Hy ihr Lieben!
DER ALI KANN JETZT BESSER LAUFEN, ABER HUFSCHMIED WAR NOCH KEINER DA! Man merkt kaum mehr was...

Wir können uns "endlich" bei den Shettys durchsetzen.

Es hat zwar über 1/2 Jahr gedauert, aber nun ist es geschafft.

*freu*
Es geht "hauptsächlich" um den Ali-Baba. ((das Ex schlimme Pony

))
Wir wissen jetzt warum er sich früher "kaum" einfangen hat lassen. Er hat uns einfach end vertraut. Die Pferde sind ja Flucht- bzw. Beutetiere und sie müssen immer auf der Hut sein, damit sie bei einem evtl. Angriff schnell flüchten können und das Aufpassen übernimmt der "ranghöhere"! Aber da meine Freundin beim Ali ned ranghöher war, sondern die beiden waren eher so gleich auf... Und das ist sehr schnlecht!!!
Das heißt, dass der Ali immer Ausschau halten musste ob ned irgendwo ein Raubtier auf ihn lauert und da er ja eh schon vor allen möglichen Angst hat (Motosäge, Traktoren, Flugzeuge, etc. ) war er damit voll überfordert...
Und er hat gelernt, wenn er sich SO aufführt, braucht er ned arbeiten!

Er fühlte sich einfach ned sicher! Deswegen wollte er ned aus der Box.
Abhilfe: Ich hab ja zu Weihnachten voll ein super Pferdebuch bekommen. Da steht drinnen wie man der Chef vom Pferd wird!

Und das Buch hab ich mir von vorne bis hinten durchgelesen und da hab ich viel über das Verhalten vom Ali aufdecken können.

Somit auch das Nedeinfangen lassen!
Also, beim Einfangen machen wir das jetzt immer so: Wir gehen in die Box und benutzen den Namen des betroffenen Ponys + das Stimmkomando "Pass auf!". Wenn das Shetty, das wir angesprochen haben uns den Kopf zudreht, loben wir es mit der Stimme. Denn das ist eine der Herdenregeln -> Der Chef hat immer das Recht die Aufmerksamkeit der Herdenmitglieder zu fordern! Wir sagen den Shettys mit dem Stimmkomando "Pass auf!" einfach, dass wir da sind und dass sie gefälligst auf uns achten sollen. Und wenn das betroffene Shetty uns trotzdem ignoriert, dann kann man ruhig etwas deutlicher werden (in die Hände klatschen) und das haben wir dann so lange gemacht bis das betroffene Shetty zu uns her gekommen ist, dann haben wir ihm das Halfter drauf getan.

Und rausgeführt.
Das machen wir jetzt IMMER, denn ein Herdenchef reagiert IMMER gleich, die Herdenmitglieder müssen sich auf ihn verlassen können, indem sie wissen was er machen will.
Situation 2 - Das Hufeauskratzen:
Beim Ali war das früher eine Katastrophe. Wir dachten früher weil er Angst hat. Aber er hat keine Angst. Denn Pferde können ned voraus denken zB. Wenn sie jetzt meinen Huf aufhebt tut es weh. Er kann erst denken, dass es weh tut, wenn es weh tut.

Das ist nur so Verhalten, dass er sich in den letzen Jahren angewöhnt hat, damit man seine Hufe ned auskratzen muss.

Meine Freundin hat "Steh um!" gemacht. Sie ist ganz energisch auf ihn zugegangen und hat in die Hände geklatscht und hat "Steh um!" gesagt. Wenn er umgestanden ist, hat sie ihn gelobt. Dann hat sie einen Vorderhuf aufgehoben, das hat ja auch schon ganz gut geklappt. Dann wieder gelobt. Dann der nächste Huf, den hat er sogar FREIWILLIG hergegeben. Sie hat sich nur runterbücken müssen, dann hat er schon den Huf hochgehoben!

So hab ich den Ali noch nie gesehen!!! Wir waren beide voll perplex...
Und dann hat sie ihn wieder gelobt. Und die anderen beiden Hufe hat er auch FREIWILLIG gegeben!!!
Rückschlag - Ali hat getestet:
Dann hat sie alle vier Hufe ausgekratz. Da war voll viel Dreck drin, das könnt ihr euch ned vorstellen!

Ist ja auch voll klar, wenn die Hufe schon über 1/2 Jahr ned mehr gesäubert wurden, da ist das kein Wunder...

Aber damals ging es einfach ned!

Aber dann aufeinmal hat der Ali sich gegen meine Freundin "gestemmt" und hat sie an die Wand gedrückt! Aber dieses Mal war kein Holzbalken zum druchkriechen da!

DAS WAR EIN RIESIGES VERSTOSS GEGEN DIE HERDENREGELN -> der Herdenchef darf NIEMALS angerempelt werden!!!
Dann hat sie Franziska versucht mit der Stimme ihn wieder zum "Steh um!" zu bewegen, hat aber nix geholfen... Dann hab ich ihr eine kleine Dressurgerte gebracht, damit hat sie leicht an seine Flanke getippt und dann ist auf die Seite gegangen! Dann hat sie wieder den Huf aufgehoben, hat wieder alles gepasst. Und er hat sogar mit den ZÄHNEN GEKAUT ABER OHNE FUTTER!!! Das heißt: "Ich ordne mich unter, du hast gewonnen!"

Dann hat alles wieder gepasst!!!

Situation 3 - longieren:
Meine Freundin hat den Ali longiert im Trab. Dann aufeinmal ist er auf dem Zirkel GALOPPIERT!!! Und meine Freundin hat die Longe aber noch in der Hand gehabt und hat sich voll mitziehen lassen, damit er ihr ja ned auskommt! Sie hat sich voll in die Longe gehängt und während er sie so gezogen hat, hat sie ihn voll zusammengepfiffen und dann ist er eh stehen geblieben! Dann hat sie ihn wieder gelobt! Und die Longenarbeit ging weiter! Das war wieder so eine Unart von ihm! Er dachte, wenn er da jetzt weggalopiert, muss er nix mehr arbeiten, aber das war ned so, denn er kahm meiner Freundin ned aus!

Dann war wieder alles okay!

Wir brauchen bei BEIDEN gar keine Longierpeitsche mehr, die beiden achten voll auf unsere Körperhaltung beim Longieren!
Das heißt, sollen sie schneller gehen, dann stellen wir uns in Richtung Hinterhand und geben ein treibende Handbewegung, die in die Richtung zeigt, in die sie laufen sollen. ((ist ja eh klar))
Wenn sie langsamer gehen sollen - in Richtung Schulter stellen und eine Bremsende Handbewegung machen, die in die gegenüberliegende Richtung zeigt, in die sie laufen! Dann werden sie langsamer! Zum Stehenbleiben, einfach die Longe aufnehmen und zu Pferd in Richtung Schulter gehen ((geht natürlich nur im Schritt

))
Damit die beiden Schlawiener ned in den Zirkel gehen, einfach die Hand die frei ist unter die Longe tun, die Pferde sehen ja ned direkt, dass das nur eine Hand ist, sie denken, das ist eine Gerte!

Und dann gehen sie schon ned herein!
"Zurück" machen:
Pfede weichen nur von einem zurück, wenn sie den jenigen als ranghöher akzeptieren.

Die Shettys machen das jetz so brav, wir brauchen nur kaum Druck an der Brust damit sie zurück gehen - wir lassen sie nur 2-3 Schritte zurück gehen!

Das klappt "so" gut und sie werden ganz viel gelobt!

Das in die Box stürmen, nach der Arbeit:
Das war früher ja auch voll arg...

Aber das haben wir so gelöst, wir haben sie mal nur geführt und sind einfach stehen geblieben. Das Pferd muss GENAU an dem Punkt stehen bleiben an du "Halt" gesagt hast, hat es das ned gemacht, dann hat es ned auf dich geachtet. Man muss das Pferd auch beim Fürhen, genau wie beim longieren auf sich aufmerksam machen mit dem Stimmkomando "Pass auf!".

Wenn das Pferd beim Führen ned an dem Punkt stehen bleibt, an dem du "Steh" gesagt hast, kannst du am Strick zupfen! Und SOFORT wieder zurück gehen und wieder los gehen und wieder stehen bleiben, bis das Pferd checkt, dass es ganu an den Punkt stehen bleiben soll an dem du "Halt!" gesagt hast.
Denn da gibts auch ein Herdenregel -> DER HERDENCHEEF BESTIMMT DAS TEMPO UND DIE RICHTUNG DER FORTBEWEGUNG!!!
Leckerlifalle:
Die Leckerlis gibts jetzt immer NACH DER ARBEIT und zwar ned von der Hand!!! Denn ein Herdenchef geht auch ned in seiner Herde herum und verteil Futter!

Die Leckerlis legen wir in die Futterraufe.

Aber da wo noch kein Shetty in der Box ist!!!
Es klappt echt super mit den Shettys!
So gut hat es bis jetzt noch NIE geklappt!!!Hier könnt ihr die Herdenregeln lesen:

- Der Chef darf niemals überholt oder angerempelt werden!
- Niemand darf dem Chef ungefragt zu nahe kommen!
- Die Herdenmitglieder müssen auswiechen wenn der Chef es verlangt!
- Die Anweisung des Herdenchefs muss UMBEDINGT und zur jeder Zeit befolgt werden!
- Der Chef bestimmt imer das Tempo und die Richtung der Fortbewegung!
- Der Herdenchef darf immer die Aufmerksamkeit seiner Herdenmitglieder fordern!
- Die Anwesenheit des Chefs darf NIEMALS ingnoriert werden!
Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich musste auch das jetzt mal erzählen!

Wie findet ihr die Neuigkeiten?
Freue mich super tierisch auf eure Anworten!

P.s.: Hier ist das neueste Foto - es ist vom Longieren!

Das Shetty ist der Ali-Baba!
