut fließt.
Ich hab auch nicht den Eindruck, dass sie sich generell nicht mögen, wenn sie mal gleichzeitig kuscheln/toben wollen sind sie ein Herz und eine Seele.
Sie haben wenn wir da sind die ganze Wohnung zur Verfügung, sonst "ihr" (also eigentlich mein) Zimmer, am Platz dürfte es also nicht liegen.

Was meint ihr dazu?
Ich bin mir ehrlich gesagt auch unsicher, in wieweit Streitereien noch "normal" sind.

Viele Grüße,
Asaret

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Hasilis
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Liebe Grüße Schnuffel + Prinz


« Antworten #1 am: Januar 28, 2012, 13:52:35 »

Villeicht erst mal trennen ?
Weil mir tut Seraphine leid! 

Hoffentlich vertragen sie sich dann wieder.   

Drücke dir die Daumen das sie sich wieder vertragen.  daumendrück
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Wenn Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Liebe Grüße Sabine
Asaret
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« Antworten #2 am: Januar 28, 2012, 15:02:57 »

Ich denke trennen ist nicht nötig.
Sie verbeisen sich ja nicht ineinander, die Verletzung rührt denke ich eher von einem überaschten Zwicken von Diego an ner ungünstigen Stelle.
Wenn ich grade schlafen würde und dann einer auf mich drauf hüpft wäre ich auch erst mal etwas entrüstet.  eek

Mir gehts mehr um die langfristige Lösung, bzw. ob ich mir nicht überhaupt mal wieder zu viele Sorgen mache...

Ich denke, die ideale Partner für beide wäre ein eher unterwürfiges Kaninchen, was sie aber beide nicht sind (im Tierheim hieß es als ich Seraphine dort geholt habe, sie sei Kaninchen gegenüber eher zurückhaltend, was sich dann leider nicht bestätigt hat).
Aber sie verstehen sich ja oft auch sehr gut, daher möchte ich die Flinte eigentlich nicht ins Korn werfen...
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Jaz
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« Antworten #3 am: Januar 28, 2012, 15:04:07 »

Wie lange sind die beiden denn schon zusammen und wie genau war ihre VG?
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Asaret
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« Antworten #4 am: Januar 28, 2012, 15:10:00 »

Sie sind seit ca. einem halben Jahr zusammen (Sommer 2011), die VG war "normal" auf neutralem Raum, erst Zoff, dann immer mehr kuscheln. Nur hat sich der Zoff nie ganz ausgeschlichen.

Bei Lilly, Diegos früherer Partnerin, war die VG ähnlich, es flog auch nachher noch länger Fell, aber das hat dann irgendwann aufgehört (außer wenns um Futter ging).
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Jaz
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« Antworten #5 am: Januar 28, 2012, 19:31:34 »

Bei Paul und July ging das bei uns auch länger allerdings kein halbes Jahr. Die haben sich zwar schnell zusammen gerauft hatten aber trotzdem immer wieder mal ihre kleinen Auseinandersetzungen bezüglich der Rangordnung.
Vielleicht brauchen sie da einfach etwas mehr Zeit wobei das aus der Ferne immer schwer zu beurteilen ist.
Wenn sie sich sonst gut verstehen würde ich zumindest noch nicht aufgeben.
Zwei Sturköpfe habens zusammen eben nicht so leicht, weil keiner nachgeben möchte  :hauen2:
Weniger lieben müssen sie sich deshalb aber trotzdem nicht. hasibussi
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Asaret
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« Antworten #6 am: Januar 28, 2012, 21:56:23 »

Zwei Sturköpfe habens zusammen eben nicht so leicht, weil keiner nachgeben möchte  :hauen2:
Weniger lieben müssen sie sich deshalb aber trotzdem nicht. hasibussi

Ja, so ähnlich denke ich mir das auch  happy

Ich hab mir auch schon überlegt, ob es helfen würde, ein ruhigen dritten dazu zu hohlen?!
Aber 3er Gruppe kann halt auch schief gehen... ein eher zurückhaltendes Tier würde dann mehr so zum Prügelknabe werden, oder?

Über eine Weibchenkastra hab ich auch mal nachgedacht, wobei ich eigentlich glaube, dass es bei Finchen mehr am Charakter liegt (bisher war sie einmal Scheinschwanger und da war sie völlig anderst drauf).
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fledermauserl
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« Antworten #7 am: Januar 29, 2012, 05:51:40 »

Wenns wirklich an ihren Hormonen liegen sollte das es immer wieder zu Zoff kommt (war bei mir so , also bei meiner Truppe nicht bei mir... hasi3 )
dann hilft auch ein drittes ruhiges Tier nicht.

Lass sie mal durchchecken und die Gebärmutter ansehen, Meine Pink hat auch immer wieder Unruhe reingebracht , kleine Raufereien, Fellflug.
Sie war immer auf 200 . Ich habe sie dann Kastrieren lassen . Bei ihr war die Gebärmutter schon verändert (mit 8 Monaten). Seitdem ist es echt besser.
Sie ist immer noch eine sture Hummel (Gott sei Dank , der Charakter soll ja bleiben) aber bei weiten nicht mehr so rauflustig . Und wenn sie mal jagt
ist die Aggression dabei weg.
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Asaret
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« Antworten #8 am: Februar 13, 2012, 13:02:23 »

Hi,

Also Finchen ist jetzt seit Januar schon das zweite Mal Scheinträchtig - diesmal wars wirklich schlimm.
Sie ist durch die Gegend gerannt wie eine Verrückte, hat Stroh, Haare und Heu gesammelt und Stunden durch die Gegend getragen, aber kein Plätzchen für ein Nest gefunden - das hat sie total wild gemacht.
Sie hat immer wieder versucht mit einem Maul voll Fell (ich hätte nie gedacht wie viel in so ein Kaninchenmäulchen passt eek) zu fressen, was natürlich nicht ging, bis wir ihr die Haare unter großem Protest "entrissen" haben. Dann hat sie zumindest ein bisschen gefressen...
Armes Mäuschen  crying
Nach zwei Tagen war der Spug dann endlich vorbei.

Wir haben seither mehrfach Rücksprache mit dem TA gehalten und uns dazu entschieden, sie Kastrieren zu lassen.

Jetzt ist ganz doll Daumendrücken angesagt, dass alles gut geht - und vielleicht wird sie ja danach allgemein ruhiger.

Rein Interesse halber trotzdem nochmal die Frage:
Ein eher unterwürfiges Tier mit zwei relativ dominaten - bringt das Entspannung oder wird das unterwürfige dann zum Prügelknaben?
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Pimbolina
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« Antworten #9 am: Februar 13, 2012, 16:18:57 »

Ich würde sie erstmal kastrieren lassen und dann abwarten.
Ein drittes Tier, egal welcher Charakter, kann halt auch wieder nach hinten los gehen.
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pongo
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« Antworten #10 am: Februar 14, 2012, 00:17:04 »

Dann drück ich euch mal die Daumen.
Die Situation, die du beschreibst, kenn ich nur zu gut. Meine beiden zoffen sich auch immer wieder. Blutig war's bisher zum Glück noch nicht, aber Fellbüschel fliegen bei mir im Zimmer ständig rum. Das hat sich leider nach Majas Kastra auch nicht geändert... Vielleicht wirds bei euch ja besser. Ansonsten würd mich das mit der 3er Gruppe aber auch intressieren...  :zuck1:
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Charly und Lana in ewiger Erinnerung
Asaret
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« Antworten #11 am: Februar 25, 2012, 15:32:40 »

Danke fürs Daumendrücken!

Finchen wurde gestern kastriert, ist soweit auch ganz fit, nur selbständig fressen will sie noch nicht...
Hoffentlich wird das bald wieder.
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Jaz
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« Antworten #12 am: Februar 25, 2012, 18:34:47 »

Bei mir ging das auch 2-3 Tage bis sie wieder ganz die alten waren. Ist halt doch ein großer Eingriff, der eben auch mit teilweise heftigen Schmerzen verbunden ist. Als Menschenfrau wär erstmal eine Woche Krankenhaus angesagt.
Jetzt muss man halt noch die nächsten 6 Wochen abwarten, bis die hormonelle Umstellung vorbei ist und dann hoffen wir doch mal das die beiden etwas ruhiger miteinander umgehen.

Grundsätzlich ändert die Kastration aber nur eines, nämlich nur das was die Hormone verursachen. Bei Frau kann das schon mal viel aus machen.
Ein Tier im Charakter wird es aber nicht ändern. Wenn sie es also faustdick hinter den Ohren hat wird das auch weiterhin so sein.

Ich persönlich hab mit der Kastration aber sehr gute Erfahrungen gemacht.
Meine aufgedrehte flitzige und dominante Maus ist sie aber immer geblieben, sie war nur etwas freundlicher  :hauen2:
Gebracht hat das aber unendlich viel.
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« Antworten #13 am: Februar 25, 2012, 19:07:15 »


vor unserer kastra war izzy die dominate, nach der kastra von izzy wurde toby der dominante, fand ich irgendwie witzig. Grin
sie tut mir auch oft leid, sie wird auch oft von toby verscheucht, hauptsächlich auch wenns ums futtern geht und dann kuscheln sie wieder ständig miteinander.
ich sehs positiv, er hält sie auf trab und schaut, dass sie nicht dick wird  lol3ah
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Asaret
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« Antworten #14 am: Februar 26, 2012, 17:10:43 »

Ich bin auch überrascht, wie schnell sie an sich wieder fit ist.
Sie ist gestern schon mit Diego durch die Wohnung gehoppelt, hat sich auf die Seite geschmissen und gewälzt und ihn geärgert.
Nur das fressen ist noch ein bisschen seltsam:
Sie futtert nur Sachen mit runden Blättern (Kohlrabi, Feldsalat, Haselnuss) und endrindet Zweige wie eine wilde, ihren geliebten Dill, Petersilie, Chicoree, alles was sie sonst total gerne frisst, lässt sie links liegen  vogelhb

Wie und ob sich das Verhalten ändert bin ich sehr gespannt.
Bei Lilly damals war kaum etwas zu merken, aber die war beim Kastrazeitpunkt wahrscheinlich auch schon deutlich älter.
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